Webdesk Manual 3.3
Stichwortverzeichnis

Webdesk Manual 3.3

Inhaltsverzeichnis

1 Portal & Organisation

Das Modul Portal & Organisation erlaubt die Festlegung und Gestaltung der grundlegenden Webdesk-Strukturen.
Dieses Grundgerüst setzt sich aus folgenden Bereichen zusammen:

Mit der Organisationsverwaltung wird die hierarchische Struktur des Unternehmens abgebildet und verwaltet. Hierzu gehört die Verknüpfung der Organisationsstrukturen (Organigramm, Gruppen/Abteilungen) miteinander, sowie deren Abbildung im Organigramm und die Verwaltung der Mitarbeiter.
Die Rollenverwaltung berücksichtigt die Funktionen, welche Mitarbeiter im Unternehmen erfüllen (Vorgesetzter, Personalabteilung, ..), inklusive der Stellvertreterregelung.

Die Berechtigungssteuerung erlaubt eine gezielte Vergabe von Zugriffen auf einzelne Programmfunktionen, beispielsweise auf bestimmte Formulare, Informationsfunktionen, Auswertungslisten etc. Die Einsichtserlaubnis dient als weiteres Steuerungselement bei der Berechtigungsvergabe, denn mit dieser wird definiert, welche Zielpersonen (bzw. Teilbereiche der Organisation) mit einer bestimmten Informationsfunktion eingesehen werden dürfen.

Mit den diversen Customizing und Layout Funktionalitäten wird der Webdesk individuell an die jeweiligen Wünsche und Anforderungen des Kunden angepasst. Zu diesem Zweck dient die Verwaltung und Administration von Aktionen und ihren unterschiedlichen Ausprägungen, den Konfigurationen. Die Menüstruktur dient dazu, dem Benutzer ein Set an Menüleisten und dazugehörigen Menüpunkten zur Verfügung zu stellen.Die Sprachverwaltung (Internationalisierung) erlaubt eine mehrsprachige Webdesk-Gestaltung.

Die Systemeinstellungen dienen sowohl der Parametrierung des Webdesk als auch der Wartung. Mit Hilfe von Systemparametern, Jobs, Konnektoren werden die Grundeinstellungen vorgenommen, Abteilungs- und Personendaten aus dem Zeitwirtschaftssystem synchronisiert. Periodisch laufende Hilfsprogramme - Jobs - ermöglichen die Bearbeitung und Synchronisation von Massendaten. Sie können auch dazu verwendet werden, um Kalenderdaten aus dem Groupware-System zu synchronisieren oder zu löschen, Anträge automatisch zu generieren und an die Mitarbeiter weiterzuleiten, u.v.m.
Zu Monitoring-Zwecken können Logeinträge definiert werden. Weiters ist es möglich, angemeldete User oder aktive Jobs anzuzeigen.

1.1 Organisationsverwaltung

Allgemeines

Die Organisationsverwaltung dient dazu, alle wesentlichen organisatorischen Elemente eines Unternehmens im Kontext des Mitarbeiterportals abzubilden. In weiterer Folge werden diesen organisatorischen Elementen Funktionen des Mitarbeiterportals zugeordnet und andererseits werden diese als Basis für die Selektion von mitarbeiterbezogenen Daten verwendet, um die dahinterliegenden Daten üblicherweise gruppiert nach Abteilung, Team oder Kostenstelle auszuwerten.

Folgende organisatorischen Elemente können definiert werden

Organisatorische Elemente

Mandanten

Der Mandant ist das oberste bzw. am weitesten umspannende organisatorische Element im Webdesk. Es muss auf jeden Fall zumindest ein Mandant existierten, damit Organisationsstrukturen, Gruppen und Personen erst angelegt werden können. Ein Mandant stellt im Normalfall das Unternehmen bzw. die Firma dar, könnte aber auch für einen grösseren organisatorischen Rahmen (z.B. Konzern) stehen. Das Wesen des Mandants ist, eine relativ strikte Trennung zu Funktionen, Informationen und Prozessen ANDERER Mandanten zu erreichen.

Organisationsstruktur

Die Organisationstrukturen eines Mandaten erlauben es, die Gruppen unterschiedlich zu kategorisieren. Um Organisationseinheiten zu einem Mandanten überhaupt anlegen zu können, ist es zwingend notwendig zumindest eine hierarchische (Aufbau-)Organisationsstruktur für den Mandaten zu definieren. Organisationsstrukturen können dabei folgende grundsätzliche Typen  abbilden:  hierarchische Aufbauorganisation, Kostenstellen, Projektgruppen und lose Gruppen.
Da eine Person zwingend einer hierarchischen Organisationseinheit zugeordnet sein muss und diese wiederum zwingend einer hierarchischen Organisationsstruktur, muss also zumindest ein Mandant und eine hierarchische Organisationsstruktur existieren.

Gruppen

Die Gruppen eines Unternehmens erlauben es, die Mitarbeiter in unterschiedliche Einheiten zusammenzufassen. Diese Gruppen werden verwendet um organisatorische und kostenrechnerische Aspekte abzubilden, also z.B.:

Die Zugehörigkeit einer Person zu einer Gruppe wird grundsätzlich historisiert abgelegt. Das bedeutet, dass eine Person zu einem bestimmten Datum einer solchen Gruppe beitreten bzw. diese auch wieder "verlassen" kann. Historisch kann diese Zugehörigkeit dann in Auswertungen korrekt berücksichtigt werden. Gruppen können des weiteren Aktionsberechtigungen erhalten und Inhaber von Rollen werden.

Gruppen, die zu einer hierarchischen Organisationsstruktur gehören haben folgende zusätzliche Eigenschaften:

Gruppen, welche eine Kostenstellenstruktur abbilden, haben üblicherweise keine Beziehungen zueinander (d.h. keine Vater/Kind Beziehungen wie bei hierarchischen Organisationseinheiten). Es kann hierbei eingestellt werden, ob ein Mitarbeiter zu einem Zeitpunkt nur einer Kostenstelle angehören kann.

Personen

Die Person stellt das eigentliche zentrale organisatorische Element in der Stammdatenverwaltung des Moduls Portal & Organisation dar. Benutzer des Webdesks sind immer Personen und oft werden auch Informationen über Personen mit den Funktionen des Webdesks ausgewertet. Offen bleibt dabei, ob die Person tatsächlich auch Mitarbeiter des Unternehmens ist oder nur eine externer User, der das Mitarbeiterportal nutzt.

Damit eine Person innerhalb des Mandanten mit ihren personenbezogenen Daten auswertbar wird (unabhängig von den verwendeten Modulen), muss ein Stammsatz als Person im Webdesk existieren, dabei müssen zumindest folgende Daten eingegeben werden:

Falls die Person auch aktiver User des Webdesk Portals wird, sind noch Username (für Einstieg) und Mailadresse (zum Empfang von elektronischen Nachrichten) notwendig.

Die Person kann nun Aktionsberechtigungen erhalten, indem diese direkt über eine zugehörige Gruppe, eine zugehörige Rolle, den zugeordneten Mandanten oder allgemein vergeben wurden.  Aus der Summe der Aktionsberechtigungen einer Person wird dann das Menü im Webdesk zusammengebaut.

Des weiteren kann die Person auch Inhaber und Kompetenzziel einer Rolle sein. Das bedeutet z.B., dass eine Person Inhaber der Rolle "Vorgesetzter" sein kann aber auch im Kompetenzbereich der Rolle Vorgesetzter für einen bestimmten Rolleninhaber. Damit können komplexe Kompetenz-Zugehörigkeiten abgebildet werden, welche sowohl für Auswertungen als auch für Workflow-Rollen genutzt werden können.

Rolle

Die Rollen im Webdesk stellen systemrelevante Funktionen, welche einem Mitarbeiter oder auch einer Gruppe zugeordnet werden können. Im Unterschied zu einer losen Gruppe kann hierbei auch immer ein Kompetenzbereich mitangegeben werden, welcher definiert, "für wen man diese Rolle inne hat". Der klassische Anwendungsfall hierfür stellt die "Vorgesetzten-Mitarbeiter" Beziehung in der organisatorischen Aufbauorganisation eines Unternehmens dar. Darüberhinaus können aber auch Zugehörigkeiten z.B. von Sachbearbeitern definiert werden, welche wieder für bestimmte Teile des Unternehmens zuständig sind (z.B. HR Sachbearbeiter, welche für einen bestimmten Teilbereich des Unternehmens Fragen zur Gehaltsabrechnung beantworten).

Organigramm

Das Organigramm bzw. die hierarchische Aufbauorganisation stellt ein wesentliches Strukturierungselement im Webdesk Mitarbeiterportal dar, da die Vergabe von Rechten und Kompetenzen sich in vielen Bereichen an diesem orientiert.

Technisch gesehen wird das Organigramm des Unternehmens mittels folgender Beziehungen der organisatorischen Elemente umgesetzt:

Damit der Webdesk funktionieren kann, werden mindestens ein  Mandant und eine Organisationsstruktur benötigt.

1.1.1 Mandantenverwaltung

Allgemeines

Ein Mandant stellt in der Regel ein Unternehmen oder eine Unternehmensgruppe (z.B. Konzern) dar.

Der Mandant bildet sozusagen die Basis, anhand welcher die Organisationsstruktur bestimmt wird, Gruppen und Personen zugeordnet oder Berechtigungen vergeben werden.  Der Mandantenname darf nur einmalig vergeben werden, damit auch die Zuordnung bei den Gruppen o.a. eindeutig ist, da eine Gruppe oder eine Person nur einem Mandanten zugeordnet werden kann.

Üblicherweise wird für ein Unternehmen (oder eine Unternehmensgruppe) ein Mandant angelegt. Eine Verwendung der Mandantenteilung zur Abschottung von Teilbereichen des Unternehmens zueinander ist normalerweise nicht sinnvoll!

In Fällen, wo es mehrere unabhängige Subunternehmern eines Konzerns gibt, wo Kunden bzw. Mandanten unabhängig voneinander funktionieren und operieren, und wo es zu keinen Überschneidungen zwischen diesen Subunternehmen kommt, kann es sinnvoll sein, diese als eigene Mandanten abzubilden. Jedoch nur dann, wenn es eine strikte Anforderung ist, dass NIEMALS übergreifende Auswertungen und Prozesse erfolgen sollen.

Kommt es hingegen zu Überschneidungen, beispielsweise in Prozessen, oder es sind konzernübergreifende Rollen vorgesehen, so ist es meistens sinnvoll, die Subunternehmen des Konzerns unterhalb einer obersten Organisationseinheit (Holding, Konzernmutter, etc.) als Organisationsteilbereiche innerhalb EINES Mandanten abzubilden. Dies gewährleistet alle Vorteile der übergreifenden Auswertbarkeit und der Prozesse inkl. einer Flexibilität hinsichtlich späterer struktureller Veränderungen in der Firmengruppe.

Ein Mandant vs. mehrere Mandanten

Der klassische Anwendungsfall für die Verwendung von mehreren Mandanten ist der Betrieb der Webdesk-Plattform zur Servicierung von unterschiedlichen Unternehmen innerhalb eines Rechenzentrums, wobei diese Unternehmen nichts oder sehr wenig miteinander zu tun haben. Es muss daher unbedingt gewährleistet sein, dass ein Mitarbeiter eines Unternehmens keinen Zugriff auf Mitarbeiter eines anderen Unternehmens erhält.

Für solche Fälle (auch Application Service Providing bzw. ASP genannt) eignet es sich pro Kunden einen Mandanten zu definieren. Dies hat den Vorteil, dass gegenüber einer kompletten Trennung der Webdesk-Instanzen (d.h. pro Kunde eine Webdesk Instanz) Synergien in der Parametrierung möglich sind. So können z.B. Konfigurationen von Aktionen für mehrere Mandanten genutzt werden, ohne dass dies Auswirkungen auf die Berechtigungsstrukturen der Anwendung hat.

Des weiteren ist es auch in einer Mehrmandanten-Umgebung möglich, mandantenübergreifende Auswertungen und Prozesse zu definieren. Z.b. könnte ein Beschaffungsprozess der über alle Mandanten gleich funktioniertn soll, zu einer zentralen, mandantenübergreifenden Rolle gelangen, die dann den Einkauf vornimmt.

Diese Parametrierungsvarianten sind allerdings wesentlich weniger flexibel, als wenn die verschiedenen Bereiche als Organisationseinheiten definiert werden. Sobald also eine kundenübergreifende Auswertung oder ein kundenübergreifender Prozess gewünscht ist, ist es in den meisten Fällen ratsamer, nur EINEN Mandanten zu verwenden und die Einschränkung der Rechte über Teilbäume des Organigramms durchzuführen!

Verwendung des Mandanten zur Berechtigungssteuerung

Dem Mandanten können Berechtigungen zugeteilt werden, welche dann für alle Mitarbeiter des Unternehmens gelten. Dies erleichtert die Handhabung von allgemeinen Funktionalitäten und Aktionen, wie z.B. Buchen, Gruppenkalender, Monatsjournal, Einsicht in die diversen Formulare, wie z.B. Fehlzeitantrag, Krankmeldung etc.

Mandantenwechsel

Derzeit wird der Wechsel einer Person innerhalb des Webdesk zwischen den Mandanten über die Oberfläche nicht vollständig unterstützt. Grundsätzlich ist diese Option möglich, jedoch müssen zusätzlich technische Beziehungen in der Datenbank angepasst werden, sollte dieser Fall jemals auftreten.

Im Umkehrschluss sieht man auch an Hand dieses Beispiels, wofür Mandanten im Webdesk gedacht sind. Es handelt sich also um rechtlich und organisatorisch völlig getrennte Einheiten, welche nur zum Zwecke von Parametrierungs- und Betriebssynergien innerhalb einer Webdesk-Instanz abgebildet werden.

1.1.2 Organisationsstrukturen

Allgemeines

Die Organisationsstruktur erlaubt eine Einteilung des Mandanten (Unternehmens) in Gruppen und ist hierbei das oberste organisatorische Element für alle Gruppen, welche denselben Typ haben. Meist ist hierbei von hierarchischen Strukturen, wie z.B. dem Organigramm die Rede. Die hierarchischen Strukturen spielen bei der Abfrage div. Listen und Darstellungen eine wesentliche Rolle (z.B. Abfrage eines Anwesenheitstableaus, Managementlisten, ...). Es können aber auch Organisationsstrukturen angelegt werden, welche in keiner hierarchischen Beziehung zueinander stehen, wie z.B. lose Gruppen oder Kostenstellen.

Ein Organisationsstruktur hat eine der folgenden Organisationstypen zugeordnet:

Die hierarchische Aufbauorganisation wird in einem Organigramm des Unternehmens (Mandanten) dargestellt. Diese Hierarchie bestimmt die Beziehungen der Gruppen (Abteilungen) zueinander. Hierzu kann eine oberste Gruppe in der Organisationsstruktur definiert werden (z.B. Vorstand). Weiters bestimmen übergeordnete bzw. untergeordnete Gruppen (Einteilung im Menüpunkt Gruppen) das Aussehen des Organigramms und das Verhalten der Gruppen zueinander.
Eine Person kann zu einem Zeitpunkt nur einer hierarchischen Gruppe angehören (jedoch zusätzlich auch noch Mitglied in diversen Projektgruppen, losen Gruppen oder Kostenstellen sein).

Der Organisationstyp "lose Gruppe" dient für Gruppen ohne einen systematischen Organisationszweck. D.h. es bestehen keine Beziehungen darin definierten Gruppen zueinander und die Gruppen sind auch nicht für die Zwecke Aufbauorganisation, Ablauforganisation oder Kostenstellen gedacht. Beispiele für solche Gruppen ergeben sich aus den Notwendigkeiten einzelner Anwendungsmodule, die Mitarbeiter nach verschiedensten Kriterien zu gruppieren, z.B. aus Sicher der Zeitwirtschaft Teilzeitmitarbeiter, aktive / ausgetretene Mitarbeiter, Pauschalisten, o.a.

Diese Gruppen werden in der Auswahl der Organisationseinheiten bei den Standardreports optional mit angezeigt und können so als alternative Selektionskriterien - neben den klassischen Merkmalen wir Abteilunge, Team, etc. - verwendet werden. Bei den losen Gruppen besteht keine hierarchische Beziehung der Gruppen zueinander. Ein Mitarbeiter kann zu mehreren losen Gruppen zugeordnet sein, oder es wird eine singuläre Gruppenzugehörigkeit sichergestellt.

Die Projektgruppen funktionieren im Prinzip genauso wie die losen Gruppen. Die Unterteilung zwischen Losen Gruppen und Projektgruppen erlaubt eine saubere thematische Trennung.

Bei der Gruppierung der Mitarbeiter nach Kostenstellen wird u.a. definiert, wer welche Kosten für welche Ausgaben übernimmt. Sinnvoll ist die Einteilung nach Kostenstellen beispielsweise bei Dienstreiseabrechnungen oder bei der elektronischen Essensbestellung. Hier besteht die Möglichkeit, die Mitarbeiter entsprechend in definierten Kostenstellen zusammenzufassen (unabhängig von der hierarchischen Zuordnung).
Die Kostenstellenstruktur funktioniert ähnlich wie die Aufbauorganisation jedoch ohne Hierarchie (d.h. ein Mitarbeiter kann zu einem Zeitpunkt nur einer (Stamm-)Kostenstelle zugeteilt sein). Bei vielen unserer Kunden funktionieren die Kostenstellen wie Organisationseinheiten.

Während die Verwendung von Kostenstellen, Projektgruppen und losen Gruppen optional ist, muss zwingend eine hierarchische Aufbauorganisation für jeden Mandanten existierten, damit diesem Personen zugeordnet werden können!

Beziehung zu Rollen und Stellvertretung

Der Organisationstyp der Organisationsstruktur bestimmt auch maßgeblich das Verhalten von Rollen, welche einem bestimmten Organisationstyp zugeteilt werden.
Hintergrund ist, dass es für das Portal oft notwendig ist, für jeden Verantwortlichen, der in einem Workflow-Prozess teilnimmt, einen Stellvertreter zu definieren, welcher  im Abwesenheitsfall Funktionen im Workflow übernimmt.
In bestimmten Fällen kann es sinnvoll sein, die Stellvertreter nicht manuell zu bestimmten, sondern aus den Beziehungen des Organigramms automatisch ableiten zu lassen. Die Grundregeln hierfür sind zumeist:

Nähere Infos sind unter Rollen bzw. im Handbuch zum Modul Workflow zu finden!

1.1.3 Gruppenverwaltung

Allgemeines

Eine Gruppe erlaubt die Zusammenfassung von mehreren Personen zu organisatorischen Einheiten, welche verschiedenen Gruppierungszwecken im Kontext des Mitarbeiterportals dienen können:

Die Zuordnung der Gruppe zur Organisationsstruktur gibt Aufschluss darüber, ob es sich bei der Gruppe um eine hierarchische Organisationseinheit (siehe hierarchische Aufbauorganisation!), eine Projektgruppe, eine Kostenstelle oder eine lose Gruppe handelt.

Eine Gruppe definiert sich zumindest aus folgenden Eigenschaften:

Hierarchische Gruppe

Ist die Gruppe Teile einer hierarchischen Aufbauorganisation, so stehen zusätzliche Beziehungsmöglichkeiten zu anderen Gruppen zur Verfügung:  Diese Beziehungen zueinander werden beispielsweise durch die Bestimmung einer "obersten Gruppe in Struktur" bzw. einer übergeordneten oder untergeordneten Gruppe geregelt.
Wird eine übergeordnete Gruppe selektiert, so erscheinen alle anderen Gruppen im Organigramm dieser Gruppe untergeordnet. Eine übergeordnete Gruppe kann mehrere Untergruppen unter sich haben.

Nicht-hierarchsiche Gruppen

Bei den nicht-hierarchischen Gruppen handelt es sich um Gruppen ohne systematischen Organisationszweck, d.h., dass diese Gruppen keine hierarchsichen Beziehungen zueinander haben. Hierbei kann es sich um Lose Gruppen. Projektgruppen oder Kostenstellen handeln, welche eine Gruppierung der Mitarbeiter nach verschiedensten Kriterien erlauben (z.B. Vollzeit-Mitarbeiter, teilzeit-Mitarbeiter, Pauschalisten, Austritte, Karenzen, Projekte etc.). Die Mitarbeiter können zu mehreren losen Gruppen zugeordnet sein, oder aber die Gruppen werden mit einer singulären Gruppenzugehörigkeit parametriert. In diesem Fall können die Mitarbeiter immer nur einer losen Gruppe (Projektgruppe, Kostenstelle) zugeordnet werden.

Gruppenmitgliedschaft u. Gruppenwechsel

Mitglieder von Gruppen sind Personen. Bei hierarchischen Gruppen muss zu einem Zeitpunkt eine Person genau EINER Gruppe zugeordnet sein. Die Zuordnung einer Person zu einer hierarchischen Gruppe bewirkt, dass diese Person die Mitgliedschaft bei seiner bisherigen hierarchischen Gruppe verliert.
Handelt es sich bei der Gruppe um eine lose Gruppe oder eine Projektgruppe, so ist es Personen möglich gleichzeitig Mitglied mehrerer solcher Gruppen zu sein!

Die Zuordnung von Mitarbeitern zu einer Gruppe kann im voraus geplant werden, indem man das Datum der Gültigkeit des jeweiligen Mitarbeiters in einer Gruppe bestimmt. So kann beispielsweise geplant werden, dass ein Mitarbeiter, welcher der Gruppe A zugeteilt ist, ab einem bestimmten Datum (gültig von - bis) zu einer anderen Gruppe (Gruppe B) zugeteilt werden soll.

Aktionsberechtigungen

Den jeweiligen Gruppen können Aktionsberechtigungen zugeordnet werden, oder aber auch bestimmte Rollen. Alle Mitarbeiter dieser Gruppe verfügen dann über diese Aktionsberechtigung, bzw. sind Inhaber der zugeordneten Rolle(n).

Import von Gruppen

Wird im Unternehmen ein Zeitwirtschaftssystem verwendet, werden die Gruppendaten meist aus diesem importiert. Hierzu bedient man sich der Hilfe von Konnektoren, die eine Synchronisation bzw. einen Abgleich  zwischen einem Backend-System (z.B. Zeitwirtschaft oder Gehaltssystem) und Webdesk durchführen. Die Synchronisation der Daten erfolgt automatisch mit Hilfe eines eigenen Jobs. Bei etwaigen Änderungen der Gruppendaten im Backend-System, werden diese (abhängig von der Job-Parametrierung) mit den vorhandenen Gruppendaten im Webdesk abgeglichen und gegebenenfalls angepasst.
Nähere Informationen zu diesem Thema finden sich unter Systemeinstellungen - siehe Konnektoren oder Jobs.

1.1.4 Personenverwaltung

Allgemeines

Die Personenverwaltung umfasst alle auswertbaren Mitarbeiter des Unternehmens, sowie alle Benutzer des Mitarbeiterportals. Diese beiden Mengen von Personen müssen nicht unbedingt deckungsgleich sein.  Grundsätzlich muss aber jede Person, welche über die Berechtigungsstrukturen des Webdesk auswertbar werden soll, als Stammsatz im Webdesk vorhanden sein.

Je nach Bedarf können hier alle aktiven, aber auch ausgetretene Mitarbeiter verwaltet werden.

Die Personenstammdaten erfüllen 2 Funktionen:

Die Mitarbeiter können nur einem Mandanten zugeordnet werden, und einer hierarchischen Gruppe, jedoch mehreren Kostenstellen, Projektgruppen oder losen Gruppen.

In der Personenverwaltung werden alle Personenstammdaten erfasst und verwaltet, wie z.B. Benutzername, Stammsatznummer, Personalnummer, zu welcher Gruppe der Mitarbeiter zugeordnet ist, welche Rollen er inne hat, über welche Aktionsberechtigungen er/sie verfügt und auch wer für diesen Mitarbeiter verantwortlich ist.
Hier werden ebenfalls die Passwörter verwaltet.
Neue Gruppenzuordnungen, ebenso wie die Vergabe neuer Aktionsberechtigungen oder neuer Rollen, können hier vorgenommen werden.

Wird im Unternehmen ein Zeitwirtschaftssystem verwendet, werden die Personenstammdaten meist aus diesem importiert. Hierzu bedient man sich der Hilfe der Konnektoren, die eine Synchronisation bzw. einen Abgleich  zwischen dem Zeitwirtschaftssystem und Webdesk durchführen. Die Synchronisation der Daten erfolgt automatisch mit Hilfe eines eigenen Jobs. In diesem Job wird definiert, welche Daten aus der Zeitwirtschaft übernommen werden sollen. Werden etwaige Änderungen im Zeitwirtschaftssystem vorgenommen, so werden diese (abhängig von der Job-Parametrierung) laufend in den Webdesk synchronisiert.

Aktive / Nicht-aktive Mitarbeiter

Bei den Mitarbeiter kann zwischen aktiven und nicht-aktiven Mitarbeitern unterschieden werden.
Aktive Mitarbeiter sind alle Mitarbeiter mit Webdesk Zugang, sie sind voll auswertbar. Nicht-aktive Mitarbeiter haben keinen Zugang zum Webdesk, können nicht über Switch-Funktion erreicht werden , sind jedoch voll auswertbar. Nicht-aktive Mitarbeiter können beispielsweise Mitarbeiter sein, welche in einer Werkshalle arbeiten, keinen fixen Arbeitsplatz bzw. PC haben. Hier kann die Zeiterfassung und Korrekturen über eine übergeordnete Person (z.B. Schicht-, Team- oder Werksleiter etc.) erfolgen.

Die Kennzeichnung der Mitarbeiter als aktiv oder nicht-aktiv erfolgt im Personenstammblatt.

Neueintritte / Austritte

Die Anlage neu eingetretener Mitarbeiter kann entweder über eine automatische Synchronisation aus der IF6020 oder über Schnittstellen aus anderen Systemen erfolgen. Weiters können Neueintritte auch  manuell direkt im Webdesk angelegt werden.
Bei der Neuanlage prüft ein Lizenzprüfmechanismus im Hintergrund die Lizenzverfügbarkeit. Bei Überschreitung der vrefügbaren Webdesk Lizenzen erfolgt eine entsprechende Meldung. Neu eingetretene Mitarbeiter können bei der Anlage als aktive oder nicht-aktiv gekennzeichnet werden.

Bei ausgetretenen Mitarbeiter bestehen folgende Möglichkeiten:

 Zu beachten ist hier, dass es vom Gesetzgeber vorgesehen ist, die Daten für gewisse Zeit zu archivieren (z.B. in IF6020 o.a.).

Historisierung

Die Historisierug der Mitarbeiter-Daten bezieht sich lediglich auf die Auswertungsmöglichkeiten, und ist dazu gedacht, ausgetretene Mitarbeiter und Gruppenwechsel zu berücksichtigen. Dies gewährleistet die Möglichkeit einer historisch korrekten Gruppenzuordnung bei Abteilungswechseln.

1.1.5 Rollen

Durch die Rollenzuordnung wird dem Benutzer auch eine definierte Zugriffsberechtigung auf bestimmte Bereiche (z.B. best. Formulare) und Funktionen, wie z.B. Auskunftslisten, erteilt. Diese Zugriffsberechtigung kann jederzeit erweitert bzw. eingeschränkt werden. Dies geschieht durch die Bestimmung des Kompetenzziels (definiert, wer eingesehen werden darf): Einsicht auf ALLE, bestimmte PERSON(en) oder bestimmte GRUPPE(n).
Die Belegung der Rolle erfolgt entweder über die Rolle selbst, über das Personenstammblatt oder über eine Gruppe.
Weiters erfüllt die Rolle beim Prozessverlauf (Anträge) bestimmte Funktionen. Hier kann der Rolleninhaber definierte Aktivitäten setzen, wie z.B. einen Antrag genehmigen, ablehnen oder sichten.

Im Gegensatz zu Organisationsstrukturen (Gruppen, lose Gruppen, Kostenstellen) ist eine Rolle nicht auswertbar. Das bedeutet, das keine Auskunftsfunktionen eine Rolle bei der Abfrage von Informationen berücksichtigen können. Um dies zu ermöglichen, müssten die Rolleninhaber in einer losen Gruppe zusammengefasst werden.

Kompetenzziel

Als Kompetenzziel wird eine Person oder Gruppe verstanden, für welche der Rolleninhaber verantwortlich ist, bzw. welche eingesehen werden darf.

Hier gibt es 3 Möglichkeiten: ALLE, bestimmte PERSON(en) oder bestimmte GRUPPE(n). Bei Kompetenzziel ALLE werden alle Mitarbeiter des Unternehmens eingesehen. Eine gleichzeitige Zuordnung von mehreren Kompetenzzielen ist möglich.

Dynamische Rollen

Die dynamische Rollenbefüllung wird unserer Erfahrung nach lediglich bei der Rolle "Kollege" eingesetzt. Hierdurch erspart man sich die Selektion der einzelnen Gruppen-Kollegen, indem automatisch alle Kollegen aus einer definierten Gruppe dynamisch in diese Rolle befüllt werden.

Suche nach Rolleninhabern

Der Organisationstyp der Rolle bestimmt maßgeblich das Verhalten bei der Suche nach Rolleninhabern bei Workflows, oder die Bestimmung eines Stellvertreters.
Mögliche organsiationstypen der Rolle: hierarchische Aufbauorganisation (=hierarchische Rolle), lose Gruppe, Kostenstelle, Projektgruppe.

Die Suche nach hierarchischen Rolleninhabern verläuft in 2 Phasen:

Die Suche nach einem Rolleninhaber verfolgt folgende Strategie; nur wenn man diese auch wirklich versteht, kann eine sinnvolle Reihung erfolgen. Das Ranking alleine ist hierfür nicht ausreichend.

Am Stärksten ziehen immer direkte Zuordnungen: z.B.. Person A hat die Rolle R mit dem Kompetenzziel Person B. Ist diese Zuordnung gegeben, so wird Person A immer an erster Stelle sein (Ausnahme wäre, wenn es mehrere direkte Zuordnungen geben würde, wobei Person A ein niedrigeres Ranking hat.) Das Gleiche gilt auch für Gruppen, d.h. gibt es eine direkte Zuordnung einer Gruppe G zu der Person A, so sind alle Personen der Gruppe G Rolleninhaber mit Kompetenz für die Person B.

Nun gibt es zwei Unterscheidungen:

Es gibt mind. eine direkte Zuordnung

Nachdem die direkten Zuordnungen der resultierenden Menge an Rolleninhabern für eine Person B bestimmt wurden, kommen zusätzlich noch die dynamischen Rolleninhaber hinzu. (zu diesem Zeitpunkt jedoch nur diejenigen, die nicht Alle als Kompetenzziel haben).

Nun werden die zugeordneten Gruppen der Person untersucht. (Hier ist die Vererbungsrichtung zu beachten)  Ist eingestellt, dass die hierarchische Gruppe berücksichtigt werden soll, so wird die hierarchische Gruppe untersucht (gibt es Zuordnungen, wobei die hierarchische Gruppe das Kompetenzziel ist) und anschließend die Vererbungsrichtung, andererseits wird sofort die nächste Ebene betrachtet (je nach Vererbungsrichtung nach oben, unten oder gar nicht).

Es gibt keine direkten Zuordnungen

Gibt es keine direkten Zuordnungen, so werden die dynamischen Rolleninhaber untersucht und der Resultatsmenge hinzugefügt. Anschließend werden die Gruppen (inklusive der hierarchischen, auch wenn das Flag gesetzt ist, die hierarchische Gruppe nicht zu berücksichtigen) untersucht. Auch hier ist die Vererbungsrichtung zu beachten.

Abschließend (für beide Varianten gültig)

Nun kommen noch die dynamischen Rolleninhaber mit Kompetenzziel Alle hinzu. Anschließend wird das Resultat auch noch um generelle Rolleninhaber (Auch Kompetenzziel Alle) erweitert.

Suchrichtung

Die Suchrichtung bestimmt die Richtung bei der Suche nach definierten Rolleninhabern (z.B. in einem Workflow-Verlauf):

Suchrichtung keine

Ist bei der Suchrichtung "keine" eingestellt, so wird nur innerhalb der Gruppe bzw. Abteilung nach einem Rolleninhaber gesucht. Die Suche wird nicht außerhalb der Gruppe/Abteilung fortgesetzt. Befindet sich in der Gruppe/Abteilung kein geeigneter Rolleninhaber, wird der Prozess gestoppt.

Suchrichtung aufwärts

Ausgehend von der Gruppe in der sich der Antragsteller befindet, wird das Organigramm aufwärts nach Rolleninhaber der Rolle untersucht. Sobald ein Rolleninhaber gefunden wird, wird dieser als Rolleninhaber für den Prozess des Antragstellers verwendet (in diesem Beispiel ist es die Rolle "Vorgesetzter").

Befindet sich in der übergeordneten Gruppe kein Rolleninhaber, wird die Suche so lange fortgesetzt, bis ein Rolleninhaber (in diesem Beispiel wird nach der Rolle "Vorgesetzter" gesucht) gefunden wird:

Suchrichtung abwärts

Ausgehend von der Gruppe in der sich der Antragsteller befindet, wird das Organigramm nach abwärts nach Rolleninhaber der Rolle untersucht. Bei der Krankmeldung wird das Organigramm nach Rolle "Kollege" untersucht, es werden alle, die die Rolle "Kollege" innehaben angezeigt.

1.1.5.1 Stellvertreterregelung

Die Stellvertreterregelung ermöglicht die Definition von Rollenstellvertretern, welche in der Lage sind, Anträge zu bearbeiten. Die Stellvertreterregelung kann während der Abwesenheit von Rolleninhabern genutzt werden (temporäre Stellvertretung), oder aber dauerhaft eingerichtet werden. In diesem Fall erhalten die Stellvertreter all die Anträge, die auch der Rolleninhaber zur Bearbeitung bekommt, und können diesen dadurch entlasten.

Der Automatismus zur Bestimmung eines möglichen Stellvertreters entlang des Komptenzpfades nach oben kann mit einem organisatorischen Level begrenzt werden (z.B. im Falle, wenn ein Vorstandsvorsitzender keine Zeitkorrekturanträge eines Angestellten bekommen soll).

Bestimmung eines Stellvertreters

Stellvertreter können auf folgende Weise definiert werden:

Zusätzlich kann jeder Rolleninhaber in seinen Persönlichen Einstellungen bestimmen, ob er eine Stellvertretung wünscht oder nicht. Die Aktivierung erfolgt in den Persönlichen Einstellungen mit dem Parameter "Mein Stellvertreter darf für mich genehmigen".
Dieser Parameter beeinflusst alle ab dem Zeitpunkt der Aktivierung gestellten Anträge. Es werden zusätzlich zum Rolleninhaber alle nachgelagerten Rolleninhaber (insofern sie gemäß der Stellvertretungsregelung Stellvertreter sind) als Stellvertreter in die Anträge geschrieben.
In diesem Zusammenhang muss derzeit auch die Suchrichtung innerhalb der Rolle beachtet werden:

Die Stellvertreter können unabhängig von der Abteilungszugehörigkeit bestimmt werden, d.h. Mitarbeiter anderer Gruppen oder Abteilungen können ebenso als Stellvertreter bestimmt werden. Sind mehrere Stellvertreter definiert, bestimmt das System, welcher von ihnen den Antrag zuerst zur Bearbeitung bekommt.

Achtung: haben alle die Stellvertreterregelung auf Ja gestellt, bekommen auch alle den Antrag angezeigt !

Startet einer der Rolleninhaber die Bearbeitung eines Workflow-Antrages, wird ihm/ihr die Aktivität zugeordnet, ab diesem Zeitpunkt haben die anderen Rolleninhaber keinen Zugriff mehr auf den Antrag. 

1.1.6 Organigramm

Durch das Organigramm wird die Einteilung eines Mandanten in seine Organisationsstrukturen abgebildet. Es liefert also eine graphische Übersicht über die hierarchischen Strukturen, und einen Überblick, wie diese zueinander in Beziehung stehen.
Da das Organigramm nur hierarchische Strukturen abbildet, werden lose Gruppen bzw. Projektgruppen oder Kostenstellen hier nicht angezeigt.

Mit Hilfe einiger Parameter können beim Organigrammaufbau entweder nur Gruppen, oder Gruppen mit entsprechend zugeordneten Mitarbeitern angezeigt werden. Weiters kann im Organigramm nach bestimmten Rollen gesucht werden. So werden die Abteilungen mit den gewünschten Rolleninhabern, wie z.B. zugeordneten Vorgesetzten oder Abteilungsleitern angezeigt.

Hierarchische Gruppen, die noch keine übergeordnete Gruppe zugeordnet haben, werden farblich anders dargestellt. Dadurch sind sie auf den ersten Blick erkennbar, und können dann direkt über das Organigramm an die gewünschte Stelle gereiht werden.

Aus Benutzersicht spielt das Organigramm eine erhebliche Rolle beim Aufrufen von bestimmten Informationslisten (Auskunftslisten, wie z.B. Management-Listen) oder bei der Abfrage des Anwesenheitstableaus usw.
Webdesk berücksichtigt anhand der Einsichtserlaubnis, welche Teile des Organigramms (Gruppen) ausgewertet werden dürfen, bzw. welche Organisationseinheiten der Mitarbeiter einsehen darf. Diejenigen Gruppen, für welche keine Einsichtsberechtigung besteht, können im Organigramm nicht ausgewählt werden. Genaueres hierzu finden Sie unter Aktionsverwaltung.

Im Gegensatz zum Unternehmens-Organigramm können bei den Auskunftslisten, sofern die Berechtigung vorhanden ist, auch nicht hierarchische Organisationsstrukturen wie lose Gruppen oder Kostenstellen angezeigt werden.

Der Webdesk ist in der Lage, sich beim Aufruf von Auskunftslisten die Abfragekriterien des Benutzers zu merken, so dass bei der nächsten Abfrage die gleiche Selektion der Gruppen vorgeschlagen wird. Werden dann neue Abfragekriterien benötigt, so können diese wie gewohnt ausgewählt werden.

1.1.7 Praktische Beispiele Org.verwaltung

1.1.7.1 Prakt. Beispiele Mandant

Allgemeines

Der Mandant ist das oberste bzw. am weitesten umspannende organisatorische Element im Webdesk.
In der Regel stellt ein Mandant ein Unternehmen oder eine Unternehmensgruppe (z.B. Konzern) dar. Er bildet sozusagen die Basis, anhand welcher die Organisationsstruktur bestimmt wird, Gruppen und Personen angelegt und zugeordnet, oder Berechtigungen vergeben werden können. 

Der Mandantenname darf nur einmalig vergeben werden, damit auch die Zuordnung bei den Gruppen o.a. eindeutig ist, da eine Gruppe oder eine Person nur einem Mandanten zugeordnet werden kann.

Dem Mandanten können Berechtigungen zugeteilt werden, welche dann für alle Mitarbeiter des Unternehmens gelten. Dies erleichtert die Handhabung von allgemeinen Funktionalitäten und Aktionen, wie z.B. Buchen, Gruppenkalender, Monatsjournal, Einsicht in die diversen Formulare, wie z.B. Fehlzeitantrag, Krankmeldung etc.

Üblicherweise wird für ein Unternehmen (oder eine Unternehmensgruppe) ein Mandant angelegt. Eine Verwendung der Mandatenteilung zur Abschottung von Teilbereichen des Unternehmens zueinander ist normalerweise nicht sinnvoll!

In Fällen, wo es mehrere unabhängige Subunternehmern eines Konzerns gibt, wo Kunden bzw. Mandanten unabhängig voneinander funktionieren und operieren, und wo es zu keinen Überschneidungen zwischen diesen Subunternehmen kommt, kann es sinnvoll sein, diese als eigene Mandanten abzubilden. Jedoch nur dann, wenn es eine strikte Anforderung ist, dass NIEMALS übergreifende Auswertungen und Prozesse erfolgen sollen.

Kommt es hingegen zu Überschneidungen, beispielsweise in Prozessen, oder es sind konzernübergreifende Rollen vorgesehen, so ist es meistens sinnvoll, die Subunternehmen des Konzerns unterhalb einer obersten Organisationseinheit (Holding, Konzernmutter, etc.) als Organisationsteilbereiche innerhalb EINES Mandanten abzubilden. Dies gewährleistet alle Vorteile der übergreifenden Auswertbarkeit und der Prozesse inkl. einer Flexibilität hinsichtlich späterer struktureller Veränderungen in der Firmengruppe.

Anlegen eines neuen Mandanten

Um einen neuen Mandanten anzulegen klickt man in der Buttonleiste auf die Schaltfläche "Neuer Mandant", und befüllt die Felder "Name" und "Beschreibung".

Der Name muss eindeutig sein und darf nur ein einziges mal vergeben werden!

Klicken Sie anschließend auf "Speichern" oder "Speichern & Schließen" um zur Liste aller Mandanten zurückzukehren, oder auf "Speichern", um das Formular noch weiter editieren zu können.

Die Aktion kann jederzeit mit dem "Zurück" - Button unterbrochen werden.

Zufügen von Aktionen zu einem bereits bestehenden Mandanten

Durch Klicken auf das Editiericon gelangt man zur Detailansicht des ausgewählten Mandanten. Nachfolgend kann man bestimmte Aktionen zum Mandanten hinzufügen, bzw. diese auch löschen, indem man bei der betreffenden Aktion die Check-Box durch Anklicken aktiviert.

Bei den Aktionen kann durch Klicken auf die Kalender-Hilfe  die Gültigkeit der gewählten Aktion bestimmt werden (temporäre oder dauerhafte Berechtigung).

Mit der Auswahl der Einsichtserlaubnis wird bestimmt, welche Aktionen für welches Kompetenzziel ausgeführt werden können:

Es kann gezielt nach bestimmten Aktionsberechtigungen mit Hilfe der Suchfelder gesucht werden. Mögliche Suche nach Namen, negativ (eine negative Berechtigung schließt jemanden von einer Berechtigung aus), Gültigkeitszeitraum (gültig von - bis) und nach Einsichtserlaubnis (z.B. Suche nach allen Einsichtserlaubnissen "eigene Person").

Durch Anklicken der Schaltfläche "Löschen" kann die zugeordnete Aktionsberechtigung wieder entfernt werden.

Durch Anklicken der Schaltfläche "Bearbeiten" kann der Gültigkeitszeitraum, negative Zuordnung bzw. die Einsichtserlaubnis neu definiert werden.

1.1.7.2 Prakt. Beispiele Org.-Strukturen

Anlegen einer neuen Organisationsstruktur

Bei der Erstkonfiguration muss eine hierarchische Aufbauorganisation angelegt werden, damit die Workflow-Funktionalitäten genutzt werden können.
Mit Hilfe der hierarchischen Aufbauorganisation wird das Unternehmensorganigramm aufgebaut. Dies ermöglicht eine Neuanlage und Zuordnung von hierarchischen Gruppen.

Sollen zusätzlich noch andere Organisationsstrukturen, wie beispielsweise lose Gruppen oder Projektgruppen, bzw. Kostenstellen angelegt werden, so muss vorher eine entsprechende Organisationsstruktur angelegt werden.
Die losen Gruppen  stehen zueinander in keiner hierarchischen Abhängigkeit, und können Mitarbeiter beinhalten, die nach bestimmten Kriterien zusammengefasst wurden.
Ähnlich wie die losen Gruppen, funktionieren auch die Projektgruppen. Hier werden Mitarbeiter zusammengefasst, welche zwar zu definierten hierarchischen Gruppen zugeordnet sind, jedoch an unterschiedlichen, gruppen-überschneidenden Projekten mitarbeiten.
Bei der Gruppierung der Mitarbeiter nach Kostenstellen wird u.a. definiert, wer welche Kosten für welche Ausgaben übernimmt. Hier werden die Mitarbeiter in definierten Kostenstellen zusammenzufassen (unabhängig von der hierarchischen Zuordnung). Die Kostenstellenstruktur funktioniert wie eine Hierarchie, ein Mitarbeiter kann nur einer Kostenstelle zugeteilt sein.

Durch Klicken auf die Buttonleiste Neue Orgstruktur kann eine neue Organisationsstruktur (z.B. Organigramm oder lose Gruppe) angelegt werden.
Hierzu werden die Felder Name, Beschreibung ausgefüllt, der Mandant, Hierarchie Ja/Nein sowie der Organisationstyp ausgewählt.

Analog dem Anlegen eines neuen Mandanten kann auch hier der Name für eine Organisationsstruktur nur einmal vergeben werden. Im Falle einer Doppelanlegung erhält man vom System eine Fehlermeldung, dass eine Organisationsstruktur mit diesem Namen bereits existiert.

Merke: alle Felder, die mit einem Stern gekennzeichnet sind, sind Pflichtfelder und müssen befüllt werden.

Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche „Speichern & Schließen“ um zur Liste aller Mandanten zurückzukehren oder „Speichern“ falls Sie das Formular noch weiter editieren wollen.

Nach erfolgter Speicherung erscheint in der Kopfzeile eine Bestätigung. Unten erscheint die Übersicht über zugeordnete Gruppen, bzw. Rollen. Da die Organisationsstruktur neu angelegt ist, sind ihr noch keine Gruppen, bzw. Rollen zugeordnet.

Die Zuordnung von Gruppen oder Rollen zu den Organisationsstrukturen erfolgt über den Menüpunkt Gruppen (neue Gruppe anlegen) oder Rollen.

