Webdesk EWP_ Schulungsunterlagen
Table of Contents
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1 Installation
- 1.1 Allgemeines
- 1.2 Voraussetzungen für Installation
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1.3 Installation
- 1.3.1 Auswahl des Installationspakets
- 1.3.2 Auswahl Installationsart
- 1.3.3 Auswahl Lizenzfile
- 1.3.4 Auswahl DB-Server vs. integrierte DB für Webdesk
- 1.3.5 DB-Eigenschaften für Webdesk
- 1.3.6 Auswahl DB-Server vs. integrierte DB für Shark
- 1.3.7 DB-Eigenschaften für Shark
- 1.3.8 Auswahl der Authentifizierungsmethode
- 1.3.9 Abschluss Webdesk Installation
- 1.3.10 Start Installation TA-Connector
- 1.3.11 Auswahl Zielverzeichnis
- 1.3.12 Abschluss Ta-Connector Installation
- 1.3.13 Installation erfolgreich
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2 Parametrierung des Webdesk
- 2.1 Erstkonfiguration
- 2.2 Mandant anlegen
- 2.3 Einstellung Standardsprache
- 2.4 Organisationsstruktur
- 2.5 Synchronisation einrichten
- 2.6 Gruppen
- 2.7 Personen
- 2.8 Organigramm
- 2.9 Definition von Rollen für das Unternehmen
- 2.10 Prozesse
- 2.11 Aktionen / Konfigurationen / Filter
- 2.12 Menübaum
- 2.13 Überprüfen der Funktionalität
- 3 Grundsätzliche Prinzipien
- 4 Troubleshooting
1 Installation
1.1 Allgemeines
Dieser Abschnitt ist eine kochrezeptartige Anleitung um ein Webdesk System von Grund auf zu installieren. Die beschriebenen Schritte sind als Beispiele zu sehen und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Für eine vollständige Referenz verweisen wir in diesem Fall auf das Administrationshandbuch.
Zielgruppe dieses Abschnitts sind also vor allem Administratoren und Implementierer.
1.2 Voraussetzungen für Installation
Organisatorisches
- Organigramm des Unternehmens (Aufbauorganisation)
- Art der Authentifizierung (DB-intern, LDAP, Single SignOn / Windows)
- Rollen
- gewünschte Prozesse
- gewünschte Auswertungen (siehe Fragenkatalog)
Systemkomponenten
notwendige Infrastruktur
- Interflex 6020
- relationaler Datenbank - Server (MSSQL, MySQL, Oracle, DB2,...) (Ja/Nein)
Hardware
Mindestanforderung
- XEON Dual Core Prozessoren (für Produktivbetrieb mind. 2GHz)
- mindestens 2 GB RAM Arbeitsspeicher (für Konfiguration mit IF + DB Server + Webdesk)
- mindestens 20GB Festplattenspeicher
Vorbereitungen
Lizenzfiles
- java.lic (Webdesk)
- modul.cfg (IF 6020)
- Webdesk Lizenzfile (licence.lic)
Datenbanken
- webdesk
- shark
- Einbinden in Backup
MySQL
- my.ini: transaction-isolation = READ-COMMITTED
- Datenbanken müssen im INNO-DB Format angelegt werden
1.3 Installation
Setup
- Start des Installationspackages
- Auswahl der Sprache (Deutsch, Englisch), usw.
1.3.1 Auswahl des Installationspakets

Auswahl Installation: Interflex 6020 Connector wird installiert
- Install Webdesk > Webdesk wird installiert
- Install Tacon > Tacon wird installiert
- Weiter
1.3.2 Auswahl Installationsart

- Komplette Installation (JRE 1.4, Tomcat 5.0.28, Webdesk)
- alternativ: Deployment auf bestehendem Applikationsserver : z.B. Tomcat, Jetty, Websphere, etc.
- Weiter
1.3.3 Auswahl Lizenzfile

- Lizenzfile auswählen (licence.lic)
- Weiter
Die Lizenzfiles beinhalten Informationen, welche Module für den Kunden freigeschalten werden.
Hier wird auch die maximale Anzahl der Benutzer definiert.
1.3.4 Auswahl DB-Server vs. integrierte DB für Webdesk

- Datenbank Server
- Weiter
Die integrierte Datenbank ist nur für Demozwecke geeignet. Die Daten werden hierbei im Hauptspeicher gehalten.
1.3.5 DB-Eigenschaften für Webdesk

- Username
- Passwort
- Datenbankname
- Datenbank (Mssql, mysql, db2, oracle) (Änderung dieses Feldes führt zu einer Anpassung der darunter liegenden Felder.)
- Host
- Port
- Weiter
Installation wird nun durchgeführt. Die Datenbank-Tabellen werden auf dem Server angelegt
1.3.6 Auswahl DB-Server vs. integrierte DB für Shark
- Datenbankserver
- Weiter
Die Auswahl der Datenbankserver wird analog der Auswahl des Datenbank-Servers vorgenommen.
1.3.7 DB-Eigenschaften für Shark

- Username
- Passwort
- Datenbankname
- Datenbank
- Host
- Port
- Weiter > Datenbank-Tabellen werden nun angelegt
1.3.8 Auswahl der Authentifizierungsmethode

Wahl der Authentifizierungsmethode:
- DB > Benutzername und Passwort in Datenbank
- LDAP > z.B. ActiveDirectory, Lotus Domino
- NTLM > über Windows Logon (Installation IIS Plugin notwendig)
1.3.9 Abschluss Webdesk Installation

- Start Applikationsserver
- Install TA Interflex Connector > Setup für den Ta Interflex Connector wird gestartet
- Weiter
Ende der Installation
1.3.10 Start Installation TA-Connector

- RMI Server: 2 > definiert die Anzahl der gleichzeitigen Zugriffe auf die Interflex
- > wird Tacon auf den selben Rechner wie Webdesk R3 installiert, wird die JRE von Webdesk R3 verwendet, ansonsten wird eine eigene JRE installiert.
- Weiter
1.3.11 Auswahl Zielverzeichnis

- Spezifikation des Zielverzeichnisses
- Installieren
- Installation abwarten
1.3.12 Abschluss Ta-Connector Installation