Löschen einer Organisationsstruktur

Eine Organisationsstruktur kann nur dann gelöscht werden, wenn sie keine zugeordneten Gruppen hat.
Ob Gruppen vorhanden sind, lässt sich feststellen, indem man die entsprechende Organisationsstruktur aus der Übersicht auswählt, dann auf den Reiter Gruppen klickt. Sind Gruppen vorhanden, lässt sich die Organisationsstruktur nicht löschen, der Löschen-Button wird nicht angezeigt. Hier müssen zuerst alle zugeordneten Gruppen gelöscht werden. In diesem Fall geht man am besten wie folgt vor:

1.1.7.3 Gruppen

Suche nach einer Gruppe
Anlegen einer neuen Gruppe

Für gewöhnlich werden neue Gruppen in der Zeitwirtschaft angelegt, und danach in den Webdesk hinein synchronisiert.
Möchte man eine eigene neue Gruppe im Webdesk anlegen > Neue Gruppe:

Alle Felder, die mit einem Stern versehen sind müssen befüllt sein

Nach erfolgtem Speichern erhält man die Bestätigung des Servers. Man gelangt automatisch zu den Reitern: übergeordnete Gruppe, Untergruppen, Rollen, Personen, Aktionsberechtigungen, im Kompetenzbereich dieser Rolle.

Zuordnen einer übergeordneten Gruppe

Checkbox "Höchste Ebene"
Hier kann definiert werden, ob die Gruppe als höchste Gruppe im Organigramm angezeigt wird. Es ist hier auch möglich hier mehrere Gruppen anzugeben, die als "Höchste Ebene" definiert wurden. Gruppen in der höchsten Ebene haben keine übergeordneten Gruppen. 

Übergeordnete Gruppe
Bei diesem Reiter kann man eine übergeordnete Gruppe samt deren Gültigkeitszeitraum bestimmen. Möchte man keine übergeordnete Gruppe haben, so wählt man die Option

Mit Vergangenheit
Wird dieser Parameter angehakt, so wird bei den ...

Zuordnen von Untergruppen

Analog zu einer übergeordneten Gruppe können hier Untergruppen und deren Gültigkeitszeitraum bestimmt werden.
Es können beliebig viele untergeordnete Gruppen bestimmt werden.

Zuordnen von Rollen zu einer Gruppe

Mit diesem Reiter können der neu angelegten Gruppe bestimmte Rollen-Funktionen zugeordnet werden (z.B. Rolle Kollege).
Die Rollen bieten die Möglichkeit, den Zugriff auf bestimmte Bereiche und Funktionen zu erlauben oder einzuschränken. Dies wird über den Parameter Kompetenzziel gesteuert (Alle, Person, Gruppe).

Zuordnen von Personen zu einer Gruppe

Für gewöhnlich werden die Gruppen mittels Synchronisation mit Personen befüllt. Soll die Zuordnung manuell erfolgen:

Löschen von Personen aus einer Gruppe
Vergabe von Aktionsberechtigungen

Im Reiter Aktionsberechtigungen erfolgt die Vergabe von Berechtigungen auf bestimmte Aktionen, welche für die ganze Gruppe gelten sollen.
Hier kann auch nach bestehenden Aktionsberechtigungen gesucht werden (Suche nach Namen, Einsichtserlaubnis, Negativ-Berechtigung, Gültigkeitszeitraum).

Im Kompetenzbereich dieser Rolleninhaber

Der Reiter „Im Kompetenzbereich dieser Rolleninhaber“ verleiht einen Überblick über die Rollenbelegung für die ausgewählte Gruppe, also z.B. wer ist der zuständige Vorgesetzte, wer hat die Personalverantwortung etc.
Mit Hilfe der Suchfelder kann hier gezielt nach bestimmten Rollen und /oder Rolleninhabern gesucht werden.   

Löschen einer Gruppe

Eine Gruppe kann nur dann gelöscht werden, wenn sie keine Untergruppen hat. Dies lässt sich feststellen, indem man die entsprechende Gruppe aus der Übersicht auswählt, dann auf den Reiter Untergruppen klickt. Sind Untergruppen vorhanden, lässt sich die Gruppe nicht löschen. Man bekommt auch nicht den Löschen-Button angezeigt. In diesem Fall geht man am besten wie folgt vor:

Sind keine Untergruppen vorhanden, erhält man automatisch den Löschen-Button.

Synchronisation der Gruppen aus dem Zeitwirtschaftssystem

Wird im Unternehmen ein Zeitwirtschaftssystem verwendet, empfiehlt es sich, die Gruppen aus diesem zu importieren. Hierzu bedient man sich der Hilfe der Konnektoren, die eine Synchronisation bzw. einen Abgleich  zweier Stellen durchführen (Quell- und Zielkonnektor). Mit der Einrichtung eines Jobs wird die Synchronisation gestartet. Näheres hierzu finden Sie unter "Konnektoren" und "Jobs" .

Nach erfolgtem Abgleich sollten alle Gruppen aus dem Zeitwirtschaftssystem auch im Webdesk zu finden sein.

1.1.7.4 Personen

Allgemeines zu Personen

Die Personenverwaltung umfasst alle auswertbaren Mitarbeiter des Unternehmens, sowie alle Benutzer des Mitarbeiterportals. Diese beiden Mengen von Personen müssen nicht unbedingt deckungsgleich sein.  Grundsätzlich muss aber jede Person, welche über die Berechtigungsstrukturen des Webdesk auswertbar werden soll, als Stammsatz im Webdesk angelegt sein.
Je nach Bedarf können hier alle aktiven, aber auch ausgetretenen Mitarbeiter verwaltet werden.

Die Personenstammdaten erfüllen 2 Funktionen:

Die Mitarbeiter können nur einem Mandanten zugeordnet werden, und einer hierarchischen Gruppe, jedoch mehreren Kostenstellen, Projektgruppen oder losen Gruppen.

Übersicht über Personen

Durch Anklicken des Menüpunktes Personen erhält man die Auswahl aller Personen in alphabetischer Reihenfolge.

Anlegen einer neuen Person

Für gewöhnlich werden neue Mitarbeiter in der Zeitwirtschaft angelegt und anschließend in den Webdesk synchronisiert. Möchte man manuell eine Person im Webdesk anlegen, so wird das Personen-Stammblatt befüllt:

Reiter Einstellungen

Wichtig!  Passwort-Zurücksetzen: Nach zurücksetzen des Passwortes durch den Administrator wird das Benutzer-Passwort auf das Standard-Passwort zurückgesetzt, und zwar nur für ein einmaliges Einloggen. Nach dem Einloggen wird der Benutzer aufgefordert, das Passwort zu ändern.
Das Standard Passwort wird in den System-Parametern definiert:

Ist der Parameter "useUsernameAsStandardPassword" auf true gesetzt, so dient der Benutzername als Passwort!

„Speichern & Schließen“ um zur Übersicht aller Personen zurückzukehren oder „Speichern“ falls Sie das Formular noch weiter editieren wollen.

Nach erfolgter Speicherung erhält man eine Bestätigung vom Server (scheint in der Titelleiste auf), sowie eine Übersicht über alle eingegebenen Daten.

So kann man automatisch die Person zu Gruppen zuordnen, eine Rolle zuordnen, Aktionsberechtigungen erteilen, bestimmen, wer sich im Kompetenzbereich dieser Rolleninhaber befindet.

Es besteht die Möglichkeit, entweder nach jedem einzelnen Schritt auf "Speichern" oder "Speichern & Schließen" gehen, oder aber erst abschließend nach der letzten Aktion, die man vorzunehmen wünscht.

Zuordnen zu einer Gruppe

Um eine neu angelegte Person einer bestimmten Gruppe zuzuordnen, oder bestehende Gruppenzugehörigkeiten zu ändern, klickt man auf den Reiter Gruppen

Nicht vergessen - ein Mitarbeiter kann nur einer hierarchischen Gruppe (Organigramm), aber gleichzeitig zu mehreren nicht-hierarchischen Organisationsstrukturen (losen Gruppen, Projektgruppen) zugeordnet werden.

Zuordnen von Rollen

Um bei einer Person eine Rollenzuordnung vornehmen zu können klickt man auf den Reiter Rollen:

Vergabe von Aktionsberechtigungen

Aktionsberechtigungen können sowohl über das Personenstammblatt, als auch über eine Rolle oder die jeweiligen Aktionen zugeordnet werden.
Im Personenstammblatt wird die Vergabe von Berechtigungen im Reiter Aktionsberechtigungen vorgenommen:

Im Kompetenzbereich dieser Rolleninhaber

Durch Anklicken des Reiters Im Kompetenzbereich dieser Rolleninhaber erhält man eine Übersicht über alle Rolleninhaber, welche für die ausgewählte Person eine Rollenverantwortung haben, wie z.B. der zuständige Vorgesetzte, Personalabteilung, etc.

Suche nach einer Person
Wartung von bestehenden Personen

Möchte man bei bestehenden Personen Änderungen vornehmen, beispielsweise einer anderen Gruppe zuordnen, neue Aktionsberechtigungen vergeben oder den Gültigkeitszeitraum für bestimmte Berechtigungen ändern, so wählt man den

Ändern der Gruppen-Zugehörigkeit

Ändern / Löschen der Rollen-Zuordnung

Um eine neue Rollen-Zuordnung vorzunehmen oder eine bestehende Rollen-Zuordnung zu löschen sucht man die entsprechende Person aus, wählt den Reiter Rollen aus.

Um eine neue Rolle zuordnen zu können, wählt man die entsprechende Rolle aus, das Kompetenzziel, den Gültigkeitszeitraum, sowie die Reihung.

Um eine bestehende Rolle zu löschen klickt man auf die Löschen-Schaltfläche, welche sich ganz rechts befindet > „Speichern & Schließen“ um zur Übersicht zurückzukehren oder „Speichern“ falls Sie das Formular noch weiter editieren wollen.

Durch Anklicken des Editiericons (Bearbeiten) kann der Gültigkeitszeitraum bzw. die Reihung geändert werden > Speichern.

Änderung der Aktionsberechtigungen

Möchte man bei einer Person eine bestehende Aktionsberechtigung löschen, so aktiviert man die Check-Box, die sich ganz rechts bei der entsprechenden Aktion befindet. Durch "Speichern" oder "Speichern & Schließen" wird die Aktionsberechtigung aus dem Verzeichnis entfernt.

Stellvertreter bestimmen

Um einen Stellvertreter bestimmen zu können, muss zunächst in der entsprechenden Rolle ein Stellvertreter angelegt sein. Dies geht aus der Reihung innerhalb der Rolle hervor > Reihung 2 bedeutet, dass ein Stellvertreter definiert wurde.

Um die Stellvertreterregelung zu aktivieren, wird im Personenstammblatt im Reiter "Einstellungen" der Parameter "Stellvertreter darf genehmigen" auf JA gestellt.
Diese Einstellung kann auch der Mitarbeiter selber in seinen "Persönlichen Einstellungen" vornehmen. Wird die Stellvertreterregelung über die persönlichen Einstellungen vorgenommen, so wird diese automatisch auch im Personenstammblatt aktualisiert.

Löschen einer Person

Für gewöhnlich werden nicht mehr benötigte Personen (z.B. ausgetretene Mitarbeiter) im Zeitwirtschaftssystem gelöscht oder inaktiv markiert. Mittels einer Synchronisation wird die Löschung auch im Webdesk vorgenommen. Soll eine Person manuell aus dem Personenverzeichnis gelöscht werden, sucht man die  betreffende Person aus:

Achtung! Befinden sich die gelöschten Personen noch im Zeitwirtschaftssystem, können diese nach einer Synchronisation wieder im Webdesk aufscheinen.

Synchronisation der Personen aus dem Zeitwirtschaftssystem

Wird im Unternehmen ein Zeitwirtschaftssystem verwendet, werden die Personenstammdaten meist aus diesem importiert. Hierzu bedient man sich der Hilfe der Konnektoren, die eine Synchronisation bzw. einen Abgleich  zwischen dem Zeitwirtschaftssystem und Webdesk durchführen. Die Synchronisation der Daten erfolgt automatisch mit Hilfe eines eigenen Jobs. In diesem Job wird definiert, welche Daten aus der Zeitwirtschaft übernommen werden sollen. Werden etwaige Änderungen im Zeitwirtschaftssystem vorgenommen, so werden diese (abhängig von der Job-Parametrierung) laufend in den Webdesk synchronisiert.

Folgende Vorgehensweise wird für die Einrichtung der Synchronisation empfohlen:

Für die Konnektoren müssen folgende Parameter in den Personendaten des Zeitwirtschaftssystems vorbereitet werden:

Nach erfolgtem Abgleich sollten alle Personen aus dem Zeitwirtschaftssystem auch im Webdesk zu finden sein. Als erstes empfiehlt sich eine Synchronisation der Gruppen, erst anschließend der Personen.

Nähere Informationen finden Sie unter "Konnektoren" und "Jobs".

1.1.7.5 Rollen

Anlegen einer neuen Rolle

Achtung: sowohl beim Rollennamen als auch in der Workflow-ID dürfen keine Satzzeichen vorkommen (Bindestrich, Beistrich, etc.). Sollte eine Trennung im Namen oder in der Workflow-ID notwendig sein, sollte nur ein Unterstrich (_) verwendet werden. (Beispiel: VAZ_Verantwortlicher)

Reiter Workflow Optionen

Achtung: Antragsteller als Rolleninhaber für sich selbst unterdrücken > bei Einschränkung der Ebenen, in denen nach einem Rolleninhaber gesucht werden darf, kommt es zu folgender Situation: befindet sich der Antragsteller (zugleich Rolleninhaber) in der höchsten Ebene, in der gesucht werden darf, so wird er zum eigenen Vorgesetzten, obwohl der Parameter "Antragsteller als Rolleninhaber für sich selbst unterdrücken" aktiviert ist. Lösungsvorschlag: jener Person direkt einen Vorgesetzten zuordnen: Menüpunkt Personen > Person aussuchen, die Rolle Vorgesetzter übernehmen soll > Rolle zuordnen > Kompetenzziel Person selektieren > betreffende Person aussuchen.

Reiter Aktionen

Der Reiter Aktionen bietet die Möglichkeit, den Rolleninhabern die Berechtigung auf diverse Aktionen zuzuordnen, den Gültigkeitszeitraum sowie die Einsichtserlaubnis zu bestimmen.

Reiter Rolleninhaber

Hier kann nach bereits zugeordneten Rolleninhabern gesucht werden (Suche nach Kompetenzziel, Rolleninhaber).
Bei der Auswahl der Rolleninhaber werden hier bestimmte Personen oder Gruppen für eine Rolle hinterlegt > Neue Zuordnung:

Suche nach einer Rolle

Um eine bestimmte Rolle zu finden hat man folgende Möglichkeiten: Suche nach

Bearbeiten einer Rolle

Eine bestehende Rolle kann bei Bedarf editiert werden, indem man auf das Editiericon klickt. Auf diese Weise gelangt man zur Detailansicht und kann die Rolle wie gewünscht bearbeiten.

Bei einer bestehenden Rolle können folgende Änderungen vorgenommen werden:

Löschen einer Rolle

1.1.7.6 Organigramm

Allgemeines zum Organigramm

Durch das Organigramm wird die Einteilung eines Mandanten in seine Organisationsstrukturen abgebildet. Es liefert also eine graphische Übersicht über die hierarchischen Strukturen, und einen Überblick, wie diese zueinander in Beziehung stehen.
Da das Organigramm nur hierarchische Strukturen abbildet, werden lose Gruppen bzw. Projektgruppen oder Kostenstellen hier nicht angezeigt.

Mit Hilfe einiger Parameter können beim Organigrammaufbau entweder nur Gruppen, oder Gruppen mit entsprechend zugeordneten Mitarbeitern angezeigt werden. Weiters kann im Organigramm nach bestimmten Rollen gesucht werden. So werden die Abteilungen mit den gewünschten Rolleninhabern, wie z.B. zugeordneten Vorgesetzten oder Abteilungsleitern angezeigt.

Hierarchische Gruppen, die noch keine übergeordnete Gruppe zugeordnet haben, werden farblich anders dargestellt. Dadurch sind sie auf den ersten Blick erkennbar, und können dann direkt über das Organigramm an die gewünschte Stelle gereiht werden.

Aus Benutzersicht spielt das Organigramm eine erhebliche Rolle beim Aufrufen von bestimmten Informationslisten (Auskunftslisten, wie z.B. Management-Listen) oder bei der Abfrage des Anwesenheitstableaus usw.
Webdesk berücksichtigt anhand der Einsichtserlaubnis, welche Teile des Organigramms (Gruppen) ausgewertet werden dürfen, bzw. welche Organisationseinheiten der Mitarbeiter einsehen darf. Diejenigen Gruppen, für welche keine Einsichtsberechtigung besteht, können im Organigramm nicht ausgewählt werden. Genaueres hierzu finden Sie unter Aktionsverwaltung.

Erstanlage des Organigramms

Bei der Erstanlage des Organigramms sollte zuerst unter den Organisationsstrukturen (beispielsweise Org.-Struktur "Organigramm") eine "oberste Gruppe" festgelegt werden.
Dazu aktiviert man die CheckBox bei der entsprechenden Gruppe, anschließend auf "Speichern" oder "Speichern & Schließen".
Anschließend kann das Organigramm aufgebaut werden.

Im neu erstellten Organigramm sieht man zunächst nur eine Gruppe (oberste Gruppe, die in der Organisationsstruktur festgelegt wurde), alle anderen Gruppen sind rosa dargestellt und befinden sich oberhalb der obersten Gruppe. Diese werden nicht im Organigramm angezeigt, können im Webdesk nicht vom Benutzer abgefragt werden.
Um diese Gruppen an die richtigen Stellen zuzuordnen > siehe "Bearbeiten von Gruppen" weiter unten.

Organigramm starten

Das Organigramm zeigt den Namen der Abteilung an, sowie die dazugehörigen Mitarbeiter.
Durch Anklicken des Plus-Symbols wird ein Teilbaum aufgeklappt, durch Anklicken des Minus-Symbols wird ein Teilbaum zugeklappt.
In der rechten Spalte wird der für den jeweiligen Mitarbeiter bzw. für die jeweilige Gruppe zuständige Rolleninhaber angezeigt (inkl. Stellvertreter, falls vorhanden).

Bearbeiten der Gruppen

Um beispielsweise noch nicht zugeordnete Gruppen in die Organigrammstruktur einzufügen (Unternehmenshierarchie), ist wie folgt vorzugehen:

Zuordnen von Gruppen als untergeordnete Gruppe in noch nicht im Organigramm hängenden Gruppen: ordnet man eine Gruppe (als Untergruppe) zu einer noch nicht im Organigramm befindlichen Gruppe > so scheint diese zunächst nicht im Organigramm auf. Diese Untergruppe wird erst wieder ersichtlich, wenn die übergeordnete Gruppe ins Organigramm eingefügt wird.

1.2 Berechtigungssteuerung

Die Berechtigungssteuerung erlaubt eine gezielte Vergabe von diversen Zugriffsberechtigungen, beispielsweise auf bestimmte Formulare, Informationsfunktionen, Auswertungslisten etc. So kann z.B. gesteuert werden, dass bestimmte Formulare nur von bestimmten Mitarbeitern oder bestimmten Gruppen aufgerufen werden können, oder dass eine Aktion, wie beispielsweise "Buchen" oder Kalender für alle Mitarbeiter zugänglich ist.

Bei den Aktionsberechtigungen finden sich  folgende Berechtigungsarten:

Die Vergabe der Berechtigung erfolgt entweder über die jeweilige Aktion, im Personenstammblatt oder über die Rolle.

Mandantenberechtigung

Mit der Mandantenberechtigung wird die Ausführung div. Aktionen für alle Mitarbeiter des Mandanten ermöglicht. Das ist besonders sinnvoll bei Aktionen, wie Buchen, Monatsjournal, Persönliche Einstellungen oder die Passwort-Änderung.

Gruppenberechtigung

Mit der Gruppenberechtigung wird die Ausführung von diversen Aktionen für eine bestimmte Gruppe (Abteilung) ermöglicht. Das nachfolgende Beispiel zeigt eine Gruppenberechtigung der Gruppe "Bereich Ost" (rot markiert).

Weiters ist es möglich, die Gruppenberechtigung auf die untergeordneten Gruppen auszuweiten. Somit erhalten die Untergruppen die gleiche Einsichtserlaubnis wie die übergeordnete Gruppe. In unserem Beispiel werden deshalb auch die Gruppen "Wien" und "Beratung" rot markiert, da diese Untergruppen der Gruppe "Bereich Ost" sind.

Personenberechtigung

Die Personenberechtigung ermöglicht, daß eine bestimmte Person die Einsichtserlaubnis für bestimmte Aktionen bekommt.

Rollenberechtigung

Die Rollenberechtigung erlaubt die Ausführung div. Aktionen nur für bestimmte Rolleninhaber (Teamleiter, Vorgesetzter, ...). Mit dieser Berechtigung wird den Rolleninhabern ermöglicht, z.B. Einsicht in Management-Listen zu bekommen. Es erhalten somit alle Rolleninhaber der gewählten Rolle der Organisation die Rollenberechtigung und Einsichtserlaubnis (gemäß der Rollenkompetenz, welche in der Rolle selber definiert wird > Kompetenzziel Alle, Person oder Gruppe).

Berechtigungszugriff

Wird eine Aktion mit mehreren Konfigurationen in den Menübaum implementiert (z.B. mehrere Varianten des Monatsjournals), so erfolgt der Zugriff auf diese Aktion, bzw. ihre Konfigurationen in einer bestimmten Reihenfolge. Das System überprüft zuerst, ob die Berechtigung einer Person zugeordnet ist, falls nicht wird nach einer Gruppenberechtigung gesucht. Besteht keine Gruppenberechtigung, so wird nach einer Rollenberechtigung gesucht, und anschließend nach der Mandantenberechtigung.

Ist eine Personenberechtigung vergeben, so wird auf die Aktion, bzw. Konfiguration zugegriffen, auf welche die Berechtigung besteht.

1.2.1 Einsichtserlaubnis

Die Einsichtserlaubnis dient als weiteres Steuerungselement bei der Berechtigungsvergabe, denn mit ihr wird das Kompetenzziel definiert.
Mit dem Kompetenzziel wird  bestimmt, wer bei der Ausführung einer Aktion eingesehen werden darf, bzw. für wen man bestimmte Anträge stellen kann.

Die Einsichtserlaubnis wird bei der jeweiligen Aktion (KonfiPguration, Prozessreferenz) bestimmt, außer bei der Rollenkompetenz. Bei der Rollenkompetenz wird diese bereits bei der Rolle definiert.

Einsichtserlaubnis Eigene Person

Die Einsichtserlaubnis gilt nur für die eigene Person, d.h. bei Auswertungen oder Listen werden nur die eigenen Daten angezeigt, bzw. man darf Anträge nur für sich selbst stellen.

Einsichtserlaubnis Orgeinheit

Es darf nur die eigene Abteilung (Team, Gruppe,...) eingesehen werden. Dies ist z.B. beim Gruppenkalender sinnvoll, wo alle Kollegen aus der Abteilung angezeigt werden. Auch bei der Krankmeldung ist diese Einsichtserlaubnis sinnvoll, da dann alle Kollegen aus der eigenen Abteilung angezeigt und somit selektiert werden können.

Einsichtserlaubnis Orgeinheit und untergeordnete

Die Einsichtserlaubnis gilt für die eigene Abteilung und ihr untergeordnete Abteilungen (Gruppen, ...), d.h. alle Gruppen, die hierarchisch darunter liegen.

Einsichtserlaubnis gemäß der Rollenkompetenz

Hier wird die Einsichtserlaubnis gemäß der Rollenkompetenz vergeben. Die Rollenkompetenz wurde bereits direkt in der Rolle definiert:

Es können mehrere Zuordnungen unabhängig voneinander vorgenommen werden, wie z.B.: Rolleninhaber sieht eine bestimmte Gruppe und einzelne Personen aus anderen Gruppen.

Wurde in der Rolle das jeweilige Kompetenzziel bereits definiert, so muss es hier nicht erneut eingegeben werden, sondern nur entsprechend der Rollenkompetenz vergeben.

Einsichtserlaubnis Mandant

 Die Einsichtserlaubnis erstreckt sich auf alle Personen des eigenen Mandanten, d.h. es werden auch alle Mitarbeiter angezeigt:

Einsichtserlaubnis Alle Mandanten

Die Einsichtserlaubnis erstreckt sich auf alle Personen aller Mandanten.

Einsichtserlaubnis Speziell

Bei der Gruppen und Personenberechtigung gibt es noch die Möglichkeit, eine spezielle Einsichtserlaubnis auszuwählen.
Mit dieser speziellen Einsichtserlaubnis können einzelne Personen (auch mehrere) aus verschiedenen Gruppen oder mehrere Gruppen auf einmal ausgewählt werden. Dieser Parameter erspart sozusagen die mehrmalige Eingabe verschiedener Gruppen und/oder Personen, da mehrere gleichzeitig selektiert werden können.

1.3 Customizing & Layout

Mit den diversen Customizing und Layout Funktionalitäten wird der Webdesk individuell an die jeweiligen Wünsche und Anforderungen angepasst.
Zu diesem Zweck dient die Verwaltung und Administration von Aktionen und ihren unterschiedlichen Ausprägungen, den Konfigurationen.

Die Menüstruktur dient dazu, dem Benutzer ein Set an Menüleisten und dazugehörigen Menüpunkten zur Verfügung zu stellen.

Die Sprachverwaltung (Internationalisierung) erlaubt eine mehrsprachige Webdesk-Gestaltung.

1.3.1 Passwortverwaltung

Die Passwortverwaltung ist als Unterpunkt der Authentifizierung zu sehen (DB basierte Authentifizierung)

Bei der datenbankinternen Authentifizierung werden Username und Passwort der Benutzer innerhalb der eigenen Datenbank gespeichert. Es besteht daher keine Abhängigkeit zu einem Drittsystem für die Authentifizierung.

Bei der DB-internen Authentifizierung muss der Benutzer beim Einstieg in den Webdesk in der Login-Maske seinen Usernamen und sein Passwort eingeben. Dieses Paar wird dann gegen die Datenbank geprüft und falls Gleichheit besteht, wird dann der Benutzer mit dem eingegebenen Usernamen am System angemeldet.

Für die Änderung des Passworts bestehen im Webdesk 2 Möglichkeiten:

Ist die Gültigkeit eines Passwortes abgelaufen, oder ist das "Erzwinge-Passwort-Änderung" Flag in den Systemparametern „PoPassword“ auf true gesetzt, so wird der Benutzer nach dem Einloggen aufgefordert, sein Passwort zu ändern. Der übliche Dialog mit nochmaliger Eingabe des alten Passwortes und doppelter Eingabe des neuen Passwortes folgt.
Nach erfolgreichem Ändern zeigt die Oberfläche eine Erfolgsmeldung und bietet einen Link zum Starten der Applikation.

Weiters befindet sich auf der Login-Maske nun ein Hyperlink, der die Änderung des Passwortes für jeden beliebigen userNamen ermöglicht. Mit Klick darauf kommt man nach Eingabe eines userNamens in oben beschriebenen Passwort-Änderungs-Ablauf.

Mit den Einstellungen betr. Passwort-Rücksetz-Mail kann eine Mailbenachrichtigung konfiguriert werden, die beim Rücksetzen des Passwortes auf einen Zufallswert generiert wird.  Diese werden über die Systemparameter vorgenommen.

Relevante Systemparameter:

Modul 

Bean Eigenschaft

Erklärung

Mögliche Werte

po 

PoPasswordQuality

minimalDigitsCount

notwendige Anzahl Ziffern im neuen Password

0-9

po 

PoPasswordQuality

minimalLength 

die minimale Länge des neuen Passworts

6

po 

PoPasswordQuality

minimalSpecialCharactersCount 

notwendige Anzahl spezieller Zeichen wie "@" oder "!" im neuen Passwort

1

po 

PoPasswordQuality

numberOfDifferingLatestPasswords 

minimale Anzahl von verschiedenen Passwörtern, bis eines wiederholt werden darf

3

po 

PoPasswordQuality

requiresUpperAndLowerCharacters

wenn true müssen sowohl klein- wie auch großgeschriebene Zeichen im neuen Passwort vorkommen

true/false

po 

PoPasswordQuality

validityDays 

die Anzahl Tage, nach der das Passwort geändert werden muss

60

po 

PoPasswordResetMail

explicitRecipient 

Empfänger der Mail, wenn nicht PoPerson.email genommen werden soll. Ist diese Zahl 0 so müssen *ALLE* Passwörter sofort geändert werden. Ist diese Zahl -1, so müsssen die Passwörter *NIE* geändert werden.

po 

PoPasswordResetMail

senderMailAddress

die als Absender einzusetzende Mail-Adresse

office@workflow.at

po 

PoPasswordResetMail

subject 

Betreff-Zeile der Mail

Your webdesk password has been reset

po 

PoPasswordResetMail

templateBody 

Mail-Text; muss die Variable $password (das neue Passwort) und kann $person.xxx (Personen-Daten) enthalten

<html><body>Your webdesk password has been <b>reset</b>, please change it as soon as possible! Current password:<br/> $password Sincerly,Your Webdesk Administraton</body></html>

po 

PoPasswordResetPolicy 

forcePasswordChangeAfterResetToRandomPassword 

"Erzwinge-Passwort-Änderung" Flag 

true/false

po 

PoPasswordResetPolicy 

standardResetPassword 

Standard-Passwort, auf das rückgesetzt wird, falls „useUsernameAsStandardPassword“ auf false gesetzt ist 

webdesk

po 

PoPasswordResetPolicy 

useUsernameAsStandardPassword 

UserName als Passwort

true/false

In "Erweiterte Funktionen" befinden sich bei den "Modul-spezifische Aktionen" zwei neue Aktionen in der Select-box:

1.3.2 Aktionsverwaltung

Die Aktion stellt eine Definition des Dialoges dar, welchen der User mit dem Webdesk führen kann, d.h. fast alle Tätigkeiten, welche der Benutzer  im Webdesk durchführt, lassen sich auf Aktionen zurückführen.

Bei den Aktionen kann man folgende Unterscheidung treffen:

Aktionen

Stammaktionen, welche nicht abgewandelt (konfiguriert) werden können. Ist eine Aktion nicht konfigurierbar, so gibt es keine Möglichkeit, eine Konfiguration zu erstellen. Bei solchen Aktionen handelt es sich für gewöhnlich um Stammaktionen, bei welchen es keinen Sinn machen würde, diese abzuwandeln.

Konfigurationen

Hierbei handelt es sich um Aktionen, welche konfiguriert werden können. Sollte der Bedarf für eine neue Konfiguration eines bestehenden Formulars gegeben sein, so kann diese ohne größeren Aufwand erstellt werden. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn bei bestimmten Gruppen einige Fehlgründe zusätzlich angelegt werden müssen, oder bei anderen Gruppen die Ausgabe der Stamm/Konten-Maske zusätzliche Daten  enthalten soll. Hier kann eine neue Konfiguration des Formulars erstellt werden, die nur eine oder einige Gruppen betrifft.

Prozessreferenzen

Nach Erstellung eines Prozesses muss dieser mit einer Aktion verknüpft werden, um in den Menübaum implementiert zu werden. Man erstellt eine neue Aktion, welche als Prozessreferenz für den jeweiligen Prozess gilt (beim Erstellen einer neuen Aktion wird automatisch "Prozessreferenz" als Aktionstyp angegeben).
So kann es beispielsweise für den Prozess Urlaubsantrag eine Prozessreferenz (Aktion) geben, welche ebenfalls Urlaubsantrag heißt. Diese Aktion wird mit dem Prozess verknüpft und gilt auch nur für diesen einen Prozess. Das bedeutet, dass man für jeden Prozess, der erstellt wird, auch eine entsprechende Prozessreferenz (Aktion) anlegen und mit diesem verknüpfen muss, da die Prozesse sonst nicht im Menübaum zugeordnet und angezeigt werden können. 

1.3.2.1 Allgemeines zu Aktionen

Die Aktion stellt eine Definition des Dialoges dar, welchen der User mit dem Webdesk führen kann, d.h. fast alle Tätigkeiten, welche der Benutzer  im Webdesk durchführt, lassen sich auf Aktionen zurückführen.
Bei den Aktionen kann man folgende Unterscheidung treffen:

Aktionen

Stammaktionen, welche nicht abgewandelt (konfiguriert) werden können. Ist eine Aktion nicht konfigurierbar, so gibt es keine Möglichkeit, eine Konfiguration zu erstellen. Bei solchen Aktionen handelt es sich für gewöhnlich um Stammaktionen, bei welchen es keinen Sinn machen würde, diese abzuwandeln.

Konfigurationen

Hierbei handelt es sich um Aktionen, welche konfiguriert werden können. Sollte der Bedarf für eine neue Konfiguration eines bestehenden Formulars gegeben sein, so kann diese ohne größeren Aufwand erstellt werden. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn bei bestimmten Gruppen einige Fehlgründe zusätzlich angelegt werden müssen, oder bei anderen Gruppen die Ausgabe der Stamm/Konten-Maske zusätzliche Daten  enthalten soll. Hier kann eine neue Konfiguration des Formulars erstellt werden, die nur eine oder einige Gruppen betrifft.

Prozessreferenzen

Nach Erstellung eines Prozesses muss dieser mit einer Aktion verknüpft werden, um in den Menübaum eingepflegt zu werden. Man erstellt eine neue Aktion, welche als Prozessreferenz für den jeweiligen Prozess gilt (beim Erstellen einer neuen Aktion wird automatisch "Prozessreferenz" als Aktionstyp angegeben).
So kann es beispielsweise für den Prozess Urlaubsantrag eine Prozessreferenz (Aktion) geben, welche ebenfalls Urlaubsantrag heißt. Diese Aktion wird mit dem Prozess verknüpft und gilt auch nur für diesen einen Prozess. Das bedeutet, dass man für jeden Prozess, der erstellt wird, auch eine entsprechende Prozessreferenz (Aktion) anlegen und mit diesem verknüpfen muss, da die Prozesse sonst nicht im Menübaum zugeordnet und angezeigt werden können. 

In der Übersicht werden alle relevanten Aktions-Infos angezeigt, wie der Aktionstyp, Name, Überschrift, das dazugehörige Bild, die Einsichtserlaubnis sowie ob eine Konfiguration der Aktion möglich ist.

Neue Aktion anlegen

Bei neuen Aktionen kann es sich lediglich um Konfigurationen einer bereits bestehenden Aktion, oder um Prozessreferenzen handeln.
Soll eine neue Konfiguration erstellt werden, so sucht man zunächst die entsprechende Aktion aus, und klickt von dieser aus auf  "Neue Konfiguration".
Soll eine Prozessreferenz angelegt werden, welche die Integration einer Prozessdefinition im Menübaum erlaubt, so klickt man auf die Schaltfläche "Neue Aktion".

Nach erfolgter Speicherung erhält man eine Bestätigung des Servers, und erhält eine Übersicht über mögliche Einstellungen, Berechtigungen, Dateien, Textmodule.

Berechtigungen

Die Aktion kann über Berechtigungen zugeordnet werden. Um individuelle Zuordnungen zu ermöglichen, kann die Granularität über verschiedene Berechtigungstypen bestimmt werden. 

Berechtigung für alle Mandanten
Wenn diese Checkbox aktiviert ist, wird die Berechtigungsüberprüfung beim Aufruf nicht durchgeführt. D.h. jeder Benutzer jedes Mandanten ist berechtigt die Aktion auszuführen.

Bei mehreren Einsichtserlaubnissen werden diese summiert > z.B. bei Einsichtserlaubnis Orgeinheit UND zusätzlich Einsichtserlaubnis gem. Rollenkompetenz (bspw. für Gruppe A1) haben die Rolleninhaber Einsicht auf beides: Orgeinheit UND GruppeA1.

Sind mehrere Berechtigungen vorhanden, so werden diese nach Datum sortiert angezeigt.

Berechtigungszugriff

Wird eine Aktion mit mehreren Konfigurationen in den Menübaum implementiert, so erfolgt der Zugriff auf diese Aktion, bzw. ihre Konfigurationen in einer bestimmten Reihenfolge: das System überprüft zuerst, ob die Berechtigung einer Person zugeordnet ist, falls nicht wird nach einer Gruppenberechtigung gesucht. Besteht keine Gruppenberechtigung, so wird nach einer Rollenberechtigung gesucht, und anschließend nach der Mandantenberechtigung.

Das wirkt sich so aus, dass eine persönliche Berechtigung (für eine Person) stärker zieht als eine Gruppen / Rollen oder Mandantenberechtigung.
Ist eine Personenberechtigung vergeben, so wird auf die Aktion, bzw. Konfiguration zugegriffen, auf welche die Berechtigung besteht.

Genauere Informationen zum Thema Berechtigungen finden Sie im Menüpunkt Anwendungsbeispiele Admin > Berechtigungsarten bzw. in den Praktischen Beispielen.

Parameter

Diese Parameter sind für die Entwicklung vonWebdesk relevant, können bei der täglichen Arbeit mit Webdesk EWP jedoch ignoriert werden.

Dateien

Ist beispielsweise die zu bearbeitende Aktion vom Typ "Konfiguration", so können der Aktion mehrere Dateien zugeordnet sein. Bei jedem Speichern wird die Datei in einer neuen Version in der Datenbank persistiert. Beim Anlegen einer neuen Aktion ist dieser Reiter leer.

Textmodule

Zeigt alle vorhandenen Textmodule an. Hier erfolgt die Anlage neuer Textmodule (Textbausteine), bzw. von Übersetzungen; bei Bedarf kann man von hier aus direkt ein Textmodul bearbeiten, indem man auf die Schaltfläche "Bearbeiten" klickt.
Bei den Übersetzungen empfiehlt es sich, den Textbaustein durch einen technischen Key austauschen: z.B. Datum > wird zu "Kontenauswertung_Datum01". Anschließend wird bei der entsprechenden Sprache die gewünschte Übersetzung eingegeben. So verfährt man mit jedem Textbaustein einer jeder Aktion/Konfiguration, bis alle übersetzt sind. Auch hierbei ist es wichtig, den Flag "Änderung bei Versionswechsel" nicht angehakt zu lassen, da die Textbausteine sonst wieder auf den Standardwert gesetzt werden.

Hilfetexte

In diesem Reiter können Sie zu der Aktion passende Hilfetexte eintragen. Dieser Hilfetext erscheint dann beim User in der Kopfleiste.
Sie können hier auch URL Adressen zu externen Systemen angeben (Dokumente hinterlegen).
Für jede angelegte Sprache wird ein eigenes Hilfetextfeld angelegt.

Aktion suchen

Um eine bestimmte Aktion zu finden kann man in der Übersicht blättern, bis die gesuchte Aktion aufscheint, oder eine bestimmte Aktion mit Hilfe der Suchfunktion finden.

Mit Hilfe der Suchfunktion kann man mit Hilfe verschiedener Parameter nach einer Aktion suchen.

Überprüfung von zugeordneten Berechtigungen bei bestimmten Aktionen

Möchte man überprüfen, wer bei einer bestimmten Aktion/Konfiguration/Prozessreferenz eine Berechtigung hat, so geht dies entweder über die Aktion selbst, oder über den Menübaum.

Berechtigungs-Überprüfung über den Menübaum

Dies ist der schnellste Weg, um zu überprüfen, wer eine Berechtigung für eine bestimmte Aktion / Konfiguration oder Prozessreferenz hat.
Hier wird der Menüpunkt "Menü & Aktionen" angeklickt > Menüwartung

Berechtigungs-Überprüfung über die Aktion

Die Überprüfung der Berechtigungen kann auch direkt über die Aktion oder Konfiguration (oder Prozessreferenz erfolgen).
Hierzu klickt man im menüpunkt Menü & Aktionen > Aktionen

Integration der Aktion im Menübaum

Um eine neue Aktion / Konfiguration im Menübaum einpflegen zu können kann entweder ein neuer Ordner (z.B. Auswertungen, Info, etc.) angelegt werden, in welchen die Aktion oder Konfiguration reinkommt, oder man wählt einen bereits bestehenden Ordner.

Um die Aktion / Konfiguration zu integrieren, wählt man den entsprechenden Ordner im Menübaum aus, klickt mit der rechten Maustaste, und wählt > Aktionslink hinzufügen.

Klicken Sie mehrmals auf dieselbe Aktion, so wird diese auch mehrmals in den Menübaum übernommen.

Anschließend muss die Auswahlliste geschlossen werden (anklicken des Schließen-Buttons in der rechten oberen Ecke) und der Menü-Cache geleert werden.

Externe Links im Webdesk

Mit der Aktion "po_openExternalWebPage" kann eine externe Webpage (Link) im Webdesk hinzugefügt werden, welche dann beim anklicken in einem neuen Fenster aufgemacht werden kann. Dies erfolgt über einen IFrame. Innerhalb der Aktion können unterschiedliche Konfigurationen für unterschiedliche Links angelegt werden.

Aktion löschen

Um eine Aktion zu löschen sucht man die betreffende Aktion aus der Detailansicht aus (anklicken). In der Titelleiste befindet sich die Schaltfläche "Löschen" -diese anklicken.

Als Sicherheitscheck erscheint ein Popup, mit der Frage, ob man die Aktion tatsächlich löschen möchte. Durch Anklicken des OK-Buttons wird die Aktion aus dem Verzeichnis gelöscht.

1.3.2.2 Allgemeines zu Konfigurationen

Ob eine Aktion konfigurierbar ist, oder nicht erkennt man in der Aktionsmaske: Wenn es den Button "Neue Konfiguration" gibt im Reiter "Einstellungen", so können neue Konfigurationen (Abwandlungen der Aktion) hinzugefügt werden.

Von jeder konfigurierbaren Aktion (d.h. Aktionstyp = "Konfiguration") können beliebig viele Konfigurationen abgeleitet werden. In einer konkreten Konfiguration kann bestimmt werden, welche und wie viele Felder dem Benutzer angezeigt werden. Dadurch wird ermöglicht, dass Formulare an die Bedürfnisse und Wünsche einzelner Benutzer bzw. Benutzergruppen angepasst werden.

Im Reiter Konfigurationen sind alle bisher zu dieser Aktion erstellen Konfigurationen aufgelistet und können direkt aufgerufen werden.

Bei den Konfigurationen der Management-Listen wird die Auswahl zwischen Organigramm und Favoriten-Liste automatisch ausgegeben, bedarf also keiner Parametrierung seitens des Administrators.

Bei den Spaltenüberschriften (Spaltennamen z.B. bei diversen Listen oder Filtern) ist darauf zu achten, dass die Überschrift möglichst kurz gehalten wird, da sonst die Spaltennamen ineinander geschrieben werden, und somit nicht mehr lesbar sind. Es wird empfohlen, bei längeren Überschriften abzukürzen (.) bzw. mit Leerzeichen zu trennen (Umbruchmöglichkeit).

Kontextmenü in einer Aktion / Konfiguration

In der Konfigurationsansicht der jeweiligen Aktion kann das Kontextmenü hinterlegt werden:

Click to enlarge

Das Ergebnis kann beim User (Ansicht Monatsjournal) folgendermaßen aussehen:

Beispiel in einer Workflow-Liste:
Die zwei Pfeile nach unten symbolisieren, dass ein Kontextmenü vorhanden ist. Per Mausklick (rechte Maustaste) kann die hinterlegte Aktion ausgeführt werden, wobei die Aktion auch in einem neuen Fenster gestartet werden kann (Symbol auf der rechten Seite).

Click to enlarge
Fehlgründe
Bestimmte Fehlgründe nicht anzeigen

Es besteht die Möglichkeit bestimmte Fehlgründe im Kalender zu verbergen. Durch Hinzufügen eines Fehlgrundes in der Liste wird dieser im Kalender nicht angezeigt. Das Fehlgrundkürzel wird in  der Kalenderansicht nicht angezeigt.

Fehlgründe für bestimmte Gruppen anonymisieren

In manchen Fällen ist es sinnvoll, den tatsächlichen Fehlgrund nicht in Kalenderansichten anzuzeigen (z.B. Pflegeurlaub Kind, Krank, Kur...). Aus diesem Grund können Fehlgründe in den Webdesk- Kalenderansichten anonymisiert werden. Folgende Voraussetzung muss gegeben sein:

Soll nun auch die Fehlgrunddetailansicht für diese Gruppen generell unterbunden werden ( um z.B. Details zu einem Krankenstand nicht anzuzeigen) muss der Parameter "Detailansicht für bestimmte Gruppen unterbinden" konfiguriert werden.

Detailansicht für bestimmte Gruppen unterbinden

Durch diesen Parameter können Gruppen definiert werden, wo in die keine Detailansicht möglich sein sollte. Wenn z.B. die Gruppe Geschäftsführung hier angegeben ist, dann ist es im Anwesenheitstableau nicht möglich durch Klick auf den Free/Busy Balken, die Termindetailansicht zu öffnen.

Wird der Parameter in einer Kalenderansicht hinterlegt, bekommt man durch Klick auf einen Fehlgrund oder ein Free/Busy Symbol keine Detailansicht zu dem Termin bzw. Fehlgrund.

Einschränkungen in der Abfrage
Nur Personen aus der/n folgenden Gruppen anzeigen (Einschränkung auf bestimmte Personen einer losen Gruppe)

Das Abfrageergebnis einer Managementliste wird auf die hier definierte Gruppe gefiltert, somit enthält das Abfrageergebnis nur Benutzer der hier definierten (losen) Gruppe. Voraussetzung hierfür ist die Definition einer losen Gruppe (z.B.: lose Gruppe "Lehrlinge" > Abfrageergebnis zeigt nur mehr Lehrlinge der selektierten Gruppen)

Beispiel:
Wird bei diesem Parameter die Gruppe Pauschalisten eingegeben, und der Vorgesetzte hat die Einsichtserlaubnis für die Gruppe01, so bekommt der Vorgesetzte bei Abfrage der Liste alle Personen der Gruppe01 angezeigt, die auch Pauschalisten sind.

Vorsicht: Dieser Parameter ist nur dann sinnvoll, wenn die Abfrage auf eine lose Gruppe eingeschränkt wird! (Einschränkungen auf hierarchische Gruppen bewirken, dass nur mehr diese Gruppen angezeigt werden, auch wenn davon unterschiedliche Gruppen ausgewählt wurden)

Einschränkung des Selektionsbaumes (Organigramm):

Standardmäßig werden im Auswahlorganigramm bei Mandantenberechtigungen die dazugehörigen lose Gruppen angezeigt. Will man diese nicht anzeigen, so kann mit dem Parameter "Folgende Organisationsstruktur nicht anzeigen" dies unterbunden werden.

Abfragelimitierung mit Datum

Ausgabeformate

Mit diesen Parametern wird bestimmt, welche Ausgabeformate dem Benutzer zur Verfügung gestellt werden:

Neue Konfiguration anlegen

Bei Konfigurationen handelt es sich um Aktionen, welche konfiguriert werden können. Von jeder konfigurierbaren Aktion können beliebig viele Konfigurationen (d.h. Aktionstyp = "Konfiguration")  abgeleitet werden.

Soll eine neue Konfiguration erstellt werden, so sucht man zunächst die entsprechende Aktion aus, und klickt von dieser aus auf  "Neue Konfiguration".
Da die Parameter in den Konfigurationen von der jeweiligen Aktion abhängig sind (Buchen, Journal, Auswertungslisten...), werden diese bei den einzelnen Konfigurationen beschrieben.

Übersetzen von Konfigurationen

Um vorhandene Konfigurationen in eine andere Sprache zu übersetzen:

Im ersten Schritt müssen in der zu übersetzenden Konfiguration, die Überschriften bzw. Elemente, welche durch einen Textbaustein ersetzt werden sollen, durch einen technischen Key ersetzt werden. Hierbei ist zu beachten, dass die Namenskonvention eingehalten wird: <Name der Konfiguration>_<Nummer des Textbausteins> z.B.: kurzjournal_journal01

Achtung: bei Konfigurationen für Statistiken sollte die Übersetzung nicht mehr als 20 Zeichen enthalten.

Bei den neu angelegten Textbausteinen sollte die Checkbox  "Änderung bei Versionswechsel" deaktiviert sein, da sonst die manuellen Änderungen beim nächsten Update mit den Standardwerten überschrieben werden.

Auf die gleiche Weise können auch alle anderen Konfigurationen bearbeitet werden.

Sind die Textbausteine für die Konfigurationen kopiert und übersetzt:

Hier kann, wie bei der Anonymisierung der Fehlgründe, die Eingabe auch mit Wildcards parametriert werden (KOST* unterbindet Anzeige der Fehlgründe für alle Gruppen die mit 'KOST' beginnen)

1.3.3 Menübaum

Die Menüstruktur dient dazu, einem Benutzer ein Set an Menüleisten und dazu gehörigen Menüpunkten zur Verfügung zu stellen.

Bei der Erstparametrierung (Neuanlage eines Mandanten) besteht der Menübaum zunächst nur aus dem Menüpunkt  "Logout". Es müssen nun alle gewünschten Menüpunkte, welche bestimmten Aktionen, Konfigurationen, Prozessreferenzen entsprechen, erst zugeordnet werden. Dies geschieht mit Hilfe eines Kontextmenüs, in welchem alle vorhandenen Aktionen aufgelistet sind. Damit der Menübaum dann in der Form bestehen bleibt muss er auch unbedingt abgespeichert werden, da sonst alle Einträge verloren gehen.

Im Menübaum können alle möglichen Aktionen und Prozessreferenzen abgebildet sein, jedoch werden beim User nur jene  Menüpunkte angzeigt, für welche er die Aktionsberechtigung inne hat. Es können ebenso mehrere Konfigurationen einer Aktion vorhanden sein, angezeigt werden bei Benutzer lediglich jene, für welche er die Aktionsberechtigung erhalten hat.

Zwecks einer übersichtlichen Aufteilung können die einzelnen Menüpunkte (Aktionen/Konfigurationen/Prozessreferenzen) in eigenen Foldern zusammengefasst sein. Die Reihung dieser Folder, sowie aller Menüpunkte kann beliebig geändert werden (Verschiebung hinauf, hinunter, an den Beginn, ans Ende).

Bestehen mehrere Mandanten, so hat jeder Mandant einen eigenen Menübaum. Sollen diese Menübäume ähnlich aufgebaut sein, so kann ein bereits angelegter Menübaum als Grundlage für alle anderen Mandanten gespeichert  und dann bei Bedarf angepasst werden.

Menübaumvorlagen >> ToDo

1.3.4 Internationalisierung

Die Sprachverwaltung (Internationalisierung) erlaubt eine mehrsprachige Webdesk-Gestaltung. Für die Bedürfnisse von internationalen Unternehmen mit unterschiedlichen Standorten kann der Webdesk in beliebig vielen Sprachen eingesetzt werden.

Die Übersetzungen der Textbausteine, aus welchen die jeweiligen Sprachen bestehen, erfolgt durch den Systemadministrator bzw. durch einen Übersetzer direkt in der Applikation. Um nicht ein und dasselbe Wort in vielen Formularen mehrmals übersetzen zu müssen, wurde das Prinzip der Vererbung eingeführt. Dadurch kann ein Textbaustein die Übersetzung eines anderen Textbausteins „erben“.
Beispiel: Die deutsche Übersetzung für Client ist mit „Mandant“ voreingestellt. Möchte man diese in allen Formularen auf „Klient“ ändern wäre es nötig, in jeder Aktion die das Wort „Mandant“ enthält, den Textbaustein getrennt zu bearbeiten. Da aber die Textbausteine für „Mandant“ vererbt werden, muss man die Änderung nur einmal im übergeordneten Textbaustein vornehmen.
Sollen die Übersetzungen in den einzelnen Formularen oder Ansichten jedoch unterschiedlich sein, so wird die Übersetzung benutzerdefiniert angelegt, der Textbaustein erhält jedes mal eine andere (vom Benutzer definierte) Übersetzung.

Wurde der Webdesk mehrsprachig angelegt, so hat der Benutzer die Möglichkeit, die gewünschte Sprache entweder über die Browsereinstellungen zu wählen, oder über die "Persönlichen Einstellungen" zu bestimmen.

1.3.4.1 Sprachen

Die Sprachverwaltung (Internationalisierung) erlaubt eine mehrsprachige Webdesk-Gestaltung. Für die Bedürfnisse von internationalen Unternehmen mit unterschiedlichen Standorten kann der Webdesk in beliebig vielen Sprachen eingesetzt werden.

Mit dem Parameter "Grundeinstellung" wird die Hauptsprache für den gesamten Webdesk festgelegt. Es kann immer nur eine Sprache als Grundsprache ausgewählt werden. Der Parameter muss also zwingend nur ein mal gesetzt werden.
Alle weiteren Sprachen können entweder über die Browsereinstellungen oder über die "Persönlichen Einstellungen" vom Benutzer direkt gewählt werden.

Die Übersetzungen der Textbausteine, aus welchen die jeweiligen Sprachen bestehen, erfolgt durch den Systemadministrator bzw. durch einen Übersetzer direkt in der Applikation. Um nicht ein und dasselbe Wort in vielen Formularen mehrmals übersetzen zu müssen, wurde das Prinzip der Vererbung eingeführt. Dadurch kann ein Textbaustein die Übersetzung eines anderen Textbausteins „erben“.
Beispiel: Die deutsche Übersetzung für Client ist mit „Mandant“ voreingestellt. Möchte man diese in allen Formularen auf „Klient“ ändern wäre es nötig, in jeder Aktion die das Wort „Mandant“ enthält, den Textbaustein getrennt zu bearbeiten. Da aber die Textbausteine für „Mandant“ vererbt werden, muss man die Änderung nur einmal im übergeordneten Textbaustein vornehmen.
Sollen die Übersetzungen in den einzelnen Formularen oder Ansichten jedoch unterschiedlich sein, so wird die Übersetzung benutzerdefiniert angelegt, der Textbaustein erhält jedes mal eine andere (vom Benutzer definierte) Übersetzung.

Wurde der Webdesk mehrsprachig angelegt, so hat der Benutzer die Möglichkeit, die gewünschte Sprache entweder über die Browsereinstellungen zu wählen, oder über die "Persönlichen Einstellungen" zu bestimmen.

1.3.4.2 Textbausteine

Webdesk EWP ist vollständig mehrsprachig und kann durch den Administrator eigenständig parametriert und gewartet werden.
Um dies zu ermöglichen wurden sogenannte Textbausteine eingebaut. Jeder Textbaustein wird charakterisiert durch einen Schlüssel und einen Wert (bzw. Übersetzung). Weiters wird jeder Textbaustein einer Aktion und einer Sprache zugeordnet.

Um die Wartung der Textbausteine zu erleichtern wurde folgende Namenskonvention für eine Schlüssel festgelegt: <modul>_<Aktionsname>.<Aktionstyp>_text

Schlüssel

Sprache

Übersetzung

po_showTextModules.act_lngcode

po_showTextModules.act_lngcode

Deutsch

Englisch

Sprachcode

Languagecode

Weiters gibt es auch Textbausteine, die keiner Aktion zugeordnet sind. Diese beinhalten meist Übersetzungen, die für ein ganzes Modul gültig sind und sich nie oder nur selten ändern. Bei diesen Textbausteinen (z.B. Übersetzungen für „Mandant“, „Gruppe“ oder „gültig Von“) gilt das Prinzip der Vererbung. Dieses wurde eingeführt, um nicht ein und dasselbe Wort in vielen Formularen mehrmals übersetzen zu müssen. Dadurch kann ein Textbaustein die Übersetzung eines anderen Textbausteins „erben“.

Beispiel: Die deutsche Übersetzung für Client ist mit „Mandant“ voreingestellt. Möchte man diese in allen Formularen auf „Klient“ ändern wäre es nötig, in jeder Aktion die das Wort „Mandant“ enthält, den Textbaustein getrennt zu bearbeiten. Da aber die Textbausteine für „Mandant“ vererbt werden, muss man die Änderung nur einmal im übergeordneten Textbaustein vornehmen.

Die folgenden 2 Parameter beeinflussen die Übersetzungen:

1.3.5 Praktische Beispiele Layout

1.3.5.1 Menübaum

Die Menüstruktur dient dazu, einem Benutzer ein Set an Menüleisten und dazu gehörigen Menüpunkten zur Verfügung zu stellen.

Bei der Erstparametrierung (Neuanlage eines Mandanten) besteht der Menübaum zunächst nur aus den Menüpunkten "Neuer Mandant" und "Logout". Hier müssen alle gewünschten Menüpunkte, welche bestimmten Aktionen, Konfigurationen, Prozessreferenzen entsprechen, erst zugeordnet werden. Dies geschieht mit Hilfe eines Kontextmenüs, in welchem alle vorhandenen Aktionen aufgelistet sind. Damit der Menübaum dann in der Form bestehen bleibt muss er auch unbedingt abgespeichert werden, da sonst alle Einträge verloren gehen.

Im Menübaum können alle möglichen Aktionen und Prozessreferenzen abgebildet sein, jedoch werden beim User nur jene  Menüpunkte angezeigt, für welche er die Aktionsberechtigung inne hat. Es können ebenso mehrere Konfigurationen einer Aktion vorhanden sein, angezeigt werden bei Benutzer lediglich jene, für welche er die Aktionsberechtigung erhalten hat.

Zwecks einer übersichtlichen Aufteilung können die einzelnen Menüpunkte (Aktionen/Konfigurationen/Prozessreferenzen) in eigenen Foldern (Ordnern)zusammengefasst sein. Die Reihung dieser Ordner, sowie aller Menüpunkte kann beliebig geändert werden (Verschiebung hinauf, hinunter, an den Beginn, ans Ende).

Bestehen mehrere Mandanten, so hat jeder Mandant einen eigenen Menübaum. Sollen diese Menübäume ähnlich aufgebaut sein, so kann ein bereits angelegter Menübaum als Grundlage für alle anderen Mandanten gespeichert  und dann bei Bedarf angepasst werden. Weiters können Menübaumvorlagen angelegt werden, welche bei weiteren Neuanlagen zusätzliche Parametrierungen ersparen.

Menübaum anlegen

Nachdem ein neuer Mandant im Mandantenformular angelegt wurde, erscheint dieser in der Auswahlliste:
Menübaum von Mandant: XY;

Zu diesem können sie nun die gewünschten Menüeinträge hinzufügen. Es empfiehlt sich, zuerst eine grobe Einteilung zu erstellen, indem als erstes die Ordnerstruktur festgelegt wird und anschließend die dazugehörigen Aktionen hinzugefügt werden.

Alle Menüaktionen (Ordner hinzufügen, Aktionen ändern, etc) können über die Schaltflächen in der Titelleiste aufgerufen werden. Alternativ können sie aber auch das Kontextmenü benutzen. Klicken sie mit der rechten Maustaste auf den gewünschten Eintrag und wählen sie eine Aktion.

Änderungen im Menübaum werden sofort gespeichert. Für den Webdesk-Benutzer sind Änderungen jedoch erst nach dem Leeren des Menü-Caches sichtbar.

Ordner - Aktionen
Ordner erzeugen

Um einen neuen Ordner zu erzeugen klickt man auf den gewünschten bestehenden Ordner an welchen der neue Ordner "angehängt" werden soll. Weiters klicken sie die Schaltfläche Ordner Aktionen > Ordner erzeugen. Es erscheint eine Eingabemaske mit einer Auflistung der bestehenden Sprachen im Webdesk. Geben sie hier eine Übersetzung zu jeder Sprache an.

Die gleiche Vorgehensweise ist auch möglich, indem man den entsprechenden Menüpunkt mit der rechten Maustaste anklickt. Es erscheint die gleiche Übersicht über alle möglichen Aktionen, wie sie auch in der Titelleiste zu sehen ist.

Durch Klick auf Hinzufügen schließen sie die Aktion ab, oder beenden sie ohne Änderung durch Klick auf das  - Icon klickt.

Ordnername ändern

Um einen Ordnernamen zu ändern wählt man den entsprechenden Ordner aus, klickt dann auf die Schaltfläche Ordner Aktionen, wählt den Punkt Ordnername ändern aus.
Im Textfeld wird der neue Name eingegeben, danach auf die Schaltfläche Speichern klicken. Möchten Sie die Änderung nicht speichern, klicken Sie einfach auf "abbrechen".

Bearbeiten der Ordnernamen-Übersetzung

Wurden mehrere Sprachen angelegt, so können hier die dazugehörigen Übersetzungen bearbeitet werden. Durch Anklicken der Schaltfläche gelangen Sie direkt in den entsprechenden Textbaustein.

Ordner löschen

Um einen Ordner zu löschen wählt man den entsprechenden Ordner im Menübaum aus, klickt auf die Schaltfläche Ordner Aktionen, wählt den Punkt Ordner löschen aus.

Die gleiche Vorgehensweise ist auch möglich, indem man den entsprechenden Ordner auswählt, dann mit der rechten Maustaste anklickt und die Aktion Ordner löschen auswählt.

Als Sicherheitscheck erscheint ein Popup mit der Frage, ob der Ordner wirklich gelöscht werden soll.

Durch einen Klick auf das OK-Icon wird der Ordner, inklusive aller Unterordner und Aktionslinks aus der Menü-Übersicht gelöscht.

Aktionen für Menüeinträge

Um einem Ordner eine Aktion hinzuzufügen wählt man den entsprechenden Ordner im Menübaum aus, klickt auf die Schaltfläche Aktionen für Menüeinträge > Aktionslink hinzufügen.

Wählen sie beliebig viele Aktionen durch aktivieren der Checkbox aus und bestätigen sie das Hinzufügen durch Klick auf die Schaltfläche Hinzufügen.

Wählen sie beliebig viele Aktionen oder Konfigurationen durch Anklicken aus. In den Suchfeldern "Aktionstyp", "Name", "Überschrift" oder "Beschreibung" können Sie nach den gewünschten Einträgen suchen. Durch einmaliges Anklicken wird die Aktion in den Menübaum integriert. Klicken Sie mehrmals auf dieselbe Aktion, so wird diese auch mehrmals in den Menübaum übernommen. Anschließend muss die Auswahlliste geschlossen werden (anklicken des Schließen-Buttons in der rechten oberen Ecke) und der Menü-Cache geleert werden.

Die gleiche Vorgehensweise ist auch über das Kontextmenü (Klick mit der rechten Maustaste auf den Ordner) möglich.

Löschen von Aktionslinks

Um eine Aktion zu löschen wählt man den entsprechenden Ordner im Menübaum aus, klickt auf die Schaltfläche Aktionen für Menüeinträge > Aktionslink entfernen.
Die gleiche Vorgehensweise ist auch möglich, indem man den entsprechenden Ordner auswählt, dann mit der rechten Maustaste anklickt und die Aktion Aktionslink entfernen auswählt.

Als Sicherheitscheck erscheint ein Popup mit der Frage, ob die Aktion wirklich gelöscht werden soll. Durch einen Klick auf das OK-Icon wird der Ordner aus der Menü-Übersicht gelöscht.

Aktion bearbeiten

Um eine bestimmte Aktion in der Menüstruktur zu bearbeiten, wählt man die entsprechende Aktion aus, klickt (rechter Mausklick) auf die Schaltfläche Aktion anzeigen/bearbeiten.
Auf diese Weise gelangt man in die Detailansicht der gewählten Aktion, kann diese wie gewünscht bearbeiten.
Zusätzlich kann man direkt in die Konfigurationsdetails springen, mit Hilfe der Schaltfläche Aktion konfigurieren.

Soll eine Aktion/Konfiguration an einer anderen Stelle im Menübaum aufscheinen, so klickt man diese an > rechter Mausklick > Ausschneiden. Anschließend klickt man an die gewünschte Stelle im Menübaum > Einfügen.

Die Reihenfolge der angezeigten Menüeinträge kann mit Hilfe der Pfeiltasten verändert werden:

Menübaumvorlage hinzufügen

Bei mehreren Mandanten besteht die Möglichkeit Menübaumvorlagen anzulegen (Folder mit entsprechenden Aktionen), welche allgemein pro Mandant verwendet werden können. Diese Parametrierungs-Möglichkeit ermöglicht eine einmalige Anlage einer Vorlage, welche mehrmals verwendet werden kann.

Anzeige von Aktionsberechtigungen

Durch Anklicken eines Menüpunktes werden die dazugehörigen Berechtigungen angezeigt. So ist auf den ersten Blick erkennbar, wer die Berechtigung für die jeweilige Aktion inne hat.

1.3.5.2 Internationalisierung

Anlegen einer neuen Sprache

Um eine neue Sprache anzulegen befüllen Sie lediglich die beiden Felder "Neuer Name" (z.B. Englisch) und "Neuer Code" (2stelliger Sprachcode, z.B. en).
Nach dem Bestätigen mit den Button "Speichern" wird die neue Sprache und alle dazugehörigen Textbausteine angelegt, d.h. es werden alle Textbausteine der eingestellten Hauptsprache kopiert. Die Textbausteine der neuen Sprache sind am Präfix "[en]Textbaustein" zu erkennen.

Achtung: Das Anlegen einer neuen Sprache kann, abhängig von der Leistung des Rechners, längere Zeit in Anspruch nehmen! Um Performanceprobleme zu vermeiden sollte diese Aktion nur außerhalb der Hauptarbeitszeit vorgenommen werden.

Wurde beim Setup keine Standardsprache definiert, so wird automatisch die erste erstellte Sprache als Standardsprache übernommen.

Die Spracheinstellung kann entweder über die Browsereinstellungen gewählt werden, oder über die "Persönlichen Einstellungen".

Erstellen von Textbausteinen

Es ist möglich, Textbausteine direkt über das entsprechende Formular (Aktion) anzulegen, und die entsprechenden Übersetzungen gleich mitzuliefern:

Bearbeiten von Textbausteinen

Um Textbausteine zu bearbeiten klickt man auf die Detailansicht des gewünschten Textbausteins, und kann von dort aus die gewünschten Änderungen vornehmen.

Um nicht ein und dasselbe Wort in vielen Formularen mehrmals übersetzen zu müssen, wurde das Prinzip der Vererbung eingeführt. Dadurch kann ein Textbaustein die Übersetzung eines anderen Textbausteins „erben“.

Beispiel: Die deutsche Übersetzung für Client ist mit „Mandant“ voreingestellt. Möchte man diese in allen Formularen auf „Klient“ ändern wäre es nötig, in jeder Aktion die das Wort „Mandant“ enthält, den Textbaustein getrennt zu bearbeiten. Da aber die Textbausteine für „Mandant“ vererbt werden, muss man die Änderung nur einmal im übergeordneten Textbaustein vornehmen.

Änderung des Parameters "Vererbt" oder "Benutzerdefiniert":

Übersetzen von Textbausteinen

Die Übersetzung der Textbaustein kann entweder direkt bei der Neuanlage mitgeliefert werden. Solle bereits bestehende Textbausteine übersetzt werden:

Achtung: ist die Checkbox "Änderung bei Versionswechsel" angehakt, wird der eingegebene Name beim nächsten Versionswechsel wieder auf den Standardwert gesetzt. Möchte man dies vermeiden, und die Übersetzung auch nach dem Versionswechsel behalten, so ist diese Checkbox zu deaktivieren.

Anschließend im Menüpunkt Setup > Erw. Funktionen die Schaltfläche "Aktualisiere Übersetzungsfiles" anklicken. Somit werden die geänderten Textbausteine übernommen und erscheinen in der gewünschten Sprach-Version.

TIP: Wenn man im Menüpunkt Textbausteine in die Filterkriterien [["Sprachkürzel"]], z.B. [[en]] , unter MySql installationen nur [en] eingibt, so sieht man alle noch nicht übersetzten Textbausteine, da diese mit dem Wert angelegt werden. Bearbeitet man nun einen Textbaustein und wählt dann "Speichern&Schliessen" so fällt der Textbaustein aus den Filterkriterien. So ist es einfacher die noch unübersetzten Textbausteine abzuarbeiten.

1.3.5.3 Übersetzen von Konfigurationen

Um vorhandene Konfigurationen in eine andere Sprache zu übersetzen:

Im ersten Schritt müssen in der zu übersetzenden Konfiguration, die Überschriften bzw. Elemente, welche durch einen Textbaustein ersetzt werden sollen, durch einen technischen Key ersetzt werden. Hierbei ist zu beachten, dass die Namenskonvention eingehalten wird: <Name der Konfiguration>_<Nummer des Textbausteins> z.B.: kurzjournal_journal01

Achtung: bei Konfigurationen für Statistiken sollte die Übersetzung nicht mehr als 20 Zeichen enthalten.

Bei den neu angelegten Textbausteinen sollte die Checkbox  "Änderung bei Versionswechsel" deaktiviert sein, da sonst die manuellen Änderungen beim nächsten Update mit den Standardwerten überschrieben werden.

Auf die gleiche Weise werden alle anderen Konfigurationen bearbeitet.

Sind die Textbausteine für die Konfigurationen kopiert und übersetzt:

1.3.5.4 Aktion Gruppenkalender

Eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Felder, bzw. Reiter finden Sie im Menüpunkt "Aktionen".

Konfigurationen des Gruppenkalenders

Von jeder konfigurierbaren Aktion (d.h. Aktionstyp = "Konfiguration") können beliebig viele Konfigurationen abgeleitet werden. In einer konkreten Konfiguration kann bestimmt werden, welche und wie viele Felder dem Benutzer angezeigt werden. Dadurch wird ermöglicht, dass Formulare an die Bedürfnisse und Wünsche einzelner Benutzer bzw. Benutzergruppen angepasst werden.

Um eine bestehende Konfiguration zu ändern klickt man den Reiter Konfigurationen an, wählt die Konfiguration aus (mehrere Konfigurationen möglich). Um Änderungen vorzunehmen klickt man auf die Schaltfläche "Konfigurationsdetails bearbeiten".

Groupware-Termine anzeigen
Ist der Parameter auf Ja gestellt, so werden die Termine aus dem Modul Calendaring angezeigt.

Folgende Fehlgründe nicht anzeigen
Es besteht die Möglichkeit bestimmte Fehlgründe im Kalender zu verbergen. Durch hinzufügen eines Fehlgrundes in der Liste wird dieser im Kalender nicht angezeigt. Das Fehlgrundkürzel wird in  der Kalenderansicht nicht angezeigt, bei MouseOver können die Detailinformationen jedoch abgerufen werden.

Fehlgründe für bestimmte Gruppen anonymisieren
In manchen Fällen ist es sinnvoll, den tatsächlichen Fehlgrund nicht in Kalenderansichten anzuzeigen (z.B. Pflegeurlaub Kind, Krank, Kur...). Aus diesem Grund können Fehlgründe in den Webdesk- Kalenderansichten anonymisiert werden. Folgende Voraussetzung muss gegeben sein:

  1. der anonymisierte Fehlgrund muss in der 6020 angelegt werden
  2. danach muss der Job getAbsenceTextModules gestartet werden
  3. falls der Fehlgrund auch in anderen Sprachen verfügbar sein soll, müssen hierfür auch die Übersetzungen erstellt werden

Detailansicht für bestimmte Gruppen unterbinden
Soll nun auch die Fehlgrunddetailansicht für diese Gruppen generell unterbunden werden ( um z.B. Details zu einem Krankenstand nicht anzuzeigen) muss der Parameter "Detailansicht für bestimmte Gruppen unterbinden" konfiguriert werden.

Durch Angabe einer bestimmten Gruppe, erhält diese keine Detailansicht zum Fehlgrund in der jeweiligen Konfiguration. Hier kann wie bei der Anonymisierung der Fehlgründe die Eingabe auch mit Wildcards parametriert werden (KOST* unterbindet Anzeige der Fehlgründe für alle Gruppen die mit 'KOST' beginnen)

Neue Konfiguration des Gruppenkalenders

Jede Aktion kann beliebig viele Konfigurationen enthalten. Mit den unterschiedlichen Konfigurationen wird das Aussehen der Ausgabe-Masken bestimmt (z.B. unterschiedliche Ansichten für verschiedene Gruppen).

Möchte man eine neue Konfiguration einer Aktion anlegen, so wählt man die betreffende Aktion aus, klickt auf die Schaltfläche "Neue Konfiguration".

Die Befüllung der vorgegebenen Felder / Reiter erfolgt, wie oben beschrieben.

Verweise

Useransicht

1.3.5.5 Aktion Journal

Konfigurationen des Journals

Um eine bestehende Konfiguration einzusehen und ggf. zu bearbeiten selektiert man diese aus > durch Anklicken der Schaltfläche "Konfiguration bearbeiten" > so gelangt man in die bestehende Konfiguration: 

Anzuzeigende Spalten
Jede Zeile in der Journal-Konfiguration entspricht einer Spalte im Journal.

Zusammenfassung:
Die Anzeige einer Zusammenfassung ist optional. Die Spalten können nach Bedarf parametriert werden:

Kontextmenü
Das Kontextmenü dient der Verlinkung mit anderen Aktionen. So kann beispielsweise im Monatsjournal ein Link auf eine Zeitkorrektur bzw. ein Fehlzeitformular angelegt werden. Dadurch kann der Benutzer direkt aus dem Journal in das entsprechende Formular klicken (rechte Maustaste).

Mit der angeführten URL_Query wird der Antrag für den Tag aufgerufen, auf dem im Monatsjournal mit rechter Maustaste geklickt wurde.

Ansicht beim User:

Abfragelimitierung mit Datum
Eine genauere Beschreibung zur Abfragelimitierung mit Datum finden Sie im Menüpunkt Allgemeines zu Konfigurationen.

Neue Konfiguration des Journals

Jede Aktion kann beliebig viele Konfigurationen enthalten. Mit den unterschiedlichen Konfigurationen des Journals wird das Aussehen der Ausgabe-Maske bestimmt (z.B. eigene Journale für unterschiedliche Benutzergruppen, wie Pauschalisten, Auszubildende etc.).

Möchte man eine neue Konfiguration einer Aktion anlegen, so wählt man die betreffende Aktion aus, klickt auf die Schaltfläche "Neue Konfiguration".

Die Befüllung der vorgegebenen Felder / Reiter erfolgt, wie oben beschrieben.

Verweise

Useransicht

1.3.5.6 Aktion Kalender

Eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Felder, bzw. Reiter finden Sie im Menüpunkt "Aktionen".

Konfigurationen des Kalenders

Die vorhandenen Konfigurationen sind bei der Aktion im Reiter "Konfigurationen" zu finden:

Durch Anklicken gelangt man in die gewünschte Konfiguration.

Die Konfiguration kann gelöscht werden, indem man auf die Schaltfläche "Löschen" (Titelleiste) klickt.

Konfiguration bearbeiten

Bearbeiten der bestehenden Konfiguration ist durch Anklicken der Schaltfläche "Konfigurationsdetails bearbeiten" möglich.

Bestimmte Fehlgründe nicht anzeigen

Es besteht die Möglichkeit bestimmte Fehlgründe im Kalender zu verbergen. Durch Hinzufügen eines Fehlgrundes in der Liste wird dieser im Kalender nicht angezeigt. Das Fehlgrundkürzel wird in  der Kalenderansicht nicht angezeigt.

Feiertage

Die Feiertage werden im System 6020 eingetragen (Zeiterfassung > Jahresprogramm). Nach dem Speichern im System 6020 und Löschen des Feiertagsspeichers im TAConnector (Menüpunkt System > Erweiterte Funktionen) erscheinen die Feiertage im Kalender farblich abgesetzt.

Verweise

Useransicht

1.3.5.7 Aktion Anwesenheitsliste

Jede Zeile in der Konfigurationsmaske entspricht einer Spalte in der Anwesenheitsliste. Die Spalten / Zeilen lassen sich beliebig parametrieren.

Anzuzeigende Spalten

Name

Beschreibung

absenceCode

Fehlgrund

absenceCodeDateFrom

Von

absenceCodeDateTo

Bis

freeBusyInfo

Freie / Gebuchte Zeiten

lastBookingTime

Letzte Buchung

name

Name

status

Status

statusAbsenceCode

Status Fehlgrund

taId

ZEF Stammsatznummer

terminal

Terminal

terminalLocation

Terminalstandort

orgUnit

Abteilung

region

Region

stabt

Stammkostenabteilung

stakoart

Stammkostenart

stakost

Stammkostenstelle

stanzart

Anzeigenart

Suchen im Anwesenheitstableau per Linkparameter

Das Anwesenheitstableau akzeptiert nun den optionalen Parameter "searchFor". Der Wert der hier übergeben wird, wird anschließend in das Suchfeld übernommen. Es kann auch ein Stern am Ende als Wildcard angegeben werden.
Die Suchlogik erfolgt analog der Suche im Feld "Suche", d. h. es werden die Felder "Zuname" und "Vorname" durchsucht.

Ist eine Übereinstimmung gegeben, so wird sofort der entsprechende Eintrag (ev. auch mehrere) angezeigt.

Aufruf:
Es muss immer der gesamte URL aufgerufen werden.

http://webdeskserver/webdesk3/ ta_getAttendanceTableau.cact?searchFor=May*

Anmerkung: sinnvoll nur in Kombination mit SSO.

Verweise

Useransicht

1.3.5.8 Aktion Buchen

Im Reiter Konfigurationen finden sich die bereits angelegten Konfigurationen.
Eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Felder, bzw. Reiter finden Sie im Menüpunkt "Aktionen".

Konfiguration der Aktion Buchen

Von jeder konfigurierbaren Aktion (d.h. Aktionstyp = "Aktion") können beliebig viele Konfigurationen abgeleitet werden. In einer konkreten Konfiguration kann bestimmt werden, welche und wie viele Felder dem Benutzer angezeigt werden. Dadurch wird ermöglicht, dass Formulare an die Bedürfnisse einzelner Benutzergruppen angepasst werden.

Um die Konfiguration zu bearbeiten, klickt man auf die Schaltfläche "Konfigurationsdetails bearbeiten".

Nach 15 Minuten Inaktivität wird der User automatisch zum Welcome-Screen weitergeleitet

Verweise

Useransicht

1.3.5.9 Aktion Stamm / Konten

Eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Felder, bzw. Reiter finden Sie im Menüpunkt "Aktionen".

Konfiguration der Aktion Stamm / Konten

Stammdaten

Name Beschreibung

employeeID

Personalnr.

firstName

Vorname

lastName

Nachname

orgUnit

Abteilung

region

Region

stabt

Abteilung

stakost

Kostenstelle

...

...

Konten

Die Konten können in 2 Spalten angezeigt werden - linke und rechte Spalte. Für die jeweilige Spalte kann eine Überschrift eingegeben werden.

Neue Konfiguration der Aktion Stamm / Konten

Jede Aktion kann beliebig viele Konfigurationen haben. Mit einer Konfiguration wird das Aussehen der Ausgabe-Maske bestimmt.

Möchte man eine neue Konfiguration einer Aktion anlegen, so wählt man die betreffende Aktion aus, klickt auf die Schaltfläche "Neue Konfiguration".

Die Befüllung der vorgegebenen Felder / Reiter erfolgt, wie oben beschrieben.

Verweise

Useransicht

1.4 Systemeinstellungen

Die Systemeinstellungen dienen sowohl der Parametrierung des Webdesk als auch der Wartung.

Diverse Systemparameter dienen der Gestaltung vieler Grundeinstellungen im Webdesk. Hierbei handelt es sich um Parameter, welche unmittelbare Auswirkungen auf die Funktionsweise und das Aussehen der unterschiedlichen Webdesk-Module haben: Workflow, Groupware, Dienstreise usw. (wie z.B. die Bestimmung der Authentifizierungsmethode für die Benutzer, ein Pfad zum Welcome-Logo, Bestimmung der ersten Aktion, welche nach dem Einstieg in den Webdesk angezeigt werden soll, etc.)

Zu Monitoring-Zwecken können die Logeinstellungen nach Bedarf parametriert werden, und so bestimmte Aktionen, bestimmte User, oder Log-Levels für bestimmte Funktionen ausgeben. Die Loglevels können je nach Bedarf in unterschiedlichen Abstufungen definiert werden, wie z.B. als Info, Warnung oder Fehlermeldung etc. Die Logging-Tiefe beeinflusst die Performance, da sie recht speicherintensiv ist.
Als weitere Monitoring Tools dient die Anzeige der angemeldeten User, der aktiven Jobs, oder die Logeinträge, in welchen dokumentiert wird, welche Jobs wann mit welchem Erfolg gelaufen sind.

Um Daten in (oder aus) dem Webdesk zu importieren (exportieren) werden Konnektoren eingesetzt. Sie stellen die Infrastruktur für den Import und Export von Daten bereit. So können nicht nur z.B. Daten aus dem Zeitwirtschaftssystem synchronisiert werden, sondern auch Datenbanken angesteuert werden, Textfiles (CSV-Dateien) erstellt werden. Auf diese Weise werden Schnittstellen zu anderen Systemen ermöglicht, die Daten aus dem Webdesk können bearbeitet oder formatiert werden. 

Um die Bearbeitung und Synchronisation von Massendaten automatisch zu gestalten, werden unterschiedliche Jobs eingesetzt. Sie dienen als periodisch laufende Hilfsprogramme der Synchronisation von Abteilungs- und Personendaten aus dem Zeitwirtschaftssystem.  Weiters ermöglichen die Jobs auch die Synchronisation von Kalenderdaten aus dem Groupware-System. Definierte Unregelmäßigkeiten im Zeitwirtschaftssystem können gefiltert werden, woraufhin bestimmte Anträge automatisch generiert und an die Mitarbeiter zur Bearbeitung weitergeleitet werden

Um die Performance-Leistung zu optimieren und einen schnellen Zugriff auf die Webdesk-Funktionalitäten zu gewährleisten werden Caches als Zwischenspeicher verwendet. Gründe für den Einsatz eines Caches sind ein (relativ gesehen) langsamer Zugriff auf ein Hintergrundmedium oder ein relativ hoher Aufwand, oft benötigte Daten neu zu generieren. So können die unterschiedlichen Daten in eigenen Caches zwischengespeichert werden, und sind so sofort verfügbar. Unter anderem gibt es Caches mit den Benutzerdaten, mit temporären Zugriffsberechtigungen, Prozessdefinitionen, Prozessdetails etc.

1.4.1 Schlüsselwerte

Mit den Schlüsselwerten können Schlüsselwortlisten für benutzerdefinierte Formulare und Applikationen verwaltet werden. Die Schlüsselwortliste wird durch den Namen eindeutig identifiziert und hat x verschiedene angehängte Schlüsselwerte. Für jeden dieser Schlüsselwerte gibt es für alle definierten Sprachen einen Langtext. In der Datenbank wird jedoch immer nur der Kurzname (Keyword) abgespeichert und im Normalfall auch nicht dem Benutzer angezeigt.

Im Falle einer Löschung eines Schlüsselwerts wird dieser das gültig-bis Feld auf "jetzt" gesetzt, somit fällt dieser Datensatz bei zukünftigen Abfragen raus und ist logisch gelöscht.

1.4.2 Systemmeldungen

Bei anstehenden Unregelmäßigkeiten, wie z.B. System-Wartungsarbeiten, oder besonderen Ereignissen im Unternehmen, können die Webdesk-Benutzer mittels Systemmeldungen auf diese aufmerksam gemacht werden.

Diese Systemmeldungen werden vom Systemadministrator verfasst, die Benutzer sehen die Meldung direkt nach der Anmeldung im Webdesk auf ihrem Welcome-Bildschirm.
Der Zeitpunkt des Erscheinens, ebenso wie die Dauer, für welche die Meldung erscheinen soll, können beliebig parametriert werden.

1.4.3 Erweiterte Funktionen

Bei den Erweiterten Funktionen handelt es sich um modulspezifische Aktionen, d.h. Aktionen, welche bestimmte Webdesk Module betreffen (z.B. Workflow-Cache aktualisieren), bzw. allgemeine Aktionen, welche die Kern-Funktionalität betreffen (z.B. Berechtigungscache leeren). Diese Funktionen erlauben eine erweiterte Verwaltung und Wartung des Webdesk EWP.
So ist es beispielsweise möglich, verschiedene Caches zu leeren oder zu aktualisieren, bestimmte Module zu registrieren, oder die Übersetzungsfiles zu aktualisieren.

Modulspezifische Aktionen

Die Modulspezifischen Aktionen sollten prinzipiell immer nur nach Rücksprache mit Workflow Consultants durchgeführt werden, da diese systemtechnische Aktionen im Hintergrund durchführen, welche bei falscher Anwendung zu Problemen führen können.

Workflow-Cache aktualisieren
Workflow-Anträge werden in einem Cache zwischengespeichert.  Durch Klick auf den Button wird dieser Cache geleert. Beispiel: Zwei Workflow-Engines greifen auf die selbe Datenbank zu. Um beide Engines nach einer Veränderung eines Workflow-Antrages in einen konsistenten Zustand zu bringen, ist es nötig den Workflow-Cache zu aktualisieren.

Auffrischung der erlaubten Aktionen
XX

Foldernamen aller Menüs reparieren

Personen zu hierarchischen Gruppen Beziehungen Konsistenzcheck
Falls die Webdesk Daten in Bezug auf die Beziehung Person - Organisationseinheit inkonsistent werden (eine Personen ist zu einem Zeitpunkt zu mehr als einer Organisationseinheit zugeordnet), können diese Beziehungen durch diese Aktion richtig gestellt werden.

Personen zu Kostenstellen Gruppen Beziehungen singulär machen
Abhängigg von Parametrierung der Organisationsstruktur kann eine singuläre Kostenstellen-Zugehörigkeit im nachhinein für bestehende Kostenstellen-Zuordnungen sichergestellt werden.

Reporting Engine neu installieren > nur im Zusammenhang mit dem Reporting Modul;

Reporting Engine neu starten > nur im Zusammenhang mit dem Reporting Modul

Reporting Engine Arbeitsverzeichnisse löschen
Nur im Zusammenhang mit dem Reporting Modul; mit dieser Aktion werden temporäre Arbeitsverzeichnisse und Dateien gelöscht.

Groupware Cache leeren
Groupware-Daten werden in einem sogenannten Cache zwischengespeichert. Mit Anklicken des Buttons wird dieser geleert, Daten werden beim nächsten Aufruf aktualisiert.

Feiertagsspeicher des TA-Connectors Löschen
Im Kalender- aber auch in Journalansichten können Feiertage angezeigt werden (farblich abgesetzt). Diese werden im Jahresprogramm der 6020 definiert. Damit diese Tage nicht immer von Neuem ausgelesen werden müssen, werden diese in einem Cache (Speicher) verwaltet. Werden nun neue Feiertage hinzugefügt und wurden die Feiertage für die ausführende Person bereits ausgelesen, so werden die Daten aus dem Speicher genommen. (Was natürlich kurzfristig zu einer Inkonsistenz der Daten führt. - Diese würde sich aber von alleine nach einer Zeit auflösen.) Will man aber nicht warten so kann man den Speicher auch einfach leeren und die Funktion lädt die Feiertage erneut.

Alle Passwörter zurücksetzen auf Zufallswerte und Mails senden
alle Passwörter werden auf  durch einen Zufalls-Generator erzeugte Werte gesetzt, und jedes dieser Passwörter wird in einer Mail an den entsprechenden Benutzer gesandt; Mailbenachtrichtigung erfolgt nur, wenn der Benutzer eine Mail-Adresse hat.

Alle Passwörter zurücksetzen
alle Passwörter werden auf jenen Wert zurückgesetzt, den die Password-Reset-Policy angibt

Aktionsnamen der Standardsprache reparieren ([de]...)
Sollten bei den Standard-Bezeichnungen noch unvollständige Übersetzungen ([de] oder [en] steht davor), können diese mit Hilfe des Parameters wieder korrekt dargestellt werden.

Kern-Funktionalität

Alle Log-Einträge aus Datenbank löschen
Die Log-Einträge, welche individuell für verschiedene Aktionen und Benutzer in unterschiedlichen Stufen aktiviert werden können, werden in der Datenbank persistiert. Durch betätigen dieses Buttons werden alle alten Log-Einträge aus der Datenbank gelöscht.

Berechtigungs-Cache leeren
Berechtigungen für bestimmte Aktionen werden durch den Administrator an Personen, Gruppen oder Rollen vergeben. Bei jedem Aktionsaufruf durch einen Benutzer wird überprüft, ob dieser auch die nötige Berechtigung besitzt diese Aktion auszuführen. Um die Performance dieser Überprüfung zu erhöhen, werden die Berechtigungen in einem Cache gespeichert. Damit Aktionszuweisungen an eine Person, Gruppe oder Rolle wirksam werden, muss zuvor der Berechtigungs-Cache durch Klick auf den Button geleert werden.

Menü-Cache leeren
Die Aktionsberechtigungen im Navigations-Menü werden in einem Cache zwischengespeichert. Durch Klick auf den Button "Menü-Cache leeren" wird dieser Cache geleert. Jedes Menü wird für 5000 Sekunden im Cache gehalten bevor es erneuert wird. Wird eine Menü länger als 2000 Sekunden nicht benutzt, wird dieses aus dem Cache entfernt.

Flowscripts neu laden
Mit dieser Funktionalität können benutzerdefinierte Aktionen, welche einen Flowscript-Controller beinhalten, neu geladen werden, sodass Änderungen im Flowscript-Code aktiv werden.

Erstellung von primären Textmodulen für alle Aktionen
Für die Standardsprache werden Standard-Textbausteine für Titel und Bezeichnung erstellt.

Aktualisiere Übersetzungsfiles
Die Übersetzungen der Textbausteine werden in einer XML-Datei im File-System des Servers abgelegt. Änderungen an Textbausteinen werden aber nur in der Datenbank festgeschrieben. Damit Änderungen an Textbausteinen wirksam werden, müssen XML-Datei und Datenbank durch Klick auf den Button in einen konsistenten Zustand gebracht werden.

Entsperre alle Textmodule
Gesperrte Textbausteine können nicht überschrieben werden. Damit *ALLE* Textbausteine, z.B. bei einem Versionsupdate des Webdesk, neu geschrieben werden können, müssen diese zuvor durch Klick auf den Button entsperrt werden.

Sperre alle Textmodule
Durch betätigen dieses Buttons werden alle Textbausteine in der Datenbank gesperrt. Bei einem Update auf eine aktuellere Version des Webdesk können dadurch die Textbausteine vor ungewolltem Überschreiben geschützt werden.

Toggle Layout
Systemaktion, nur nach Rücksprache mit Workflow-Consultants durchführen.

Neuinitialisierung JobService
Durch Klick auf den Button "Neuinitialisierung JobService" wird das gesamte Job-Service neu initialisiert und auf die Ausgangswerte zurückgesetzt.

Starte Modulupdate
Einzelne Module können individuell durch Update-Scripts aktualisiert und verändert werden. Diese Scripte sind im jeweiligen Modul im Package "impl.update" zu hinterlegen. In diesem Package befindet sich eine readme.txt mit einer detaillierten Beschreibung wie diese Scripte zu hinterlegen sind. Weiters muss die Property "versionNumber" im applicationContext des Moduls auf die Versionsnummer des Update-Skripts gesetzt werden. Durch Klick auf den Button werden die Scripte im Webdesk ausgeführt, ohne dass der Server neu gestartet werden muss.
Dies ist im Regelfall aber nicht nötig, da diese Scripts schon während des Starts des Webdesk ausgeführt werden.