- Start Webdesk TA-Interflex Connector
- Weiter
1.3.13 Installation erfolgreich

- Fertig stellen
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|
Die Installation ist nun abgeschlossen |
2 Parametrierung des Webdesk
2.1 Erstkonfiguration
- Standard- Adminusername: sadmin; Passwort - erhältlich über Workflow EDV GmbH
- Mandant anlegen
- Einstellung Standardsprache
- Festlegen der Organisationsstruktur
- Anlegen von Gruppen & Personen
- Organigramm definieren
- Definition von Rollen und Zuordnung von Rolleninhabern
- Definition der Prozesse
- Aktionen / Konfigurationen
- Anlegen eines Menübaums
- Zuordnung von Aktionen und Berechtigungen
- spezielle Einstellungen
- Überprüfen der Funktionalität
Bei den mit einem Stern gekennzeichneten Feldern, handelt es sich um Pflichtfelder!
2.2 Mandant anlegen
Ein Mandant stellt eine Firma dar. In einem großen Konzern können auch mehrere Mandanten vorkommen. Dies gewährleistet eine klare Trennung innerhalb der Struktur (z.B. Berechtigungsstruktur).
- Menüpunkt Stammdaten > Mandanten > neuer Mandant
- Name
- Beschreibung
- Mandantenname darf nicht zwei mal vorkommen!
- Speichern > Servermeldung erscheint ("Mandant erfolgreich gespeichert")

2.3 Einstellung Standardsprache
Einstellung der Standardsprache erfolgt:
- Menüpunkt Einstellungen > Sprachen
- bei der gewünschten Sprache (Deutsch, Englisch, ...) die Grundeinstellung durch Anklicken aktivieren
- Speichern

Wird beim Setup keine Standardsprache definiert, so wird atomatisch die erste erstellte Sprache als Standardsprache definiert.
2.4 Organisationsstruktur
Die Organisationsstruktur stellt eine Einteilung des Mandanten (Unternehmens) in Abteilungen bzw. Gruppen dar.
- Menüpunkt Stammdaten > Org.-Strukturen > neue Orgstruktur
- Name
- Beschreibung
- Mandant
- Hierachie: Ja
- Organisationstyp: 1, hierarchische Aufbauorganisation
- Speichern

2.5 Synchronisation einrichten
Ein Connector dient im Normalfall zum Abgleich bzw. Synchronisation zweier "Seiten" (Quell- bzw. Zielconnector). Damit können z.B. Personen- und Abteilungsdaten aus dem System IF6020 importiert werden.
Connectoren
- Menüpunkt Einstellungen > Connectoren
- Gruppen Connector einrichten
- Personen Connector einrichten
- Job einrichten
Quellname und Zielname dürfen nicht doppelt vorkommen!
Gruppen Connector
- Name
- Richtung: Quelle > Ziel
- Quell Connector: TaConnectorGroup (als Quelle dienen Daten aus dem Zeitwirtschaftssystem)
- Quelle Einschränkung/SQL
- Ziel Connector: PoConnectorGroup (Daten für die Webdesk - Personenstammdaten)
- Ziel Einschränkung/SQL
- Löschung Synchronisieren: Ja

- shortName: Primärschlüssel
- Primärschlüssel - eindeutiger Schlüssel, anhand dessen der Datensatz eindeutig synchronisiert werden kann
- name
- $client: per JS-Funktion Mandanten (muss genau dem Wortlaut entsprechen) fix belegen
- $orgStructure: per JS-Funktion Orgstruktur (muss genau dem Wortlaut entsprechen) fix belegen
- Synchronisation starten
- Menüpunkt Stammdaten > Gruppen anklicken, überprüfen, ob Gruppen angelegt wurden. Falls nein, eventuell testweise Gruppe im Webdesk anlegen und nochmal überprüfen, ob synchronisierte Gruppen jetzt auch vorhanden sind.
Personen Connector
Der Personenconnector wird ähnlich dem Gruppenconnector eingerichtet.
- Die Parameter, die im Quellnamen angezeigt werden, kommen aus dem IF6020-System, die Parameter in der Spalte "Zielnamen" sind Webdesk-Felder.
- Das Feld "stpinfo66" (Benutzername) wird als Passwort hinterlegt.
- Löschung synchronisieren anklicken, damit die Löschungen aus dem IF6020-System synchronisiert werden
- Anzeige der Feldnamen in Statuszeile (IF6020): in der Datei notes.ini muss folgender Eintrag gemacht werden: [Debug] HelpInfo=1; sollte die Sektion Debug schon bestehen, so ist Eintrag "Helpinfo" unterhalb zu setzen! Nach Änderung muß IF6020 Client neu gestartet werden. Danach kann z.B. im Stammsatz Cursor auf beliebiges Feld gesetzt werden > in Statuszeile erhält man die Feldnamensinformation

- Beispiel für eine JS-Funktion (Javascript-Funktion), um den Namen aufzuspalten (Für die Erstellung des Benutzernamens > die ersten 2 Buchstaben vom Nachnamen und den ersten Buchstaben vom Vornamen): stname.split(' ')[0].substring(0,2).toLowerCase() + stname.split(' ')[1].substring(0,1).toLowerCase()

Folgende Felder müssen per Synchronisation befüllt werden:
- taID > Stammsatznummer aus System 6020 (Primärschlüssel)
- employeeID > Personalnummer
- firstName > Vorname: zB.:erster Teil von stname (stname.split(' ')[1]
- lastName > Nachname: zB.: zweiter Teil von stname (stname.split(' ')[0]
- $client > Name des Mandaten des Benutzers
- $group > Organisationseinheit (zB.: stabt)
- userName > Benutzername für Log-In
- password > erstes Einstiegspasswort
- email > smtp Mailadresse für Mailversand
Job anlegen
Damit die Synchronisation durchgeführt werden kann, muß ein neuer Job eingerichtet werden:
- Menüpunkt Einstellungen > Jobs
- neue Jobkonfiguration abgeleitet von Start Connector LinkSync
- Name (z.B. IF6020Synchronisation)
- aktiv: nur aktive Jobs werden auch ausgeführt (durch Job-Engine)
- Beschreibung
- Job sollte nicht während Sicherung oder zu Spitzenzeiten laufen (Trigger)
- Trigger (täglicher Trigger sinnvoll)
- Jobkonfiguration:
- Gruppenconnector hinzufügen: muss an erster Stelle stehen, da bei Neuanlagen einer neuen Gruppe und eines neuen Mitarbeiters muss zuerst die Gruppe importiert werden und erst danach der Mitarbeiter
- Personenconnector
- Job speichern
- Job starten: manuelles Synchronisieren der Gruppen und Personen
2.6 Gruppen
Nachdem die Synchronisation der Gruppen gelaufen ist, sollte man prüfen, ob alle Gruppen vorhanden sind.
- Menüpunkt Stammdaten > Gruppen
- Menüpunkt Gruppen anklicken: Übersicht zeigt alle vorhandenen Gruppen

2.7 Personen
Nachdem die Synchronisation der Personen gelaufen ist, sollte man prüfen, ob alle Personen vorhanden sind.
- Menüpunkt Stammdaten > Personen
- Menüpunkt Personen anklicken: Übersicht zeigt alle angelegten Personen an

2.8 Organigramm
Das Organigramm bietet eine graphische Übersicht über die
Unternehmensstrukturierung (Hierarchie).
Zuerst Menüpunkt Organisationsstruktur anklicken > oberste
Gruppe soll hier festgelegt werden (CheckBox aktivieren, Speichern)
- Mandant
- Datum
- Mitarbeiter anzeigen: nein
- Start > Organigramm wird erstellt

Rosafarbene Gruppen werden im Organigramm nicht angezeigt, diese können im Webdesk nicht vom Benutzer abgefragt werden.
Diese können nun unter die oberste Gruppe in der gewünschten Reihenfolge (entsprechend der Unternehmenshierarchie) verschoben werden:
- mit rechter Maustaste Gruppe ausschneiden anklicken
- an gewünschter Stelle Gruppe einfügen (rechte Maustaste)
- Reihenfolge der Gruppen wird vom System automatisch gespeichert

2.9 Definition von Rollen für das Unternehmen
Die Rolle beschreibt die Funktion, die eine Gruppe oder ein Individuum in einem Unternehmen erfüllt. Verschiedene Benutzerrollen bieten die Möglichkeit, den Zugriff auf bestimmte Bereiche und Funktionen einzuschränken oder zu erweitern.
Für jeden Rolleninhaber wird ein Kompetenzziel zugeordnet
- Kompetenzziel ALLE
- Kompetenzziel GRUPPE
- Kompetenzziel PERSON
Mit dem Kompetenzziel wird bestimmt, für wen der Rolleninhaber verantwortlich ist. Eine gleichzeitige Zuordnung von mehreren Kompetenzzielen ist ebenfalls möglich (z.B. Kompetenzziel Gruppe > eine ganze Gruppe wird zugerodnet und Kompetenzziel Person > eine einzelne Person aus einer anderen Gruppe wird zugeordnet).

Neue Rolle anlegen

- Menüpunkt Stammdaten > Rollen > Neue Rolle
- Name
- Beschreibung
- Workflow ID
- Antragsteller als Rolleninhaber für sich selbst unterdrücken > z.B. wenn Antragsteller zugleich der Rolleninhaber ist. Wird die Box aktiviert geht der Antrag zum nächsthöheren Mitarbeiter oder zum Stellvertreter.
- Mandant
- Organisationstyp
- hierarchisch
- Kostenstelle
- Projektgruppen
- Lose Gruppen
- Vererbungsrichtung > Suche nach einem Rolleninhaber > ausgehend vom Antragsteller wird abhängig von der Vererbungsrichtung aufwärts oder abwärts gesucht (wichtig ist auch die Einstellung, ob der Stellvertreter aktiviert ist oder nicht)
- Speichern
Rolleninhaber festlegen
Reiter Personen
Hier werden bestimmte Personen für diese Rolle hinterlegt

- Person selektieren (aus Liste)
- Kompetenzziel bestimmen (Bestimmung, für wen Rolleninhaber Kompetenz hat = verantwortlich ist)
- Gültigkeitszeitraum von - bis
- Reihung: 1 Vorgesetzter, 2 Stellvertreter
Reiter Gruppen
Bestimmte Gruppe(n) wird(werden) für die Rolle hinterlegt.

- Gruppe selektieren
- Kompetenzziel bestimmen (bei Kompetenzziel Gruppe erscheint Liste mit möglichen Gruppen, bei Kompetenzziel Person erscheint Liste mit möglichen Personen zur Auswahl)
- Gültigkeitszeitraum von - bis
- Reihung: 1. Vorgesetzter, 2. Stellvertreter, 3. Stellvertreter, ...
Die Festlegung der Rolleninhaber kann auch über den Menüpunkt Stammdaten > Personen vorgenommen werden.
2.10 Prozesse
Prozesse dienen der Abbildung von Abläufen im Unternehmens-Workflow.
- Menüpunkt Workflow > Prozessdefinitionen

Folgende Formulartypen können eingerichtet werden:
- Zeitkorrektur
- Fehlzeit (z.B. Urlaub)
- Berechtigung (z.B. Überstunden)
- Folgefehlgrund (Krankmeldung)
- Kontokorrektur
Neue Prozessdefinition - Allgemeine Einstellungen
Bei vielen Prozessen werden folgende Einstellungen gleich parametriert. Diejenigen, die von Prozess zu Prozess variieren werden bei den jeweiligen Formulartypen separat beschrieben.

- Name
- Autor informieren
- Automatisch genehmigen / sichten
- Eingabe von Kommentar / Beschreibung notwendig
- Formulartyp
Reiter Workflowschritte (Bestimmung des Prozessverlaufes)
- Name: es können nur jene Rollen selektiert werden, die zuvor angelegt wurden, z.B. Vorgesetzter, Personalabteilung, ...
- Aktion: genehmigen oder sichten
- Bearbeitbar: ja/ nein
- Sofortiger Prozess-Abbruch bei Ablehnung
- Automatisch genehmigen / sichten - ja/ nein
- Auswahl Rolleninhaber bei Prozessstart notwendig
- Reihung hinauf / hinunter
- Löschen
- Eskalation (quartalsmäßig, monatlich)
Reiter Kontextmenü - Link auf Kalender und Journal
Dieser Parameter ermöglicht Erstellung eines Kontextmenüs pro Prozess, welcher dann in Workflow-Liste erscheint > ermöglicht kontextbezogenes Springen auf andere Aktion(en).
- Aktion: Berechtigung für diese muß vorhanden sein
- Parameter
- Reihung hinauf / hinunter
- Löschen: CheckBox aktivieren, danach "Löschen" anklicken
Reiter Mail
- Mailbenachrichtigungstext
Reiter Hilfe
- Einstellung des Hilfetextes, welcher im Prozessformular aufscheinen soll
Beispiel für Formulartyp Kontokorrektur
Erstellung eines Prozesses, mit dem eine Kontokorrektur abgebildet werden kann.