Lockkontroller-Inhalt anzeigen
Inhalt des Lock-Kontrollers wird angezeigt. Systemaktion, nur nach Rücksprache mit Workflow-Consultants durchführen.

Lockkontroller leeren
Lockkontroller wird geleert. Systemaktion, nur nach Rücksprache mit Workflow-Consultants durchführen.

Einschränkung der Registrierung auf
Der Webdesk R3 verfügt über verschiedene Bereiche oder auch Packages  [wf, gw, po, ta,..]. Beim Start werden diese, falls so eingestellt (mind. aber einmal), registriert. Die Registrierung legt die in dem Package vorkommenden Aktionen, Sprachbausteine, Updatescripts, .... an. Will man dies händisch nachziehen so kann es hier gemacht werden. Die Einschränkung dient dazu, nicht immer alle Aktionen ausführen zu müssen.

Die Registrierung ist sehr rechenintensiv. Um Performanceprobleme des Webdesk zu vermeiden, sollte diese nicht während der Geschäftszeit ausgeführt werden.

Registrierungsmodus: z.B. bei erweiterten Lizenzen > Module werden ohne Neustart nachgeladen. Beim Registrierungsmodus können folgende Parameter selektiert werden:

Starte Registrierung
Mit dieser Aktion werden alle Module des Webdesk neu registriert. Dabei werden für jedes Modul im Webdesk:

Interessanten Aufschluss über den Verlauf der Registrierung bietet die Datei $CATALINA_HOME/webapps/webdesk3/WEB-INF/logs/log4j.log

Achtung: Diese Aktion kann mehrere Minuten in Anspruch nehmen. Der Webdesk ist während dieser Zeit nicht verfügbar!

Auffrischung der erlaubten Aktionen
Es gibt Aktionen, welche nach der Durchführung überprüfen, ob die Aktion überhaupt ausgeführt werden darf.

1.4.4 Log-Einstellungen

Mit den Log-Einstellungen kann die Funktionsweise der Protokollierung punktgenau festgelegt werden. Es ist möglich festzulegen, bei welchen Usern und bei welchen Bildschirm-Aktionen gelogged werden soll Des weiteren ist es möglich auch festzulegen, welche Programmteile protokollieren sollen.
Die Loglevels (Debug, Info, Warn, Error, Fatal, All ) bestimmen die Priorisierung von Fehlermeldungen, wobei Debug die unterste Ebene darstellt und die meisten Meldungen ausgibt (Bsp.: "lade Datensatz mit Nummer..."), Info gibt nur Meldungen aus, die eine höhere Priorität haben als Info, und Error / Fatal  gibt nur Fehlermeldungen aus.

Wohin die Protokolle geschrieben werden sollen ist über die so genannten Appender einstellbar. Im Webdesk EWP stehen standardmäßig 4 Appender zur Verfügung:

Appender

Beschreibung

Database

Dieser Appender stellt das komfortabelste Log-Medium dar, hier wird jedes Event in einen Log pro Aktion und User geschrieben. Dieses Log gilt für die gesamte Verweildauer innerhalb einer Aktion (das bedeutet, dass auch das Blättern innerhalb eines Aktion dazuzählt!) Der Nachteil ist, dass diese Protokollierungsart auch die aufwendigste darstellt, da ständig schreibende Datenbankzugriffe erfolgen.

Console

Dieser Appender schreibt auf die Konsole des Servlet Containers (z.B. Tomcat) in welchem der Webdesk EWP Server abläuft. Es handelt sich hierbei um ein Text-File, das chronologisch aufgebaut ist. Es ist hier naturgemäß schwierig, Logevents von einzelnen Usern herauszufiltern.

Error-File

Dieser Appender ist ein spezieller Appender, welcher nur Events vom Typ ERROR oder FATAL entgegennimmt. Das Ziel ist ein File im Webdesk Verzeichnis (webdesk3/WEB-INF/logs/error.log)

Log-File

Dieser Appender schreibt auf ein Logfile innerhalb der Webdesk Applikation. Im Unterschied zum Console-Log werden in diesem Fall nur Logevents vom Webdesk in dieses Log geschrieben. Während beim Console Appender auch andere Webapplikationen im selben Container auf diesen Appender loggen könnten. (webdesk3/WEB-INF/logs/log4j.log)

Die Datenbankprotokollierung (Appender = DATABASE) ist ausschließlich aktiviert, wenn der angemeldete User und die aufgerufene Aktion zur Protokollierung aktiviert wurden. Hier ist die korrekte Parametrierung des oberen Teils des Formulars von wesentlicher Bedeutung!
Umgekehrt ist es nicht notwendig, Aktionen oder Benutzer für die Protokollierung zu aktivieren, wenn in andere Medien als die Datenbank (Console, File, Error-File) gelogged werden soll.

Wichtige Logger:

Name des Loggers

Beschreibung

shark

Logger für die Workflow Engine

at.workflow.webdesk

Logger über alle Webdesk Klassen und Services

org.hibernate.SQL

Logger über alle SQL generierende Klassen im Hibernate

DatabaseManager

Logger über DODS (O/R Mapping Tool, welches von Shark verwendet wird)

Persistence

Logger über DAOs von Workflow Engine

Links

1.4.5 Systemparameter

Die Systemparameter stellen Datenobjekte dar, aufgrund welcher der Webdesk konfiguriert wird.
Mit diesen Parametern können grundlegende Einstellungen am Webdesk EWP vorgenommen oder geändert werden. 
Die Systemparameter sind nach Modulen gruppiert (Modul tm, gw, po, wf, ...), die in ihnen vorgenommenen Änderungen haben direkten Einfluss auf die Funktionsweise des Webdesk und sollten deshalb mit Vorsicht durchgeführt werden.

So können hier beispielsweise die Einstellungen für die Synchronisation der Fehlzeiten aus der IF6020 mit dem Groupware-System vorgenommen werden. Einstellung der Parameter erfolgt hier im Modul gw, Bean GWCalendar Service (z.B. Einstellung der Serverparameter, des Überprüfungszeitraumes, Gruppen, die überprüft werden sollen, Personen, die nicht überprüft werden sollen, etc.).

Über die Systemparameter werden ebenfalls die SwitchUser-Funktionen definiert. Zu finden sind diese Funktionen im Modul wf, Bean WfOptions.

1.4.5.1 Systemparameter PO

Allgemeines

Die folgende Tabelle umfasst die Systemparameter des Moduls "Portal & Organisation". Diese bewirken in ihren Bereichen jeweils systemweite Änderungen des Verhaltens und sollten nur dann verändert werden, wenn absolute Kenntnis und Wissen über die Verhaltensänderung herrscht, bzw. wenn dies mit dem zuständigen Consultant von Workflow abgeklärt ist.

Referenz der relevanten Systemparameter für das PO-Modul

Modul

Bean

Eigenschaft

Erklärung

mögliche Wert(e)

po 

Authentication 

allowPasswordResetByUser

Wenn der Parameter auf true steht, steht dem Benutzer auf der Anmeldeseite ein Link zur Verfügung, über den er sein Passwort zurücksetzen lassen kann. Dieser Parameter mach nur im Zusammenspiel mit Authentifizierungsmodus DB Sinn.

true/false

po 

Authentication 

authenticationMode

Authentifizierungsmodus

DB/SSO/LDAP

po 

Authentication 

sysAdminUser

Username des Systemadministrators

sadmin

po 

Authentication 

sysAdminPassword 

Passwort des Systemadministrators

*****

po 

Authentication 

sysAdminCommonName

Angezeigter Name des Systemadministrators

Full System Administrator

po 

AuthenticationBackupForSSO 

authenticationMode

Backup Authentifizierungsmodus für SSO

DB

po 

AuthenticationLDAP 

tlsEnabled

TLS Verschlüsselung der LDAP Abfrage  wird aktiviert

true / false

po 

AuthenticationLDAP 

ldapUser 

LDAP Username

myLdapUser

po 

AuthenticationLDAP 

ldapPassword 

LDAP Passwort

*****

po 

AuthenticationLDAP 

ldapProviderUrl 

LDAP Provider URL

ldap://192.168.1.2

po 

AuthenticationLDAP 

ldapBaseDn 

Basis DN der LDAP Abfrage

CN=Workflow

po 

AuthenticationLDAP 

ldapSearchSubTree 

Soll der gesamte LDAP Baum unterhalb der Base DN durchsucht werden?

true/false

po 

AuthenticationLDAP 

ldapSearchQuery 

Query der eindeutig Objekte vom Typ Person zurückliefert und das Binding-Objekt beinhaltet

(&(objectclass=person)(uid={0}))

po 

AuthenticationLDAP 

ldapUserNameField 

LDAP Feld in dem der Username gespeichert ist, muss Webdesk Username entsprechen

uid

po 

AuthenticationSSO 

cutDomain

wenn der Parameter auf true steht, muss der Webdesk Benutzername nicht die Windows Domäne beinhalten

true/false

po 

GlobalAdminLayoutOptions

personSelectionlistLayout

Falls ungleich leer wird als Verlocity-pattern benutzt um die Person in Selectionlists bei Berechtigungssteuerung anzzeigen

z.b. ${lastName}, ${firstName} (${orgUnit.shortName})

po 

LockController 

minToLive 

3

po 

LoginTokenUtils 

timeToLiveLoginToken

Anzahl Sekunden, welche ein Login-Token Gültigkeit hat, sobald er an den Client geschickt wird.

10

po 

performanceLogInterceptor

loggerName

Name des Loggers, welcher für die Performance-Überprüfung verwendet wird. Wird auf diesem Logger der Level TRACE gesetzt, erfolgt bei Überschreiten des tresholds ein Log-Eintrag mit einer Zeitangabe

at.workflow.webdesk.performanceLogger

po 

performanceLogInterceptor 

treshold 

Zeit in Millisekunden -> wenn erreicht wird gelogged bei Loglevel TRACE

50

po 

PoCacheHibernateUtils

forceReload 

interner Systemparameter sollte nur in Absprache mit Workflow auf false gesetzt werden.

true/false

po 

PoJobServiceTarget 

noOfSchedulerThreads 

Anzahl der Scheduler Threads pro Webdesk-Server, d.h. wieviele Jobs können gleichzeitig verarbeitet werden.

1

po 

PoLanguageServiceTarget 

standardDefaultLangCode 

Einstellung der Standard-Sprache

de

po 

PoLogServiceTarget 

actionsToLog

Liste der Aktionen, welche gelogged werden sollen. Dieser Systemparameter wird automatisch durch die Maske 'Log-Einstellungen' gesetzt.

AktAlleHierarchiePersonKeineAlle

po 

PoLogServiceTarget 

logAllActions 

Sollen alle Aktionen gelogged werden (in die DB-Logs?)

true/false

po 

PoLogServiceTarget 

logAllUsers 

Sollen alle User gelogged werden (in die DB-Logs?)

true/false

po 

PoLogServiceTarget 

usersToLog

Liste der Webdesk User (usernamen), welche gelogged werden sollen. Dieser Systemparameter wird automatisch durch die Maske 'Log-Einstellungen' gesetzt.

ABELS

po 

PoMailServerConfiguration

adress 

Hostname, bzw. IP-Adresse des SMTP-Mail-Servers, mit welchem Mail geschickt werden kann.

asterix.workflow.at

po 

PoMailServerConfiguration

defaultSender

Standardmässige Absende-Email-Adresse für Mails (falls keine explizit angegeben)

qwe@workflex.at

po 

PoMailServerConfiguration

password 

Passwort für Authentifizierung auf SMTP-Server.

po 

PoMailServerConfiguration

port

Port für SMTP-Server (falls leer wird Default Port 25 genommen)

po 

PoMailServerConfiguration

userName 

Username für Authentifizierung auf SMTP-Server, falls leer wird anonyme Authentifizierung zum Mailserver angenommen.

po 

PoMenuServiceTarget 

extractPermissionBeforeHand

Wenn aktiviert werden sämtliche Aktionsberechtigungen des Users beim initialen Menüaufbau auf Vorrat geladen.

true/false

po 

PoMenuServiceTarget 

resolveViewPermissionsBeforeHand

Wenn aktiviert, werden sämtliche Einsichtsberechtigungen des Users beim initialen Menüaufbau auf Vorrat geladen.

true/false

po 

PoOptions 

jsErrorHandling 

Wird verwendet um Javascript Fehler besser auszuweisen. Falls true, wird eine JS-Dialogbox beim abfangen eines JS-Fehlers angezeigt.

true/false

po 

PoOptions 

pathToWelcomeLogo 

Hier kann ein Pfad auf ein Logo definiert werden. Bilder müssen immer mittels führendem images angegeben werden. Die Sitemap leitet das Logo zu den angegebenen Pfaden weiter

Die Sitemap leitet das Logo weiter, und zwar zu den Pfaden:

custom/resources/images/{1}

resource://at/workflow/webdesk/po/resources/images/{1}

{1} steht in diesem Fall für den Pfad der angegeben wird.

po 

PoOptions 

clusterNodes 

Liste von Cluster Nodes, welche verwendet wird bei der Zuweisung eines Jobs zu einem Cluster Node

ClusterNode1

po 

PoOptions 

allowUserDeputy 

Steuert Berechtigung zur Eingabe eines dezentralen Stellvertreters in Usersetup

true/false

po 

PoOptions 

hideContextMenu 

Verbirgt Kontextmenü generell.

true/false

po 

PoOptions 

allowSkins 

experimenteller Parameter für Skinning, Wert 'true' nicht für Produktion gedacht!

true/false

po 

PoOptions 

skins 

experimenteller Parameter für Skinning

default=layoutTemplate und simple=simpleLayoutTemplate

po 

PoOptions 

progressOpacityInPercent 

Abdunklungswert für den Ladevorgang (zwischen 0 und 100) -> 0... keine Abdunklung, 100 -> schwarz

5

po 

PoOptions 

firstAction 

Name der Aktion, welche beim Start von Webdesk automatisch geöffnet wird. Falls leer wird 'po_welcome.act' geöffnet

po 

PoOrganisationServiceTarget 

allowOnlySingleCostCenterAssignment

bei Verwendung von Kostenstellen (eigene Org-Struktur) kann durch Aktivierung des Parameters sichergestellt werden, dass ein Benutzer immer nur zu einer Kostenstelle zugehörig sein kann

true/false

po 

PoOrganisationServiceTarget 

headerText 

in der obersten Leiste angezeigter Text bei Usern

PersonalNr: $getEmployeeId$

po 

PoPasswordQuality

minimalDigitsCount

notwendige Anzahl Ziffern im neuen Password

0

po 

PoPasswordQuality

minimalLength 

die minimale Länge des neuen Passworts

2

po 

PoPasswordQuality

minimalSpecialCharactersCount 

notwendige Anzahl spezieller Zeichen wie "@" oder "!" im neuen Passwort

0

po 

PoPasswordQuality

numberOfDifferingLatestPasswords 

minimale Anzahl von verschiedenen Passwörtern, bis eines wiederholt werden darf

0

po 

PoPasswordQuality

requiresUpperAndLowerCharacters

wenn true müssen sowohl klein- wie auch großgeschriebene Zeichen im neuen Passwort vorkommen

true/false

po 

PoPasswordQuality

validityDays 

die Anzahl Tage, nach der das Passwort geändert werden muss

365

po 

PoPasswordResetMail

explicitRecipient 

Empfänger der Mail, wenn nicht PoPerson.email genommen werden soll. Ist diese Zahl 0 so müssen *ALLE* Passwörter sofort geändert werden. Ist diese Zahl -1, so müsssen die Passwörter *NIE* geändert werden.

po 

PoPasswordResetMail

senderMailAddress

die als Absender einzusetzende Mail-Adresse

office@workflex.at

po 

PoPasswordResetMail

subject 

Betreff des Mails das an den Benutzer versendet wird, wenn er sein Passwort zurück setzt

Your webdesk password has been reset

po 

PoPasswordResetMail

templateBody 

Inhalt des Mails das an den Benutzer versendet wird, wenn er sein Passwort zurück setzt

<html><body>Your webdesk password has been <b>reset</b>, please change it as soon as possible! Current password:<br/> $password Sincerly,Your Webdesk Administraton</body></html>

po 

PoPasswordResetPolicy 

forcePasswordChangeAfterResetToRandomPassword 

wenn aktiviert muß der Benutzer nach dem ersten Login mit einem zurückgesetzten Passwort sein Passwort wechseln

true/false

po 

PoPasswordResetPolicy 

standardResetPassword 

Default-Passwort auf das zurückgesetzt wird

webdesk

po 

PoPasswordResetPolicy 

useUsernameAsStandardPassword 

Alternativ zu standardResetPassword kann der Username als Standard Passwort verwendet werden

true/false

po 

PoSystemMessageTarget 

daysToLive 

Tage die ein Passwort gültig ist. 0 = unendlich

7

po 

ServerParamList 

elements

Parameter der im Zusammenspiel mit GW-Modul benötigt wird, um per Webservice auf die Mailboxen der Benutzer zugreifen zu können

domino6/minibank/at;http://192.168.1.35/GWService_1_5.nsf/webservice?OpenAgent;;tecUserForGwService;t$st

po 

StartupListener 

firstStartupBeanName 

Nur nach Rücksprache mit Workflow Consultants verwenden

PoStartup

1.4.6 Jobverwaltung

Allgemeines

Jobs dienen als periodisch laufende Hilfsprogramme der Synchronisation und Bearbeitung von Daten. 

Beispiele:

Die Jobs können automatisch, mit Hilfe eines sogenannten Triggers gestartet werden. Mit dem Trigger wird ein Zeitplan erstellt, so dass die Jobs beliebig gestartet werden können (stündlich, täglich, wöchentlich oder monatlich, ...). Die Einstellung kann auf den Tag, Stunde und Minute genau konfiguriert werden.
Bei Bedarf können die Jobs auch jederzeit manuell gestartet werden.

Weiters können die Jobs einen aktiven oder inaktiven Status haben. Bei einem aktiven Status werden die Jobs gemäß dem eingestellten Trigger gestartet. Sind diese jedoch inaktiv, können sie lediglich manuell gestartet werden. Der Status kann jederzeit geändert werden.

Ein Monitoring der Jobs wird durch die Ansicht "Aktive Jobs" ermöglicht, wo alle aktiven Jobs auf einen Blick zu sehen sind. Weiters kann, bei entsprechender Parametrierung, der Verlauf des Jobs mit Hilfe der Logeinträge nachvollzogen werden. So wird anhand des parametrierten Log-Levels (definierter Status während des Jobverlaufes, wie z.B. Fehler, Warnung, ...) ersichtlich, ob ein Job problemlose durchgelaufen ist, oder ob bestimmte Probleme aufgetreten sind.
Bei Bedarf kann hier auch ein Mailversand konfiguriert werden. Die Mail wird an eine definierte Person verschickt, falls ein Logeintrag mit einem angegebenen Level existiert.

Begriffsdefinitionen

Durch die flexible Konfigurationsmöglichkeit kann ein Standard-Job in mehreren "Variationen" in einem System ablaufen. Jeder konfigurierte Job bildet nämlich eine neue Einheit, die seperat geplant werden kann.

Jedes Modul kann neue Jobs (sowohl konfigurierbare als auch nicht konfigurierbare) Jobs "beisteuern" und somit den "Werkzeugkasten" des Webdesk-Systems im Job-Bereich erweitern.

Relevante Menüpunkte / Aktionen

Die folgenden Menüpunkte im Full System Administrator enthalten die relevanten Funktionen zur Verwaltung und zur Überwachung von Jobs:

Monitoring

Für das Monitoring von Jobs ist es ungeheuer wichtig, dass die implementierenden Job-Klassen auch entsprechend Loggen. Diese Logging-Informationen werden dann üblicherweise in die Webdesk-Datenbank-Logs geschrieben und sind dann somit über die Ansicht Monitoring->Logeinträge auswertbar.

Empfohlene Log-Einstellungen

Grundsätzlich sollte der Loglevel of Jobs in den Log-Einstellungen (Full System Administrator: System--> Log-Einstellungen) zumindest auf INFO stehen. Damit ist gewährleistet, dass alle Log-Informationen, welche vom Programmierer als INFO oder höherwertig qualifiziert wurden, ins Datenbank-Log geschrieben werden. Hiermit sollte z.b. bei einer Batchverarbeitung üblicherweise z.b. die Anzahl der verarbeiteten Datensätze gelogged werden. Jedenfalls werden damit Fehler (Exceptions) auf jeden Fall gelogged!

Treten Fehler im Job auf, so ist es mitunter sinnvoll, den Logging-Level für Jobs auf DEBUG zu erhöhen!

Mailversand von Log-Infos

Im Reiter "Mailversand" des Job-Formulars kannn automatisch ein Mail mit Logging-Informationen an eine bestimmte Benutzer-Gruppe geschickt werden. Als Auslösekriterium sind hier Suchbegriffe oder das Erreichen eines bestimmten Log-Levels (z.b ERROR) möglich. Das Mail kann direkt alle Logging-Informationen enthalten oder aber nur einen Link auf die entsprechende Logging-Page enthalten.

Jobs im Modul Portal & Organisation

Jobs, welche für das Modul Portal & Organisation relevant sind:

Best Practice

Werden viele Jobs in einem System verwendet, sollte man folgende Grundregeln beachten:

Log-Einträge in der Webdesk-DB sollten regelmässige gelöscht werden (hierzu gibt es einen eigenen Job!), ansonsten kann die Webdesk-DB zu voll werden und daraus können in weitere Folge Performance-Probleme entstehen.

Best Practice

Werden viele Jobs in einem System verwendet, sollte man folgende Grundregeln beachten:

1.4.6.1 Job Import Org Data

Mit diesem Job können Organigramm-Infos aus Webdesk 2.x importiert werden. Das bedeutet es werden alle Organisationseinheiten aus Webdesk 2.x als hierarchische Gruppen in Webdesk EWP angelegt und die Beziehungen zueinander definiert (welche OE gehöert unter welche OE...).

Des weiteren werden Rollen, Rolleninhaber und deren Kompetenzziele aus Webdesk 2.x importiert. Wichtig hierbei: Falls eine Rolle nicht in Webdesk EWP existiert, wird diese automatisch angelegt. Es werden NUR Kompetenzziele auf Gruppen (Vorgesetzter für eine Gruppe)  importiert, d.h. individuelle Rollen-Kompetenzzuordnungen (Mayer hat Müller als Vorgesetzten) müssen manuell erfolgen.

Vorbereitungen am Webdesk 2.x

Am Webdesk 2 muss zumindest die Version 2.63.12m installiert sein. Weiters muss am Webdesk 2.x eine Website mit "Basic Authentication" eingerichtet sein, da der Job sich über HTTP mit einem im URL angegeben Usernamen + Passwort authentifiziert. Diese müssen dem Systemadministrator für den einstieg bekannt sein. Der Task IIOP (diiop.exe) muss gestartet sein (Konsole: load iiop).

Vorbereitungen am Webdesk 3.x

Der Name des Wd2.x Agents, welcher die XML Datei liefert lautet: ExportWebdeskDataAsXML
Eine Beispiel URL sieht wie folgt aus:
http://giamay:giamay@10.55.11.2/webdesk.nsf/ExportWebdeskDataAsXML?OpenAgent&client=RLB%20Stmk&structure=RLB%20Organigramm

d.h. Aufbau URL:

http://<username>:<password>@hostname/webdesk.nsf/ExportWebdeskDataAsXML?OpenAgent&client=<clientShortName>&structure=<ClientOrgStructure>

- Die Platzhalter "username" u. "passwort" beinhalten den Notes/webUser zum Einstieg auf den Webdesk 2.x
- Die Platzhalter "clientshortname" u. "ClientOrgStructure" entsprechen den Kurzbezeichnungen des Mandanten u. der Orgstruktur aus Webdesk 3. Achtung, falls Leerzeichen in den Namen vorkommen, müssen diese in der URL durch %20 ersetzt werden!

1.4.6.2 Job Start Connector Link Sync

Mit diesem konfigurierbaren Job können ein oder mehrere Konnektor-Synchronisation(en) gestartet werden.
Durch die Konnektor-Synchronisation können mehrere Konnektoren miteinander "verlinkt" werden.

Die entsprechenden Konnektoren werden aus der Dropdown-Liste ausgewählt.
Mit der "Hinzufügen"-Schaltfläche werden die Konnektoren für die Synchronisation definiert:

1.4.6.3 Job Execute and Send Reports

Der "Job Execute and send Reports" ermöglicht eine automatisierte Reporterstellung und proaktive Information an definierte Rolleninhaber.
Die Adressaten (Personen oder Gruppen) sind frei definierbar, die Konfiguration der Abfrage (ausgesendeter Report) entspricht der bereits vorhandenen Management-Liste, aknn aber auch manuell übersteuert werden.

Jobkonfiguration

Jobparameter

Personen / Gruppen / Mandantenauswahl

Auswahl von Personen, Gruppen oder Mandanten, an welche der Report versendet werden soll.

1.4.7 Konnektoren

Die Konnektoren stellen ein Rahmengerüst für den Import und Export von Daten in den Webdesk (bzw. aus dem Webdesk).
Die Definition von Quellkonnektoren (Quelle, aus der die Daten kommen) und Zielkonnektoren (wo die Daten hinkommen) erlaubt die Gestaltung des Datenflusses. So können nicht nur Daten aus dem Zeitwirtschaftssystem in den Webdesk synchronisiert werden, sondern auch Datenbanken angesteuert, Textfiles (CSV-Dateien) erstellt werden. So können auch Daten aus dem Webdesk hinaus transportiert, und in andere Systeme importiert und formatiert werden (Schnittstellen-Framework).

Prinzipiell gibt es folgende Arten von Konnektoren:

Beispiele für Konnektoren: Gruppenkonnektor, Personenkonnektor, ...

Weiters können im Webdesk auch verknüpfte Konnektoren definiert werden. Sie stellen eine Verknüpfung zwischen Konnektoren dar, und ermöglichen so eine genauere Definition des Datenflusses (Definition Sender und Empfänger)

1.4.7.1 DB Connector

Der DB Konnektor liest und schreibt Datensätze innerhalb einer relationalen Datenbank.

Beispiel für die Konfiguration eines DB Konnektors

1.4.7.2 Notes Connector

Ein Notes Konnektor liest und schreibt Notes Datensätze aus einer Lotus Notes  Datenbank.

Beispiel für die Konfiguration eines Notes Konnektors

1.4.7.3 PO Group Connector

Der PO GroupConnector liest und schreibt Webdesk Gruppen (inkl. zuständiger Rolleninhaber).

Beispiel für die Konfiguration eines PO Group Konnektors

Einstellungen für den Rollen-Import

1.4.7.4 PO Person Connector

Der PO Person Konnektor liest und schreibt Webdesk Personen, inkl. der zuständigen Rolleninhaber.

Beispiel für die Konfiguration eines PO Person Konnektors

1.4.7.5 Separator File Connector

Der Separator File Konnektor liest und schreibt Textfiles (Komma getrennt oder mit fixer Länge).

Beispiel für die Konfiguration eines Separator File Konnektors

1.4.7.6 Summarize Connector

Der Summarize Konnektor ist ein lesender und schreibender Konnektor, welcher Datensätze von mehreren lesenden Konnektoren (Quellkonnektoren) gruppiert.

Beispiel für die Konfiguration eines Summarize Konnektors

1.4.7.7 Template File Connector

Der Template File Konnektor ist ein schreibender Konnektor, welcher Textfiles erstellt. Kann u.a. dazu dienen, um bei Dienstreisen Datenträger zu erstellen.

Beispiel für die Konfiguration eines Template File Konnektors

1.4.7.8 Union Connector

Der Union Konnektor ist ein lesender Konnektor, welcher die Datensätze von mehreren lesenden Konnektoren zusammenfasst

Beispiel für die Konfiguration eines Union Konnektors

1.4.8 Verknüpfte Konnektoren

Verknüpfte Konnektoren stellen eine Verknüpfung zwischen bestehenden Konnektoren dar, und ermöglichen so eine genauere Definition des Datenflusses (Definition Sender und Empfänger).

Beispiel: Personenimport  - definiert anhand welcher Kriterien Personenstammdaten aus der Zeitwirtschaft in den Webdesk übernommen werden.

1.4.9 Monitoring

Um den Webdesk EWP leichter monitoren zu können, wurde ein ganzes Set an Hilfsmitteln vorgesehen.
So können beispielsweise die Logeinstellungen nach Bedarf parametriert werden, und so bestimmte Aktionen, bestimmte User, oder Log-Levels für bestimmte Funktionen ausgeben. Die Loglevels können je nach Bedarf in unterschiedlichen Abstufungen definiert werden, wie z.B. als Info., Warnung oder Fehlermeldung etc. Die Logging-Tiefe beeinflusst die Performance, da sie recht speicherintensiv ist.

Als weitere Monitoring Tools dient die Anzeige der angemeldeten User, der aktiven Jobs, oder die Logeinträge, in welchen dokumentiert wird, welche Jobs wann mit welchem Erfolg gelaufen sind.
Der Parameter Status Report Cocoon gibt einen allgemeinen Überblick über den Status der Webapplikation. Zu erwähnen ist dabei der Speicherverbrauch, der verfügbare Speicher und die verwendete JRE.

1.4.9.1 Logeinträge

Eine Logdatei (engl. log file) beinhaltet das automatisch erstellte Protokoll aller oder bestimmter Aktionen von einem oder mehreren Nutzern im Webdesk, ohne dass diese davon etwas mitbekommen oder ihre Arbeit beeinflusst wird.

Falls für eine Aktion ein Log aktiviert wurde erscheint es in dies Liste mit allen Logs.
In dieser Liste werden alle relevanten Daten festgehalten, wie z.B. der Zeitpunkt des Beginns der Logaufzeichnung, die Benutzer-Identifikation (bzw. die ID eines geswitchten Users), die IP Adresse des Rechners von wo aus die Aktion aufgerufen wurde, etc.
Aufgrund dieser Daten kann auch nach einer bestimmten Logdatei gesucht werden.

1.4.9.2 Liste der Caches

Cache bezeichnet eine Methode, um Inhalte, die bereits einmal vorlagen, beim nächsten Zugriff schneller zur Verfügung zu stellen.
Gründe für den Einsatz eines Caches sind ein (relativ gesehen) langsamer Zugriff auf ein Hintergrundmedium oder ein relativ hoher Aufwand, oft benötigte Daten neu zu generieren. Sie sind also ein wesentlicher Faktor, um die Performance zu optimieren und einen schnellen Zugriff zu gewährleisten.

Auf diese Weise werden unterschiedlichen Daten in eigenen Caches zwischengespeichert, und sind für den Abruf sofort verfügbar.
Unter anderem sind im Webdesk folgende Caches zu finden :

Bei bestimmten Änderungen in der Parametrierung des Systems, wie z.B. Hinzufügen neuer Menüeinträge, Bestimmung neuer Rolleninhaber oder Erstellung neuer Gruppen, kann es notwendig sein, den Cache zu löschen, um die Änderung auch im Webdesk ersichtlich zu machen.
Es können auch alle Caches gleichzeitig gelöscht werden. Hier ist nur zu beachten, dass nach dem Löschen aller Caches der Workflow-Cache aktualisiert werden muss, damit alle Prozessdefinitionen angezeigt werden.

1.4.9.3 Angemeldete User

Das Monitoring Tool "Angemeldete User" liefert eine Übersicht aller User, die aktuell online sind. Die angemeldeten User werden mit ihrem Usernamen, der Session-ID (pro User wird eine Session erstellt in welcher Userbezogene Informationen gespeichert werden), dem Zeitpunkt des Einloggens (entspricht zugleich dem Erstellungszeitpunkt der Session), und dem Zeitpunkt, wann der User zuletzt den Webdesk EWP benutzt hat, angezeigt.

1.4.9.4 Aktive Jobs

Mit der Übersicht über aktive Jobs wird eine Zusammenfassung aller aktiver Jobs geliefert. Hierbei handelt es sich um Jobs, welche mit einem Trigger versehen sind, und diesem entsprechend automatisch gestartet werden.

Eine Ausnahme stellen hier Immediate Triggers dar. Das sind Auslöser, welche sofort auslösen, wodurch der zugeordnete Job sofort startet. (Kann mittels "Job sofort starten" durchgeführt werden). Auch diese Jobs erscheinen in der Liste der aktiven Jobs, verschwinden aber wieder, nachdem sie ausgeführt wurden.

Weiters kann in der Ansicht der aktiven Jobs überprüft werden, ob ein Job gerade ausgeführt wird. Muss ein laufender Job unterbrochen werden, so kann er mittels eines eigenen Abbrechen-Buttons gestoppt werden ( dies gilt nur für Jobs, die das Interface "Interruptable" implementiert haben). 

1.4.9.5 Continuations

Was sind Continuations ?

Hier wird die ID (??) festgehalten, ebenso wie der Zeitpunkt des letzten Zugriffs, die initiale Lebenszeit (??), der Ablaufzeitpunkt, die Anzahl der Kinder (??) und der Typ (??).

1.4.9.6 Status Report

Der Status Report liefert einen allgemeinen Überblick über den Status der Webapplikation.

Zu erwähnen ist dabei der Speicherverbrauch, der verfügbare Speicher und die verwendete JRE. Dieser Report ist hauptsächlich für Entwickler interessant, weshalb hier nicht weiter darauf eingegangen wird.

1.4.9.7 Spezielle Funktionen

Zu den speziellen Funktionen des Webdesk gehört die Möglichkeit, den Benutzer zu ändern (Benutzer umschalten / Switch). Mit einer entsprechenden Berechtigung hat der Benutzer dann die Möglichkeit, auf den Webdesk eines anderen Benutzers zu switchen. Diese Aktionsberechtigung kann sich auf eine Person, Gruppe, bis hin zum ganzen Unternehmen erstrecken.

Switcht man auf einen anderen Benutzer, so kann man in seinem Namen Informationen, Listen aufrufen, Anträge erstellen. Erstellt man einen Antrag im Namen eines anderen Users, so wird dieser, abhängig von der Parametrierung des Prozesses, entweder in der Workflow-Liste "Offene Anträge" vom eigentlichen User, oder von demjenigen, der geswitcht hat angezeigt.

Diese Funktionalität ist sehr hilfreich bei, z.B. Vorgesetzten, welche viel unterwegs sind, und während derer Abwesenheit eine stellvertretende Person (Sekretärin/Assistentin) entsprechend agieren kann (Anträge genehmigen, Anträge stellen).

Folgende Systemparameter müssen bei dieser Funktion berücksichtigt werden:

WfOptions.switchUserMayApprove WfOptions.switchUserActsAsNominalUser

1.4.10 Praktische Beispiele Systemeinstellungen

1.4.10.1 Schlüsselwerte

Mit den Schlüsselwerten können Schlüsselwortlisten für benutzerdefinierte Formulare und Applikationen verwaltet werden. Die Schlüsselwortliste wird durch den Namen eindeutig identifiziert und hat x verschiedene angehängte Schlüsselwerte. Für jeden dieser Schlüsselwerte gibt es für alle definierten Sprachen einen Langtext. In der Datenbank wird jedoch immer nur der Kurzname (Keyword) abgespeichert und im Normalfall auch nicht dem Benutzer angezeigt.

Im Falle einer Löschung eines Schlüsselwerts wird dieser das gültig-bis Feld auf "jetzt" gesetzt, somit fällt dieser Datensatz bei zukünftigen Abfragen raus und ist logisch gelöscht.

Neuen Schlüsselwerttyp anlegen

Um einen neuen Schlüsselwerttyp anzulegen klickt man auf die Schaltfläche "Neuer Schlüsselwerttyp", befüllt den Namen und die Beschreibung für den neuen Wert.

Um ein neues Schlüsselwort hinzuzufügen, klickt man auf die Schaltfläche "Schlüsselwort hinzufügen", anschließend befüllt man die vorgegebenen Felder mit dem

Durch Speichern wird der neue Schlüsselwert gespeichert, kann bei Bedarf anschließend weiter editiert werden. Durch Speichern & Schließen wird der neue Schlüsselwert gespeichert, man gelangt wieder zur Schlüsselwert-Übersicht.

Mit der Zurück-Taste kann der Vorgang unterbrochen werden.

Beispiel für eine Schlüsselwortliste

Im folgenden Beispiel gibt es einen Schlüsselwerttyp "ExchangeListing" mit 2 angehängten Schlüsselwerten. Die deutsche Übersetzung wird direkt in der Maske angezeigt. Um die Übersetzungen für die anderen Sprachen anzuzeigen, muss man den Button mit dem Bleistift betätigen.

Nach Klick auf den Bleistift-Button beim Keyword "ExchListingVIE" gelangt man in folgende Ansicht:

Hier sieht man die anderen Übersetzungen für den entsprechenden Schlüsselwert. Mittels Klick auf die jeweilige Zeile kann die Übersetzung bearbeitet werden.

1.4.10.2 Systemmeldungen

Bei anstehenden Unregelmäßigkeiten, wie z.B. System-Wartungsarbeiten, oder besonderen Ereignissen im Unternehmen, können die Webdesk-Benutzer mittels Systemmeldungen auf diese aufmerksam gemacht werden.

Diese Systemmeldungen werden vom Systemadministrator verfasst, die Benutzer sehen die Meldung direkt nach der Anmeldung im Webdesk auf ihrem Welcome-Bildschirm.
Der Zeitpunkt des Erscheinens, ebenso wie die Dauer, für welche die Meldung erscheinen soll, können beliebig parametriert werden.

Bevor eine Systemmeldung erstellt wird, sollte im Menüpunkt Setup > Systemparameter folgender Parameter eingestellt werden:

Neue Systemnachricht erstellen

Menüpunkt Einstellungen > Systemmeldungen > Neue Systemnachricht

Anschließend erscheint die Systemmeldung in der Übersicht:

Für den Benutzer ist die Meldung nach dem Log-In auf dem Welcome-Bildschirm zu sehen. Klickt man auf die Pfeile, so wird der Inhalt der Meldung angezeigt:

1.4.10.3 Jobs

Allgemeines zu Jobs

Jobs dienen als periodisch laufende Hilfsprogramme der Synchronisation und Bearbeitung von Daten.
Sie sind mannigfaltig einsetzbar, und ermöglichen beispielsweise die Erstellung von Gruppen anhand bestimmter Kriterien, die Synchronisation von Abteilungs- und Personendaten aus dem Zeitwirtschaftssystem oder die Synchronisation von Kalenderdaten aus dem Groupware-System.
Weiters können mit Hilfe bestimmter Jobs definierte Unregelmäßigkeiten im Zeitwirtschaftssystem gefiltert werden, woraufhin bestimmte Anträge automatisch generiert und an die Mitarbeiter zur Bearbeitung weitergeleitet werden

Die Jobs können automatisch, mit Hilfe eines sogenannten Triggers gestartet werden. Mit dem Trigger wird ein Zeitplan erstellt, so dass die Jobs beliebig gestartet werden können (stündlich, täglich, wöchentlich oder monatlich, ...). Die Einstellung kann auf den Tag, Stunde und Minute genau konfiguriert werden.
Bei Bedarf können die Jobs auch jederzeit manuell gestartet werden.
Weiters können die Jobs einen aktiven oder inaktiven Status haben. Bei einem aktiven Status werden die Jobs gemäß dem eingestellten Trigger gestartet. Sind diese jedoch inaktiv, können sie lediglich manuell gestartet werden. Der Status kann jederzeit geändert werden.

Ein Monitoring der Jobs wird durch die Ansicht "Aktive Jobs" ermöglicht, wo alle aktiven Jobs auf einen Blick zu sehen sind. Weiters kann, bei entsprechender Parametrierung, der Verlauf des Jobs mit Hilfe der Logeinträge nachvollzogen werden. So wird anhand des parametrierten Log-Levels (definierter Status während des Jobverlaufes, wie z.B. Fehler, Warnung, ...) ersichtlich, ob ein Job problemlose durchgelaufen ist, oder ob bestimmte Probleme aufgetreten sind.
Bei Bedarf kann hier auch ein Mailversand konfiguriert werden. Die Mail wird an eine definierte Person verschickt, falls ein Logeintrag mit einem angegebenen Level existiert.

Trigger

Ein Trigger stellt einen Zeitplan für die Ausführung eines Jobs dar. Er legt fest, wann, wie oft, und in welchen Abständen der Job ausgeführt wird.

Namensfeld

Erlaubte Werte

Erlaubte Sonderzeichen

Seconds

0-59

, - * /

Minutes

0-59

, - * /

Hours

0-23

, - * /

Day-of-month

1-31

, - * ? / L W C

Month

1-12 or JAN-DEC

, - * /

Day-of-Week

1-7 or SUN-SAT

, - * ? / L C #

Year (Optional)

empty, 1970-2099

, - * /

Mailversand

Modulrelevante Jobs

Die einzelnen Jobs haben für unterschiedliche Module Relevanz:

Relevante Jobs für das Modul Portal & Organisation:

Relevante Jobs für das Modul Zeitwirtschaft:

Folgender Job wird im Travel-Modul verwendet:

Jobs, welche für das Workflow-Modul relevant sind:

Folgende Jobs sind für das Groupware-Modul relevant:

Jobs für das Reporting-Modul:

Verweise / Monitoring der Jobs

Handelt sich bei der angelegten Job-Konfiguration um einen aktiven Job (Trigger ist aktiviert), so kann dieser auch unter dem Menüpunkt Monitoring / Aktive Jobs eingesehen werden:

Weiters findet man Informationen zu dem durchgeführten / neu angelegten Job in der Menüleiste Monitoring / Logeinträge:

1.4.10.4 Konnektoren

Allgemeines zu Konnektoren

Die Konnektoren stellen ein Rahmengerüst für den Import und Export von Daten in den Webdesk (bzw. aus dem Webdesk) zur Verfügung.
Die Definition von Quellkonnektoren (Quelle, aus der die Daten kommen) und Zielkonnektoren (wo die Daten hinkommen) erlaubt die Gestaltung des Datenflusses. So können nicht nur Daten aus dem Zeitwirtschaftssystem in den Webdesk synchronisiert werden, sondern auch Datenbanken angesteuert, Textfiles (CSV-Dateien) erstellt werden. So können auch Daten aus dem Webdesk exportiert, und in andere Systeme importiert und auf dem Weg dorthin mittels Scripting angepasst  werden (Schnittstellen-Framework).

Prinzipiell gibt es folgende Arten von Konnektoren:

Weiters können im Webdesk auch verknüpfte Konnektoren definiert werden. Sie stellen eine Verknüpfung zwischen Konnektoren dar, und ermöglichen so eine noch genauere Definition des Datenflusses (Definition als Ziel- oder Quellkonnektoren).

Anlegen eines neuen Konnektors / Neue Konfiguration

Um einen neuen Konnektor anzulegen klicken sie in der Liste der Konnektoren auf die Schaltfläche Neue Konfiguration.

Es müssen nun folgende Felder befüllt werden. Achtung erst nach Ausfüllen des Vaterkonnektors und anschließendem speichern können die für diesen Vaterkonnektor spezifischen Informationen eingegeben werden!

Konfigurierbare Konnektoren

Die folgende Konnektoren können konfiguriert werden und müssen daher vor der Verwendung als neue Konnektor-Konfiguration angelegt werden. Im Gegensatz dazu können nicht konfigurierbare Konnektoren ohne Anlage einer Konfiguration sofort verwendet werden.

Name

Beschreibung

Möglichkeiten

dbConnector

lesender und schreibender Zugriff auf relationale Datenbanken

lesen, schreiben

seperatorFileConnector

Lesen und schreiben von Textfiles. Die Spalten in den Textfiles haben entweder fixe Längen oder sind mit Seperator getrennt (csv). Die Speicherung der Textfiles kann im Filesystem oder im DocumentManagement-Modul erfolgen.

lesen, schreiben

templateFileConnector

Schreiben von individuell erstellten Textfiles nach einem Template. Mit diesem Konnektor können mittels Velocity benutzerdefinierte Files erzeugt werden (z.b. XML, EDIFACT, etc..) Speicherung erfolgt im Filesystem oder im DocumentManagement-Modul.

schreiben

summarizeConnector

Liest Daten aus einem andern Quellkonnektor und gruppiert die Daten und summiert sie. Ein typischer Anwendungsfall wäre z.b., Reisekosten von Mitarbeitern flexibel nach Lohnarten zu gruppieren.

lesen

notesConnector

Lesen von Daten aus Lotus Notes Datenbanken.

lesen

travelConnector

Lesen von Reiseabrechnungen, hierbei ist entspricht jeder Datensatz genau einer Reiseabrechnung. Kann auch dazu verwendet werden, um nach einer Synchronisation den Reisestatus in der Reiseabrechnung zu verändern.

lesen

PoPersonConnector

Lesen und Schreiben von Personen-Stammdaten und Rollenzuordnungen (d.h. wer ist zuständiger Rolleninhaber für eine bestimmte Person)

lesen, schreiben

PoGroupConnector

Lesen und Schreiben von Gruppen-Stammdaten (z.b. OEs) und Rollenzuordnungen (d.h. wer ist zuständiger Rolleninhaber/Vorgesetzter für eine bestimmte Abteilung)

lesen, schreiben

DB Konnektor - Datenbank-Konnektor

Diese Konnektordefinition ermöglicht eine Datenbank im Webdesk in einem verknüpften Konnektor verwenden zu können. Damit können über den Webdesk Daten aus einer Datenbank gelesen bzw. in eine Datenbank geschrieben werden.