- Name - z.B. Kontokorrektur
- Autor informieren
- Automatisch genehmigen / sichten
- Eingabe von Kommentar / Beschreibung notwendig
- Formulartyp - "Kontokorrektur"
- nicht in ToDo Liste anzeigen
Reiter Einstellungen
- Konto - Konto, welches korrigiert wird
- Beschriftung - mit einer Eingabe kann die Beschriftung übersteuert werden
- Anzeige - Industrie- oder Normalminuten
- Änderung - absolut oder relativ
- absolut: Konto wird auf den eingegebenen Wert geändert
- relativ: Konto wird um den eingegebenen Wert geändert
- min. Wert / max. Wert - Bestimmung des Minimalwertes und Maximalwertes:
Selektion Wert oder Konto
- Wert - eine beliebige Ziffer kann eingegeben werden;
- Konto - Selektion des gewünschten Zeitkontos aus der Vorgabeliste
- Datumsvorgabe - mögliche Auswahl: keine Vorgabe, Datum mit Ultimo des letzten Monats vorbefüllen, Datum mit Ultimo des letzten Quartals vorbefüllen.
- wf_editSimpleProcess.act_accountCorrection_dateEditable - ist die CheckBox aktiviert ist das Datum editierbar
- Alternativtext Eingabefeld - z.B. Betrag - Text, der im Eingabefeld erscheinen soll
- Konto - Auswahl des Kontos, welches zur Information angezeigt werden soll (mehrere Konten können gleichzeitig angezeigt werden)
- Beschriftung - Überschrift, die in der Ausgabemaske erscheinen soll
- Anzeige - Industrie- oder Normalminuten
- Hinzufügen - um weitere Konten zur Übersicht hinzuzufügen
- Löschen - um unerwünschte bestehende Konten aus der Übersciht zu entfernen (CheckBox neben Konto aktivieren > Löschen-Schaltfläche anklicken)
Verknüpfung der Prozesse mit den Aktionen
Neu angelegte Prozesse müssen mit Aktionen verknüpft werden, damit sie in den Menübaum eingepflegt werden können.
- Menüpunkt Aktionen > Neue Aktion
- Aktionstyp "Prozessreferenz"
- Name - z.B. Fehlzeit oder Kontokorrektur
- Überschrift: optional
- Speichern
- Serverbestätigung "Aktion wurde erfolgreich gespeichert" > Aktion ist solange nicht lauffähig, bis eine Prozessdefinition gewählt wurde
Reiter Einstellungen
- Beschreibung
- Aktionsordner
- Bildsammlung
- Bild: Auswahl des Icons, das im Menübaum angezeigt werden soll
- ProzessDef-ID: Selektion der Prozessdefinition, bei Aktion "Kontokorrektur" Kontokorrektur$Kontokorrektur selektieren usw.
- Berechtigung an folgende Aktion weitervererben
Reiter Berechtigungen
- Ausführung für jeden erlaubt: durch Anklicken darf jeder Aktion ausführen
- Typ: Mandanten-, Gruppen-, Personen-, Rollenberechtigung
- Ausführender: z.B. bei Mandantenberechtigung Selektion des Mandanten (Ausführung für alle Mitarbeiter des Mandanten erlaubt)
- Einsichtserlaubnis: Selektion der Einsichtserlaubnis (eigene Person, Orgeinheit, ...)
- Gültig von - bis
Reiter Textmodule
- Selektion der Sprache (Deutsch, Englisch, ...)
Anschließend "Speichern" oder "Speichern & Schließen", danach kann die Aktion beim Menübaum zugeordnet werden. Hierzu siehe Menüpunkt Aktionen / Konfigurationen.
2.11 Aktionen / Konfigurationen / Filter
Bei den Aktionen wird unterschieden zwischen:
Konfigurierbare Aktionen - unterschiedliche Abwandlungen derselben Aktion können erstellt werden (bei solchen Aktionen ist der Button "Neue Konfiguration" vorhanden)
Nicht konfigurierbare Aktionen - keine Abwandlungen der Aktion möglich.
Definition der Menüpunkte, welche konfiguriert werden sollen, wie beispielsweise:
- Buchungsmaske
- Stamm / Konten
- Monatsjournal
- Anwesenheitstableau
- Kalender
- Gruppenkalender
Konfigurationsbeispiel für das Monatsjournal
Von jeder konfigurierbaren Aktion (d.h. Aktionstyp = "Aktion") können beliebig viele Konfigurationen abgeleitet werden. In einer konkreten Konfiguration kann bestimmt werden, welche und wie viele Felder dem Benutzer angezeigt werden.
- Menüpunkt Aktionen > Aktion Monatsjournal aufrufen > "Neue Konfiguration" anklicken

- Name
- Überschrift
- Speichern > somit wird eine neue Konfiguration angelegt, die anschließend bearbeitet werden kann
- "Konfigurationsdetails bearbeiten" anklicken
- Kurzjournal Ja/Nein - Anzeige des Kurzjournals, es werden nur einige Tage in die Vergangenheit (ausgehend vom aktuellen Tag) angezeigt. Die Anzahl der zurückliegenden Tage kann unter "Tage rückwirkend" definiert werden
- Zusammenfassung anzeigen Ja/Nein
- Ausgabeformate: Print, PDF, XLS; Bestimmung des Seitenlayouts: Querformat, Hochformat
- "Hinzufügen" anklicken

Journalwerte: Jede Zeile in der Journal-Konfiguration entspricht einer Spalte im Journal.
- Typ: bestimmt welcher Wert in der Spalte des Journals angezeigt wird
- Datum: das Tagesdatum
- Wochentag: der Wochentag
- K: Korrekturwerte
- FB: zusätzliche Systeminformationen zu Beginn der Buchung (z.B. Kernzeitverletzung)
- Buchungen: Zeitpunkte (Von - Bis) der Buchungsintervalle
- FE: zusätzliche Systeminformationen am Ende der Buchung (z.B. System-Gehen)
- Fehlgründe: Ausgabe von Fehlgründen
- Konto: verschiedene Kontenwerte stehen zur Auswahl
- Wert: wird bei "Typ" Konto selektiert > so erhält man in der Wert-Spalte die Auswahl bestimmter Zeit-Konten (twtsoll, vkkonto 68, unverplanter Urlaub, ...)
- Überschrift: Überschrift, die in der Spalte erscheinen soll
- Konvertieren: wird als Typ ein Konto-Wert selektiert, so kann man die Zeit in Normal- oder Industrieminuten anzeigen
- Formatierungsmuster: Zahlenwerte können mit einem Formatierungsmuster ausgegeben werden
- Ausrichtung: Links, Rechts, Mitte
- Spaltenbreite HTML: Layout-Information, Bestimmung der Breite in Pixel
- Spaltenbreite PDF: Layout-Information, Bestimmung der Breite inPunkten
- Hinauf/Hinunter: Reihung innerhalb der Spalten hinauf oder hinunter verschieben
- Löschen: Spalte wird gelöscht
- Hinzufügen: Hinzufügen einer weiteren Zeile, die in der Zusammenfassung erscheinen soll
Zusammenfassung:
- Wert: Selektion bestimmter Zeitkonten
- Überschrift: Überschrift, die in der Spalte erscheinen soll
- Konvertieren: Selektion Normal- bzw. Industrieminuten
- Formatierungsmuster: Zahlenwerte können mit einem Formatierungsmuster ausgegeben werden
- Hinauf / Hinunter: Reihung innerhalb der Spalten
- Löschen: Spalte wird gelöscht
- Hinzufügen: Hinzufügen einer weiteren Zeile, die in der Zusammenfassung erscheinen soll
- Speichern
Andere Konfigurationsbeispiele finden Sie im Handbuch "Webdesk Manual Admin".
Einpflegen einer Aktion in den Menübaum
- Menü & Aktionen > Menübaum
- ev. Ordner erzeugen > dient als Überschrift im Menübaum
- an gewünschter Stelle klick mit rechter Maustaste > Menüeintrag erzeugen
- Selektion des Menü-Eintrages (Aktion)
- ev. Reihung verändern (hinauf/hinunter, an den Beginn/ans Ende)
- Speichern
Um eine in Verwendung befindliche Aktion (oder Konfiguration) schnell zu finden kann man diese über den Menübaum aufrufen: Menübaum > betreffende Aktion anklicken > rechter Mausklick "Aktion bearbeiten
Filter
Mit Hilfe der Filter kann man bei Konfigurationen der Aktion "ta_getOrgJournal" diverse Filter setzen, z.B. wenn bei unverplantem Urlaub mehr als x Tage offen (unverplant) sind, oder x Tage Pflegeurlaub/ Krankenstand/ Fortbildung im Jahr genommen wurden.
- Spalte: Selektion des entsprechenden Zeitkontos (Ausgabe der Werte aus dem System 6020, ...)
- Operator: < , <= , == , > , >=
- Wert: Eingabe eines entsprechenden Wertes (bezieht sich auf Tage)
- Klammern rechts
- Klammerung: AND / OR
- logische „Und“ Verknüpfungen binden stärker als logische „Oder“ Verknüpfungen
- Hinauf/Hinunter: Reihung der Bedingung hinauf oder hinunter
- Bedingung hinzufügen: durch anklicken können neue Bedingungen hinzugefügt werden
- Speichern
2.11.1 Übersetzen von Konfigurationen
Um vorhandene Konfigurationen in eine andere Sprache zu übersetzen:
- Menüpunkt Aktionen > Suche nach Aktionstyp "Konfigurationen"
- Übersicht über alle vorhandenen Konfigurationen > Übersicht über jene Konfigurationen, die übersetzt werden sollten.

Die gewünschte Konfiguration wird selektiert:

- Konfigurationsdetails bearbeiten anklicken
-
Spalte Überschrift : Textbaustein durch techn. Key
austauschen (siehe unten) > Text kopieren (markieren > Strg c)
- z.B. Datum > wird zu "Aktionsname"_Datum01
- Speichern & Schließen > so gelangt man wieder zu der Konfiguration
- im Reiter Textmodule in der Spalte Neues Textmodul einfügen (Strg v)
- In der Spalte Übersetzung kann sogleich die gewünschte Übersetzung eingefügt werden
- Speichern
- auf die gleiche Weise mit restlichen Textbausteinen in der Konfiguration verfahren
- Speichern und Schließen
Im ersten Schritt müssen in der zu übersetzenden Konfiguration, die Überschriften bzw. Elemente, welche durch einen Textbaustein ersetzt werden sollen, durch einen technischen Key ersetzt werden. Hierbei ist zu beachten, dass die Namenskonvention eingehalten wird: <Name der Konfiguration>_<Nummer des Textbausteins> zB.: kurzjournal_journal01
Achtung: bei Konfigurationen für Statistiken sollte die Übersetzung nicht mehr als 20 Zeichen enthalten.
Bei den neu angelegten Textbausteinen sollte die Checkbox "Änderung bei Versionswechsel" deaktiviert sein, da sonst die manuellen Ändrungen beim nächsten Update mit den Standardwerten überschrieben werden.
Auf die gleiche Weise werden alle anderen Konfigurationen bearbeitet.
Sind die Textbausteine für die Konfigurationen kopiert und übersetzt:
- Menüpunkt Setup > Erw. Funktionen > "Aktualisiere Übersetzungsfiles" sowie "Erstellung von primären Textmodulen für alle Aktionen"
- Damit werden alle Änderungen übernommen, und scheinen beim User auf.
2.12 Menübaum
Die Menüstruktur dient dazu, um einem Benutzer ein Set an Menüleisten und dazu gehörigen Menüpunkten zur Verfügung zu stellen:
Im Menübaum sollten alle Menüpunkte definiert werden, die im Unternehmen möglich sind.
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Achtung: leere Ordner werden nicht gespeichert, es ist notwendig die dazugehörigen Aktionen vorher zu definieren. |
|
Achtung: Speichern nicht vergessen, die angelegte Menüstruktur geht sonst verloren! |
Menübaum anlegen
- Menüpunkt Menü & Aktionen > Menübaum
- Menü von > Mandanten auswählen
- anfangs erscheint nur der Mandantenname und der Logout-Button
- Mandanten anklicken (mit rechter Maustaste)
- Ordner erzeugen
- root > Namen für Ordner eingeben (z.B. Information, ...) > Hinzufügen
- bei Bedarf öfters wiederholen, um mehrere Ordner anzulegen (z.B. Information, Anträge, Workflow, Management, ...)
- Speichern

- Angelegten Menü-Ordner mit rechter Maustaste anklicken
- Menü-Eintrag erzeugen
- Aktionstyp selektieren (es ist möglich, mehrere Aktionen auf einmal zu selektieren) > Hinzufügen
- die entsprechenden Aktionen werden den Menüpunkten zugefügt
- Speichern