Datenbank Eigenschaften

Teile des SQL Queries

Einschränkungen

Teste Verbindung

Dieser Button erlaubt zu überprüfen, ob mit den eingestellten Parametern die Verbindung funktioniert.

Seperator File Connector

Ein Filekonnektor kann prinzipiell lesen und schreiben, kann aber auch so definiert werden, dass er nur liest oder nur schreibt.
Kann ein File Konnektor schreiben, so muss dies hier eingegeben werden, damit er auch in die Auswahlliste der möglichen Ziel-Konnektoren für die Definition von "verknüpften Konnektoren" aufscheint.

Verwendete Datei / Lesen

Verwendete Datei /Schreiben

Dateiaufbau

Definition der Spalten

Template File Connector

Velocity Template

Zusätzlich kann der Template Fileconnector gleichzeitig ein zweites File schreiben:


Save Object () und postProcess () werden auf eine 2. Instanz weitergeleitet, welche bereits vom Template File Konnektor selbst erzeugt wird. Die Entitätsnamen und die UID zur Speicherung von Ergebnis-Files muss an die 2. Instanz weitergegeben werden.
Hier wird der Name des 2. Template File Konnektors angegeben, an die im Falle der Ausführung von Schreiboperationen auf der aktuellen Konfiguration diese weitergeleitet werden.

Speicherort von Output

Spalten Definition

Summarize Konnektor

Dieser Konnektor liest den Inhalt eines anderen lesenden Konnektors und gruppiert bzw. summiert die Inhalte neu. Grundsätzlich hat ein Summarize Konnektor immer nur 3 Ausgabe-Spalten:

Damit kann dieser Konnektor dazu verwendet werden, um z.B. Kosten aus detaillierten Datensätzen nach bestimmten Kritieren neu zu gruppieren.

Beispiel:

Die Konfiguration dient nun dazu, festzulegen:

Überschriften der Spalten

Die Spaltenüberschriften sind abhängig vom Quellkonnektor.

Bei Fragen zur detaillierten Funktionsweise der Parameter kontaktieren Sie bitte die Workflow EDV GmbH.

Notes Konnektor

Datenbank Eigenschaften

TmTravel Konnektor

Die Aufgabe des TmTravel Konnektors ist es Reisedaten zu liefern, welche dann in ein nachgelagertes System zur Auszahlung weitergeleitet werden. Da diese Auszahlung immer den letzten Schritt des eigentlichen Reiseabrechnungsworkflows bedeutet, werden nach einer erfolgreichen Synchronisation mit diesem Konnektor auch alle gelesenen Reisen verändert:

Natürlich kann der Travel Konnektor auch "nur" zum Lesen verwendet werden, ohne dass ein Reisestatus oder ein Überleitungsdatum gesetzt wird. Dies kann in der Konnektor-Konfiguration festgelegt werden.

1.4.10.5 Verknüpfte Konnektoren

Verknüpfte Konnektoren stellen eine Verknüpfung zwischen Konnektoren dar, und ermöglichen so die Definition des Datenflusses.
Der verknüpfte Konnektor verbindet zwei Konnektor-Definitionen, indem sie hier als Ziel (Empfänger)- oder Quellkonnektoren (Sender) angegeben werden.

Beispiel eines Verknüpften Konnektors

Feld Verknüpfungen

Weitere Parametrierungsmöglichkeiten:

2 Modul Time & Attendance

Im Webdesk EWP Modul Time & Attendance hat jeder Benutzer die Möglichkeit seine aktuellen und historischen Zeitbuchungen inkl. der daraus abgeleiteten Zeitkonten (tägliche, wöchentliche und jährliche Arbeitszeiten) jederzeit online einzusehen. Die Daten können zusätzlich in PDF oder Excel exportiert werden. Dadurch entfallen administrative Tätigkeiten im Personalbüro um Arbeitszeitnachweise für die Mitarbeiter zu generieren. Gleichzeitig kann dadurch die Servicequalität von HR nachhaltig gesteigert werden.

Um mitarbeitergesteuerte Änderungsprozesse in der Zeitwirtschaft abzubilden (Zeitkorrekturen, Fehlzeitanträge, Kontokorrekturen, ...) wird intern das Workflow Modul verwendet. 

Mit Webdesk EWP können innerhalb weniger Minuten neue Zeitwirtschaftsworkflows eingerichtet werden. Mit vorgefertigten Prozessformularen für die integrierte Workflow-Engine können Prozesse rund um das Fehlzeitenmanagement oder Zeitkorrekturen (z.B. bei vergessenen Buchungen) einfach online gebracht werden. Mit wenigen Klicks wird der rollenbasierte Genehmigungsworkflow festgelegt, sowie die Details des Antragstyps definiert (z.B. welche Fehlgründe sollen korrigiert werden können). Nun muss noch sichergestellt werden, dass die Vorgesetztenbeziehungen in den Webdeskstammdaten richtig hinterlegt sind (d.h. wer ist wessen Vorgesetzter, bzw. wer ist Leiter welcher OE).
Bei der Erstellung eines Prozessverlaufes kann man aus 6 Formulartypen auswählen:

Die Verknüpfung mit dem Groupware-Modul stellt eine Erweiterung für das Time & Attendance Modul dar.
Bestimmte Parameter im Modul Zeitwirtschaft funktionieren erst, wenn das GW-Modul eingesetzt ist, wie z.B. die Freebusy Anzeige.
Das Modul GW-Service (GW = Groupware) stellt eine Schnittstelle zwischen dem Webdesk und einem bestimmten Groupwareservice zur Verfügung. Derzeit wird die Anbindung an Lotus Notes/Domino und Microsoft Exchange unterstützt. In weiterer Folge könnten weitere Anbindungen (z. B. Novell Groupwise) programmiert werden.

Die für die Workflows benötigten und Groupware benötigten Fehlgründe werden in der Zeitwirtschaft (z.B IF6020) angelegt und im Webdesk über den Job "Get Absence Text Modules" als Textbausteine angelegt.

2.1 Buchungs-Funktionalität

Mit der Buchungsfunktion im Webdesk EWP erhalten Sie eine "realtime" Zeiterfassungs-Buchungsmöglichkeit - analog einem Terminal (Stechkarte). Diese Funktion kann als "Start-Bildschirm" im Webdesk fungieren, um eine verzögerungslose Buchung zu erreichen. Alternativ kann die Buchungsmaske bei Verwendung von SingleSign-On auch in eine bestehende Website eingebunden werden, sodass der Klick auf "Buchen" im Firmen-Intranet getätigt werden kann.

Die Buchungsmaske unterstützt neben dem klassischen "KOMMT" bzw. "GEHT" auch die Möglichkeit eine Abwesenheit außer Haus anzutreten oder von ihr "zurückzukehren". Ein Beispiel hierfür wäre ein Dienstgang, ein Arztbesuch oder ein Behördenweg innerhalb der Arbeitszeit. Ein Mischbetrieb mit bestehenden Terminals ist ebenso möglich, da sich die Buchen-Funktion im Webdesk wie ein zusätzliches Zeiterfassungs-Terminal verhält.

Zusätzlich lässt sich ein Mitteilungsfeld parametrieren, in dem der Mitarbeiter Mitteilungstexte eingeben kann. Beispiel: Dienstgang - Besuch beim Kunden, Anwesend - in Besprechung/Konferenz, etc. Diese Mitteilung ist dann in der Anwesenheitsliste sichtbar, und kann so von den Kollegen wahrgenommen werden.

Externe Buchungsprozedur

Mit der externen Buchungsprozedur wird eine Datei mit der Auto-Rhythmus-Buchung beschrieben, welche automatisiert vom Zeitwirtschaftssystem abgelesen wird. Dieses Feature wird eingesetzt, um beispielsweise Buchungen im Zusammenspiel mit Schichtwechsel korrekt zu ermitteln.

Buchungsmaske solo

Es gibt ebenfalls die Möglichkeit, eine spezielle Buchungsmaske aufzurufen, die in bestehende Websites integriert werden kann, oder z.B. per Autostart Ordner gestartet werden kann. Somit kann der Benutzer mit Hilfe der Buchungsmaske solo seine Buchung absetzen.

Der Link für das Buchungsfenster solo könnte beispielsweise wie folgt aussehen:

http://webdesk3/webdesk3/ta_doBooking.act?layouttemplate=blankTemplate&closeAfterBooking=true&resizeToW=500&resizeToH=360&showUser=true&showJournal=false

Wobei die Parameter folgendermaßen belegt werden können: 

URL: ta_doBooking.act

- GET-Parameter:
     layouttemplate=blankTemplate --> Kopfzeile, Menübaum ausblenden
     closeAfterBooking=true --> Nach Buchung wird das Fenster mit JavaScript geschlossen
     resizeToW=[wert] --> Breite des Fensters
     resizeToH=[wert] --> Höhe des Fensters
     showUser=true --> Benutzername wird angezeigt
     showJournal=false --> Link auf Monatsjournal wird ausgeblendet --> sinnvoll da es im kleinen Fenster nicht angezeigt werden kann

2.2 Praktische Beispiele Buchen

2.2.1 Buchen

Erstellen einer Buchungs-Konfiguration

Bei Bedarf können mehrere Konfigurationen der Buchungs-Maske angelegt werden, wenn z.B. bei ausgewählten Abteilungen andere Buchungsgründe, oder diese als Buttons angezeigt werden sollen. Hierzu geht man auf die Aktion "ta_doBooking" und anklickt auf die Schaltfläche "Neue Konfiguration".

Die neue Konfiguration wird entsprechend mit

Nach dem ersten Speichern können allgemeine Einstellungen vorgenommen werden:

Anschließend werden die Konfigurationsdetails bestimmt >> Schaltfläche "Konfigurationsdetails bearbeiten" anklicken.

Buchungsgründe

Mit dem Parameter Wert erfolgt die Selektion der Fehlgründe (z.B. Anwesend, Dienstgang, Seminar, Heimarbeit, ...). Die Anzahl der angezeigten Fehlgründe ist individuell parametrierbar. 

Möchte man  einen weiteren Buchungsgrund hinzufügen, klickt man auf die Schaltfläche "Hinzufügen", wählt einen gewünschten Fehlgrund aus.
Bei Bedarf kann die Reihung der Fehlgründe vorgenommen/verändert werden. Hierzu werden die Pfeiltasten "hinauf/hinunter" verwendet.

Soll ein Fehlgrund aus der Liste entfernt werden, so aktiviert man die Check-Box in der Spalte Löschen. Durch anschließendes Speichern wird der Fehlgrund aus der Liste entfernt.

Nach 15 Minuten Inaktivität wird der User automatisch zum Welcome-Screen weitergeleitet

Beispiel Buchungsmaske mit Fehlgrund-Buttons:

2.3 Auskunftsfunktionen

Die Auskunftsfunktionen bieten dem Benutzer die Möglichkeit, ein persönliches Informationsportal aufzurufen:

Die Stammdaten / Konten erlauben die Abfrage der aktuellen und historischen Stammdaten aus dem Zeitwirtschaftssystem, bzw. die Kontenstände der wichtigsten Zeiterfassungskonten zu einem bestimmten Stichtag (tägliche, wöchentliche und jährliche Arbeitszeiten). Die Daten können zusätzlich auch direkt aus dem Webportal in PDF oder Excel exportiert werden.

Das Monatsjournal umfasst die wichtigsten Zeitinformationen eines Monats, wobei das laufende Monat bis zum heutigen Tag angezeigt wird.

Der Kalender dient zur Planung und Übersicht über Fehlgründe (ganze- und halbtägige Fehlzeiten, Dienstreisen, Schulungen, ...) für das laufende Jahr. Beantragte und genehmigte Fehlgründe werden blau dargestellt. Noch ungenehmigte Fehlgründe scheinen rot auf.

 Ebenso werden hier auch Informationen über Kollegen / Mitarbeiter angezeigt:

Das Anwesenheitstableau dient der Abfrage der anwesenden bzw. abwesenden Mitarbeiter. Je nach Berechtigungsgrad werden entweder nur ausgewählte Gruppen angezeigt, das gesamte Organigramm bzw. ausgewählte Teile davon. Hier bietet sich auch die Möglichkeit an, nur bestimmte Mitarbeiter mit Hilfe der Favoriten-Abfrage aufzurufen.

Die Planung von Urlauben und sonstigen Fehlzeiten im Team wird durch Gruppen- und Bereichskalender optimal unterstützt. Sowohl genehmigte als auch ungenehmigte Fehlzeit-Planungen werden im Kalender übersichtlich dargestellt. Parallel dazu werden natürlich auch die vergangenen Abwesenheiten angezeigt. Optional können durch das Zusatzmodul Groupware-Integration Termine aus dem persönlichen Groupware-Kalender des Benutzers in den Zeitwirtschaftskalender zur Anzeige integriert werden.

Im Informationsportal und für die Auskunftsfunktionen verwendete Fehlgründe werden in der Zeitwirtschaft (z.B IF6020) angelegt und im Webdesk über den Job "Get Absence Text Modules" als Textbausteine angelegt.

2.3.1 Persönliches Informationsportal

Stammdaten / Konten

Mit der Abfrage der persönlichen Stammdaten / Konten bekommt der Benutzer die Möglichkeit, seine Stammdaten aus der Zeitwirtschaft abzufragen, bzw. die Kontenstände der wichtigsten Zeiterfassungskonten auf einen Blick zu sehen. Die Abfrage erfolgt zu einem bestimmten Stichtag.

Monatsjournal

Das Monatsjournal umfasst die wichtigsten Zeitinformationen eines Monats. Die Konten im laufenden Monat werden in Spalten bis zum heutigen Tag angezeigt, jeder Tag entspricht einer Zeile im Journal. Vergangene oder zukünftige Monate können mit der Blätterfunktion eingesehen werden.

Mit Hilfe eines Kontextmenüs kann das Journal mit anderen Aktionen verlinkt werden. So kann beispielsweise im Monatsjournal ein Link auf eine Zeitkorrektur bzw. ein Fehlzeitformular angelegt werden. Dadurch kann der Benutzer direkt aus dem Journal in das entsprechende Formular klicken (Klick mit rechter Maustaste).

Weiters gibt es die Möglichkeit, an Tagen, an denen keine Buchung stattgefunden hat, und an denen keine Fehlzeit geplant ist, im Journal ein Hinweis "Fehlt unentschuldigt" anzuzeigen.
Hier ist bei Teilzeitkräften zu beachten, dass zur Zeit auch bei einem "leeren" Tag einer Teilzeitkraft dieser Hinweis angezeigt wird.

Kalender

Der Kalender dient zur Planung und Übersicht über Fehlgründe (ganze- und halbtägige Fehlzeiten, Dienstreisen, Schulungen, ...) für das laufende Jahr.
Beantragte und genehmigte Fehlgründe werden blau dargestellt, noch ungenehmigte Fehlgründe scheinen rot auf. Vergangene Jahre können ebenfalls mit der Blätterfunktion eingesehen werden.

Ist das Modul Calendaring im Webdesk vorhanden (Zusatzmodul), so können Termine aus dem Groupwaresystem (z.B. Lotus Notes, u.a.) ebenfalls im Jahreskalender angezeigt werden. Sie erscheinen in Form kleiner blauer Dreiecke, welche signalisieren, dass an dem betreffenden Tag ein Termin vorliegt. Durch anklicken wird der Termin angezeigt.

Aus Datenschutzgründen kann es vorkommen, dass manche Fehlgründe nicht im Kalender angezeigt werden sollen. Hier besteht die Möglichkeit, bestimmte Fehlgründe zu verbergen oder zu anonymisieren. Wird ein Fehlgrund verborgen (Konfiguration), wird dieser (bzw. das Fehlgrundkürzel) im Kalender nicht angezeigt. Bei einer Anonymisierung können bestimmte Fehlgründe (wie z.B. Krankheit etc.) mit einem allgemein gehaltenen Fehlgrund überblendet werden.

2.3.1.1 Stammdaten, Kontenstände

Über diesen Menüpunkt kann der Benutzer Stammdaten aus dem Zeitwirtschaftssystem bzw. Kontenstände seiner wichtigsten Zeiterfassungskonten zu einem Stichtag abfragen.

Im Datumsfeld kann der Benutzer ein alternatives Datum eingeben. Entweder man gibt das Datum im Format tt.mm.jjjj ein, oder man klickt auf das Kalendersymbol und wählt dann das entsprechende Datum aus. Durch die Aktualisierung (Klicken auf den "Abfrage" - Button) erhält man somit die Kontenstände zum Stichtag.

Der Menüpunkt Stamm/Konten kann vom System-Administrator individuell parametriert, sodass firmenrelevante Daten aufscheinen, wie z.B. Benutzername, Personalnummer, Gruppenzugehörigkeit etc. Andere Parametrierungen könnten folgende Daten anzeigen: Vorname, Nachname, Personalnummer, Eintrittsdatum, Abteilung, Urlaubsanspruch, etc.

Darunter erscheinen die Kontenstände, wie zum Beispiel: Saldo, Resturlaub, Verplanter / Unverplanter Urlaub, jährliche Kranktage, Arztgänge, jährliche Dienstreisen, Überstunden  usw. Die angezeigten Konten können vom Administrator optional eingestellt werden.

Verweise

Verweis für den Administrator

2.3.1.2 Monatsjournal

Das Journal umfasst alle wichtigen persönlichen Zeitinformationen eines Monats, wobei das laufende Monat bis zum heutigen Tag angezeigt wird. Eine Zeile umfasst die Buchungen und bestimmte Kontenwerte pro Tag.

Mit Hilfe der Pfeiltasten kann man bequem zwischen den Monaten wechseln und sich so Daten aus den vergangenen Monaten anzeigen lassen.

Die folgende Darstellung des Monatsjournals stellt lediglich ein Beispiel dar. Die Parametrierung, und somit das Aussehen der Maske wird individuell vom Administrator festgelegt.

Neben dem Tagesdatum und dem Wochentag (Tag) werden zusätzlich noch folgende Informationen ausgegeben:

Findet an einem Tag keine Buchung statt, und es ist keine Fehlzeit geplant, erscheint im Journal ein Hinweis "Fehlt unentschuldigt".

Wenn vom Administrator vorgesehen, kann das Journal auch als PDF oder Excel exportiert werden, bzw. für den Druck aufbereitet werden. Hierfür sind in der rechten oberen Ecke entsprechende Symbole angebracht.

Verweise

Konfiguration für den Administrator

2.3.1.3 Kalender

Der Fehlzeitkalender dient zur Planung und Übersicht über ganztägige und halbtägige Fehlgründe (Urlaub, Schulung, Krankheit,...).

Beantragte und genehmigte Fehlgründe werden blau dargestellt. Beantragte und noch nicht genehmigte Fehlgründe werden in roter Farbe angezeigt. Hell gelb markierte Tage sind Samstage, gelb markierte Tage Sonntage und bei den rot markierten Tagen handelt es sich um Feiertage.

Mit den Pfeil-Buttons kann ein Jahr vor- und zurückgeblättert werden.

Durch Anklicken eines Fehlgrundes wird die Fehlgrund-Detailanzeige geöffnet

Wird im Webdesk EWP zum Beispiel ein Urlaub beantragt und genehmigt, dann wird dieser Urlaub automatisch durch das System in den Lotus Notes Kalender als ganztägiger Termin eingetragen. Da der Synchronisationslauf einmal pro Tag durchgeführt wird, kann es vorkommen, dass ein genehmigter Urlaub erst am nächsten Tag im Lotus Notes Kalender eingetragen ist.

Eingetragene Termine werden mit einem Dreieck an dem betreffenden Tag dargestellt. Durch anklicken des Dreiecks wird der Termin wie folgt dargestellt:

Achtung: Die Termine aus dem Groupware-System (Notes oder Exchange) werden nur angezeigt, wenn das Modul Calendaring aktiviert ist.

Verweise

Konfiguration für den Administrator

2.3.2 Abteilungs-Informationsportal

Analog dem persönlichen Informationsportal werden hier Informationen über Kollegen / Mitarbeiter angezeigt.

Anwesenheitstableau

Das Anwesenheitstableau dient der Abfrage der anwesenden bzw. abwesenden Mitarbeiter.
Je nach Berechtigungsgrad werden entweder nur ausgewählte Gruppen angezeigt, das gesamte Organigramm bzw. ausgewählte Teile davon.
Die Anwesenheitsliste zeigt (entsprechend der Parametrierung) die gewählte Gruppe, die Namen der Personen, die der Gruppe zugeordnet sind, den Status (grüner Haken bei Anwesenheit, rotes Kreuz bei Abwesenheit), Informationen über die letzte Buchung, die Terminalnummer, bei Abwesenheiten auch einen Fehlgrund sowie die Dauer der Abwesenheit (z.B. Dienstgang, Urlaub, ...).

Die Favoriten-Funktion erlaubt die Abfrage einzelner Mitarbeiter. Der Benutzer kann eine eigene Favoritenliste erstellen, welche diejenigen Personen enthält, die man am häufigsten braucht.
Es kann entweder eine einzelne Person, oder mehrere Personen aus z.B. verschiedenen Abteilungen aufgerufen werden (entsprechend der Einsichtsberechtigung).

Die Such-Funktion ermöglicht eine gezielte Suche nach einem Namen (Familienname, Vorname) oder nach einem Anfangsbuchstaben. Das Ergebnis beinhaltet dann sowohl alle möglichen Familien, als auch Vornamen.

Mit Hilfe der Filter kann gezielt nach folgenden Kriterien gesucht werden: nur Anwesende, nur Abwesende oder nur Fehlgründe.

In der optionalen Zusammenfassung finden sich nochmal die Informationen über Anzahl der angezeigten Angestellten, Anzahl der ausgewählten Gruppen sowie der Name der Gruppe. 

Gruppenkalender

Diese Auskunftsfunktion  ermöglicht einen Überblick über alle geplanten und konsumierten ganz- und halbtägigen Fehlzeiten einer definierten Personengruppe. Dies soll eine reibungslose Urlaubs- und Fehlzeitplanung innerhalb einer definierten Personengruppe gewährleisten.
Analog dem persönlichen Kalender können auch hier (bei entsprechend vorhandenem Calendaring-Modul) Termine aus dem Groupwaresystem angezeigt werden.

Beantragte, noch nicht genehmigte Fehlzeiten werden rot dargestellt, genehmigte Fehlzeiten werden in blauer Farbe dargestellt. Halbtägige Fehlgründe werden mit Kleinbuchstaben, ganztägige Fehlgründe mit Großbuchstaben dargestellt.

Die angezeigten Zeiteinheiten (Woche oder Monat) können bei der Abfrage vom Benutzer selektiert werden. Die Pfeiltasten erlauben das Blättern in vergangenen oder zukünftigen Monaten/Wochen.

Entsprechend der Einsichtsberechtigung sieht jeder Mitarbeiter im Gruppenkalender die Kollegen aus seiner Abteilung bzw. auch andere (z.B. untergeordnete) Abteilungen oder auch einzelne Kollegen aus verschiedenen Abteilungen.
Auch hier kann eine individuelle Favoritenliste angelegt werden.

Analog dem Gruppenkalender können auch hier bestimmte Fehlgründe anonymisiert oder nicht angezeigt werden. Bestimmte Fehlgründe können beispielsweise nur für bestimmte Gruppen anonymisiert oder unterdrückt werden, ebenso die Anzeige der Detailansicht (erscheint beim Anklicken des Fehlgrundes).

2.3.2.1 Gruppenkalender

Über den Gruppenkalender werden dem Benutzer alle geplanten und konsumierten ganz- und halbtägigen Fehlzeiten einer definierten Personengruppe angezeigt.
Diese Ansicht soll eine reibungslose Urlaubs- und Fehlzeitplanung innerhalb einer definierten Personengruppe gewährleisten.

Beantragte, noch nicht genehmigte Fehlzeiten werden rot dargestellt, genehmigte Fehlzeiten werden in blauer Farbe dargestellt.

Der Benutzer kann den Gruppenkalender mit Hilfe der Zeiteinheit Woche / Monat oder des Zeitintervalls (zeigt das gewünschte Monat an) abfragen. Mit den Pfeil-Buttons kann das Monat gewechselt werden.

Jeder Mitarbeiter sieht im Gruppenkalender die Kollegen aus seiner Abteilung bzw. gemäß der Einsichtsberechtigung auch Kollegen aus anderen Abteilungen.

Analog zum persönlichen Kalender können auch im Gruppenkalender Lotus Notes Kalendereinträge abgefragt werden.
Falls ein Lotus Notes Termin an einem Tag vorhanden ist, wird dieser Tag mit einem blauen Dreieck markiert.
Wenn ein Termin als privater Termin im Lotus Notes gekennzeichnet wird, dann ist er durch andere Benutzer nicht einsehbar (Ausnahme: Ein Benutzer wird explizit dazu berechtigt alle Kalendereinträge des anderen Benutzers sehen zu dürfen > Diese Einstellung erfolgt in den Lotus Notes Kalendereinstellungen).
Durch Anklicken des blauen Dreiecks wird eine Detailinformation für den Eintrag angezeigt:

Achtung: Die Termine aus dem Groupware-System (Notes oder Exchange) werden nur angezeigt, wenn das Modul Calendaring aktiviert ist.

Verweise

Konfiguration für den Administrator

2.3.2.2 Anwesenheitstableau

Über diesen Menüpunkt kann der Benutzer die An/Abwesenheit von Mitarbeitern entweder direkt über Namenssuche, oder über Abteilungen abfragen.

Je nach Grad der Berechtigung die der Mitarbeiter besitzt, wird das Organigramm angezeigt. Der Parameter Organigramm zeigt die Organisationsstruktur eines Unternehmens an.

Die Anwesenheitsliste zeigt die gewählte Gruppe, die Namen der Personen, die der Gruppe zugeordnet sind, den Status (grüner Haken bei Anwesenheit, rotes Kreuz bei Abwesenheit, Fehlgrund), Informationen über die letzte Buchung, die Terminalnummer, bei Abwesenheiten auch einen Fehlgrund sowie die Dauer der Abwesenheit (z.B. Dienstgang, Urlaub, ...).

Die oben aufgelisteten Spalten sind beispielhaft zu sehen und können von Installation zu Installation unterschiedlich sein, da das Layout über die Konfiguration vom Administrator individuell anpassbar ist.

In der Zusammenfassung finden sich nochmal die Informationen über Anzahl der angezeigten Angestellten, eventuell die Anzahl der ausgewählten Gruppen sowie der Name der Gruppe. Die Zusammenfassung kann optional auch ausgeblendet werden.

2.3.3 Praktische Beispiele Auskunftsfunktionen

2.3.3.1 Stammdaten / Konten

Anlegen einer neuen Konfiguration

Bei Bedarf können mehrere Konfigurationen der Stammdaten / Konten angelegt werden, wenn z.B. bei ausgewählten Abteilungen andere Konten oder Stammdaten angezeigt werden sollen. Hierzu geht man auf die Aktion "Stammdaten / Konten" (ta_showPersonalData) und klickt auf die Schaltfläche "Neue Konfiguration".

Die neue Konfiguration wird entsprechend mit

Nach dem ersten Speichern können allgemeine Einstellungen vorgenommen werden:

Anschließend werden die Konfigurationsdetails bestimmt >> Schaltfläche "Konfigurationsdetails bearbeiten" anklicken

Stammdaten

Name Beschreibung

employeeID

Personalnr.

firstName

Vorname

lastName

Nachname

orgUnit

Abteilung

region

Region

stabt

Abteilung

stakoart

Kostenart

stakosnr

Kostennr.

stakost

Kostenstelle

...

...

Name Beschreibung

userName

Benutzername

email

E-Mailadresse

employeeID

Personalnr.

shortName

Kürzel

...

...

Konten

Die Konten können in 2 Spalten angezeigt werden - linke und rechte Spalte. Für die jeweilige Spalte kann eine eigene Überschrift eingegeben werden.

Click to enlarge
Bearbeiten einer bestehenden Konfiguration

Möchte man eine bestehende Konfiguration verändern, z.B. durch Entfernung oder Hinzufügen neuer Konten, Änderung oder neue Vergabe von Berechtigungen etc., so wird die gewünschte Konfiguration ausgewählt.

Dies kann entweder über den Menübaum geschehen:

Oder über die Aktion selber:

Ist man bei der richtigen Konfiguration angelangt, klickt man auf die Schaltfläche "Konfigurationsdetails bearbeiten". Die Konfiguration kann nun beliebig verändert werden.

2.3.3.2 Monatsjournal

Neue Konfiguration

Bei Bedarf können mehrere Konfigurationen des Monatsjournals angelegt werden, wenn z.B. bei ausgewählten Abteilungen andere Konten angezeigt werden sollen. Hierzu geht man auf die Aktion "Stammdaten / Konten" (Menüpunkt Aktionen) und klickt auf die Schaltfläche "Neue Konfiguration".

Die neue Konfiguration wird entsprechend mit

Nach dem ersten Speichern können allgemeine Einstellungen vorgenommen werden:

Anschließend werden die Konfigurationsdetails bestimmt >> Schaltfläche "Konfigurationsdetails bearbeiten" anklicken.

Fehlgründe für folgende Gruppen anonymisieren

Bei bestimmten Fehlgründen kann aus Datenschutzgründen ein allgemein gehaltener Fehlgrund eingegeben werden. Diese Fehlgründe werden für bestimmte Gruppen (z.B. lose oder best. hierarchische Gruppen) eingeblendet.

Detailansicht für folgende Gruppen unterbinden

Wird hier eine bestimmte Gruppe eingegeben, so erhält diese Gruppe beim Mouse-Over keine Detaileinsicht zum Fehlgrund im Kalender oder Gruppenkalender.

Ausgabemedien

Mit diesen Parametern wird bestimmt, welche Ausgabeformate dem User zur Verfügung gestellt werden:
Drucken, PDF, XLS  - die Auswahl erfolgt durch Anklicken der Check-Box .
Mit dem Seitenlayout wird die Ausgabe des Excel-Formats als Quer- oder Hochformat definiert.

Anzuzeigende Spalten

Hier wird definiert welche Informationen bzw. Konten dem Benutzer zur Verfügung gestellt werden.

Jede Zeile in der Journal-Konfiguration entspricht einer Spalte im Journal.

Angezeigte Spalten in Zusammenfassung

Die Anzeige einer Zusammenfassung ist optional. Die Spalten, welche dort angezeigt werden sollen können nach Bedarf parametriert werden:

Kontextmenü

Das Kontextmenü dient der Verlinkung mit anderen Aktionen. So kann beispielsweise im Monatsjournal ein Link auf eine Zeitkorrektur bzw. ein Fehlzeitformular angelegt werden. Dadurch kann der Benutzer direkt aus dem Journal in das entsprechende Formular klicken (rechte Maustaste) und so z.B. einen Zeitkorrektur- oder Fehlzeitantrag stellen.

Mit der angeführten URL_Query wird der Antrag für den Tag aufgerufen, auf dem im Monatsjournal mit rechter Maustaste geklickt wurde.

Ansicht beim User:

Abfragelimitierung mit Datum

Bearbeiten einer bestehenden Konfiguration

Möchte man eine bestehende Konfiguration verändern, z.B. durch Entfernung oder Hinzufügen neuer Konten, Änderung oder neue Vergabe von Berechtigungen etc., so wird die gewünschte Konfiguration ausgewählt.

Dies kann entweder über den Menübaum geschehen:

Oder über die Aktion selber:

Ist man bei der richtigen Konfiguration angelangt, klickt man auf die Schaltfläche "Konfigurationsdetails bearbeiten". Die Konfiguration kann nun beliebig verändert werden.

2.3.3.3 Kalender

Neue Kalender-Konfiguration anlegen

Bei Bedarf können mehrere Konfigurationen des Kalenders angelegt werden. Hierzu geht man auf die Aktion "Kalender" (ta_getCalendar) und klickt auf die Schaltfläche "Neue Konfiguration".

Die neue Konfiguration wird entsprechend mit

Nach dem ersten Speichern können allgemeine Einstellungen vorgenommen werden:

Anschließend werden die Konfigurationsdetails bestimmt >> Schaltfläche "Konfigurationsdetails bearbeiten" anklicken

Groupware-Termine anzeigen

Dieser Punkt ist nur sichtbar, wenn das Modul Calendaring im Webdesk vorhanden ist. Durch aktivieren dieses Menüeintrages werden Termine aus dem Groupwaresystem im Webdesk-Kalender angezeigt.

Kontextmenü

Hier können Aktionen definiert werden, welche es dem Benutzer erlauben, direkt aus dem Kalender heraus Anträge zu erstellen (z.B. Zeitkorrektur, Urlaubsantrag etc.)

Folgende Fehlgründe nicht anzeigen

Es besteht die Möglichkeit bestimmte Fehlgründe im Kalender zu verbergen. Durch hinzufügen eines Fehlgrundes in der Liste wird dieser im Kalender nicht angezeigt. Das Fehlgrundkürzel wird in  der Kalenderansicht nicht angezeigt, bei Mouse Over können die Detailinformationen jedoch abgerufen werden. 

Feiertage

Die Feiertage werden im System 6020 eingetragen (Zeiterfassung > Jahresprogramm). Nach dem Speichern im System 6020 und Löschen des Feiertagsspeichers im TAConnector (Menüpunkt System > Erweiterte Funktionen) erscheinen die Feiertage im Kalender farblich abgesetzt.

Bearbeiten einer bestehenden Konfiguration

Möchte man eine bestehende Konfiguration verändern, z.B. durch Entfernung oder Hinzufügen von Aktionen über das Kontextmenü , Änderungen bei der Anzeige bestimmter Fehlgründe, Limitierung des Abfragezeitraumes, Änderung oder neue Vergabe von Berechtigungen etc., so wird die gewünschte Konfiguration ausgewählt.

Dies kann entweder über den Menübaum geschehen:

Oder über die Aktion selber:

Ist man bei der richtigen Konfiguration angelangt, klickt man auf die Schaltfläche "Konfigurationsdetails bearbeiten". Die Konfiguration kann nun beliebig verändert werden.

2.3.3.4 Anwesenheitstableau

Anlegen einer neuen Konfiguration

Bei Bedarf können mehrere Konfigurationen der Stammdaten / Konten angelegt werden, wenn z.B. bei ausgewählten Abteilungen andere Konten oder Stammdaten angezeigt werden sollen. Hierzu geht man auf die Aktion "Stammdaten / Konten" und klickt auf die Schaltfläche "Neue Konfiguration".

Die neue Konfiguration wird entsprechend mit

Nach dem ersten Speichern können allgemeine Einstellungen vorgenommen werden:

Anschließend werden die Konfigurationsdetails bestimmt >> Schaltfläche "Konfigurationsdetails bearbeiten" anklicken

Fehlgründe für bestimmte Gruppen anonymisieren

Bei bestimmten Fehlgründen kann aus Datenschutzgründen ein allgemein gehaltener Fehlgrund eingegeben werden. Diese Fehlgründe werden für bestimmte Gruppen (z.B. lose oder best. hierarchische Gruppen) eingeblendet.

Detailansicht für bestimmte Gruppen unterbinden

Wird hier eine bestimmte Gruppe eingegeben, so erhält diese Gruppe beim Mouse Over keine Detaileinsicht zum Fehlgrund im Kalender oder Gruppenkalender. Hier kann wie bei der Anonymisierung der Fehlgründe die Eingabe auch mit Wildcards parametriert werden (KOST* unterbindet Anzeige der Fehlgründe für alle Gruppen die mit 'KOST' beginnen).

Anzuzeigende Spalten

Bestimmte Fehlgründe nicht anzeigen

Es besteht die Möglichkeit bestimmte Fehlgründe im Kalender zu verbergen. Durch hinzufügen eines Fehlgrundes in der Liste wird dieser im Kalender nicht angezeigt. Das Fehlgrundkürzel wird in  der Kalenderansicht nicht angezeigt, bei Mouse Over können die Detailinformationen jedoch abgerufen werden.

Einschränkung bestimmter Personen

Der Parameter "Nur Personen aus der/n folgender/n Gruppe/n anzeigen" ermöglicht das zusätzliche Filtern der Auswahl im Organigramm nach losen Gruppen. Wird hier eine lose Grupe eingetragen, so wird wenn im Auswahlorganigramm bei der Abfrage der Konfiguration nur die Personen angezeigt, die in dieser Gruppe enthalten sind.
Beispiel: Wird bei diesem Parameter die Gruppe Pauschalisten eingegeben, und der Vorgesetzte hat die Einsichtserlaubnis für die Gruppe01, so bekommt der Vorgesetzte bei Abfrage der Liste alle Personen der Gruppe01 angezeigt, die auch Pauschalisten sind.

Einschränkung des Selektionsbaumes (Organigramm):

In der Organisationsstruktur werden auch lose Gruppen angezeigt.

Abfragelimitierung mit Datum
Suchen im Anwesenheitstableau per Linkparameter

Das Anwesenheitstableau akzeptiert nun den optionalen Parameter "searchFor". Der Wert der hier übergeben wird, wird anschließend in das Suchfeld übernommen. Es kann auch ein Stern am Ende als Wildcard angegeben werden.
Die Suchlogik erfolgt analog der Suche im Feld "Suche", d. h. es werden die Felder "Zuname" und "Vorname" durchsucht.

Ist eine Übereinstimmung gegeben, so wird sofort der entsprechende Eintrag (ev. auch mehrere) angezeigt.

Aufruf:

Es muss immer der gesamte URL aufgerufen werden.

Anmerkung: sinnvoll nur in Kombination mit SSO.

http://webdeskserver/webdesk3/ ta_getAttendanceTableau.cact?searchFor=May*

Bearbeiten einer bestehenden Konfiguration

Möchte man eine bestehende Konfiguration verändern, z.B. durch Entfernung oder Hinzufügen neuer Fehlgründe, Anonymisierung bestimmter Fehlgründe für bestimmte Gruppen, Limitierung des Abfragezeitraumes, Änderung oder neue Vergabe von Berechtigungen etc., so wird die gewünschte Konfiguration ausgewählt.

Dies kann entweder über den Menübaum geschehen:

Oder über die Aktion selber:

Ist man bei der richtigen Konfiguration angelangt, klickt man auf die Schaltfläche "Konfigurationsdetails bearbeiten". Die Konfiguration kann nun beliebig verändert werden.

2.3.3.5 Gruppenkalender

Bei Bedarf können mehrere Konfigurationen des Gruppenkalenders angelegt werden. Hierzu geht man auf die Aktion "Stammdaten / Konten" und aklickt auf die Schaltfläche "Neue Konfiguration".

Die neue Konfiguration wird entsprechend mit

Nach dem ersten Speichern können allgemeine Einstellungen vorgenommen werden:

Anschließend werden die Konfigurationsdetails bestimmt >> Schaltfläche "Konfigurationsdetails bearbeiten" anklicken

Groupware-Termine anzeigen

Dieser Punkt ist nur sichtbar, wenn das Modul Calendaring im Webdesk vorhanden ist. Durch aktivieren dieses Menüeintrages werden Termine aus dem Groupwaresystem im Kalender angezeigt.

Fehlgründe nicht anzeigen

Analog zum Persönlichen Kalender besteht auch hier die Möglichkeit, bestimmte Fehlgründe im Kalender zu verbergen. Durch Hinzufügen eines Fehlgrundes in der Liste wird dieser im Kalender nicht angezeigt.
Das Fehlgrundkürzel wird zwar in der Kalenderansicht nicht angezeigt, bei Mouse Over können die Detailinformationen jedoch abgerufen werden. 

Fehlgründe für bestimmte Gruppen anonymisieren

Bei bestimmten Fehlgründen kann aus Datenschutzgründen ein allgemein gehaltener Fehlgrund eingegeben werden. Diese Fehlgründe werden für bestimmte Gruppen (z.B. lose oder best. hierarchische Gruppen) eingeblendet.

Detailansicht für bestimmte Gruppen unterbinden

Wird hier eine bestimmte Gruppe eingegeben, so erhält diese Gruppe beim Mouse-Over keine Detaileinsicht zum Fehlgrund im Kalender oder Gruppenkalender.

Ausgabemedien

Mit diesen Parametern wird bestimmt, welche Ausgabeformate dem User zur Verfügung gestellt werden:
Drucken, PDF, XLS  - die Auswahl erfolgt durch Anklicken der Check-Box;
Seitenlayout: hier erfolgt die Selektion des Ausgabeformats für Excel als Quer- oder Hochformat.

Abfragelimitierung mit Datum

Diese Einstellungen ermöglichen eine Limitierung des Zeitraumes, für welchen der Kalender angezeigt werden soll. Hier kann definiert werden, wie viele Monate (Jahre) in die Vergangenheit angezeigt werden sollen, wie viele in die Zukunft, oder auch das früheste Abfragedatum. ebenso ist es möglich, eine Abfrage innerhalb eines bestimmten Zeitraumes (fixer Zeitraum), z. nur innerhalb des Jahres 2008, 2009 etc. zu starten.

Bearbeiten einer bestehenden Konfiguration

Möchte man eine bestehende Konfiguration verändern, z.B. durch Entfernung oder Hinzufügen neuer Fehlgründe, Gruppen, Limitierung des Abfragezeitraumes, Änderung oder neue Vergabe von Berechtigungen etc., so wird die gewünschte Konfiguration ausgewählt.

Dies kann entweder über den Menübaum geschehen:

Oder über die Aktion selber:

Ist man bei der richtigen Konfiguration angelangt, klickt man auf die Schaltfläche "Konfigurationsdetails bearbeiten". Die Konfiguration kann nun beliebig verändert werden.

2.3.3.6 Jahres-Gruppenkalender

Mit der Aktion "ta_get OrgCalendarYearly" kann der Gruppenkalender auch als Jahresübersciht abgefragt werden
Bestimmte Fehlgründe können farblich markiert werden, wodurch eine farbliche Übersicht ausgegeben wird.

Im Jahres-Gruppenkalender können alle konfigurierten Fehlgründe gesamthaft oder auch einzeln abgefragt werden.

Konfiguration Jahres-Gruppenkalender

Bei Bedarf können mehrere Konfigurationen des Jahres-Gruppenkalenders mit untershciedlichen Fehlgründen angelegt werden. Hierzu geht man auf die Aktion  "ta_get OrgCalendarYearly" und aklickt auf die Schaltfläche "Neue Konfiguration".

Die neue Konfiguration wird entsprechend mit

Nach dem ersten Speichern können allgemeine Einstellungen vorgenommen werden:

Anschließend werden die Konfigurationsdetails bestimmt >> Schaltfläche "Konfigurationsdetails bearbeiten" anklicken.

Den Fehlgründen kann eine bestimmte Farbe zugeordnet werden:

Fehlgründe für bestimmte Gruppen anonymisieren

Bei bestimmten Fehlgründen kann aus Datenschutzgründen ein allgemein gehaltener Fehlgrund eingegeben werden. Diese Fehlgründe werden für bestimmte Gruppen (z.B. lose oder best. hierarchische Gruppen) eingeblendet.

Detailansicht für bestimmte Gruppen unterbinden

Wird hier eine bestimmte Gruppe eingegeben, so erhält diese Gruppe beim Mouse-Over keine Detaileinsicht zum Fehlgrund im Kalender oder Gruppenkalender.

Kontextmenü

Hier können Aktionen definiert werden, welche es dem Benutzer erlauben, direkt aus dem Kalender heraus Anträge zu erstellen (z.B. Zeitkorrektur, Urlaubsantrag etc.)

Einschränkung bestimmter Personen

Der Parameter "Nur Personen aus der/n folgender/n Gruppe/n anzeigen" ermöglicht das zusätzliche Filtern der Auswahl im Organigramm nach losen Gruppen. Wird hier eine lose Grupe eingetragen, so wird wenn im Auswahlorganigramm bei der Abfrage der Konfiguration nur die Personen angezeigt, die in dieser Gruppe enthalten sind.
Beispiel: Wird bei diesem Parameter die Gruppe Pauschalisten eingegeben, und der Vorgesetzte hat die Einsichtserlaubnis für die Gruppe01, so bekommt der Vorgesetzte bei Abfrage der Liste alle Personen der Gruppe01 angezeigt, die auch Pauschalisten sind.

Einschränkung des Selektionsbaumes (Organigramm):

In der Organisationsstruktur werden auch lose Gruppen angezeigt.

Abfragelimitierung mit Datum

2.4 Management-Listen

Mit den Management-Listen erhält deine bestimmte Zielgruppe (Vorgesetzte, Personalabteilung, andere Rolleninhaber) ausgewählte Informationen über seine Mitarbeiter bzw. über eine definierte Personengruppe. Diese Informationen werden entsprechend der Rollendefinition und dem Kompetenzbereich / der Einsichtserlaubnis angezeigt.

Mögliche Beispiele für die Management-Listen:

Listen: die Listen erlauben eine Aufstellung von diversen Zeitkonten innerhalb eines Monats.
Man kann in den Kontenlisten die verschiedensten Konten zusammenfassen (Tages-, Monats-, Jahreskonten), oder thematisch gruppierte Listen anlegen. Mögliche Beispiele wären: Kontenliste, Buchungsliste u.a. Mit einer Kontenliste wird eine Übersicht über diverse Zeitkonten innerhalb eines Monats geschaffen. Eine Buchungsliste ermöglicht eine abteilungsspezifische Abfrage des Buchungsjournals für einen bestimmten Tag.

Filter:  mit den Filtern kann in den Kontenlisten zusätzlich nach bestimmten Kriterien gefiltert werden, wenn beispielsweise bestimmte Werte unter- bzw. überschritten werden. Mit Hilfe eines Urlaubsfilters können beispielsweise unverplante Urlaubsansprüche ausgegeben werden, wodurch deutlich wird, wo eine Urlaubsplanung notwendig ist. Mit einem Saldofilter könnte die Auslastung der Mitarbeiter verfolgt werden, usw.
Mit Zusatzfiltern kann der User selbst bestimmen, nach welchen Kriterien gefiltert werden soll, bzw. die Werte in diesen Filtern selbst nach bedarf festlegen.

Statistiken: eine Statistik stellt eine Übersicht über definierte Zeitkonten innerhalb eines Jahres dar, kann so beispielsweise die Entwicklung bestimmter Werte nachvollziehen. Als ein praktisches Beispiel für eine Statistik kann die Überstundenstatistik herangezogen werden. Diese dient der Übersicht über die Entwicklung des Saldos bzw. der Überstunden innerhalb des Jahres. Somit kann z.B. überprüft werden, wie viele Überstunden pro Monat ausbezahlt wurden. Der Vorgesetzte erhält auf diese Weise auch die Möglichkeit, die Konten seiner Mitarbeiter zu monitoren.

Wird eine entsprechende Berechtigung vergeben, so kann der Vorgesetze direkt aus den Listen in die jeweiligen Monatsjournale der Mitarbeiter springen, um sich einen noch genaueren Überblick zu verschaffen.

Mitarbeiter-Listen

Analog den Management-Listen können auch Listen für den Mitarbeiter angelegt werden, welche einen erweiterten Überblick über relevante Zeitkonten, Statistiken o.ä. bieten.

2.4.1 Kalenderübersicht

Der Menüpunkt Kalenderübersicht ermöglicht eine abteilungsbezogene Abfrage der geplanten und konsumierten Fehlzeiten (Monatskalender).

Beantragte, noch nicht genehmigte Fehlzeiten werden in roter Farbe dargestellt, genehmigte Fehlzeiten werden blau dargestellt. Analog zu den anderen Kalenderansichten, ist auch in dieser Ansicht die Abfrage von Lotus Notes Terminen möglich.

Achtung: Die Termine aus dem Groupware-System (Notes oder Exchange) werden nur angezeigt, wenn das Modul Calendaring aktiviert ist.

Die Selektion von Organisationseinheiten zur Anzeige der gewünschten Kalenderübersicht wird über das Organigramm bzw. über die Favoriten-Liste getätigt (siehe Kapitel Management).

Verweise

Konfiguration für den Administrator

2.4.2 Kontenliste

Mit der Ansicht Kontenliste verschafft sich der Vorgesetze einen Überblick über spezielle, für eine Personengruppe relevanten Zeitkonten. Die Zeitkonten sind individuell parametrierbar, und könnten folgendermaßen aussehen. 

 Die Selektion von Organisationseinheiten zur Anzeige der gewünschten Liste bzw. Auswertung wird in allen Menüpunkten über das Organigramm getätigt. Eine detaillierte Beschreibung dazu finden Sie im Kapitel Management. Eine weitere Abfragemöglichkeit bietet die Favoritenliste (Selektion einzelner Personen).

Durch einen Klick auf das Monatsjournal-Icon , das sich in der Spalte an erster Stelle befindet, gelangt man in das Monatsjournal des jeweiligen Benutzers. Die angezeigten Konten sind dieselben, welche auch in der Aktion Stamm/Konten angezeigt werden.

Verweise

Konfiguration für den Administrator

2.5 Praktische Beispiele Managementlisten

2.5.1 Filter

Mit Hilfe der Filter kann man bei Konfigurationen der Aktion "ta_getOrgJournal" diverse Filter setzen, um Mitarbeiter, auf die bestimmten Kriterien zutreffen, zu ermitteln. Beispiel:  Mitarbeiter mit unverplantem Urlaub von mehr als x Tagen, Mitarbeiter mit x Tagen Pflegeurlaub / Krankenstand / Fortbildung im Jahr.
Jeder Tag, der die eingegeben Einschränkung erfüllt, wird zum Journalergebnis hinzugefügt.

Zusätzlich kann bestimmt werden, ob der Filter in der Ausgabemaske zu sehen sein soll, oder nicht. Wird der Parameter "Filter anzeigen" auf JA gestellt, so kann der Benutzer diesen zusätzlich in der Abfragemaske anhaken.

Vorsicht: Wird eine AND Verknüpfung mit einer OR Verknüpfung kombiniert so muss, wenn die OR- Verknüpfung nicht stärker ziehen soll als die AND- Verknüpfung, eine Klammerung gemacht werden. Diese bewirkt das die Interpretation der AND- Verknüpfung vor der OR- Verknüpfung zieht.
Beispiel: "Krankenstand ist größer als Null und Urlaub ist größer als 25 oder Resturlaub ist größer als 25" wird ohne Klammerung als "Urlaub ist größer als 25 oder Resturlaub ist größer als 25 UND Krankenstand ist größer als Null" interpretiert, dass heißt, die OR- Verknüpfung zieht stärker. Wird nun die Klammerung wie folgt eingegeben "(Krankenstand ist größer als Null und Urlaub ist größer als 25) oder Resturlaub ist größer als 25" so wird zuerst die AND- Verknüpfung und dann erst die OR- Verknüpfung interpretiert.

2.5.2 Konten-Listen

Konfiguration einer Auswertungsliste (Konten-Liste)

Eine Auswertungs-Liste kann unterschiedliche Konten ausgeben. Man kann in einer Kontenliste die verschiedensten Konten zusammenfassen, oder thematisch gruppierte Listen anlegen, wie z.B. An- oder Abwesenheiten, Urlaubsliste etc.

Um eine Auswertungsliste anzulegen geht man auf Menüpunkt Aktionen, sucht die Aktion "ta_getOrgJournal" und klickt auf die Schaltfläche "Neue Konfiguration".

Die neue Konfiguration wird entsprechend mit

Allgemeine Einstellungen

Nach dem ersten Speichern können allgemeine Einstellungen vorgenommen werden:

Konfigurationsdetails

Anschließend werden die Konfigurationsdetails bestimmt >> Schaltfläche "Konfigurationsdetails bearbeiten" anklicken

Fehlgründe für bestimmte Gruppen anonymisieren

Dieser Parameter ist sinnvoll bei Listen, welche Buchungen, bzw. Fehlgründe anzeigen. Hier können aus Datenschutzgründen bestimmte Fehlgründe für bestimmte Gruppen anonym gehalten, also durch einen allgemeinen Fehlgrund "überblendet" werden (z.B. bei Krank oder Mutterschutz wird Abwesend angezeigt)

Anzuzeigende Spalten

Jede Zeile entspricht einer Spalte in der Auswertungs-Liste.

Wird ein System in Normalminuten geführt, muss dies in allen Konfiguration berücksichtigt werden, damit die Summierung korrekt ist.
Es müssen alle Kontenwerte explizit als in Normalminuten geführt deklariert werden.

Ausgabemedien

Mit diesen Parametern wird bestimmt, welche Ausgabeformate dem User zur Verfügung gestellt werden:

Filter

Eine Beschreibung zur Bedienung der Filterfunktion finden Sie im Menüpunkt Praktische Beispiele Managementlisten > Filter

Kontextmenü

Das Kontextmenü dient der Verlinkung mit anderen Aktionen. So kann beispielsweise im Monatsjournal ein Link auf eine Zeitkorrektur bzw. ein Fehlzeitformular angelegt werden. Dadurch kann der Benutzer direkt aus dem Journal in das entsprechende Formular klicken (rechte Maustaste) und so z.B. einen Zeitkorrektur- oder Fehlzeitantrag stellen.

Mit der angeführten URL_Query wird der Antrag für den Tag aufgerufen, auf dem im Monatsjournal mit rechter Maustaste geklickt wurde.

Ansicht beim User:

Einschränkung für bestimmte Personen - Nur Personen aus folgenden Gruppen anzeigen

Dieser Parameter ermöglicht das Filtern der Auswahl im Organigramm nach losen Gruppen. Wird hier eine lose Grupe eingetragen, so wird wenn im Auswahlorganigramm bei der Abfrage der Konfiguration nur die Personen angezeigt, die in dieser Gruppe enthalten sind-
Beispiel: Wird bei diesem Parameter die Gruppe Pauschalisten eingegeben, und der Vorgesetzte hat die Einsichtserlaubnis für die Gruppe01, so bekommt der Vorgesetzte bei Abfrage der Liste alle Personen der Gruppe01 angezeigt, die auch Pauschalisten sind.

Einschränkung des Selektionsbaumes

In der Organisationsstruktur werden auch lose Gruppen angezeigt.

Abfragelimitierung  mit Datum

2.5.3 Statistiken

Erstellen einer Statistik-Auswertung

Eine Auswertungs-Statistik kann unterschiedliche Konten ausgeben. Man kann in einer Statistik die verschiedensten Konten zusammenfassen, oder thematisch gruppierte Statistiken anlegen, wie z.B. Überstunden-, Saldo-, Urlaubsstatistik etc.

Um eine Auswertungs-Statistik anzulegen geht man auf Menüpunkt Aktionen, sucht die Aktion "ta_getStatistic" und klickt auf die Schaltfläche "Neue Konfiguration".

Die neue Konfiguration wird entsprechend mit

Nach dem ersten Speichern können allgemeine Einstellungen vorgenommen werden:

Anschließend werden die Konfigurationsdetails bestimmt >> Schaltfläche "Konfigurationsdetails bearbeiten" anklicken.

Anzuzeigende Zeilen

Zusätzliche Daten

Zusätzlich zu den oben parametrierten Konen können hier noch andere personenbezogene Daten neben dem Namen über den angezeigten Konten festgelegt werden, so z.B. diverse Personenfelder aus der Zeitwirtschaft (z.B. die Abteilung, Personalnummer, das Eintrittsdatum etc.) sowie individuell gestaltete Informationen in Form eines Java Scripts (z.B. das Beschäftigungsausmaß).
Die definierten Personenfelder können auch als unsichtbar markiert werden. Hierzu wird nebem dem Attribut "Verstecken" ausgewählt.

Ausgabemedien
Einschränkung für bestimmte Personen - Nur Personen aus folgenden Gruppen anzeigen

Dieser Parameter ermöglicht das Filtern der Auswahl im Organigramm nach losen Gruppen. Wird hier eine lose Grupe eingetragen, so wird wenn im Auswahlorganigramm bei der Abfrage der Konfiguration nur die Personen angezeigt, die in dieser Gruppe enthalten sind-
Beispiel: Wird bei diesem Parameter die Gruppe Pauschalisten eingegeben, und der Vorgesetzte hat die Einsichtserlaubnis für die Gruppe01, so bekommt der Vorgesetzte bei Abfrage der Liste alle Personen der Gruppe01 angezeigt, die auch Pauschalisten sind.

Einschränkung des Selektionsbaumes

In der Organisationsstruktur werden auch lose Gruppen angezeigt.

Abfragelimitierung  mit Datum

2.6 Jobs in der Zeitwirtschaft

Jobs dienen als periodisch laufende Hilfsprogramme der Synchronisation und Bearbeitung von Daten.
Sie sind mannigfaltig einsetzbar, und ermöglichen beispielsweise die Erstellung von Gruppen anhand definierter Kriterien, einen automatisierten Tausch von bestimmten Tagesprogrammen, die Aussendung diverser System-Benachrichtigungen im Falle  besonderer Ereignisse in der Zeitwirtschaft.
Weiters können mit Hilfe bestimmter Jobs definierte Unregelmäßigkeiten im Zeitwirtschaftssystem gefiltert werden, woraufhin bestimmte Anträge automatisch generiert und an die Mitarbeiter zur Bearbeitung weitergeleitet werden

Folgende Jobs sind für das Modul Zeitwirtschaft relevant:

Die Jobs können automatisch, mit Hilfe eines sogenannten Triggers gestartet werden. Mit dem Trigger wird ein Zeitplan erstellt, so dass die Jobs beliebig gestartet werden können (stündlich, täglich, wöchentlich oder monatlich, ...). Die Einstellung kann auf den Tag, Stunde und Minute genau konfiguriert werden.
Bei Bedarf können die Jobs auch jederzeit manuell gestartet werden.
Weiters können die Jobs einen aktiven oder inaktiven Status haben. Bei einem aktiven Status werden die Jobs gemäß dem eingestellten Trigger gestartet. Sind diese jedoch inaktiv, können sie lediglich manuell gestartet werden. Der Status kann jederzeit geändert werden.

Ein Monitoring der Jobs wird durch die Ansicht "Aktive Jobs" ermöglicht, wo alle aktiven Jobs auf einen Blick zu sehen sind. Weiters kann, bei entsprechender Parametrierung, der Verlauf des Jobs mit Hilfe der Logeinträge nachvollzogen werden. So wird anhand des parametrierten Log-Levels (definierter Status während des Jobverlaufes, wie z.B. Fehler, Warnung, ...) ersichtlich, ob ein Job problemlose durchgelaufen ist, oder ob bestimmte Probleme aufgetreten sind.
Bei Bedarf kann hier auch ein Mailversand konfiguriert werden. Die Mail wird an eine definierte Person verschickt, falls ein Logeintrag mit einem angegebenen Level existiert.

2.6.1 Job informAboutEvents

Der Job InformAboutEvents hat folgende Funktionsweise:
Es wird ein Mail für definierte Rolleninhaber (z.B. Vorgesetzter) erzeugt, welches eine Liste mit allen Mitarbeitern gemäß des Kompetenzzieles enthält, auf die ein bestimmtes Filterkriterium zutrifft (z.B.: Resturlaub größer 70 Tage, Überschreitung Tages-Arbeitszeit o.a.). Das Mail kann einmalig oder periodisch erzeugt werden.

Anwendungsbeispiel für diesen Job ist folgende Anforderung:

Der Vorteil dieses Jobs ist, dass im Webdesk keine Liste (Filter/Statistik) aufgerufen werden muss, sondern der Rolleninhaber aktiv per Mail informiert wird.

Jobkonfiguration

Zu informierende Personen

Stichtag
Hier erfolgt die Bestimmung des Zeitpunktes, zu dem der Job die Bedingungen prüft, über welche informiert werden soll:

Job auf Personen der folgenden Gruppen einschränken

Personen der folgenden Gruppen ausschließen
Mit diesem Parameter können Personen aus bestimmten Gruppen wieder ausgeschlossen werden.

Filter

Mit der Filterfunktion könne Journal-Filter erstellt werden. Jeder Tag, welcher die eingegebene Einschränkung (Filter-Kriterium) erfüllt, wird zum Journalergebnis hinzugefügt. Die Filterkriterien können mit logisch UND und logisch ODER verknüpft werden.

Konfiguration:

Weiters muss in den Personenstammdaten (Menüpunkt Stammdaten > Personen > Reiter Einstellungen) die E-Mailbenachrichtigung auf JA gestellt sein, damit der Mailversand stattfinden kann:

Dadurch wird zum Beispiel ein Mail mit folgendem Inhalt erzeugt:

2.6.2 Job Erstellung Umbuchungen

Der Job Erstellung Umbuchung definiert, wo überall nach Informationen gesucht werden soll: Mandanten, Gruppen.  Dieser Job leitet sich vom Job Create Rebooking ab (= Konfiguration des Jobs CreateRebooking).

Ist der Job aktiv, erstellt er einen Prozess, der bei den Mitarbeitern einen Antrag (z.B. Überstundenauszahlung) generiert. Dieser Antrag kann dann vom Mitarbeiter editiert werden, geht entsprechend dem Workflow-Verlauf an die nächste Rolle, welche ebenfalls editieren kann, bis er schließlich in der Ansicht erscheint.

Jobkonfiguration

Tipp: Mit der String-Taste können mehrere einzelne Gruppen auf einmal selektiert werden: Stringtaste gedrückt halten, Gruppen selektieren, anschließend > klicken. Mit der >> Taste werden alle Gruppen übernommen; mit << werden alle Gruppen wieder zurück genommen.

Mailverständigung
Mit dieser Konfiguration kann bei Bedarf ein Mail an betroffene Personen verschickt werden. Hier werden Mail-Betreff und Mail-Inhalt definiert.

2.6.3 Job changeTimeModelAndFillupBooking

Dieser Job dient zum tauschen von Tagesprogrammen.

Für bestimmte Fehlgründe wird bei Tagen, an denen ein definierter Fehlgrund als Intervall vorliegt, das Tagesprogramm automatisch gegen ein anderes getauscht. Dieses Ersatzprogramm ist mit dem originalen Tagesprogramm über die Sollzeit in der Zeitwirtschaft(IF6020)-Parametrierung verknüpft. Zusätzlich wird bei Vorhandensein von Anwesenheitsintervallen ein eventueller Leerraum zwischen allen Intervallen mit einem parametrierbaren Fehlgrund aufgefüllt.

Jobkonfiguration

2.6.4 Job processSystemNotifications

Die Funktion des Jobs Process System Notifications besteht in der Erstellung diverser System-Benachrichtigungen. Diese Systembenachrichtigungen sind Workflow-Anträge, welche ein Mitarbeiter bekommt, bei dem ein bestimmtes Ereignis im Zeitwirtschaftssystem auftritt (z.B.  Buchung außerhalb Rahmen).
Wichtig hierbei ist, dass die Ereignisse im Zeitwirtschaftssystem (z.B. "Unregelmäßigkeit" in der Interflex 6020) auch korrekt parametriert sind, damit diese auch im Anlassfall erzeugt werden können!

Die einzigen Aktionen, die bei solchen Systembenachrichtigungen in der Workflow-Liste "Offene Aufgaben" zur Verfügung stehen, sind:

Ansicht beim User:

Eine detaillierte Beschreibung zu den allgemeinen Job-Parametern finden Sie im Kapitel Jobs.

Neue Jobkonfiguration

Um eine neue Konfiguration anzulegen klickt man auf die Schaltfläche "Neue Konfiguration", befüllt die vorgegebenen Felder mit Neuem Job-Namen, wählt, ob der Job aktiv oder nicht-aktiv sein soll. Durch anschließendes speichern kann man weitere Konfigurationsdetails editieren:

Mögliche Velocity-Parameter (Platzhalter für tatsächliche Werte):

Parameter

Beschreibung

Typ

fromdate
from_date
fromDate

Datum der Systemunregelmäßigkeit

String

year 

Jahr der Systemunregelmäßigkeit

String

month

Monat der Systemunregelmäßigkeit

String

day

Tag im Monat der Systemunregelmäßigkeit

String

appCtx

Spring ApplicationContext (ermöglicht Zugriff auf Services)

Object

eventDate

Datum der Unregelmäßigkeit als Datumsobjekt

Date

ta_id

Ta-ID der Person, für welche die Unregelmäßigkeit eingetreten ist

String

person

PoPerson object der betroffenen Person

PoPerson

Beispiele für Velocity Ausdrücke

Um den Namen der betreffenden Person auszugeben, ist folgender Velocity Ausdruck notwendig: $person.getFullName()
Um z.B. den Namen, die OE des Mitarbeiters, seinen Kontostand zum Tag auszugeben, wäre folgendes Beispiel anzuwenden:

#set ($ta_service = $appCtx.getBean("Ta") )
#set ($jvalue = $ta_service.getAccountValue($ta_id, $eventDate, "vkkonto") )
Saldokappung für $person.getFullName() vom $fromdate Stunden $jvalue.getNumValueAsIm()

Wichtiger Tipp zu Velocity: Man kann grundsätzlich über den ApplicationContext auf alle möglichen Service-Objekte zugreifen. Das Erzeugen von neuen Objekten (z.B. Datum, etc.) ist nicht möglich. Nähere Infos zur Syntax findet man auf http://velocity.apache.org

Upload XPDL File

Damit bei Unregelmäßigkeiten aus dem System IF6020 (z.B. vergessene Gehen-Buchung) Systemhinweise erstellt werden können, muss eine XPDL Datei hochgeladen werden.

Die XPDL Datei SystemNotification.xpdl muss derzeit noch manuell in die Workflow-Engine hochgeladen werden.  Die Datei finden Sie hier!

Um die XPDL Datei hochzuladen geht man am besten wie folgt vor:

Auf diese Weise können auch andere Prozesse, die nicht standardmäßig ausgeliefert,  sondern individuell nach Wunsch erstellt werden, in das System hochgeladen werden.

Zusatzinfos: Link auf Notes-dokument

2.6.5 Job buildCustomGroups

Dieser Job Build Custom Groups hat die Aufgabe, Gruppen zu erstellen, anhand definierter Werte (Attribute) aus dem Zeiterfassungssystem.

 Konfiguration - Anlegen einer neuen Gruppe

Soll eine neue Gruppe innerhalb des Unternehmens angelegt werden, so ist der Job folgendermaßen zu parametrieren:

Die neu angelegte Jobkonfiguration (neue Gruppe) ist in der Job-Übersicht zu finden.

Filter  

Bei Filtern gibt es folgende Spezialobjekte:

Die anderen Werte stammen zum Großteil aus der IF6020, z.B.: stssnr, stpersnr, ....

Will man z.B. die Schichtarbeiter Gruppen zuteilen so kann folgender Filter verwendet werden:

Dieser bedeutet, dass entweder:

Sie werden sich jetzt vielleicht fragen, wieso zweimal überprüft wird, ob stswv nicht gleich '' ist. Das hat folgende Ursache:

Achtung: Definiert man bei einem Job ein Selektionskriterium, das mehr als eine logische "oder" Verknüpfung beinhaltet, muss man den Begriff "or" verwenden. Verwendet man ||, wird kein Fehler ausgegeben, erst bei genauerer Betrachtung merkt man, dass Benutzer in der Gruppe fehlen.

2.6.6 Job getAbsenceTextModules

Der Job "Get Absence Text Modules" hat die Aufgabe, Textbausteine für alle Fehlgründe im Zeitwirtschaftssystem zu erstellen, allerdings nur für die voreingestellte Sprache.

Für diesen Job ist keine Parametrierung notwendig, es müssen lediglich ein Trigger und, falls gewünscht, ein Mailversand eingerichtet werden.

2.7 Systemparameter Zeitwirtschaft

Die Systemparameter stellen Datenobjekte dar, aufgrund welcher der Webdesk konfiguriert wird.
Mit diesen Parametern können grundlegende Einstellungen am Webdesk EWP vorgenommen oder geändert werden. 
Die Systemparameter sind nach Modulen gruppiert (Modul tm, gw, po, wf, ...), die in ihnen vorgenommenen Änderungen haben direkten Einfluss auf die Funktionsweise des Webdesk und sollten deshalb mit Vorsicht durchgeführt werden.

Referenz der relevanten Systemparameter für das TA-Modul

Modul

Bean

Eigenschaft

Erklärung

mögliche Wert(e)

ta 

TaOptions 

absenceCodesWithAttendantBehavior 

Fehlgründe die einen Anwesenheitscharakter haben (z.B. Tele- oder Heimarbeit) ; Angabe von mehreren Fehlgrundcodes wird mit einem Beistrich getrennt.

99

ta 

TaOptions 

useRecordTransformerForOrgLists 

Soll der performantere Record Transformer für Management Listen verwendet werden? Rückstellung auf false nur nach Rücksprache mit Workflow.

true/false

2.8 Konnektoren in der Zeitwirtschaft

TODO

2.8.1 TA AbsenceEntryConnector

Der TaAbsenceEntry Konnektor ermöglicht periodischen Export von Fehlzeiten (Vergangenheit/Zukunft, genehmigt/ungenehmigt).
Dadurch werden Informationen geliefert, ob ein Mitarbeiter an einem Tag einen bestimmten Fehlgrund gebucht hat. Die Fehlgründe lassen sich individuell konfigurieren. Ebenso können auch bestimmte Personen, Gruppen oder Mandanten definiert werden.

Weiters können auch definiert werden:

2.8.2 TA Group Connector

Der TA Group Konnektor liest und schreibt Organisationseinheiten im Zeitwirtschaftssystem.
Hierbei handelt es sich um einen standardmäßig eingerichteten Konnektor, der nicht konfiguriert wird.

2.8.3 TA Person Connector

Der TA Person Konnektor liest und schreibt Personen im Zeitwirtschaftssystem.
Hierbei handelt es sich um einen standardmäßig eingerichteten Konnektor, der nicht konfiguriert wird.

2.9 Browser Client

Mit dem Browser-Client (Aktion "ta_correctionClient") bekommt der User eine günstige Alternative zum IF6020 Client. Der Browser Client stellt ein eigenes Modul dar, versehen mit einer eigenen Lizenz. Dieser kann als Alternative für Mitarbeiter ohne Webdesk-Zugang genutzt werden.

Der Browser-Client unterteilt sich in einen

Mit dem Buchungs- und Korrektur Client können Zeitbuchungen und Fehlzeiten in Stunden erfasst werden, Zeit- oder Kontokorrekturen vorgenommen oder Tagesprogramme getauscht werden.

Der Fehlzeit Client dient der Erfassung von ganztägigen Fehlgründen. Diese können in der Konfiguration beliebig festgelegt  werden.

2.9.1 Buchungs- Korrektur- Client

Der Buchungs- und Korrektur-Client dient der Erfassung von Zeitbuchungen oder Fehlzeiten in Stunden, sowie der Korrektur bereits vorhandener Buchungen. Zusätzlich können hier auch Berechtigungen hinterlegt wreden, welche für einzelne Tage (falls entsprechend konfiguriert) bei Bedarf angehakt oder weggenommen werden können.

Für den Buchungs- und korrektur-Client wird eine Konfiguration der Aktion "ta_correctionClient" angelegt.

Korrektur des letzten Monats erlauben bis zu ...
Auswahl des Zeitraumes, bis zu welchem eine Korrektur erlaubt wird: 1. - 25. des laufenden Monats

Tagesprogramme
Fehlgründe

Hier erfolgt die Konfiguration der Fehlgründe, welche über den Buchungsclient verfügbar sein sollen (> Einzelauswahl, >> Alle verfügbaren Fehlgründe):

Berechtigungen

Über den Buchungs-Client können ebenfalls Berechtigungen gesetzt werden. Mit der "Hinzufügen" Schaltfläche werden Berechtigungen konfiguriert.

Konten für Monats-Ansicht / Monatszusammenfassung / Tages-Ansicht

Im Buchungs-Client können diverse Zeitkonten als Info oder zur Unterstützung angezeigt werden.

2.9.2 Fehlzeit-Client

Der Fehlzeit-Client dient der Erfassung von ganztägigen Fehlzeiten.

Für den Fehlzeit-Client wird eine Konfiguration der Aktion "ta_absenceClient" angelegt.
In der Konfiguration werden die Fehlgründe definiert:

3 Modul Workflow

Mit einem Workflow wird der Verlauf eines Prozesses (Antrages) bestimmt, ebenso die Personen (Rollen), die an diesem Prozess teilnehmen sollen (z.B. Vorgesetzter, Personalabteilung etc.).

Die Gestaltung und Definition eines Workflow-Verlaufes erfolgt über definirete Standard-Formulartypen, welche bestimmte Daten beinhalten (diese werden in WF Variablen gespeichert). Der Verlauf eines Antrages wird in einzelne Prozessschritte unterteilt, und kann z.B. wie folgt aussehen:

Jeder Prozessschritt setzt eine Aktivität fest, welche vom definierten Rolleninhaber vorgenommen werden muss, damit der Verlauf weitergehen kann.

Gestaltung sequentieller Workflows

Beschreibung Shark_Engine

3.1 Workflow-Bestandteile

Allgemeines zu Prozessdefinitionen

Bei einem Prozess handelt  es sich im Allgemeinen um einen Verlauf, eine Entwicklung. Beim Workflow-Prozess handelt es sich um einen gerichteten Ablauf eines Antrages, bei welchem im vorhinein definiert wird, wie dieser aussehen soll, welche Instanzen durchlaufen werden sollen und welche Rolleninhaber involviert werden. Es ist also eine vordefinierte Abfolge von Aktivitäten in einer Organisation (Unternehmen, Organisationseinheit).  Der Workflow besteht hier aus zeitlich und sachlogisch zusammenhängender Folge von Funktionen, die zur Bearbeitung eines Antrages notwendig sind und deren Funktionsübergänge automatisch gesteuert werden.

Eine Benutzerrolle (kurz Rolle) definiert Aufgaben, Eigenschaften und vor allem Rechte eines Benutzers. Benutzerrollen werden verwendet um verschiedene Einstellungen im Webdesk nicht für jeden Nutzer einzeln festlegen zu müssen. Statt einzelnen Benutzern Berechtigungen direkt zuzuweisen, wird eine Benutzerrolle definiert, die dann vielen Benutzern zugeordnet werden kann. Dies erleichtert die Berechtigungsverwaltung im Webdesk, insbesondere da bei Änderungen nur die Berechtigungen der Benutzerrolle angepasst werden müssen.
Im Prinzip ist eine Rolle eine konzeptionelle Weiterentwicklung von Benutzergruppen. Ein Benutzer kann mehrere Rollen haben und seine Rechte ergeben sich dann durch die Summe der Rechte aller Rollen.

Bei den Workflow-Variablen handelt es sich um einen einen Behälter für Rechnungsgrößen („Werte“), die im Verlauf eines Workflow-Prozesses auftreten. Diese Werte werden verwendet um die Eingabeparameter für eine Funktion zu bezeichnen. Während der Berechnung eines Funktionswerts ändert sich der Wert der Variablen deshalb nicht. Ein Ausdruck mit Variablen hat stets den gleichen Wert, unabhängig davon, an welcher Stelle im Programm er auftritt. Diese Eigenschaft ist unter dem Begriff referentielle Transparenz bekannt. Beispielsweise kann eine bestimmte Variable (bestimmter Wert) mit einer Bedingung verknüpft werden, welche den Verlauf des Antrages beeinflusst (z.B. eine zusätzliche Rolle miteinbeziehen).

Der Begriff Transition stellt den Übergang von einer Aktivität zur nächsten innerhalb eines Prozesses dar.  Die Transitionen können mit Bedingungen verknüpft werden. Von einer Aktivität können mehrere Transitionen ausgehen, z.B. bei einer Entscheidung 1 transition im Falle einer Genehmigungn und eine andere im Falle der Ablehnung.

Die allgemeinen Bestandteile eines Workflows werden in der Standard-Prozessdefinition festgesetzt. Bei individuellen Anforderungen werden diese speziell in einem XPDL Formular definiert.

Allgemeine Formulartypen

Für die Prozessgestaltung stehen 6 Standard-Formulartypen zur Auswahl: 

Allgemeine Bestandteile

Die allgemeinen Bestandteile eines Antragsverlaufes definieren beispielsweise, ob und bei welchem Ereignis (Genehmigung, Ablehnung) der Antragsteller informiert werden soll, ob eine Mailbenachrichtigung erfolgen soll, ob der Antrag automatisch genehmigt/gesichtet wird, etc.

Workflowschritte

In den Workflowschritten wird der Verlauf eines Antrages bestimmt. Dies geschieht, indem man Rollen definiert, welche am Prozessverlauf teilnehmen sollen (z.B. Vorgesetzter genehmigt, Personalabteilung sichtet). Hiermit werden auch Aktionen definiert, welche der Rolleninhaber im Verlauf des Antrages durchzuführen hat (genehmigen, sichten). Hier wird ebenfalls bestimmt, ob bei Prozessstart ein Rolleninhaber vom Benutzer selektiert werden muss (z.B. Auswahl eines Stellvertreters). Dies findet beispielsweise Anwendung, wenn ein Benutzer auf Urlaub gehen möchte, und einen Stellvertreter für diesen Zeitraum bestimmen will, bzw. einen Kollegen nennen, der in dieser Zeit seine Aufgaben übernehmen soll. Hier könnte der Verlauf so eingestellt werden, dass der Kollege mit seiner "Stellvertretung" einverstanden sein muss (Sichten), bevor der Antrag weiter zum Vorgesetzen kommt, welcher diesen dann genehmigen/ablehnen kann.

Jeder Schritt, jede Aufgabe im Prozessverlauf, ist durch eine Rolle auszuführen, bzw. durch deren Stellvertreter, weshalb hier die Reihung innerhalb der Rolleninhaber wichtig ist:

Fehlgründe

Die Fehlgründe sind vom Formulartyp abhängig. So fehlen beispielsweise beim Prozess "Berechtigung" diese komplett, da es keinen Sinn machen würde, bei diesem Antrag solche anzugeben. Bei den diversen anderen Anträgen können dann unterschiedliche Fehlgründe selektiert werden (z.B. Urlaubsantrag, Krankmeldung etc.).

Die Fehlgründe werden aus dem Zeiterfassungssystem importiert. 

Einstellungen

Diese variieren ebenfalls, je nach Formulartyp, und definieren, ob ein Antrag beispielsweise in die Vergangenheit oder Zukunft gestellt werden darf (Validierung in Vergangenheit oder Zukunft mit Angabe einer Validierungszeitspanne, ...)

Kontextmenü

Das Kontextmenü erlaubt eine Verknüpfung des Antragsformulars mit z.B. dem Monatsjournal oder Kalender/Gruppenkalender. Diese Einstellung ermöglicht dann einen direkten Zugriff auf den Antrag aus dem Monatsjournal, Kalender/Gruppenkalender). Dies würde beim Benutzer wie folgt aussehen:

Hilfe

Der Hilfe-Parameter ermöglicht die Gestaltung eines Hilfe-Textes, welcher im Antrag angezeigt wird, z.B. wie das Formular zu handhaben ist o.ä.

Mail

Mit dem Mail-Parameter kann eine Mailbenachrichtigung gestaltet werden, welche der User erhalten soll, z.B. dass ein neuer Antrag oder eine neue Aufgabe  zu bearbeiten ist.

Definition Limit

Jede Aktivität im Workflow-Verlauf kann mit einem Zeitlimit versehen werden (max. Dauer > Einheit in Tagen, Stunden, Minuten). Dieses Zeitlimit gilt ab Erstellung des Antrages. Wird es überschritten, so können bestimmte Aktionen gesetzt werden. Als Standardaktionen kann ein Antrag nach Ablauf des Zeitlimits automatisch genehmigt bzw. abgelehnt werden. Weiters kann  eine Mailverständigung an den Antragsteller, Eskalation an einer höheren Stelle parametriert werden, oder der Prozess kann einen anderen Weg gehen.

Definition Deadline

Im Unterschied zum Zeitlimit wird eine fixe Deadline an ein bestimmtes Datum gebunden.
Beispiel: bei Dienstreisen sollen offene Dienstreise-Anträge an einem vorgegebenem Stichtag (beispielsweise jeder 15. des Monats) in Reiseabrechnung umgewandelt werden.
Anderes Beispiel: alle Zeitkorrektur-Anträge müssen bis zum Tag x genehmigt sein, ansonsten werden alle nicht bearbeiteten Anträge automatisch genehmigt.
Ein eigener Job überprüft die vorgegebenen Deadlines und startet automatisch die notwendige Aktion.

3.2 Workflow-Verlauf

Ablauf eines Workflows innerhalb des Webdesk

Konkreter Prozessablauf innerhalb Prozessdefinition > welche Möglichkeiten hat WF Teilnehmer innerhalb Antragsverlauf:

Während des Prozess-Verlaufes kann der Rolleninhaber unterschiedliche Aktionen vornehmen. Diese Aktionen hängen u.a. davon ab, in welchem Stadium, bzw. in welcher Workflow-Liste sich der Antrag befindet.

Befindet sich ein Antrag z.B. in der Liste "Offene Anträge", so hat der Benutzer (Antragsteller) die Möglichkeit, diesen zu Löschen.
Befindet sich der Antrag bereits in den "Offenen Aufgaben", so stehen wesentlich mehr Workflow-Aktionen zur Verfügung:

Der Webdesk-Administrator hat noch die Möglichkeit, einen Antrag, der sich in der Liste "Offene Aufgaben" befindet, an eine andere Person weiter zu leiten. Dies ist besonders sinnvoll bei Personen, welche im Prozessverlauf vorkommen, im Moment jedoch nicht anwesend sind, bzw. diesen Antrag an eine andere Person delegiert haben möchten.

Ein Antrag kann mehrere Aufgaben beinhalten (z.B. genehmigen und sichten), welche dem gleichen Rolleninhaber zugedacht werden. Erst wenn alle Schritte durchlaufen sind, und der Antrag in die abgeschlossenen Anträge übergeleitet wurde, ist der Workflow-Verlauf endgültig zu Ende.

Der Prozess-Verlauf wird mit Hilfe der Workflow-Schritte gestaltet (siehe auch Workflow-Bestandteile). Hierbei wird bestimmt, welche Rolle (bzw. Rolleninhaber) welche Funktion übernehmen soll. In der Definition der Workflowschritte wird bestimmt, ob der Rolleninhaber den Verlauf bestimmenkann, durch die Aktionen Genehmigen/Ablehnen, oder ob er den Antrag lediglich zum Sichten bekommt.

Unterscheidung Aktivitäten / Prozesse > best. Aktivitäten können Subprozesse öffnen > ...

Prozess hat mehrere Aktivitäten > Transition verbindet Aktivitäten > bis zum Endepunkt = Prozessende

Der Prozessverlauf kann sowohl parallel als auch sequentiell ablaufen.
Beim parallelen Verlauf gabelt sich die Abfolge in verschiedene Richtungen, d.h. es können beispielsweise 2 Rolleninhaber gleichzeitig den Verlauf bestimmen.
Dies kommt zum Beipiel vor, wenn ....
Beim sequentiellen Prozess-Verlauf wird eine vorgegebene Reihenfolge innerhalb der Rolleninhaber eingehalten, die Prozess-Schritte laufen nacheinander ab.

Grafik von Fritz / Christopher > PGP  > Grafik NICHT gefunden...

3.3 Workflow-Listen

Wie bereits beim Workflow-Verlauf erwähnt, kann sich ein Antrag während seines Verlaufes in folgenden Listen befinden:

Nach Abschluss des Workflow-Verlaufes wandert der Antrag in das Archiv, welches aus folgenden 2 Listen besteht:

Damit die Anträge in den entsprechenden Listen auch zu finden (sehen) sind, muss der Benutzer die Berechtigung für diese Aktionen erhalten: getMyToDos, getMyRequests. Damit die Anträge editiert werden können, muss ebenfalls eine entsprechenden Berechtigung vergeben werden (z.B. editSimpleProcess).

In den Listen selber hat der Benutzer die Möglichkeit, nach bestimmten Filterkriterien einen Antrag zu suchen: z.B. nach dem Erstellungsdatum des Antrages, nach dem Antragsteller, dem aktuellen Bearbeiter u.a.
Die Übersicht in den Listen erlaubt einen Überblick über Erstellungsdatum, Antragsteller, nächste Person im Prozess-Verlauf, usw.

3.3.1 Listen

Folgende 4 Workflow-Listen sind für die Abwicklung der Prozesse verwendbar:

Allgemeine Parameter in den Workflow-Listen

Die folgenden Parameter bestimmen das Aussehen der Workflow-Listen:

Offene Anträge (Laufende Prozesse)

In dieser Liste werden die offenen Anträge angezeigt. Hinter jedem Antrag ist ein definierter Genehmigungs-Ablauf hinterlegt. Dieser Ablauf wird dem Benutzer jeweils beim Abspeichern eines Antrages angezeigt.
Hier ist es möglich, eigene Anträge, welche noch nicht von der entsprechenden Instanz bearbeitet wurden, zu löschen.

In der Titelleiste findet man Angaben über die Anzahl der Anträge, die sich in der Ansicht befinden. Mit den Pfeiltasten kann man in den Seiten Blättern.

Durch Anklicken des Info-Buttons erhält man detaillierte Informationen über den Prozess (z.B. die graphische Darstellung des Prozessverlaufes oder die technischen Variablen).

Solange kein grüner Haken oder ein rotes Kreuz bei dem gestellten Antrag steht, wurde dieser noch nicht bearbeitet.

Folgende Informationen werden in der Antragsliste angezeigt:

Soll die Personalnummer in den Workflow-Listen angezeigt werden, so muss in den Systemparametern der Parameter "WfOptions.showEmployeeIdWithInWorkList" auf true gestellt werden. Wird der Parameter auf false gestellt, wird die Personalnummer nicht in den Workflow-Listen angezeigt. Nächster im Prozess
Nächster im Workflow-Prozess vorgesehener Bearbeiter des Antrages

Klickt man in einen offenen Antrag hinein, so besteht zusätzlich die Möglichkeit einer Neuzuweisung aller offenen Aktivitäten.

Abgeschlossene Anträge/Prozesse

In dieser Liste werden alle abgeschlossenen, bereits archivierten Anträge angezeigt.

Das Archiv bietet jedem Benutzer die Möglichkeit, seine Anträge über eine bestimmte Zeit zurückzuverfolgen und zu rekonstruieren.

 
Offene Aufgaben

In dieser Liste befinden sich jeweils alle Anträge, welche durch den aktuellen Benutzer zu bearbeiten sind. Mittels eines Symbols in der Spalte "Aktionen" wird dem Benutzer signalisiert, welche Aktionen gesetzt werden können. Folgende Optionen stehen zur Auswahl: Genehmigen, Ablehnen, Sichten, Kommentieren.

Wird der Antrag genehmigt, so erscheint ein grüner Haken. Bei einer Ablehnung erscheint ein rotes Kreuz, bei einem hinzugefügten Kommentar eine Büroklammer.

Der Benutzer kann im Menüpunkt „Offene Aufgaben“ seine bearbeiteten Anträge sichten, oder ebenfalls einen Kommentar hinzufügen. Durch das Sichten werden die Anträge automatisch ins Archiv übergeleitet.

Der Administrator hat in der Liste der offenen Aufgaben die Möglichkeit, Aufgaben anderen Personen zuzuweisen > Neu zuweisen.

Unter Neuer Bearbeiter erfolgt die Selektion der gewünschten Person > Neu zuweisen > Antrag wird in die Offenen Aufgaben dieser Person weitergeleitet.

Die Punkte Filter löschen, Prozessautor, Gruppe, Prozess, Erstellungsdatum, Wirkungsdatum sind unter Punkt Laufende Prozesse beschrieben.

Erledigte Aufgaben

Diese Liste stellt das Archiv aller bearbeiteten Anträge dar.

Wird der Parameter "erledigte Aufgaben von Stellvertretern anzeigen" aktiviert (angehakt), so werden auch die Anträge angezeigt, welche vom Stellvertreter bearbeitet wurden.

Die Punkte Filter ausblenden, Antragsteller, Gruppe, Prozess, Erstellungsdatum, Wirkungsdatum sind unter Punkt Laufende Prozesse beschrieben.

Suche nach bestimmten Anträgen

Die Suche wird mit Hilfe des Parameters Filter einblenden durchgeführt. Der Suche-Filter kann auch ausgeblendet werden.
Gesucht wird nach folgenden Parametern:

Drucken der Workflow-Listen

Bei allen Workflow-Listen besteht die Möglichkeit, diese zu drucken > Drucksymbol anklicken > ein Popup-Fenster (Formatdialog) geht auf:

3.4 Prozess-Editor

3.4.1 Gestaltung des Prozessverlaufes mit Prozess-Editor

3.4.1.1 Simple Prozess Designer

Die einfachen Prozesse werden mit dem Simple-Prozess-Designer erstellt. Diese sind bereits in den vorgegebenen Formulartypen dargestellt.

>>> Definition eines Workflows anhand des Simple Prozessdesigner (Bsp. Zeitkorrektur), graph. Prozessdesigner (> Bsp. siehe TechNotes)

3.4.1.2 Bestimmung des Prozessverlaufes mit dem Workflow-Prozess-Designer

Bei komplexen Prozessen, die sich nicht mit dem Prozessdesigner innerhalb des Webdesk darstellen lassen, kann man den Prozessverlauf mit Hilfe des Prozess-Editors visualisieren. Hiermit kann man Prozessdefinitionen für komplexe Anträge, wie z.B. einen Dienstreise-Antrag oder Investitionsantrag o.ä. erstellen.

Mit dem Prozess-Editor wird ein Java-Programm vom Server heruntergeladen, mit welchem komplexe Prozesse erstellt (Bestimmung des Workflow-Verlaufes), geladen und weit über die Möglichkeiten der webbasierten Prozessdefinition bearbeitet werden können.

Workflow-Variablen > Prozessdefinition

> TechDoku Beispiel (Jawe-Prozess mit WF-Editor abgebildet)

3.4.1.3 Gestaltung eines Reise-Workflows

Folgende Workflow-Variablen müssen in der Prozessdefinition vorhanden sein:

Name

Beschreibung

Typ

Defaultwert

from_date

Von-Datum der Reise (inkl. Zeitwert)

Date

to_date

Ende-Datum der Reise (inkl. Zeitwert)

Date

absence_code

Fehlgrund der Reise (falls Integration mit Zeiterfassung gewünscht)

String

ta_id

ZEF-ID des Mitarbeiters

String

description

Beschreibung / Kommentar

String

sourceLocation

Startort der Reise

String

destinationLocation

Zielort der Reise

String

reason

Begründung für die Reise

String

status

Statuswert aktuell (wird mit Dienstreise-Datensatz synchronisiert!)

String

travelFolder_UID

ID des TravelFolder-Records in der Dienstreise

String

timeCorrections

Liste der Zeitkorrekturen in XML-Format

String

timeCorrectionsMode

Gibt an, ob die Zeitkorrekturen manuell angegeben sind,
oder sich aus der Reisezeit ergeben.

String

process_author_workflowid

Workflow_id des Antragstellers

String

process_author_group

Abteilung (hierarchische Gruppe) des Antragstellers

String

last_approval_workflowid

Workflow ID der Person, die zuletzt genehmigt hat

String

switched_workflowid

Workflow ID des Users, welcher bei der aktuellen Aktivität auf die
ausführene Person geswitched war

String

approved_XXXX

für jeden Genehmigungsschritt muss es eine Workflowvariable geben, wobei Genehmigungen bei Beantragung u. Abrechnung als unterschiedliche
Schritte zu sehen sind.