Menübaum bearbeiten
Bei einem angelegten Menübaum können folgende Änderungen vorgenommen werden:
- Ordner erzeugen, Ordner löschen
- Ordnername ändern
- Aktion bearbeiten
- Menü-Eintrag löschen
- Verschieben nach unten, nach oben, an den Beginn, ans Ende
- Speichern
Menübaum Berechtigungen
Berechtigungen auf einzelne Menüpunkte können auf unterschiedliche Arten belegt werden:
- generell - dem Mandanten zugeordnet (z.B. Journal)
- rollenabhängig - bestimmten Rollen zugeordnet (z.B. Managementauswertungen für Rolle Vorgesetzter)
- gruppenabhängig - bestimmten Gruppen zugeordnet (z.B. spezielle Aktionen für bestimmte Gruppen)
- persönlich zugeordnet - z.B. spezielle Auswertungen wie Filter oder Statistiken.
Optionale Menüpunkte
Switch
Diese Funktion ermöglicht bestimmten Benutzern, die Abwicklung von Workflow Prozessen, wie Anträge stellen, Aufträge bearbeiten, für andere Kollegen zu übernehmen, indem sie den Benutzer umswitchen.
- Ordner "Erweitert" erzeugen (Rechtklick auf obersten Punkt der Hierarchie, "Ordner erstellen" auswählen)
- Knoten im Menübaum auswählen, wo die Aktion aufscheinen soll
- auf die Schaltfläche Aktionen für Menüeinträge > Menüeintrag erzeugen klicken
- Aktion po_switchToOtherUser anwählen und hinzufügen anklicken
- Menübaum speichern
- mit Rechtsklick "Benutzer wechseln" anwählen und auf Aktion bearbeiten klicken
- den Reiter Berechtigungen anwählen
- Typ der Berechtigung auswählen: Der Typ der Berechtigung bestimmt, wer den Menüpunkt "Benutzer umschalten" im Menübaum sehen kann (z.B. "Personenberechtigung" erlaubt nur der hier angegebenen Person den Punkt in dem Menübaum zu sehen)
- Einsichtserlaubnis auswählen: hier wird bestimmt, auf welchen Benutzer umgeschaltet werden kann (z.B. "eigener Mandant" erlaubt dem Benutzer auf jeden Mitarbeiter des Mandanten zu switchen)
- "Speichern&Schließen"
Passwort ändern
Nicht relevant wenn als Authentifizierungsmethode Single Sign On per IIS oder LDAP gewählt wurde, da in diesem Fall die Benutzerpasswörter nicht in der Applikation webdesk EWP verwaltet werden!
Das Passwort wird durch die Synchronisation der Personen z.B. mit dem Feld "stpinfo66" (Benutzername) hinterlegt. Jeder Benutzer muss in diesem Fall nach der ersten Anmeldung sein Passwort ändern, deshalb muss der Menüpunkt Passwort ändern im Menübaum vorhanden sein.
- Knoten im Menübaum auswählen, wo die Aktion aufscheinen soll
- auf die Schaltfläche Aktionen für Menüeinträge > Menüeintrag erzeugen klicken
- Aktion po_changePassword anwählen und "Hinzufügen" anklicken
- Menübaum speichern
- mit Rechtsklick "Passwort ändern" anwählen und auf Aktion bearbeiten klicken
- den Reiter Berechtigungen anwählen
- Typ der Berechtigung auswählen
- Einsichtserlaubnis auswählen
- "Speichern&Schließen"
Einstellungen (persönliches Setup)
- Knoten im Menübaum auswählen, wo die Aktion aufscheinen soll
- auf die Schaltfläche Aktionen für Menüeinträge > Menüeintrag erzeugen klicken
- Aktion wf_getUserSetup anwählen und hinzufügen anklicken
- Menübaum speichern
- mit Rechtsklick anwählen und auf Aktion bearbeiten klicken
- den Reiter Berechtigungen anwählen
- Typ der Berechtigung auswählen
- Einsichtserlaubnis auswählen
- "Speichern&Schließen"
2.13 Überprüfen der Funktionalität
Für den Funktionalitätscheck:
- Einstieg als normaler User,
- Überprüfung der Standardausprägung des Menübaumes
- Überprüfung der Prozesse (z.B. ob der richtige Vorgesetzte die Anträge erhält, ...)
- Einstieg als Vorgesetzter (Management-Funktionen),
- Überprüfung der Management-Ausprägung des Menübaumes
- Überprüfung, ob spezielle Filterlisten abrufbar sind
- Funktioniert der User-Switch?
Testphase mit eigens definierter Personengruppe (es sollten möglichst alle Rollen enthalten sein):
- eingehende Tests der eingerichtete Funktionalitäten
3 Grundsätzliche Prinzipien
Zielgruppe dieses Abschnitts sind:
- Webdesk Administratoren
- Personalverantwortliche
und alle anderen Personen, die tiefergehendes Wissen über das Produkt Webdesk EWP benötigen. Hier werden die Grundsätze des Systems und der dahinterliegenden organisatorischen Prozesse beschrieben.
Es ist ausdrücklich erwünscht konstruktive Kommentare zu dieser Dokumentation abzugeben, da diese die Qualität der Dokumentation wesentlich positiv beeinflussen: support@workflow.at
3.1 Konfigurierbare Formulare
Sollte der Bedarf für eine neue Konfiguration eines bestehenden Formulars gegeben sein, so kann diese ohne größeren Aufwand erstellt werden. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn bei bestimmten Gruppen einige Fehlgründe zusätzlich angelegt werden müssen, oder bei anderen Gruppen die Ausgabe der Stamm/Konten-Maske zusätzliche Daten enthalten soll. Hier kann eine neue Konfiguration des Formulars erstellt werden, die nur eine oder einige Gruppen betrifft.
- Von jeder konfigurierbaren Aktion können beliebig viele Konfigurationen (d.h. Aktionstyp = "Konfiguration") abgeleitet werden.
- In einer konkreten Konfiguration kann bestimmt werden, welche und wie viele Felder dem Benutzer angezeigt werden. Dadurch wird ermöglicht, daß Formulare an die Bedürfnisse und Wünsche einzelner Benutzer bzw. Benutzergruppen angepasst werden.
- Ob eine Aktion konfigurierbar ist, oder nicht erkennt man in der Aktionsmaske: Wenn es den Button "Neue Konfiguration" gibt im Reiter "Einstellungen", so können neue Konfigurationen (Abwandlungen) hinzugefügt werden.

Im Reiter Konfigurationen sind alle bisher zu dieser Aktion erstellen Konfigurationen aufgelistet und können direkt aufgerufen werden.
Konfigurationsbeispiele finden Sie im Teil Parametrierung des Webdesk > Aktionen / Konfigurationen.
Weitere Informationen finden Sie ebenfalls im Administrations-Handbuch.
3.2 Management-Listen
Die Management - Listen beinhalten individuell parametrierbare Listen, Übersichten und Filter für das Management, die Personalabteilung, Abteilungsleiter, etc. Sie bieten einen Überblick über diverse Kontenstände, Salden, ...
Beispiele:
- Kontenliste (Kontenübersicht über diverse Zeitkonten)
- Buchungsliste (mit Tagesbuchungen ausgewählter Mitarbeiter)
- Urlaubsfilter
- Kalenderübersicht
- Statistiken
- Negativstunden
- Krankenstandsfilter
- div. Saldofilter, etc.
- Umbuchungsprozesse
Die meisten Listen und Übersichten werden von der Aktion ta_getOrgJournal bzw. ta_getStatistic abgeleitet, sind also Konfigurationen dieser Aktionen.
Beispiel für die Konfiguration einer Überstunden-Auszahlungsliste (Liste der Umbuchungsprozesse) für den Vorgesetzten:
- Selektion der Aktion ta_editRebookings à neue Konfiguration
- Name - Umbuchung_VZ
- Überschrift - Umbuchung-VZ
- Speichern
Die Aktionsberechtigung wird im Reiter Berechtigungen festgelegt:
- Typ: Rollenberechtigung
- Rolle: Vorgesetzter, ...
- Einsichtserlaubnis: gemäß der Rollenkompetenz
- Speichern
Konfigurationsdetails bearbeiten:
- Prozess: Auswahl der Prozessdefinition (Kontokorrektur_hide$Kontokorrektur_hide)
- Eingabetyp: Industrie- oder Normalminuten
- Vorgabewert: Mindestwert, Wert aus Antrag, Maximalwert
- Mindestwert und Maximalwert werden in der entsprechenden Prozessdefinition festgelegt
- Typ: bestimmt, welcher Wert in der Spalte angezeigt wird: Personenfelder aus Zeitwirtschaft oder Konto (Kontenwerte)
- Konto/Feld: Selektion der Felder aus der Zeitwortschaft oder der gewünschten Kontenwerte
- Überschrift: Überschrift, die in der Ausgabemaske erscheinen soll
- Anzeigetyp: Industrie- oder Normalminuten
- Hinauf/Hinunter: mit den Pfeiltasten hinauf/hinunter kann die Reihenfolge der angezeigten Parameter verändert werden
- Spalte entfernen: durch anklicken und speichern wird die entsprechende Spalte entfernt
- Spalte hinzufügen: durch anklicken wird eine neue Spalte hinzugefügt
- Speichern oder Speichern & Schließen
Einrichten entsprechender Jobs
Damit die Aktion ordnungsgemäß durchgeführt werden kann empfiehlt sich die Einrichtung folgender Jobs:
- Job Erstellung_Umbuchung - dieser Job definiert, von wo die Informationen geholt werden (Selektion des Mandanten, Gruppe, ...)
- Job WF_CheckLimits - dieser Job überprüft Anträge, die genehmigt werden müssen
Die Beschreibung, wie man diese Jobs einrichtet finden Sie unter dem Menüpunkt Einstellungen à Jobs
3.2.1 Konfigurationsbeispiel für eine neue Liste
Neue Konfiguration für eine Kontenliste (Statistik)
- Menüpunkt Menü & Aktionen
- Aktionen > nach Aktion Statistik suchen (Feld Beschreibung > Statistik eingeben> Suchen)
- Aktion selektieren > Neue Konfiguration anklicken
- Name
- Überschrift
- Speichern