Boolean

canceled_processauthor

Möchte man eine Storno-Funktion für den Antragsteller nach erfolgter
Genehmigung des Antrags und Ablauf der Reisezeit unterstützen, so muss
diese Workflow-Variable existieren.

Boolean

3.4.1.3.1 FAQs: häufige Fragen und Antworten

3.5 Workflow-Jobs

Jobs dienen als periodisch laufende Hilfsprogramme der Synchronisation und Bearbeitung von Daten.
Sie sind mannigfaltig einsetzbar, und ermöglichen beispielsweise die Erstellung von Gruppen anhand bestimmter Kriterien, die Synchronisation von Abteilungs- und Personendaten aus dem Zeitwirtschaftssystem oder die Synchronisation von Kalenderdaten aus dem Groupware-System.
Weiters können mit Hilfe bestimmter Jobs definierte Unregelmäßigkeiten im Zeitwirtschaftssystem gefiltert werden, woraufhin bestimmte Anträge automatisch generiert und an die Mitarbeiter zur Bearbeitung weitergeleitet werden

Jobs, welche für das Workflow-Modul relevant sind:

Die Jobs können automatisch, mit Hilfe eines sogenannten Triggers gestartet werden. Mit dem Trigger wird ein Zeitplan erstellt, so dass die Jobs beliebig gestartet werden können (stündlich, täglich, wöchentlich oder monatlich, ...). Die Einstellung kann auf den Tag, Stunde und Minute genau konfiguriert werden.
Bei Bedarf können die Jobs auch jederzeit manuell gestartet werden.
Weiters können die Jobs einen aktiven oder inaktiven Status haben. Bei einem aktiven Status werden die Jobs gemäß dem eingestellten Trigger gestartet. Sind diese jedoch inaktiv, können sie lediglich manuell gestartet werden. Der Status kann jederzeit geändert werden.

Ein Monitoring der Jobs wird durch die Ansicht "Aktive Jobs" ermöglicht, wo alle aktiven Jobs auf einen Blick zu sehen sind. Weiters kann, bei entsprechender Parametrierung, der Verlauf des Jobs mit Hilfe der Logeinträge nachvollzogen werden. So wird anhand des parametrierten Log-Levels (definierter Status während des Jobverlaufes, wie z.B. Fehler, Warnung, ...) ersichtlich, ob ein Job problemlose durchgelaufen ist, oder ob bestimmte Probleme aufgetreten sind.
Bei Bedarf kann hier auch ein Mailversand konfiguriert werden. Die Mail wird an eine definierte Person verschickt, falls ein Logeintrag mit einem angegebenen Level existiert.

3.5.1 Job WfCheckDeadlines

Der Job WF Check Deadlines überprüft die Deadlines laufender Prozess-Instanzen ( = dem Benutzer zugeordnete Prozesse). Solche Deadlines müssen in der Prozessdefinitionen explizit definiert werden und sind speziell markierte Zustandsübergänge von einer Aktivität zur anderen. Man könnte damit z.B. modellieren, dass "der Workflow" automatisch zu einer anderen Person weiter springt, wenn die aktuelle Person die Aktivität nicht in einer definierten Zeit abarbeitet.

Nur beim Lauf des Jobs werden die Deadlines überprüft. Werden enge Deadlines gesetzt, muss der Job auch dementsprechend oft laufen. In dem folgenden Beispiel müsste der Job eigentlich zumindest alle 30 Sekunden laufen (ist zwar nicht realistisch, jedoch wäre es fachlich korrekt!)

Beispiel für eine Prozessdefinition mit Deadlines

Die folgenden Screenshots beziehen sich auf einen Prozessdefinition, die mittels JAWE (Together Workflow Editor) erstellt wurde. Hierbei wurden "Deadline Expressions" verwendet um die maximale Zeit, welche ein Vorgang dauern darf mit einer Exception zu hinterlegen. Technisch gesehen wird also nach Ablauf der Deadline eine Exception (=Ausnahmesituation) geworfen, welche in der Aktivität definiert werden muss.

Im obigen Beispiel wurde eine Deadline in der Aktivität "Genehmigung" definiert. Der rote Pfeil zeigt, was passiert, wenn die Deadline bei Ablauf die zugehörige Exception (Ausnahme) auslöst. Es wird daher nach Ablauf der Deadline automatisch zur Aktivität Überarbeitung weitergeroutet!

In den Eigenschaften der Aktivität "Genehmigung" erhalten wir hierzu die Details. Man kann mehrere Deadlines definieren. In diesem Fall haben wir genau eine definiert. Dahinter verbirgt sich eine Javascriptfunktion, welche den Zeitpunkt ausrechnet, wann diese Deadline tatsächlich eintritt.

Bei klick auf die Deadline kommt man zu folgendem Fenster, wo die Javascript Funktion näher definiert ist. In diesem Beispiel wird zum Zeitpunkt des Starts der Aktivität (sobald diese angelegt wurde, d.h. letzte Aktivität beendet wurde!) eine Anzahl von Millisekunden addiert (in diesem Fall 30000), was dann die aktuelle Deadline ergibt.

D.h.  Zeitpunkt Aktivitätsstart + 30 Sekunden

Weiters muss noch der Name der Exception definiert werden, welche im Falle der Erreichung der Deadline geworfen werden soll.

Beispiel Expression als Text:

var d = new java.util.Date();
d.setTime(ACTIVITY_ACTIVATED_TIME.getTime() + 20000);
d;

Die Transition, welche schließlich diese Deadline abfängt muss vom Typ "Exception" sein und den Namen der oben definierten Exception enthalten.

Was passiert nun in diesem Beispiel?

- wenn der Genehmiger nicht innerhalb von 30 Sekunden nach Start der Aktivität genehmigt oder ablehnt, wird der Workflow and die Aktivität "Überarbeitung" weitergeleitet.

Eine detaillierte Beschreibung zu den Job-Parametern finden Sie im Kapitel Jobs

3.5.2 Job WfCheckLimits

Die Funktion des Jobs WF Check Limits besteht in der Überprüfung der Limits laufender Prozesse. Limits können in der Prozessdefinition auf Prozess- und Aktivitätsebene definiert werden.

Der Job ist dazu da, diese Limits regelmäßig zu überprüfen und für Folgeaktivitäten Shark die Kontrolle des Systems zu übergeben. Falls bei dem betreffenden Prozess beim überschreiten eines Limits ein bestimmter Code ausgeführt werden soll, muss am Prozess oder auf der Aktivität ein "Extended Attribute" definiert werden, welches den Namen der aufzurufenden Java-Klasse definiert. Dieses Extended Attribute heißt "LimitAgentClassName".

Eine detaillierte Beschreibung zu den Job-Parametern finden Sie im Kapitel Jobs

Die angegebene Javaklasse muss das Interface org.enhydra.shark.api.internal.limitagent.LimitAgent implementieren! (Siehe: http://svn01/svn/wfrepos/Shark/trunk/modules/SharkAPI/src/org/enhydra/shark/api/internal/limitagent/LimitAgent.java)

3.5.3 Job delete old WF Data

Hier erfolgt die Löschung alter WF Daten.

Jobkonfiguration

3.5.4 Job Migrate WD2 Processes

Mit dem Job Migrate WD2 Processes werden bestehende Prozesse aus Webdesk 2.x migriert.

Jobkonfiguration

3.5.5 Job WfSyncPersons

Der Job WF Sync Persons synchronisiert die Namen aller Personen aus der Webdesk-Datenbank mit der Shark-Datenbank (Workflowengine-DB). Der korrekte Lauf dieses Jobs ist notwendig, um in den WF-Listen korrekt nach den Autoren und Bearbeitern sortieren zu können!

Eine detaillierte Beschreibung der allgemeinen Job-Parameter (Trigger, Mailbenachrichtigung) finden Sie im Kapitel Jobs.

3.5.6 Job Fill up WF List caches

Mit diesem Job werden die für Workflow-Listen zuständigen Caches aufgefüllt.

Bei der Konfiguration des Jobs wird lediglich der Trigger und die Mailverständigung eingerichtet.

3.5.7 Job finish manual End System Activities

Mit diesem Job ist es möglich, System-Aktivitäten automatisch zu beenden, die ein "manuelles Ende" definiert haben.  Dies ist z.B. sinnvoll, wenn die Prozessinstanz bis zu einem bestimmten Zustand oder Zeitpunkt "warten" soll.

Anwendungsfälle
Jobkonfiguration

3.5.8 Job refresh cache

Mit diesem Job werden die Prozessdefinitions-Caches aufgefrischt.

Bei der Konfiguration des Jobs wird lediglich der Trigger und die Mailverständigung eingerichtet.

3.6 Systemparameter WF

Die Systemparameter stellen Datenobjekte dar, aufgrund welcher der Webdesk konfiguriert wird.
Mit diesen Parametern können grundlegende Einstellungen am Webdesk EWP vorgenommen oder geändert werden. 
Die Systemparameter sind nach Modulen gruppiert (Modul tm, gw, po, wf, ...), die in ihnen vorgenommenen Änderungen haben direkten Einfluss auf die Funktionsweise des Webdesk und sollten deshalb mit Vorsicht durchgeführt werden.

Über die Systemparameter werden ebenfalls die SwitchUser-Funktionen definiert. Zu finden sind diese Funktionen im Modul wf, Bean WfOptions:

WfOptions.switchUserMayApprove 

WfOptions.switchUserActsAsNominalUser

Referenz der relevanten Systemparameter für das WF-Modul

Modul

Bean

Eigenschaft

Erklärung

mögliche Wert(e)

wf 

SharkProperties 

additionalProperties 

Zusätzliche Konfigurationsparameter für Shark WF-Engine

DatabaseManager.defaults.maxExecuteTime=200

Cache.OmitXPDLCacheOnStartup=true

wf 

WfOptions 

alwaysHideActionLogs

Spalte Verlauf in der WF-Liste immer ausblenden

true/false

wf 

WfOptions

hideSubProcesses 

Startet ein Prozess andere Anträge/Prozesse > sollen diese Subprozesse ausgeblendet werden (Spezialfall, wird im Webdesk HR Modulen derzeit nicht verwendet)

true/false

wf 

WfOptions 

showEmployeeIdWithinWorkList 

Anzeige der Personalnr. in den Workflow-Listen

true/false

wf 

WfOptions 

showFormDetailsFirst 

Anzeige des Formular-Reiters in den Prozessdetails an erster Stelle

true/false

wf 

WfOptions 

showProcessVariables 

Anzeige der Prozessvariablen in der Detailansicht

true/false

wf 

WfOptions 

switchUserMayApprove 

erlaubt User das Genehmigen von Anträgen in geswitchten Ansichten

true/false

wf 

WfOptions 

switchUserActsAsNominalUser 

geswitchter User wird genau wie User behandelt, auf den geswitcht wurde

true/false

wf 

WfOptions 

showGraphicalProcessRepresentation 

Anzeige des graphischen Prozessverlaufs in Prozessdetails

true/false

wf 

WfOptions 

showOrgUnitWithinWorkList 

Anzeige der zugehörigen Abteilung in den Workflow-Listen

true/false

wf 

WfOptions

showRoleInsteadNextPerformer

Anzeige der Rolle und nicht der Person, welche als nächster im Prozess kommt

true/false

wf 

WfOptions

useWfListBatchModeOnly 

Ist der Parameter auf true gesetzt, ist direktes genehmigen eines Antrages nicht mehr möglich (nur über Anhaken der entspr. Aktion)

true/false

wf 

WfProcessDefinitionDAOTarget 

extendedAttributesToInject 

Erweitertes Attribut- nur im xpdl : mit dieser Funktionalität können erweiterte ttribute nachträglich in die Prozessdefinitinen eingeschleust werden. sinnvoll, um bestehende laufende Prozesse zu beeinflussen (zieht erst nach Server-Neustart)

procDefNameWithOrWithOutVersion;eaKey=eaValue

wf 

WfProcessDefinitionDAOTarget

defaultMailSubject 

Standard- Mailverständigungsbetreff

Webdesk TO-DO

wf 

WfProcessDefinitionDAOTarget

defaultMailBody 

Standard-Mailverständigungstext

You have some To-DOs inside your Webdesk Worklist!

wf 

WfProcessInstanceDAO

allowSwitchUserAutomaticApprove 

aktiviert Automatisches Genehmigen bei geswitchtem User

true/false

wf 

WfTarget 

useCaches 

Benutzung von Caches

true/false

wf 

WfTarget 

useDatabaseBasedLockMaster 

Implementierung der Sperre - Prozessinstanzen ; ist der Parameter auf true gesetzt wird die Sperre der Prozessinstanzen über die Datenbank gemanagt (sinnvoll im Cluster), ansonsten innerhalb des Hauptspeichers.

true/false (Default: false)

3.7 Konnektoren im Workflow Modul

Der Process Instance Connector liest und schreibt Prozessinstanzen (z.B. Anträge) einer bestimmten Prozessdefinition.
Die Prozessinstanzen können für bestimmte Personen, Gruppen oder Mandanten konfiguriert werden.

Beispiel für die Konfigurationen eines Prozess Instanzen Konnektors

3.8 Praktische Beispiele Anträge

3.8.1 Neue Prozessdefinition

Um einen neuen Prozess anzulegen klickt man auf die Buttonleiste "Neue Prozessdefinition". Anschließend befüllt man die vorgegebenen Felder:

Allgemeine Bestandteile

Diese Aktion im Reiter Allgemein bezieht sich auf Anträge, die bei dem Antragsteller als Entwurf gespeichert werden. Ist die Frist abgelaufen so wird der Antrag zum Nächsten im Prozess weitergeleitet. Danach werden nur mehr den Workflowschritten zugeordnete automatische Aktionen berücksichtigt.

Dieses Feature funktioniert  nur, wenn der Job WfCheckLimits regelmäßig läuft; in den Systemparametern "Shark Properties > additional properties" muss folgende Zeile abgeändert werden: LimitAgentManagerClassName=at.workflow.webdesk.wf.sharkimpl.extensions.StandardLimitAgentManager

Workflowschritte

Hier wird der Verlauf des Prozesses mit unterschiedlichen Rolleninhabern belegt. Der Prozessverlauf wird individuell an das Unternehmen angepasst.

ACHTUNGist bei dem Prozess kein Genehmiger vorgesehen (Antrag wird vom Autor automatisch genehmigt > siehe Punkt automatisch genehmigen / sichten) sollte keine Eskalation eingestellt werden, da der Prozess sonst nicht lauffähig ist. 

Einstellungen

Der Reiter Einstellungen aus Gründen der Übersichtlichkeit zusätzlich in weitere Reiter unterteilt:

Fehlgründe

In diesem Reiter werden die erforderlichen Fehlgründe bestimmt.
Um einen neuen Fehlgrund hinzuzufügen, klickt man auf "Hinzufügen", selektiert den gewünschten Fehlgrund aus dem Kontextmenü. Die Reihung der Fehlgründe erfolgt mittels der Pfeiltasten. Soll ein Fehlgrund gelöscht werden, so wird die CheckBox neben diesem Fehlgrund angehakt, abschließend auf die Schaltfläche "Löschen" klicken, Speichern.

Fehlgrundeinstellungen

Diese Einstellungen kommen nur im Fehlzeitantrag vor;

Validierung

Die Validierung dient der Einschränkung des Überprüfungszeitraumes, in welchem sich ein bestimmter Prozess befindet (in die Vergangenheit oder Zukunft, abhängig vom Formulartyp).

Tägliche Berechtigungen

Dieser Parameter ist nur in bestimmten Konstellationen sinnvoll, z.B. wenn mit bestimmten Fehlgründen Berechtigungen miteingetragen werden sollen.
Beispiel: für einen Zeitausgleich-Antrag wird im Zeitwirtschaftssystem mit einem definierten Konto geprüft, ob genug Stunden vorhanden sind. Falls Nein, wird eine Unregelmäßigkeit gesetzt. Mit der Berechtigung im Prozess wird diese Unregelmäßigkeit deaktiviert.

Spezial
Kontextmenü

Dieser Parameter ermöglicht die Verlinkung zwischen einem Antrags-Formular und beispielsweise dem Kalender oder Journal (oder anderen Aktionen). Diese Verlinkung wird dann in den Workflow-Listen (Offene Anträge oder Offene Aufgaben, ...) sichtbar.

Weiters kann man über das Kontextmenü direkt aus dem Journal oder Kalender (Gruppenkalender) in den jeweiligen Antrag springen (beispielsweise in einen Fehlzeitantrag, Zeitkorrektur o.a.).

Wichtig in diesem Zusammenhang ist:

Kontextmenü in einem Prozess

Links wird die gewünschte Aktion ausgewählt, also z.B. die Konfiguration eines Journals, Kalender, Gruppenkalender etc. (Dropdown-Liste liefert alle vorhandenen Aktionen und Konfigurationen).

Rechts wird der Parameter konfiguriert. Unten sind einige Hilfsvariablen bzw. Kontextmenüpatametrierungen aufgelistet.

Beispiele für Hilfsvariablen, wichtige Kontextmenüparametrierungen:

Nr.

Aktion

Parameter

Code

1

ta_getGroupCalender.cact

?uid=$cuid&year=$cyear&month=$cmonth

#set($par_year=$from_date.getYear()+1900)
#set($par_month=$from_date.getMonth()+1)
$cyear=${par_year}|$cmonth=${par_month}|$cuid=${process_author_workflowid}

2

ta_getCalender.cact

?uid=$cuid&year=$cyear&month=$cmonth

#set($par_year=$from_date.getYear()+1900) #set($par_month=$from_date.getMonth()+1) $cyear=${par_year}|$cmonth=${par_month}|$cuid=${process_author_workflowid}

3

ta_getJournal.cact

?uid=$cuid&year=$cyear&month=$cmonth

#set($par_year=$from_date.getYear()+1900) #set($par_month=$from_date.getMonth()+1) $cyear=${par_year}|$cmonth=${par_month}|$cuid=${process_author_workflowid}

Kontextmenü in einer Aktion / Konfiguration

In der Konfigurationsansicht der jeweiligen Aktion kann das Kontextmenü hinterlegt werden:

Das Ergebnis kann beim User (Ansicht Monatsjournal) folgendermaßen aussehen:

Beispiel in einer Workflow-Liste:
Die zwei Pfeile nach unten symbolisieren, dass ein Kontextmenü vorhanden ist. Per Mausklick (rechte Maustaste) kann die hinterlegte Aktion ausgeführt werden, wobei die Aktion auch in einem neuen Fenster gestartet werden kann (Symbol auf der rechten Seite).

Click to enlarge
Mail

Bei jedem Workflow-Schritt kann der nächste Bearbeiter im Prozess eine Mailverständigung erhalten, welche ihn darüber informiert, dass eine Aktivität zu setzen ist. Der Text der Mailverständigung kann pro Prozess individuell festgelegt werden. Reicht der Standard-Mailbenachrichtigungstext nicht für einen Prozess aus, kann dieser hier übersteuert werden.
Die Standard-Mailbenachrichtigung wird in den Systemparametern definiert:

wf 

WfProcessDefinitionDAOTarget 

defaultMailBody 

wf 

WfProcessDefinitionDAOTarget 

defaultMailSubject 

Es ist möglich in diesem Mail mittels Platzhalter über die Templatingsprache "Velocity" (Siehe: http://velocity.apache.org) auf alle Prozess-Variablen zuzugreifen. Des weiteren sind folgende Platzhalter verfügbar:

Name

Bedeutung

Typ

appCtx

Der Spring ApplicationContext, mit welchem auf alle Services zugegriffen werden kann.

Object

poService

PoOrganisationService mit welchem auf alle Organisationsrelevanten Methoden zugegriffen werden kann

Object

Hilfe

Bei jedem Prozess (Formular) kann ein entsprechender Hilfetext angelegt werden. Dieser Hilfetext erscheint dann im Formular und dient als Ausfüll-Hilfe für den Benutzer.

Prozessreferenz - Verknüpfung des Prozesses mit dazugehöriger Aktion

Neu angelegte Prozesse müssen mit Aktionen verknüpft werden, damit sie in den Menübaum implementiert werden können.
Hierzu wird eine neue Prozessreferenz angelegt, welche mit dem Prozess (Prozess Definitions-ID) verknüpft wird. Diese kann dann in den Menübaum integriert werden, und wird somit für den Benutzer sichtbar.

Menüpunkt Aktionen > Neue Aktion wählen

Die Aktion ist solange nicht lauffähig, bis eine Prozessdefinition gewählt wurde > dies erfolgt im Reiter Einstellungen.

Reiter Einstellungen
Reiter Berechtigungen

Hier erfolgt die Vergabe der Berechtigungen, d.h. es wird bestimmt, wer das Formular einsehen soll (alle, bestimmte Personen oder bestimmte Gruppen), für wen soll der Antrag gestellt werden dürfen (nur für die eigene Person, für die eigene Abteilung, für alle Mitarbeiter im Unternehmen), und die Gültigkeit der Berechtigung (auch temporär eingeschränkter Zugang zum Formular ist möglich).

Reiter Textmodule

Anschließend "Speichern" oder "Speichern & Schließen", danach kann die Aktion im Menübaum zugeordnet werden.

Integration neuer Prozesse im Menübaum

Um die neu angelegte Prozessreferenz im Menübaum implementieren zu können kann entweder ein neuer Ordner angelegt werden, in welchen die Prozessreferenz reinkommt, oder man wählt einen bereits bestehenden Ordner.

Um die Prozessreferenz im Menübaum zu integrieren, wählt man den entsprechenden Ordner im Menübaum aus, klickt mit der rechten Maustaste, und wählt  Aktionslink hinzufügen.

Klicken Sie mehrmals auf dieselbe Aktion, so wird diese auch mehrmals in den Menübaum übernommen!

Anschließend muss die Auswahlliste geschlossen werden (anklicken des Schließen-Buttons in der rechten oberen Ecke) und der Menü-Cache geleert werden.

3.8.1.1 Formulartyp "Fehlzeit"

Der Fehlzeitantrag wird verwendet, um ganz- oder halbtägige Fehlzeiten in die Zukunft zu planen (mit einem abgeschlossenem Zeitintervall von/bis). Typische Fehlgründe hierfür sind z.B. Urlaub, Zeitausgleich oder Sonderurlaub.

Als zusätzliche Möglichkeit kann ein Kollege als erste Genehmigungsinstanz in den Workflow aufgenommen werden. Damit kann ein fachlicher Vertreter für die Zeit der Abwesenheit im workflow "gefragt" werden, ob er der Vertretung zu gegebener Zeit zustimmt.

Genauere Informationen zu den Parametern im Reiter "Allgemeines" und "Workflowschritte" und "Fehlgründe" finden Sie im Menüpunkt Prozesse beschrieben.

Einstellungen
Fehlgründe

In diesem Reiter werden die erforderlichen Fehlgründe bestimmt.
Um einen neuen Fehlgrund hinzuzufügen, klickt man auf "Hinzufügen", selektiert den gewünschten Fehlgrund aus dem Kontextmenü. Die Reihung der Fehlgründe erfolgt mittels der Pfeiltasten.
Soll ein Fehlgrund gelöscht werden, so wird die CheckBox neben diesem Fehlgrund angehakt, abschließend auf die Schaltfläche "Löschen" klicken, Speichern.

Fehlgrundeinstellungen

Validierung

Die Validierung dient der Einschränkung des Überprüfungszeitraumes, in welchem sich ein bestimmter Prozess befindet (in die Vergangenheit oder Zukunft, abhängig vom Formulartyp).

Tägliche Berechtigungen

Dieser Parameter ist nur in bestimmten Konstellationen sinnvoll, z.B. wenn mit bestimmten Fehlgründen Berechtigungen miteingetragen werden sollen.

Beispiel: für einen Zeitausgleich-Antrag wird im Zeitwirtschaftssystem mit einem definierten Konto geprüft, ob genug Stunden vorhanden sind. Falls Nein, wird eine Unregelmäßigkleit gesetzt. Mit der Berechtigung im Prozess wird diese Unregelmäßigkeit deaktiviert.

Genauere Informationen zu Täglichen Berechtigungen finden Sie im Kapitel Formulartyp "Berechtigung"

Spezial

Die Beschreibung für die Reiter "Kontextmenü", "Mail", "Hilfe" finden Sie im Menüpunkt Prozesse.

Verweise

Useransicht

3.8.1.2 Formulartyp "Zeitkorrektur"

Der Zeitkorrektur-Antrag bietet die Möglichkeit, Korrekturen im nachhinein vorzunehmen, wobei eventuelle bestehende Buchungen durch die Korrektur überschrieben bzw. aufgefüllt werden.

On den meisten Fällen werden über den Korrekturantrag die Anwesenheits- oder andere Fehlgrund Buchungen korrigiert. Dabei kann der Antrag mehrmals für unterschiedliche Anwendungsfälle verwendet werden (Anwesenheitskorrektur kann z.B. einen anderen Prozessverlauf haben als die Erfassung eines Dienstganges oder Arztbesuches).

Nähere Informationen zu den Parametern im "Reiter Allgemeines" sowie "Workflowschritte", "Kontextmenü", "Mail" und "Hilfe" finden Sie im Menüpunkt "Prozesse"

Einstellungen

Der Aufbau des Reiters "Einstellungen" ist abhängig vom Formulartyp. Bei der Zeitkorrektur wird, um eine Übersicht zu wahren, der Reiter noch zusätzlich in folgende Reiter unterteilt:

Fehlgründe

Hier erfolgt die Auswahl der erforderlichen Fehlgründe. Die Reihung erfolgt mit Hilfe der Pfeiltasten. Soll ein Fehlgrund gelöscht werden, so klickt man auf die CheckBox und geht auf Speichern.

Validierung

Die Validierung dient der zeitlichen Einschränkung des Wirkungsdatums, also der Überprüfung, ob sich ein bestimmter Prozess innerhalb einer gewissen Zeitspanne befindet (wie viele Monate/Tage/Jahre in die Vergangenheit/Zukunft ist der Antrag möglich).

Tägliche Berechtigungen

Spezial

Besonderheiten bei Zeitkorrekturen in die Zukunft
Bei der Einstellung "Zeitkorrektur in die Zukunft" (JA) wird die Zahl der Intervalle  automatisch auf 1 gestellt.
Zusätzlich zum Prozess wird hier auch ein Job benötigt, welcher die "wartende" Aktivität abschließt und Eintragung der Zeitkorrekturen in die Zukunft ermöglicht: "WfFinishManualEndSystemAcitivities".

Verweise

Useransicht

3.8.1.3 Formulartyp "Sammelzeitkorrektur"

Mit dem Formular "Sammelzeitkorrektur" können mehrere Zeitkorrekturen (auch für mehrere Tage mit unterschiedlichem Datum) auf einmal durchgeführt werden. Im Unterschied zur normalen Zeitkorrektur können hier die Korrekturen für mehrere unterschiedliche Tage auf einmal eingegeben werden. Somit erspart man sich mehrmaliges Aufrufen und Befüllen der Zeitkorrektur.

Dieses Formular kann auch eingesetzt werden, wo Mitarbeiter überhaupt nicht buchen, sondern generell im nachhinein ihre Zeiten eingeben.

Einstellungen
Validierung Spezial

Reiter Allgemeines / Workflowschritte/ Kontextmenü / Mail / Hilfe: siehe Menüpunkt Prozesse

3.8.1.4 Formulartyp "Kontokorrektur"

Dieser Antrag kann dazu verwendet werden, ein definiertes Konto im Zeitsystem mit einem Stichtag um einen bestimmten Betrag zu verändern. Diese Veränderung kann absolut oder relativ erfolgen. Anwendungsfälle wären z.B. Auszahlungsprozesse von Überstunden, bei welchen der Mitarbeiter entscheiden kann, wie viele Überstunden seines Saldos er ausbezahlt haben möchte. Dabei werden die Stunden im Zeitsystem vom Saldo in ein Auszahlungskonto umgebucht, und damit die Auszahlung angestoßen.

Damit ein derartiger Prozess auch fachlich abgesichert ist, können Schwellen eingerichtet werden, innerhalb welcher die Eingabe möglich ist (absolut oder in Abhängigkeit von anderen Kontowerten). Damit wird sichergestellt, dass nicht mehr beantragt werden kann, als zur Verfügung steht.

Einstellungen

3.8.1.5 Formulartyp "Berechtigung"

Dieses Formular kann dazu verwendet werden, um tägliche Berechtigungen im Zeitwirtschaftssystem zu setzen oder sie zu entfernen.

Dies ermöglicht dem Anwender z.B. die Beantragung von Überstunden Arbeit außer Rahmen oder Pausenabzug im nachhinein.

Einstellungen
Tägliche Berechtigungen

Validierung

Bei der Validierung in die Zukunft muß beachtet werden, ob das angegebene Feld, in welches die Berechtigung geschrieben werden soll, auch in der Umplanungsdatei (PPlan) als Umplanungssatz vorhanden ist. Diese Prüfung erfolgt einmalig durch Workflow EDV GmbH, im Falle von nicht standardmäßigen Feld-Anforderungen, und gegebenfalls bei Erweiterungen.
Hier ist es auch wichtig, dass die neue Version der PPlan verwendet wird.

Wird im System 6020 eine Berechtigung gesetzt, so wird analog zur Zeitkorrektur eine Korrekturbemerkung geschrieben.

Ansicht beim User:

Anzeige Kontenwerte

In diesem Reiter werden Kontenwerte hinterlegt, welche im Antrag erscheinen sollen. Nullwerte können ausgeblendet werden, indem die entsprechende CheckBox angehakt wird.

Datumsvorgaben

Mit diesem Parameter werden die Datumsvorgaben im Antrag bestimmt. Das Datumfeld im Antrag kann mit folgenden Vorgaben vorbefüllt werden:

Ist der Parameter "Datumswert editierbar" angehakt, so kann das Datum vom Benutzer editiert werden.
Ist er nicht angehakt, kann der Datumswert nicht vom Benutzer geändert werden.

Verweise

Useransicht

3.8.1.6 Formulartyp "Folgefehlgrund"

Der Antrag "Krankmeldung" dient dazu, neben einem Fehlzeitkarteieintrag für einen bestimmten Tag, auch das Feld "Folgefehlgrund" im Stammsatz des Zeitwirtschaftssystems zu belegen. Dies bewirkt eine Fortschreibung des eingemeldeten Fehlgrundes bis zur nächsten Buchung.
Meist wird der Antrag für die Einmeldung von Krankenständen durch Kollegen verwendet. Das Formular ist grundsätzlich so konzipiert, dass die Meldung sowohl für sich selbst, als auch für andere Personen erfolgen kann.

Einstellungen
Fehlgründe

Analog den anderen Formularen werden hier die entsprechenden Fehlgründe parametriert.

Validierung Spezial

Verweise

Useransicht

4 Modul Travel

Webdesk EWP ermöglicht eine integrierte und gesamthafte Abwicklung des Reisewesens, welches den Bogen von der Beantragung, über die Reisevorbereitung und Genehmigung der Reise (unter Berücksichtigung der Arbeitszeiterfassung) bis zur automatischen Abrechnung der Reisespesen und abschließenden Auszahlung durch das Gehaltssystem umspannt.

Abrechnungstechnisch wird sowohl die Kalendertagsmethode, als auch die 24-Stunden-Methode unterstützt. Mit Hilfe des Webdesk EWP Travel Moduls können derzeit Dienstreiseabrechnungen nach österreichischem und deutschem Recht abgewickelt werden. Als Reiseziele kann man natürlich sämtliche mögliche Destinationen und Kombination daraus den Mitarbeitern zur Verfügung stellen.

Zusätzlich wird die tatsächlich benötigte Arbeitszeit im Zeitwirtschaftssystem erfasst. Die Genehmigung der Reisedaten und -Zeiten erfolgt über die bewährte Webdesk Workflow Engine.

Jede einzelne Abrechnungsposition kann einer eigenen Lohnart zugeordnet werden, und dann über eine Schnittstelle der Lohnverrechnung zur Auszahlung zugeführt werden. Sämtliche Abrechnungsdefinitionen (z.B. Kilometergelddefinition, Taggelddefinition) werden historisch abgelegt, wodurch eine Bearbeitung von bereits länger zurückliegenden Dienstreisen möglich wird. Die Personalabteilung kann jede einzelne Position bei der Überprüfung verändern bzw. ergänzen.

Schlüsselfunktionen:

  • Reiseplanung mit integrierter Reisevorbereitung (Ressourcenverwaltung)
  • Diäten und Taggeldabrechnung
  • Genehmigungsworkflow inkl. Mailverständigung
  • Auswertung von Reisekosten für Mitarbeiter, Personalverantwortliche
  • nahtlose Integration mit Zeiterfassung

4.1 Allgemeines zu Dienstreisen

Definition einer Dienstreise:

Eine Dienstreise liegt vor, wenn ein Arbeitnehmer

Auslandsdienstreisen sind Dienstreisen bei denen ein Grenzübertritt  zwischen dem Inland und dem Ausland stattfindet, sowie Reisen, die ausschließlich im Ausland stattfinden.

Neben der Dienstreisen können mit dem Travel  Modul ebenfalls Fahrtenbücher und Reisemappen abgewickelt werden.
Mit dem Fahrtenbuch kann aus den eingegebenen Km-Geld Belegen (und dem daraus zugeordneten PKW Kennzeichen) eine eigene Abrechnung der gefahrenen Kilometer erstellt werden.
Die Reisemappe dient dazu, mehrere Reisen (über einen selbst definierten Zeitraum) gesammelt einzugeben bzw. genehmigen zu lassen. Dies erlaubt eine einfache und schnelle Erfassung und eine Sammelgenehmigung für mehrere Abrechnungen.

Die allgemeinen Hintergrundinformationen zum Thema Dienstreisen sind in Österreich und Deutschland sehr umfassend.

Da es in diesem Bereich durch gesetzliche Anpassungen laufend Änderungen geben kann, wird hier auf externe Internetseiten verwiesen, welche die jeweilige Rechtsgrundlage dokumentieren.

Allgemeine Infos Österreich:

http://help.gv.at/Content.Node/35/Seite.350000.html

https://www.usp.gv.at/Portal.Node/usp/public/content/mitarbeiter/entgelt/dienstreise/Seite.350000.html

Allgemeine Infos Deutschland:

http://de.wikipedia.org/wiki/Verpflegungsmehraufwand
http://de.wikipedia.org/wiki/Dienstreise

4.2 Installation / Integration

Dieses Dokument enthält folgende Punkte:

Installation/Integration

Es muss ein Update auf mindestens folgende Version gemacht werden:

3.2 GA (ohne Lohnartenschnittstelle)

3.2.1 (mit Lohnartenschnittstelle)

Zusätzlich muss ein neues Lizenzfile eingespielt werden, welches die notwendigen Lizenzen beinhaltet:

  1. altes Lizenzfile (licence.lic) im Verzeichnis LW:\WebdeskR3\Tomcat5\webapps\webdesk3\WEB-INF\classes umbenennen und das neue File einspielen
  2. Webdesk Server-Dienst stoppen
  3. den Parameter runRegistration im File webdesk.properties (befindet sich im Verzeichnis: LW:\WebdeskR3\Tomcat5\webapps\webdesk3\WEB-INF\classes) auf 1 stellen
  4. Webdesk Server-Dienst starten

Aktionsliste

Folgende Aktionen stehen Ihnen nun zur Verfügung:

Name der Aktion

technischer Name

betrifft

Konfigurierbar

OrgDienstreisen

tm_getOrgTravel

Vorgesetzte, Personalabteilung

ja

4.3 Konfiguration / Administration

Die nachfolgenden Kapitel beschreiben die intial notwendigen Konfigurationstätigkeiten, sowie das notwendige Know-How um das Modul administrieren zu können.

Voraussetzung, um mit der Konfiguration des Moduls starten zu können, sind folgende Punkte:

  1. Aktuelle Fassung Dienstreiserecht Österreich bzw. Deutschland
  2. Betriebsvereinbarungen, welche relevante Änderungen bzw. Zusatzinformationen beinhalten
  3. Dienstreiseantrag per Webdesk Modul Travel (ja/nein)
  4. Workflow der Dienstreiseabrechnung (wer soll genehmigen, wer gibt frei, wer darf editieren)
  5. Überleitung der Daten in Drittsysteme (Schnittstellenaufbau)

4.3.1 Step-by-Step Guide Implementierung

Da es unter den einzelnen Bestandteilen des Dienstreisemoduls Abhängigkeiten zueinander gibt, sollte folgende Reihenfolge bei der erstmaligen Konfiguration des Moduls eingehalten werden:

  1. Regionen definieren
  2. Taggelddefinitionen anlegen
  3. Zusatzfelder definieren
  4. Belegtypen definieren
  5. Reisetypen anlegen
  6. Abrechnungsdefinitionen parametrieren
  7. ggfs. Fahrzeuge anlegen und Mitarbeitern zuordnen
  8. Validierungen anlegen
  9. Währungen definieren
  10. Dienstreiseantrag und Dienstreiseabrechnungs-XPDL anpassen, importieren und in Menübaum integrieren
  11. Ansichten für Mitarbeiter und Vorgesetzte parametrieren
  12. File-Export definieren
  13. Einstellungen der relevanten Systemparameter

Die nachfolgenden Dokumente beschreiben den jeweiligen Punkt.

4.3.1.1 Regionen definieren

unter Regionen werden zumeist die Inlandsregion (Österreich, Deutschland, ...) angelegt, sowie weitere Regionen, in welche Dienstnehmer Dienstreisen machen können und welche für die Taggeldabrechnung relevant sind.
Grenznahe Gebiete können ebenfalls als eigene Regionen angelegt werden, falls die Abrechnung von den anderen Regionen abweicht.

Neue Region anlegen

In der Webdesk Administration befindet sich im Menü Module > Reisemodul der Menüpunkt Regionen.
Durch Klick auf "Neue Region" wird ein leeres Regionsformular geöffnet:

Folgende Felder müssen im Regionsformular befüllt werden:

Optional können auch ein Isocode und ein numerischer Isocode hinterlegt werden.

Durch "Speichern&Schließen" gelangt man wieder in die Übersichtsansicht der Regionsdefinitionen.Folgende Links sind sehr nützlich, um zu entscheiden welche Regionen angelegt werden:

Österreich:
http://www.help.gv.at/cgi-bin/system.pl?label=Hoechstsaetze

Deutschland: http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_58004/DE/BMF__Startseite/Service/Downloads/Abt__IV/BMF__Schreiben/041,templateId=raw,property=publicationFile.pdf

4.3.1.2 Taggelddefinitionen anlegen

Allgemeines

Als Taggeld ist eine Aufwandsentschädigung für den Dienstnehmer zu verstehen, welche vom Unternehmen für einen ganzen tag ausbezahlt wird. Dieses setzt sich aus Tag- und Nachtgeld zusammen.
Das Taggeld dient zur Deckung von mehrausgaben für Verpflegung sowie aller mit der Dienstreise verbundenen persönlichen Aufwendungen, einschließlich der Trinkgelder für persönliche Bedienung. Das Nachtgeld dient zur Deckung der Unterkunftsbezahlung.

Beträge, die einem Arbeitnehmer aus Anlass einer Dienstreise als Tagesgelder gezahlt werden, sind bis zu gewissen Grenzen lohnsteuerfrei. Höchstens können € 26,40 am Tag, bei einer kürzer als 12 Stunden aber länger als 3 Stunden dauernden Dienstreise € 2,20 pro Stunde, steuerfrei belassen werden.  

Der Auszahlungsbetrag kann durch Kollektivvertrag, Betriebsvereinbarung oder eine persönliche Vereinbarung übersteuert werden.

Die Taggelder können historisch korrekt abgebildet und abgerechnet werden (rückwirkende oder zukünftige Taggelder). Bei Überschneidungen gilt der End-Tagsatz.

 Taggeld-Definition

In diesem Menüpunkt wird die Definition der Taggelder für bestimmte Regionen vorgenommen.

Mit dem Parameter "voreingestellte Taggelddefinition" wird die Standarddefinition bestimmt.

Zuordnungen

In diesem Reiter wird die Zuordnung der Taggelder zu den einzelnen Reisetypen vorgenommen.
Ist die Option " voreingestellte Taggelddefinition" angehakt, so sind keine weiteren Zuordnungen erlaubt. >> wann sind die zuordnungen hier sinnvoll?????

Auch hier kann der Parameter  "historische Zuordnungen anzeigen" angehakt werden.

4.3.1.3 Zusatzfelder definieren

Mit den Zusatzfeldern kann die Dienstreise-Abrechnung bzw. der Antrag noch feiner und detaillierter gestaltet werden. Die Zusatzfelder können unterschiedlich parametriert werden, so dass der Benutzer diese entweder anhaken kann, oder selbst befüllen soll. Die Zusatzfelder können zu bestimmten Reisetypen oder zu einem bestimmten Beleg zugeordnet werden.

Neues Zusatzfeld anlegen

Um ein neues Zusatzfeld anzulegen klickt man im Menüpunkt Zusatzfelder auf "Neues Zusatzfeld" und befüllt die entsprechenden Felder:

4.3.1.4 Belegtypen definieren

Für die Reiseabrechnung kann pro Belegart eine Belegdefinition erstellt werden. Die Abrechnungsart pro Belegart ist konfigurierbar (z.B. Standard, komplett steuerbar, steuerbar bei KM-Geldern, steuerbar bei aktiviertem Zusatzfeld, reduzierbar um best. Produkt, multiplizierbar mit best. Faktor etc.). Die Sichtbarkeit der Belege kann ebenso definiert werden, so können bestimmte Belege nur im Reiseantrag, nur in der Reiseabrechnung oder in beiden sichtbar sein.

Neuen Belegtyp anlegen

Um einen neuen Belegtyp anzulegen klickt man auf "Neuer Belegtyp" und befüllt die entsprechenden Felder:

Reisetypen

In diesem Reiter kann der Belegtyp zu bestimmten Reisetypen zugeordnet werden. Wird hier ein Reisetyp definiert, so erscheint der Beleg in der Dropdown-Liste zur Auswahl. Liegt keine Zuordnung vor, so wird der Belegtyp nicht angezeigt.
Um die Zuordnung vorzunehmen klickt man auf die Schaltfläche "Reisetyp hinzufügen" und wählt den gewünschten Reisetyp aus. Weiters wir der Gültigkeitszeitraum angegeben. Soll eine Reisetyp-Zuordnung gelöscht werden, so klickt man einfach auf die Schaltfläche "Löschen", anschließend auf "Speichern" oder "Speichern & Schließen".

Zusätzliche Felder

Hier kann noch eine weitere Zuordnung der Belegtypen zu den Zusatzfeldern vorgenommen werden.

??? wann ist das sinnvoll??

4.3.1.5 Reisetypen anlegen

Pro Reise-Formular sind mehrere Reisetypen verknüpfbar.  Es gibt umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten:

Neuer Reisetyp

Um einen neuen Reisetyp anzulegen klickt man auf "Neuer Reisetyp" und befüllt die entsprechenden Felder mit Namen und (optionaler) Beschreibung sowie Gültigkeitszeitraum für den Reisetyp.

Reiter Allgemeines

Im Reiter "Allgemeines" wird noch eine weitere Unterteilung vorgenommen:

 Allgemeines

Reiseantrag

Bei Anhaken des Parameters wird bestimmt, ob im Reiseantrag die geschätzten Kosten angezeigt werden sollen.

Reiseabrechnung

Belege

Flag anzeigen, dass Beleg von Firma bezahlt wurde (z.B. Kreditkarte oder Vorausbuchung).

Km-Gelder

Integration Zeiterfassung

Bei der Dienstreise gibt es eigene Tool-Agents für den Eintrag von Zeitkorrekturen und den Eintrag von Fehlgründen (bei reiseantrag), welche die eingegebenen Zeitkorrekturen  in der Zeiterfassung eintragen. Mit den Reisetypen können unterschiedliche Fehlgründe verknüpft werden  z.B. Schulung, Reisezeit, Dienstreise-Arbeitszeit etc.).

4.3.1.6 Abrechungsdefinitionen parametrieren

Grundsätzlich wird bei den Abrechnungsdefinitionen zwischen 24-Stunden-Regelung und Kalendertagsregelung unterschieden.
Die Wahl der Abrechnugsmethode wird meist durch den Kollektivvertrag bzw. durch betriebsinterne Vereinbarungen getroffen.

In einem Abrechnungsdefinitions-Set werden unterschiedliche Details für die Abrechnung definiert:

Im Vorhinein müssen verschieden Details abgeklärt werden, u.a.:

Wie wird die Abrechnungsdefinition ermittelt?
Suche mit Reisendem und Dienstreise nach Definition:

Neue Abrechnungsdefinition

Taggeldfaktoren Inland / Taggeldfaktoren Ausland

Taggeldabzüge Inland / Taggeldabzüge Ausland

Wird ein Arbeitsessen bezahlt, dann ist das Taggeld steuerlich um eine bestimmten Betrag zu kürzen. Dadurch wird die Summe der Zwölftel pro Region reduziert, oder es werden fixe Beträge für den Abzug definiert.
Beispiele für Taggeldabzüge:

 Abrechnungsvalidierungen

Diese Abrechnungsvalidierung wird in Form eines Scripts hinterlegt. Diese Scripts werden im Menüpunkt " Validierungen" gewartet.
Anwendungsfall: z.B. Validierung bei Dienstreisen  mit Dienstauto, wo keine km-Geld verrechnet werden sollte.

Zuordnungen

Hier können die Abrechnungsdefinitionen den diversen Reisetypen, Mandanten oder Gruppen zugeordnet werden.