- Reiter Einstellungen
- Beschreibung
- Aktionsordner > ta
- Bildsammlung
- Bild > Icon für Menüpunkt auswählen
Konfigurationsdetails bearbeiten
- Schaltfläche "Hinzufügen" anklicken
- Attribut > Konto selektieren
- Überschrift > erscheint in Ausgabemaske
- Durchschnitt
- Konvertieren > Industrie- / Normalminuten
- Formatierungsmuster > z.B. 0.00
- Hinzufügen > beliebig viele Konten können hinzugefügt werden
- Speichern
Menüeintrag erzeugen

- Menü & Aktionen > Menübaum
- Menüeintrag erzeugen (an gewünschter Stelle / im gewünschten Folder)
- Aktion selektieren
- Hinzufügen anklicken
- hinzugefügten Menüpunkt mit rechter Maustaste anklicken
- Aktion bearbeiten
- Reiter Berechtigungen
- Typ selektieren (Mandanten, Gruppen, Personen, Rollenberechtigung)
- Ausführender
- Einsichtserlaubnis
- Speichern
Ansicht Kontenliste

3.3 Gestaltung des Prozessverlaufes mit Prozess-Editor
Bestimmung des Prozessverlaufes
Normale Prozesse werden mit der Prozessdefinition dargestellt. Die Bestimmung des Prozessverlaufes erfolgt mit dem Prozessdesigner innerhalb des Webdesk EWP.
- Workflow > Prozessdefinitionen
- neue Prozessdefinition > Reiter Workflowschritte
Bei komplexen Prozessen, die sich nicht mit dem Prozessdesigner innerhalb des Webdesk darstellen lassen, kann man den Prozessverlauf mit Hilfe des Prozess-Editors visualisieren. Hiermit kann man Prozessdefinitionen für komplexe Anträge, wie z.B. einen Investitionsantrag o.ä. erstellen.

Dieses Abbildungsbeispiel zeigt einen Prozessverlauf, der von 3 Rollen bestimmt wird:
Rolle Prozessautor, Rolle Manager, Rolle System.
Anzahl der involvierten Rollen, Verlauf des Prozesses können individuell und bedarfsorientiert eingestellt werden.
Prozess-Editor
Hier wird ein Java-Programm vom Server heruntergeladen. Mit diesem Programm können Prozesse erstellt (Workflow-Verlauf bestimmt), geladen und weit über die Möglichkeiten der webbasierten Prozessdefinition bearbeitet werden.
Wie startet man den Editor?
- Menüpunkt Workflow > Prozessdefinitionen
- Neuen Editor starten

- URL-Adresse kopieren > rechter Mausklick > Kopieren
- OK-Button anklicken
- URL-Adresse einfügen in die Zeile "Registry Service URL"
- Um eine bestehende Prozessdefinition zu verändern klickt man auf das Icon "Download XPDL from the engine"

Nach Öffnen der Prozessdefinition können nun Änderungen vorgenommen werden:
- neue Person, die in Aktion/Prozess eingebunden werden soll
- Anfang oder Ende vom Prozess verändern (verschieben)
- neue Aktivitäten (auch Unteraktivitäten) einfügen
- Prozessverlauf verändern
- Speichern
- u.v.m

Hinweis: Wir empfehlen die aktuellste Java-Version zu verwenden (www.java.com/de/download).
3.4 Berechtigungsarten
Was ist eine Aktionsberechtigung?
Mit einer Aktionsberechtigung wird grundsätzlich bestimmt, wer eine Aktion aufrufen kann (z.B. wer den Gruppenkalender oder die Management-Listen aufrufen darf).
Bei den Aktionsberechtigungen finden sich folgende Berechtigungsarten:
- Mandantenberechtigung
- Gruppenberechtigung
- Personenberechtigung
- Rollenberechtigung.
Mandantenberechtigung
Mit der Mandantenberechtigung wird die Ausführung div. Aktionen für alle Mitarbeiter des Mandanten ermöglicht. Das ist besonders sinnvoll bei Aktionen, wie Buchen, Monatsjournal, Einstellungen oder Paßwort ändern.

Gruppenberechtigung
Mit der Gruppenberechtigung wird die Ausführung von diversen Aktionen für eine bestimmte Gruppe (Abteilung) ermöglicht. Das nachfolgende Beispiel zeigt eine Gruppenberechtigung der Gruppe "Bereich Ost" (rot markiert).

Weiters ist es möglich, die Gruppenberechtigung auf die untergeordneten Gruppen auszuweiten. Somit erhalten die Untergruppen die gleiche Einsichtserlaubnis wie die übergeordnete Gruppe. In unserem Beispiel werden deshalb auch die Gruppen "Wien" und "Beratung" rot markiert, da diese Untergruppen der Gruppe "Bereich Ost" sind.

Personenberechtigung
Mit der Personenberechtigung wird ermöglicht, daß nur eine bestimmte Person die Einsichtserlaubnis für bestimmte Aktionen bekommt. Die nachfolgende Grafik zeigt die eine Personenberechtigung einer Person in der Gruppe "Wien".

Rollenberechtigung
Mit der Rollenberechtigung wird die Ausführung div. Aktionen nur für bestimmte Rollen (Teamleader, Abteilungsleiter, Vorgesetzter, ...) erlaubt. Mit dieser Berechtigung wird den Rolleninhabern ermöglicht, z.B. Einsicht in Management-Listen zu bekommen. Es erhalten somit alle Rolleninhaber der gewählten Rolle der Organisation die Rollenberechtigung und Einsichtserlaubnis. Im nachfolgenden Beispiel wird dies an Hand der Rolle "Vorgesetzter" dargestellt.