4.3.1.7 Fahrzeugverwaltung

Hier können diverse Fahrzeuge den Mitarbeitern zugeordnet und verwaltet werden.

Neues Fahrzeug erstellen / zuordnen

Hier erfolgen Angaben zum Fahrzeug, als Pflichtfelder sind das Kennzeichen, Marke und Typ (PKW, LKW, Motorrad etc.) des Fahrzeugs einzutragen. Weiters kann auch markiert werden, ob es sich um ein Privatfahrzeug handelt, oder um ein Firmenwagen.

Mit der Zuordnung zu bestimmten Personen kann z.B. bei Fahrtenbüchern oder der Km-Geld Abrechnung das Fahrzeug mit der dazugehörigen Person verknüpft werden.

4.3.1.8 Validierungen anlegen

Die Abrechnungsvalidierung wird in Form eines Scripts hinterlegt.
Anwendungsfall: z.B. Validierung bei Dienstreisen  mit Dienstauto, wo kein km-Geld verrechnet werden sollte.
Die Abrechnungsvalidierung beeiflußt u.a. die Abrechnungsdefinition.

4.3.1.9 Kilometergeld

Das Kilometergeld ist eine steuerfreie Pauschalabgeltung für Fahrzeugkosten, die bei Fahrten mit einem privaten Fahrzeug im Rahmen einer Dienstreise (Dienstfahrt) anfallen.
Bei der Benutzung eines privaten Fahrzeuges kann für eine Dienstfahrt höchstens das amtliche Kilometergeld in Höhe von € 0,42 pro betrieblich gefahrenen Kilometer, maximal jedoch € 12.600,- pro Jahr steuerfrei verrechnet werden.
Ist der steuerliche Satz höher als der vom Unternehmen ausbezahlte Teil. so ist der Gesamtbetrag steuerfrei.

Mit dem Kilometergeld sind sämtliche Kosten im Zusammenhang mit der betrieblichen Nutzung des KFZ abgegolten (Parkgebühren, Mauten, Vignetten etc.).

Die Kilometergeldabrechnung kann bei bestimmten Reisetypen, wie z.B. Schulungen abweichen (Zuordnung von bestimmten Km-Geldbeträgen zu bestimmten Reisetypen möglich). Bei Abweichungen kann der Differenzbetrag beim Jahresausgleich vergütet werden.

 In der Kilometergelddefinition wird der Betrag definiert, welcher pro gefahrenen Kilometer an den Mitarbeiter ausbezahlt wird.

Für jede mitbeförderte Person gebührt ein Zuschlag pro Fahrkilometer. Die mitbeförderten Person/en kann/können optional in der Reiseabrechnung namentlich angeführt werden.

4.3.1.10 Währungen definieren

Theoretisch können die Abrechnungen in unterschiedlichen Währungen erfolgen. Hier werden diese definiert. Weiters ist in den Systemparametern die Standardwährung festzulegen.

Neue Währung anlegen

4.3.1.11 Zusatzfelder

Zusatzfelder erscheinen im Antrag bzw. in der Reiseabrechnung und können vom Benutzer optional oder als Pflichtfeld bearbeitet werden.
Beispiele für Zusatzfelder: Flug, Dienstauto, eigener PKW, Mitfahrer bei ..., etc.

Man kann ein Zusatzfeld auch als Validierungskriterium heranziehen, so dass z.B. Flugreisen (Check-Box wird vom Benutzer angehakt > Validierung durch System) zusätzlich vom Vorstand genehmigt werden müssen.

Folgende Typen können angelegt werden:

4.3.1.12 Dienstreiseprozessdefinitionen

Die Dienstreiseprozessdefinition wird im XPDL abgebildet. Sie ist nicht in den Standard-Prozessdefinitionen als Vorlage zu finden, sondern wird nach Vorgaben mit Workflow Editor individuell erstellt.

Definitionsmöglichkeiten:

Beispiel für ein Dienstreise-XPDL:

4.3.1.13 Mitarbeiter- und Auswertungsansicht

Als Systemadministrator verfügt man über die Möglichkeit, alle Reisen  und Fahrtenbücher sowie Reisemappen auswerten zu können. 

Weiters gibt es noch verschiedene Auswertungsansichten für Mitarbeiter, Führungskräfte und die Personalabteilung. Je nach Informationsbedarf können auf Rollen zugeschnittene Auswertungen erstellt werden, welche die Kerndaten der Reise darstellen und direkten Zugriff auf das einzelne Formular ermöglichen.

Mit verschiedenen Konfigurationen der Auswertung "tm_getOrgTravel" können verschiedene Auswertungsansichten erstellt werden, wie z.B. Dienstreisen meiner Mitarbeiter, Aufstellung über die Reisekosten, Reiseziele, Reisetypen etc. Weiters kann auch hier das Fahrtenbuch für einen bestimmten Zeitraum abgefragt werden oder Reisemappen, welche mehrere Reiseabrechnungen für einen bestimmten Zeitraum beinhalten, eingesehen werden.

Erstellung einer Dienstreise-Auswertung

Die Aktion "tm_getOrgTravel" auswählen > Neue Konfiguration anklicken

Namen für die Auswertung und eine Überschrift eingeben, Speichern.
Allgemeine Einstellungen: wie bei den anderen Auswertungen werden die allgemeinen Parameter definiert, wie Icon, Berechtigungen, Einsichtserlaubnis, Hilfetexte etc.

Konfigurationsdetails

Anzuzeigende Spalten

Zusätzliche Filter

Mit den zusätzlichen Filtern (Typ HQL oder Skript) können weitere Abfragekriterien hinzugefügt werden (wie z.B. Auszahlungsbeträge > 200 Euro, oder wenn sonstige Belege angegeben wurden). Diese zusätzlichen Filter erscheinen dem Benutzer in der Abfragemaske und können nach belieben angehakt werden.

Weitere Parametrierungsmöglichkeiten:

User-Ansicht

Dienstreise-Auswertung für Benutzer / Mitarbeiter:

Beispiel für eine Management-Auswertung von Dienstreisen:

Auswertung von Reisemappen:

Auswertung von Fahrtenbüchern:

4.3.1.14 File-Export

Mit dem File Export können sog. Outputfiles erstellt werden, welche beispielsweise in die Gehaltsverrechnung oder andere Systeme importiert werden können. Auf diese Weise können z.B. abgeschlossene Dienstreisen zur Auszahlung gebracht werden. Die Anzeige (das File) kann z.B. ein maschinell verwendbares Dateiformat für die Gehaltsverrechnung enthalten.

Konfigurationsdetails

Der File-Export wird als Konfiguration der Aktion "po_manageFileTransfers" angelegt.

Ansicht beim User

4.3.2 Administrative Tätigkeiten

Unter die laufenden Administrationsarbeiten können u.a. folgende Tätigkeiten fallen:

  1. Neue Regionen hinzufügen, bestehende administrieren 
  2. Zusätzliche Taggelddefinitionen anlegen
  3. Neue Zusatzfelder definieren, bestehende verändern oder löschen
  4. Neue Belegtypen definieren,  bestehende verändern oder löschen
  5. Neue Reisetypen anlegen,  bestehende verändern oder löschen
  6. Abrechnungsdefinitionen parametrieren
  7. ggfs.neue Fahrzeuge anlegen und Mitarbeitern zuordnen,  bestehende Zuordnungen verändern oder löschen
  8. Validierungen anlegen
  9. Währungen definieren
  10. Dienstreiseantrag und Dienstreiseabrechnungs-XPDL anpassen, importieren und in Menübaum integrieren
  11. Auswertungs-Ansichten für Mitarbeiter und Vorgesetzte parametrieren
  12. File-Export definieren
  13. Einstellungen der relevanten Systemparameter

4.4 Jobs im Dienstreise-Modul

Jobs dienen als periodisch laufende Hilfsprogramme der Synchronisation und Bearbeitung von Daten.
Sie sind mannigfaltig einsetzbar, und ermöglichen beispielsweise die Erstellung von Gruppen anhand bestimmter Kriterien, die Synchronisation von Abteilungs- und Personendaten aus dem Zeitwirtschaftssystem oder die Synchronisation von Kalenderdaten aus dem Groupware-System.
Weiters können mit Hilfe bestimmter Jobs definierte Unregelmäßigkeiten im Zeitwirtschaftssystem gefiltert werden, woraufhin bestimmte Anträge automatisch generiert und an die Mitarbeiter zur Bearbeitung weitergeleitet werden

Folgender Job wird im TRavel-Modul verwendet:

Die Jobs können automatisch, mit Hilfe eines sogenannten Triggers gestartet werden. Mit dem Trigger wird ein Zeitplan erstellt, so dass die Jobs beliebig gestartet werden können (stündlich, täglich, wöchentlich oder monatlich, ...). Die Einstellung kann auf den Tag, Stunde und Minute genau konfiguriert werdn.
Bei Bedarf können die Jobs auch jederzeit manuell gestartet werden.
Weiters können die Jobs einen aktiven oder inaktiven Status haben. Bei einem aktiven Status werden die Jobs gemäß dem eingestellten Trigger gestartet. Sind diese jedoch inaktiv, können sie lediglich manuell gestartet werden. Der Status kann jederzeit geändert werden.

Ein Monitoring der Jobs wird durch die Ansicht "Aktive Jobs" ermöglicht, wo alle aktiven Jobs auf einen Blick zu sehen sind. Weiters kann, bei entsprechender Parametrierung, der Verlauf des Jobs mit Hilfe der Logeinträge nachvollzogen werden. So wird anhand des parametrierten Log-Levels (definierter Status während des Jobverlaufes, wie z.B. Fehler, Warnung, ...) ersichtlich, ob ein Job problemlose durchgelaufen ist, oder ob bestimmte Probleme aufgetreten sind.
Bei Bedarf kann hier auch ein Mailversand konfiguriert werden. Die Mail wird an eine definierte Person verschickt, falls ein Logeintrag mit einem angegebenen Level existiert.

4.4.1 Job Migrate WD2 Travels

Mit diesem Job können abgeschlossene Reiseabrechnungen aus Webdesk 2.x nach Webdesk 3 migriert werden. Dabei werden alle Bestandteile der Reiseabrechnung übernommen:

Es werden keine mit einer Reiseabrechnung verknüpfte Zeitkorrekturen übernommen. Diese sind "normale" Zeitkorrekturen und können durch die normale Antragsmigration übertragen werden.
Grundsätzlich erzeugt die Reisemigration ein neues TmTravelExpense Objekt in der Dienstreiseabrechnung mit dem Status "Reise migriert". Es wird aber kein Workflow-Antrag generiert. D.h. sämtliche Informationen über den Ablauf des Workflows gehen bei der Reiseabrechnungs-Migration verloren.

Vorraussetzungen

Für eine erfolgreiche Migration der Dienstreise sind folgende Angaben im Job notwendig:

4.5 Systemparameter Dienstreise

Die Systemparameter stellen Datenobjekte dar, aufgrund welcher der Webdesk konfiguriert wird.
Mit diesen Parametern können grundlegende Einstellungen am Webdesk EWP vorgenommen oder geändert werden. 
Die Systemparameter sind nach Modulen gruppiert (Modul tm, gw, po, wf, ...), die in ihnen vorgenommenen Änderungen haben direkten Einfluss auf die Funktionsweise des Webdesk und sollten deshalb mit Vorsicht durchgeführt werden.

Referenz der relevanten Systemparameter für das Dienstreise-Modul

Mit den Systemparametern für das Dienstreise-Modul können z.B. Abrechnungsmethoden  und ihr Verhalten verfeinert werden.

Modul

Bean

Eigenschaft

Erklärung

Mögl. Werte

tm

TmAllowanceCalc24HourImpl 

truncateTaxFreeIfBiggerThanAmount

Ist der steuerfreie Taggeld-Anteil größer als der auszubezahlende Betrag, so wird er auf den auszubezahlenden Betrag gekürzt

true/false

tm

TmAllowanceCalc24HourImpl 

useForeignStages 

Sollen Auslandsetappen verwendet werden?

true/false

tm

TmAllowanceCalcCalDayImpl 

truncateTaxFreeIfBiggerThanAmount 

Ist der steuerfreie Taggeld-Anteil größer als der auszubezahlende Betrag, so wird er auf den auszubezahlenden Betrag gekürzt

true/false

tm

TmAllowanceCalcCalDayImpl 

use24HourImplForForeignStages 

Soll bei der Kalendertagsmethode die Berechnung der Auslandetappen nach der 24 Stunden Methode erfolgen?

true/false (Default: false)

tm

TmAllowanceCalcCalDayImpl 

use24HourImplForInlandIfStagesExist 

Soll bei der Kalendertagsmethode auch für das Inland die 24 Stunden Methode verwendet werden (wenn Auslandsetappen existieren)?

true/false (Default: true)

tm

TmAllowanceCalcCalDayImpl 

useForeignStages 

Sollen Auslandsetappen verwendet werden?

true/false

tm

TmCalculatorDefaults 

roundingPrecision

Rundungspräzision, z.B. 100 = Rundung auf 2 Dezimalstellen, 1000 = Rundung auf 3 Dezimalstellen; wird bei der Rundung von Taggeldbeträgen verwendet

10, 100, 1000 (Default: 100)

tm

TmCurrencyServiceTarget 

leadCurrencyIsoCode 

Iso Code der Standardwährung

EUR

tm

TmCurrencyServiceTarget 

leadCurrencyName

Name der Standardwährung

Euro

tm

TmOptions

adminRoleDelete 

Webdesk Rolle mit welcher Reisen gelöscht werden können

Webdesk Administrator

tm

TmOptions

adminRoleUpdate 

Webdesk Rolle mit welcher alle Reisen geändert werden können

Webdesk Administrator

tm

TmOptions

showColumnAmountTaxable 

Steuerbare Kosten in Reiseübersicht anzeigen

true/false

tm

TmOptions

showColumnAmountTaxFree

steuerfreie Kosten in Reiseübersicht anzeigen

true/false

tm

TmPercentageStrategy

generateCommentForTaxFreeCalc 

Berechnungsformel für steuerfreien Anteil anzeigen

true/false

tm

TmRecordCalcAddFieldReductionImpl 

additionalFieldName 

Belegabrechnungsethode "Reduktion um Produkt aus Fixwert und Zusatzfeldwert ": Name des Zusatzfeldes, welches verwendet wird

z.B. inkludierte Frühstücke, Mittagessen etc.

tm

TmRecordCalcAddFieldReductionImpl 

multiplier

Belegabrechnungsethode "Reduktion um Produkt aus Fixwert und Zusatzfeldwert ": Multiplikator mit welchem Zusatzfeldwert multipliziert wird, das Ergebnis wird  vom Belegwert abgezogen.

0,1

tm

TmRecordCalcMultiplyWithFactorImpl 

factor

Belegabrechnungsmethode "Multiplikation  mit fixem Faktor": Faktor, mit dem multipliziert wird

15.0

tm

TmRecordCalcMultiplyWithFactorImpl 

multiplyFactorWithMaxDailyValueInland 

Multiplikation des Faktors mit max. Inlands-Taggeld

true/false (Default: false)

tm

TmRecordCalcMultiplyWithFactorImpl 

roundingPrecision 

Rundungspräzision, z.B. 100 = Rundung auf 2 Dezimalstellen, 1000 = Rundung auf 3 Dezimalstellen; nur aktiv, wenn die kaufmännische Rundung auf true gesetzt ist; bei Rundung auf nächste ganze Zahl wird Rundung nicht berücksichtigt.

10 (Default: 100)

tm

TmRecordCalcMultiplyWithFactorImpl 

roundOriginalValueToNextIntValue

Ist der Parameter auf true gesetzte, wird der originale Belegwert auf die  nächste ganze Zahl gerundet, bei false wird kaufmännisch gerundet. Verwendung z.B. bei Verrechnung passiver Reisezeit (im Zusammenhang mit Faktor)

true/false

tm

TmRecordCalcMultiplyWithFactorImpl 

taxfree 

Ist der Parameter gesetzt, sind mit dieser Methode abgerechnete Belege immer steuerfrei.

true/false (Default: false)

tm

TmRecordCalcZeroTaxFreeConditionalImpl 

additionalFieldName

Belegabrechnungsmethode "steuerbar bei aktiviertem Zusatzfeld": Name des Zusatzfeldes

steuerbar

tm

TmTravelIdGeneratorFormattedDateNumber 

decimalFormatPattern 

Reisenummerngenerierung aufgrund des Datums: Dezimalteil (Formatvorlage für fortlaufende Nummerierung innerhalb des selben Tages)

00

tm

TmTravelIdGeneratorFormattedDateNumber 

simpleDateFormatPattern 

Reisenummerngenerierung aufgrund des Datums: Datumsteil (Formatvorlage für Datumsteil z.B. JahrMonatTag=yyyyMMdd

yyDDD

tm

TmTravelIdGeneratorFormattedDateNumber 

travelIdTemplate 

Zusammensetzung von Datum und fortlaufender Nummerierung zur Reisenummer ({0} = datumsteil, {1} = Nummernteil)

{0}{1}

tm

TmTravelServiceTarget 

costCenterOrgHierarchy 

Name der Organisationsstruktur, welche die Kostenstellen beschreibt (bleibt das feld leer > Kostenstellenstruktur vom Reisenden 

tm

TmTravelServiceTarget 

travelIdGeneratorImpl 

Reisenummerngenerierungsmethode; derzeit TmTravelIdGeneratorDefaultImpl oder

TmTravelIdGeneratorFormattedDateNumber 

TmTravelIdGeneratorDefault

tm

TmTwelfthsStrategy 

generateCommentForTaxFreeCalc 

Betrifft Zwölftelabrechnungsmethode: soll auch die Berechnung des steuerfreien Anteils von Taggeldern im Kommentar ausgewiesen werden

true/false

4.6 Konnektoren im Travel Modul

TODO

4.7 Anwenderdokumentation

Mit dem Dienstreise-Modul wird die Abwicklung des Reisewesens ermöglicht.

Dienstreisen beantragen

Mit dem Dienstreise-Antrag hat der Mitarbeiter/Benutzer die Möglichkeit eine Dienstreise im voraus anzumelden bzw. diese zu planen. Optional kann die Reisestelle (falls vorhanden) benötigte Reisemittel reservieren und geplante Kosten im Reiseakt eintragen. Entsprechend dem parametrierten Workflow-Verlauf geht der Antrag zum Vorgesetzten, welcher anhand der eingegebenen Reiseeckdaten und der geplanten Kosten diesen dann frei gibt. Eventuell kann der Antrag auch an das Personalbüro zur Information und eventuell zu einer weiteren Kontrolle weitergeleitet werden.
Der Mitarbeiter kann folgende Dienstreise-Typen beantragen:

Nach Genehmigung wird automatisch die Fehlzeit im Teamkalender eingetragen.
Erfolgt die Dienstreise erst später (in der Zukunft), so ruht der Antrag so lange, bis die Dienstreise stattgefunden hat. Danach wird der Antragsverlauf wieder aktiv, der Benutzer wird aufgefordert, die Reisekosten abzurechnen.

Reisekosten abrechnen

Nach Beendigung der Dienstreise wird der Benutzer aufgefordert (Offene Aufgaben zu erledigen), die tatsächlichen Reisedaten (Beginn, Endzeiten) sowie Reisekosten (wie beispielsweise Kilometerstände etc.) einzugeben. Sonstige Belege, wie z.B. Hotelrechnungen, Taxibelege, Maut etc, können eingescannt und als Dateianhänge hinzugefügt werden.

Nach der Eingabe durch den Mitarbeiter wandert der Antrag auf Reisekosten-Abrechnung wieder zum Vorgesetzten bzw. an die Personalabteilung, welche diese dann bearbeiten (genehmigen/ablehnen). Erst nach dieser Instanz wird der Antrag abgeschlossen, er wandert in das Dienstreisen-Archiv. Die auszubezahlenden Reisespesen (inkl. Verpflegungspauschalen, Diäten) werden vom System automatisch errechnet und an den Mitarbeiter ausbezahlt.

Weiters können aus den eingegebenen Km-Geld Belegen (und dem daraus zugeordneten PKW Kennzeichen) eine eigene Fahrtenbuch-Abrechnung der gefahrenen Kilometer erstellt werden.

Mit einer Reisemappe können mehrere Reisen (über einen selbst definierten Zeitraum) gesammelt eingegeben bzw. genehmigt werden. Die Reisemappe ermöglicht eine einfache und schnelle Erfassung und eine Sammelgenehmigung für mehrere Abrechnungen. Bei der Reisemappe muss die Reise nicht eigens beantragt und genehmigt werden. Es wird lediglich die Reiseabrechnung genehmigt.

Automatische Erstellung einer Zeitkorrektur

Bei einer genehmigten Dienstreise wird im Zeiterfassungssystem automatisch eine Zeitkorrektur mit dem entsprechenden Fehlgrund erstellt. Es ist möglich bestimmten Reisetypen definierte Fehlgründe (Deinstreise, Schulung, Reisezeit, etc.) zuzuordnen. Die Fehlzeit wird im Kalender / Gruppenkalender / Journal eingetragen.

Übersicht (Archiv) über erfolgte Dienstreisen

Die abgeschlossenen Dienstreisen, d.h. jene, welche den gesamten Prozess durchlaufen haben

Auswertungen

Unterschiedliche Auswertungen, wie z.B. eine Übersicht über die eigenen Dienstreisen, oder die Dienstreisen von Mitarbeitern sorgen für Transparenz.
Die abgeschlossenen Dienstreisen können aus dem Archiv aufgerufen und entsprechend der Parametrierung aufgestellt werden.

Schnittstellen (Gehalt, Zeiterfassung)

5 Modul Groupware

Das Groupware-Modul stellt eine Erweiterung für das Time & Attendance Modul dar.
Da das Zeit- und Terminmanagement oft von unterschiedlichen Planungsmedien beeinflusst wird (z.B. Urlaub wird in der Zeiterfassung geplant, eine Dienstreise im Dienstreisemanagement oder ein Mitarbeiter per Planungsmodul ein spezieller Dienst zugeordnet), ermöglicht das Webdesk EWP Groupware Modul eine Synchronisation dieser Terminarten in den Groupware-Kalender. Der persönliche Terminkalender der Mitarbeiter ist somit automatisch immer aktuell und muss nicht manuell durch den Mitarbeiter im Groupware-System gewartet werden.

Ein weiterer Vorteil ist, die Integration der Groupware-Termin in die Webdesk-Kalenderansichten: Somit haben die Mitarbeiter in den persönlichen Kalenderansichten im Webdesk oder in den Gruppenkalenderansichten auch die notwendige Information aus den Groupware-Kalendern. Für Unternehmen die Wert auf einen informativen und vollständigen Gruppenkalender legen, ist das Webdesk Groupware Modul eine effiziente Möglichkeit per Web diese Anforderung zeitgemäß abzubilden.

Das Webdesk EWP Groupware-Modul kann z.B. in Telefonzentralen eingesetzt werden, um das Anwesenheitstableau um die Free/Busy Informationen aus dem Groupware-System anzureichern. Somit kann ein Mitarbeiter aus der Telefonzentrale in kürzester Zeit eine qualifizierte Aussage geben ob und wann ein bestimmter Mitarbeiter wieder verfügbar ist. Dieses Feature ist natürlich nicht nur für die Telefonzentrale sinnvoll, sondern auch für das gesamte Unternehmen. Je nach Unternehmenspolitik kann nur die Free/Busy Information angezeigt werden oder es ist der Direktzugriff auf die Termindetails aktiviert.

Das Modul GW-Service (GW = Groupware) stellt eine Schnittstelle zwischen dem Webdesk und einem bestimmten Groupwareservice zur Verfügung. Derzeit wird die Anbindung an Lotus Notes/Domino und Microsoft Exchange unterstützt. In weiterer Folge könnten weitere Anbindungen (z. B. Novell Groupwise) programmiert werden.

Unabhängig davon, welche Implementierung gewählt wird, stehen dieselben Funktionen zur Verfügung, wie z. B.:

Bestimmte Parameter im Modul Zeitwirtschaft funktionieren erst, wenn das GW-Modul eingesetzt ist, wie z.B. die Freebusy Anzeige.

5.1 GW-Zugriff

Aktivieren der Webdesk-Aktionen für einen GW-Zugriff:

Jene Aktionen, in welchen ein Zugriff auf einen Groupwareserver erfolgen soll, müssen initial freigeschalten werden:

Zuordnung von "Webdesk-Personen" zu "Groupware-Personen"

Um für den jeweiligen Webdesk-User die korrekte Mailbox bzw. das korrekte Mailfile ermitteln zu können ist im Webdesk-Personendokument, unter "Benutzername" (Datenbankfeldname "userName"), der "Key" anzugeben. Dieser Key muß mit einem User im Groupware-System zusammenfinden (Bsp. bei exchange wäre dies der NT-Username).

Für welche Personen eine GW-Anbindung (nicht) zur Verfügung gestellt werden soll, ist in folgenden Systemparametern anzugeben:

Die Ermittlung der für die Kommunikation erforderlichen User-Daten (Homeserver, Mailbox/filename etc.) erfolgt bei MS-Exchange ausschliesslich über LDAP, und bei der Lotus-Domino-Variante entweder über LDAP oder über das ohnehin benötigte Webservice (Festlegung über Systemparameter - siehe weiter unten).

Die initial ermittelten Verbindungsdaten werden bis zum Webserver-Restart im Cache gehalten (ehCache-Parameter diskPersistance = false).

Ändert sich die Zuordnung einer Person im Webdesk und/oder im Groupware-System kann der Cache auf folgende Arten zurückgesetzt werden:

5.2 GW-System - Fehlgründe

Abgleich von Fehlgründen mit dem Groupware-System

Um in den Groupware-Kalendern die Fehlzeiten aus dem Webdesk angezeigt zu bekommen sind folgende Jobs zu konfigurieren:

Ferner sind folgende Systemparameter einzustellen:

nur für Exchange:

weitere Informationen finden Sie unter: http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ms991302(EXCHG.65).aspx

5.3 Jobs im Groupware-Modul

Jobs dienen als periodisch laufende Hilfsprogramme der Synchronisation und Bearbeitung von Daten.
Sie sind mannigfaltig einsetzbar, und ermöglichen beispielsweise die Erstellung von Gruppen anhand bestimmter Kriterien, die Synchronisation von Abteilungs- und Personendaten aus dem Zeitwirtschaftssystem oder die Synchronisation von Kalenderdaten aus dem Groupware-System.
Weiters können mit Hilfe bestimmter Jobs definierte Unregelmäßigkeiten im Zeitwirtschaftssystem gefiltert werden, woraufhin bestimmte Anträge automatisch generiert und an die Mitarbeiter zur Bearbeitung weitergeleitet werden

Folgende Jobs sind für das Groupware-Modul relevant:

Die Jobs können automatisch, mit Hilfe eines sogenannten Triggers gestartet werden. Mit dem Trigger wird ein Zeitplan erstellt, so dass die Jobs beliebig gestartet werden können (stündlich, täglich, wöchentlich oder monatlich, ...). Die Einstellung kann auf den Tag, Stunde und Minute genau konfiguriert werdn.
Bei Bedarf können die Jobs auch jederzeit manuell gestartet werden.
Weiters können die Jobs einen aktiven oder inaktiven Status haben. Bei einem aktiven Status werden die Jobs gemäß dem eingestellten Trigger gestartet. Sind diese jedoch inaktiv, können sie lediglich manuell gestartet werden. Der Status kann jederzeit geändert werden.

Ein Monitoring der Jobs wird durch die Ansicht "Aktive Jobs" ermöglicht, wo alle aktiven Jobs auf einen Blick zu sehen sind. Weiters kann, bei entsprechender Parametrierung, der Verlauf des Jobs mit Hilfe der Logeinträge nachvollzogen werden. So wird anhand des parametrierten Log-Levels (definierter Status während des Jobverlaufes, wie z.B. Fehler, Warnung, ...) ersichtlich, ob ein Job problemlose durchgelaufen ist, oder ob bestimmte Probleme aufgetreten sind.
Bei Bedarf kann hier auch ein Mailversand konfiguriert werden. Die Mail wird an eine definierte Person verschickt, falls ein Logeintrag mit einem angegebenen Level existiert.

5.3.1 Job SyncCalendarDates

Mit dem Job Sync Calendar Dates werden Fehlzeiten aus der IF6020 mit dem Groupware-System synchronisiert.
Dies soll eine einheitliche Ausgabe aus verschiedenen Systemen (beispielsweise Outlook/Groupware-System und IF6020) ermöglichen.

Eine detaillierte Beschreibung zu den Job-Parametern finden Sie im Kapitel Jobs

Weitere Einstellungsmöglichkeiten für die Synchronisation der Fehlzeiten können über den Menüpunkt Setup / Bean Properties (Systemparameter/ Modul gw GWCalendarService) gesteuert werden.

Hier vorgenommene Änderungen haben direkten Einfluss auf die Funktionsweise des Webdesk, sollten daher mit Vorsicht durchgeführt werden.

5.3.2 Job DeleteCalendarDates

Der Job Delete Calendar Dates hat die Aufgabe, alle Kalendereinträge aus dem Groupware-System zu löschen, welche mit dem Job "Sync Calendar Dates" generiert wurden.

Eine detaillierte Beschreibung zu den allgemeinen Job-Parametern (Trigger, Mailversand) finden Sie im Kapitel Jobs.

5.4 Systemparameter GW

Die Systemparameter stellen Datenobjekte dar, aufgrund welcher der Webdesk konfiguriert wird.
Mit diesen Parametern können grundlegende Einstellungen am Webdesk EWP vorgenommen oder geändert werden. 
Die Systemparameter sind nach Modulen gruppiert (Modul tm, gw, po, wf, ...), die in ihnen vorgenommenen Änderungen haben direkten Einfluss auf die Funktionsweise des Webdesk und sollten deshalb mit Vorsicht durchgeführt werden.

So können hier beispielsweise die Einstellungen für die Synchronisation der Fehlzeiten aus der IF6020 mit dem Groupware-System vorgenommen werden. Einstellung der Parameter erfolgt hier im Modul gw, Bean GWCalendar Service (z.B. Einstellung der Serverparameter, des Überprüfungszeitraumes, Gruppen, die überprüft werden sollen, Personen, die nicht überprüft werden sollen, etc.).

Referenz der relevanten Systemparameter für das GW-Modul

Modul

Bean

Eigenschaft

Erklärung

mögliche Wert(e)

gw 

GwADLdapClient 

cutDomain 

true/false

gw 

GwADLdapClient 

ldapBaseDn 

o=zeit

gw 

GwADLdapClient 

ldapFieldNameHomeServer 

mailserver

gw 

GwADLdapClient 

ldapFieldNameMailAddress 

mail

gw 

ldapFieldNameMailboxName

mailfile

gw 

ldapFieldNamePrincipalName 

cn

gw 

GwADLdapClient 

ldapPassword 

*********

gw 

GwADLdapClient 

ldapProviderUrl 

ldap://testserver

gw 

GwADLdapClient 

ldapSearchQuery 

(&(objectclass=person)(uid={0}))

gw 

GwADLdapClient 

ldapSearchSubTree 

true/false

gw 

GwADLdapClient 

ldapUser 

sadmin

gw 

GwCalendarServiceExchangeImpl

absenceReasonsToSync 

ins Kalendersystem zu synchronisierende Fehlgründe

1

gw 

GwCalendarServiceExchangeImpl

allowedEntriesPostfix 

Postfix der Anzeigt, dass synchronisierter Termin genehmigt war

(allowed)

gw 

GwCalendarServiceExchangeImpl

alternateFreeBusyServer 

gw 

GwCalendarServiceExchangeImpl

busyStatus 

BUSY

gw 

GwCalendarServiceExchangeImpl

descPrefix 

Präfix, der Termine aus Webdesk in GW-Systemen kennzeichnet

wd_

gw 

GwCalendarServiceExchangeImpl

groupsToCheck 

Gruppen, in denen GW-Termine geprüft und synchronisiert werden

gw 

GwCalendarServiceExchangeImpl

monthsToCheckInFuture 

Zeitspanne in die Zukunft, in der der Job "syncCalendarDates" prüft

2

gw 

GwCalendarServiceExchangeImpl

monthsToCheckInPast 

Zeitspanne in die Vergangenheit, in der der Job "syncCalendarDates" prüft

2

gw 

GwCalendarServiceExchangeImpl

notAllowedEntriesPostfix 

Postfix der Anzeigt, dass synchronisierter Termin ungenehmigt war

(not allowed)

gw 

GwCalendarServiceExchangeImpl

personsNotToCheck 

Personen die keine GW-Synchronisation erhalten sollen

dek (Userkürzel)

gw 

GwCalendarServiceExchangeImpl

syncType 

Parameter zur Steuerung welche Anträge synchronisiert werden sollen

0 (genehmigte und ungenehmigte Anträge)/1 (nur genehmigte Anträge)

gw 

GwCalendarServiceExchangeImpl

useSpecialMapiProperties

true/false

gw 

GwCalendarServiceExchangeImpl

wfFlag

Parameter zur Identifizierung von Terminen, die von Webdesk ins GW-System synchronisiert wurden

Webdesk3

gw 

GwCalendarServiceExchangeWSImpl

absenceReasonsToSync 

1

gw 

GwCalendarServiceExchangeWSImpl

allowedEntriesPostfix

(allowed)

gw 

GwCalendarServiceExchangeWSImpl

busyStatus 

BUSY

gw 

GwCalendarServiceExchangeWSImpl

descPrefix 

wd_

gw 

GwCalendarServiceExchangeWSImpl

disableChunkedEncoding

true/false

gw 

GwCalendarServiceExchangeWSImpl

groupsToCheck

gw 

GwCalendarServiceExchangeWSImpl

monthsToCheckInFuture

4

1gw 

GwCalendarServiceExchangeWSImpl

monthsToCheckInPast

1

gw 

GwCalendarServiceExchangeWSImpl

notAllowedEntriesPostfix

(not allowed)

gw 

GwCalendarServiceExchangeWSImpl

ntlmDomain 

gw 

GwCalendarServiceExchangeWSImpl

ntlmDomainController 

gw 

GwCalendarServiceExchangeWSImpl

personsNotToCheck 

dek (Userkürzel)

gw 

GwCalendarServiceExchangeWSImpl

recreateServiceStubOnEveryCall

true/false

gw 

GwCalendarServiceExchangeWSImpl

syncType

0

gw 

GwCalendarServiceExchangeWSImpl

useNtlmAuthenticationScheme

true/false

gw 

GwCalendarServiceExchangeWSImpl

useOnlyBasicAuthenticationScheme 

true/false

gw 

GwCalendarServiceExchangeWSImpl

wfFlag 

Webdesk3

gw 

GwCalendarServiceNotesImpl

absenceReasonsToSync 

1

gw 

GwCalendarServiceNotesImpl

allowedEntriesPostfix

(allowed)

gw 

GwCalendarServiceNotesImpl

deliverAllAppointmentTypes

true/false

gw 

GwCalendarServiceNotesImpl

descPrefix

wd_

gw 

GwCalendarServiceNotesImpl

freeBusyServerParams 

Anzeige in "Kategorie" eines synchronisierten Termins in Outlook

OOF/BUSY/TENETIVE/FREE

gw 

GwCalendarServiceNotesImpl

groupsToCheck

gw 

GwCalendarServiceNotesImpl

monthsToCheckInFuture

4

gw 

GwCalendarServiceNotesImpl

monthsToCheckInPast

1

gw 

GwCalendarServiceNotesImpl

notAllowedEntriesPostfix

(not allowed)

gw 

GwCalendarServiceNotesImpl

personsNotToCheck 

dek (Userkürzel)

gw 

GwCalendarServiceNotesImpl

secondsToLiveDominoFreeBusyCache

Dauer bis der Free/busy Cache zwischen Abfragen erneuert wird

900

gw 

GwCalendarServiceNotesImpl

syncType 

0

gw 

GwCalendarServiceNotesImpl

userdataLocation

Domino

gw 

GwCalendarServiceNotesImpl

wfFlag 

Webdesk3

gw 

GwOptions

generalPassword

*****

gw 

GwOptions

generalUser

gw 

GwRefreshableCalendarServiceTargetSource

beanId

GwCalendarServiceExchangeWSImpl

gw 

GwRefreshableCalendarServiceTargetSource

defaultBeanId

GwCalendarServiceExchangeWSImpl

gw 

GwRefreshableCalendarServiceTargetSource

generalInterface 

at.workflow.webdesk.gw.GwCalendarService

6 Modul Planung

Mit dem Planungs-Modul (oder auch RS - Rescheduling) wird die Planung von Mitarbeitern in die Zukunft vereinfacht. Das Modul ermöglicht die Zuordnung zu frei definierbaren Planungskategorien, wie z.B. die Springertätigkeit, Arbeitsplatzzuordnung etc. (die Springer-Mitarbeiter werden in losen Gruppen zusammengefasst). Weiters sind mehrere Planungssätze pro Mitarbeiter und Tag möglich , sowie eine alternative Zuordnung von Tages- und Wochenprogrammen für saisonale Planung (Umsetzung erfolgt demnächst).

Die Planungsansichten sind konfigurierbar, der Workflow-Verlauf und die Vergabe von  Einsichtsberechtigungen werden wie gewohnt gehandhabt. Zusätzlich wird eine komfortable Erfassung von Serien (z.B. jeden Montag, ...), eine eigene Umplanungsansicht für Mitarbeiter ermöglicht.
Informationen über Umplanung können per Mail generiert werden, sowie über einen Workflow Antrag (Sichten) oder per Kalendereintrag. Die Umplanung wird mit einem Groupware-Kalendereintrag im Kalender oder Gruppenkalender angezeigt (als Termin und/oder Reminder).

Das Planungs-Modul funktioniert unabhängig von Zeiterfassungsprogrammen über eine Webdesk Datenbank. Eine Anbindung an ein Zeiterfassungssystem (z.B. IF6020) wäre jedoch optional angezeigt, um Informationen aus diesem System anzuzeigen.

6.1 Allgemeines

Abhängigkeiten zu anderen Webdesk-Modulen

Es bestehen folgende Abhängigkeiten zu anderen Webdesk-Modulen:

Enthaltene Aktionen

Benötigte Berechtigungen

Neben den o. g. Aktionen sind für Mitarbeiter, die Umplanungseinträge erstellen können sollen, noch Berechtigungen für folgende Aktonen zu erteilen:

Diese Berechtigungen werden benötigt, um in der Planung Personen auszuwählen bzw. bei der Anlage von Planungsobjekten Gruppen auswählen zu können.

Prozessdefinition

Um die Verständigung über Umplanungen per Workflow-Eintrag zu ermöglichen wird folgender Prozess benötigt: Umplanung.xpdl
Der Name des Prozesses muss "Umplanungshinweis" lauten.

Job - Beispiel für Konfiguration mit Mailverständigung

ToDo

Job - Beispiel für Konfiguration per Workflow-Eintrag

ToDo

Job - Beispiel für Konfiguration mit Eintrag ins Groupwaresystem

ToDo

Hinweis zur Einbeziehung des Groupwaresystems: Für die Generierung von Remindern ist auf der Notes-Seite die GwService-Version 1.7 erforderlich (noch nicht freigegeben) und für Exchange die Webdesk-Version 3.2.2. Der Systemparameter "groupsToCheck" greift hier nicht.

6.2 Jobs

Im Planungs-Modul werden folgende Jobs verwendet:

6.2.1 Job Inform about Reschedulings

Dieser Job ermöglicht die aktive Verständigung von umgeplanten Mitarbeitern.
Die Verständigung kann per Mail, per Workflow-Eintrag oder per Kalendereintrag erfolgen.

Jobkonfiguration

6.2.2 Job Create RsType Objects Based on Groups

Dieser konfigurierbare Job kann initial RsPlanungs-Objekte anlegen.
Basis sind hierarchische und/oder nicht hierarchische Gruppen. In der Konfiguration kann zusätzlich zur Auswahl der Gruppen auch noch die Kategoriebezeichnung angegeben werden (z. B. "Springerdienst").

Jobkonfiguration

6.3 Systemparameter RS

Die Systemparameter stellen Datenobjekte dar, aufgrund welcher der Webdesk konfiguriert wird.
Mit diesen Parametern können grundlegende Einstellungen am Webdesk EWP vorgenommen oder geändert werden. 
Die Systemparameter sind nach Modulen gruppiert (Modul tm, gw, po, wf, ...), die in ihnen vorgenommenen Änderungen haben direkten Einfluss auf die Funktionsweise des Webdesk und sollten deshalb mit Vorsicht durchgeführt werden.

So können hier beispielsweise die Einstellungen für die Synchronisation der Fehlzeiten aus der IF6020 mit dem Groupware-System vorgenommen werden. Einstellung der Parameter erfolgt hier im Modul gw, Bean GWCalendar Service (z.B. Einstellung der Serverparameter, des Überprüfungszeitraumes, Gruppen, die überprüft werden sollen, Personen, die nicht überprüft werden sollen, etc.).

Referenz der relevanten Systemparameter für das RS-Modul

Modul

Bean

Eigenschaft

Erklärung

mögliche Wert(e)

rs 

RsWfBroker  

procDefId 

rs 

RsWfBroker

processVariableMapping

rs 

RsWfBroker

typeStructureProcessDefMapping

6.4 Konnektoren im Umplanungsmodul

Der RS Planning Connector liest und schreibt Planungsobjekte.

Beispiel für die Konfiguration eines RS Planning Konnektors

Der RS Planning Konnektor kann nach Umplanungsstruktur (Tagesprogramme oder Organisationseinheiten) und für bestimmte Personen, Gruppen oder Mandanten konfiguriert werden.

6.5 Praktische Beispiele RS

TODO

7 Modul Reporting

Mit Webdesk EWP Reporting können Sie mit Eclipse BIRT Reportdefinitionen erstellen, diese auf den Server hochladen und mittels der Webdesk Berechtigungsverwaltung für beliebige Webdesk User freischalten. Durch die Integration der Webdesk Einsichtsberechtigung ist auch die Frage "Welche Personendaten darf ich sehen?" einfach und transparent beantwortet.

Die Reports können periodisch erstellt und automatisch und proaktiv an die entsprechenden Rolleninhaber vresendet werden.

 Reporting mit Opensource Kern

Aus bestehenden HR Systemen können Daten aus verschiedenen Quellen miteinander verknüpft, tabellarisch und/oder graphisch dargestellt und mittels Web-Technologie rollenbasiert an Ihre Mitarbeiter bzw. Führungskräfte verteilt werden. Eclipse BIRT unterstützt die Integration von verschiedensten Datenquellen (Datenbanken, Textdateien, Excel und auch XML-Dateien) und Auswertung dieser zu aussagekräftigen Reports, die wahlweise in HTML, Excel, Word oder PDF ausgegeben werden können. Damit wird die Erstellung von Personalkennzahlen unter Einbeziehung verschiedener bestehender HR Systeme wesentlich erleichtert.

Integration mit Rollenkonzept und Einsichtsberechtigungen von Webdesk

Die Ausführung der über Eclipse BIRT definierten Reportdefinitionen erfolgt im Einklang mit dem Berechtigungskonzept von Webdesk EWP. Zum einen kann definiert werden, wer einen bestimmten Report ausführen darf (Mitarbeiter, Gruppe, Rolle, Mandant). Zum anderen kann  auch festgelegt werden, welche Personen bzw. Gruppen vom User abgefragt werden können. Die Übergabe der auszuwertenden Objekte ist dabei flexibel definierbar.

Aufbau eines HR Datawarehouses

Nicht immer sind alle bestehenden HR Systeme online so integrierbar, dass man direkt mit der Reporting-Engine zugreifen kann. In diesem Fall ist der einzige Ausweg, eine eigene Datenbank aufzubauen, die periodisch mit den Daten aus den Drittsystemen befüllt wird, um so eine Basis für performante Auswertungen über das Reporting-Tool zu bilden. Das Webdesk EWP Connector Framework unterstützt dabei mit seinen unterschiedlichen Connectoren und der Möglichkeit Daten von unterschiedlichen Quellen miteinander zu synchronisieren, ohne dabei Programmieren zu müssen. Die entsprechenden Definitionen können über den Webdesk Administrator definiert und über das Webdesk Job Framework periodisch ausgeführt werden!

7.1 Systemparameter RP

Die Systemparameter stellen Datenobjekte dar, aufgrund welcher der Webdesk konfiguriert wird.
Mit diesen Parametern können grundlegende Einstellungen am Webdesk EWP vorgenommen oder geändert werden. 
Die Systemparameter sind nach Modulen gruppiert (Modul tm, gw, po, wf, ...), die in ihnen vorgenommenen Änderungen haben direkten Einfluss auf die Funktionsweise des Webdesk und sollten deshalb mit Vorsicht durchgeführt werden.

So können hier beispielsweise die Einstellungen für die Synchronisation der Fehlzeiten aus der IF6020 mit dem Groupware-System vorgenommen werden. Einstellung der Parameter erfolgt hier im Modul gw, Bean GWCalendar Service (z.B. Einstellung der Serverparameter, des Überprüfungszeitraumes, Gruppen, die überprüft werden sollen, Personen, die nicht überprüft werden sollen, etc.).

Referenz der relevanten Systemparameter für das RS-Modul

Modul

Bean

Eigenschaft

Erklärung

mögliche Wert(e)

rp 

BirtEngineFactory 

cleanDaily 

true/false

rp 

RpReportDefinitionServiceDecorator

showDeleteButLastButton 

true/false

rp 

RpReportDefinitionServiceDecorator

showDeleteButton 

true/false

rp 

RpReportDefinitionServiceDecorator

showDownloadButton 

true/false