Berechtigungszugriff
Wird eine Aktion mit mehreren Konfigurationen in den Menübaum eingepflegt, so erfolgt der Zugriff auf diese Aktion, bzw. ihre Konfigurationen in einer bestimmten Reihenfolge: das System überprüft zuerst, ob die Berechtigung einer Person zugeordnet ist, falls nicht wird nach einer Gruppenberechtigung gesucht. Besteht keine Gruppenberechtigung, so wird nach einer Rollenberechtigung gesucht, und anschließend nach der Mandantenberechtigung.
Ist eine Personenberechtigung vergeben, so wird auf die Aktion, bzw. Konfiguration zugegriffen, auf welche die Berechtigung besteht.

Vergabe von Berechtigungen
Die Aktionsberechtigung kann über folgende Wege vergeben werden:
- über die Person > gewünschte Person selektieren > Reiter Aktionsberechtigungen > Vergabe der Akionsberechtigung
- über die Aktion > gewünschte Aktion selektieren > Reiter Berechtigungen > Typ der Berechtigung auswählen
- über die Rolle > gewünschte Rolle selektieren > Reiter Aktionen > neue Aktion selektieren > Einsichtserlaubnis besimmen
3.4.1 Einsichtserlaubnis
Was ist eine Einsichtserlaubnis?
Mit der Einsichtserlaubnis wird das Kompetenzziel definiert, d.h. es wird bestimmt, wer bei der Ausführung einer Aktion eingesehen werden darf.
Eigene Person: Einsichtserlaubnis nur für die eigene Person
Sabine Buger ist Mitarbeiterin in der Abteilung Marketing. Sie hat die
Einsichtserlaubnis für die eigene Person.

Orgeinheit: Einsichtserlaubnis nur für die eigene Abteilung
Walter Lang ist Mitarbeiter der Abteilung Bereich Ost. Er hat im nachfolgenden
Beispiel die Einsichtserlaubnis auf die Orgeinheit "Bereich
Ost".

Orgeinheit + untergeordnete: Einsichtserlaubnis für die
eigene Abteilung und untergeordnete Gruppen
Walter Lang ist Mitarbeiter der Abteilung "Bereich Ost". Er hat die
Einsichtserlaubnis Orgeinheit + untergeordnete auf die
Organisationseinheit "Bereich Ost", aus diesem Grund darf er auch alle darunter
liegenden Organisationseinheiten (Wien, Beratung,...) einsehen.

Rollenkompetenz: Einsichtserlaubnis gemäß der Rollenkompetenz. Die Einsichtserlaubnis wird über das Kompetenzziel direkt in der Rolle (über eine Person oder eine Gruppe) definiert. Das Kompetenzziel bezieht sich entweder auf Alle (alle Mitarbeiter des Unternehmens werden angezeigt), Person (Einsichtserlaubnis für eine bestimmte Person) oder Gruppe (Einsichtserlaubnis für eine bestimmte Gruppe).
Eigener Mandant: Einsichtserlaubnis für alle Personen des
eigenen Mandanten
Florian Weiss ist Mitarbeiter der Abteilung Geschäftsführung. Er hat die
Einsichtserlaubnis Eigener Mandant, aus diesem Grund darf er
alle Organisationseinheiten des Mandanten einsehen.

Alle Mandanten: Einsichtserlaubnis für alle Personen aller Mandanten
Speziell: spezielle Einsichtserlaubnis für eine bestimmte Gruppe und/oder bestimmte Person(en)
-
Kompetenzziel Gruppe > Selektion einer bestimmten
Gruppe, die dann eingesehen werden kann
Sabine Burger ist Mitarbeiterin der Abteilung Marketing. Sie hat die Einsichtserlaubnis Speziell > Kompetenzziel Gruppe auf die Abteilungen "Beratung".
-
Kompetenzziel Person > Selektion einer oder mehrerer
Personen
Sabine Burger ist Mitarbeiterin der Abteilung Marketing. Sie hat die Einsichtserlaubnis Speziell > Kompetenzziel Person für Walter Lang aus der Abteilung Bereich Ost und Gernot Tögl aus der Abteilung Innsbruck.
4 Troubleshooting
4.1 Performance
Performance Probleme
-
Speicher Tomcat
- Tomcat5w.exe starten LW:\{Webdesk Install}\Tomcat5\bin\tomcat5w.exe
- Reiter "Java" --> Initional Memory Pool & Maximum Memory Pool festlegen
- Webdesk Server Dienst durchstarten
-
SQL Datenbank prüfen
- Größe der Datenbank --> genügend Speicherplatz auf LW vorhanden?
- Transaktionlogging aktiviert --> Grösse des Transaktionsprotokoll
- Tipp 1: regelmäßige Datenbankwartung einrichten (Transaktionsprotokoll wird somit optimiert).
- Tipp 2: Wiederherstellungsmodell "Einfach" bei MS SQL Datenbanken falls Transaktionsprotokoll nicht benötigt wird
- Arbeitsspeicher --> genügend Arbeitsspeicher vorhanden & zugewiesen?
-
Jobs prüfen
- Startzeitpunkt von performanceintensiven Jobs (Abgleich IF6020, Groupware
Sync,...) sollte nicht während Spitzenzeiten erfolgen
- Tipp: Trigger auf außerhalb der Arbeitszeiten festlegen
- Monitoring >> Aktive Jobs zeigt alle aktive Jobs und ob sie gerade
ausgeführt werden
- Tipp: Job kann auch abgebrochen werden
- Startzeitpunkt von performanceintensiven Jobs (Abgleich IF6020, Groupware
Sync,...) sollte nicht während Spitzenzeiten erfolgen
-
Logging deaktivieren / einschränken
- Setup >> Log Einstellungen
- Loglevel auf Error (dadurch werden nur Fehler geloggt)
- Eventuell nur auf bestimmte Benutzer oder Gruppen einschränken
- Setup >> Log Einstellungen
-
Anzahl der aktiven User
- Monitoring >> Aktive User
- Anzahl der aktiven User hoch?
- Anpassung von Speicherbenutzung Tomcat & SQL Server
- Serverhardware upgraden
- Clustering mit Load Balancing (nähere Details hierzu auf Anfrage)
4.2 Fehlerauswertung
- Vorgehensweise im Fehlerfall
- eventuell Loglevel erhöhen
- Log auswerten
- Monitoring >> Logeinträge
- Tipp: Einschränkung des Logs per Suche
- Monitoring >> Logeinträge
- stdout File >> Output des Tomcat Servers (Konsole)
- Pfad >> LW:\{Webdesk Install}\tomcat5\logs\stdout.log
- stacktrace & stdout mit Fehlerbeschreibung an Workflow per Mail senden (support@workflow.at)


